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1 VORWORT 1 2 DIE DISKUSSION ÜBER MENSCHENVERSUCHE BIS 1918 5 2.1 DIE DISKUSSION ÜBER MENSCHENVERSUCHE VON 1890 BIS 1902 UND DER FALL NEISSER 7 2.2 DER PREUßISCHE ERLASS ÜBER MENSCHENVERSUCHE 1900 15 2.3 DIE STELLUNGNAHME DER ÄRZTESCHAFT ZU EXPERIMENTEN BIS 1902 23 2.4 DIE STELLUNGNAHME VON JURISTEN UND EINZELNEN ÄRZTEN ZU EINWILLIGUNG, AUFKLÄRUNG UND EXPERIMENTATIONSRECHT 26 2.5 DIE DISKUSSION VON 1902 BIS 1918 34 2.5.1 Die Einführung der Friedmannschen Tuberkuloseschutzimpfung 35 2.5.2 Die klinische Erprobung des Salvarsans 40 2.5.3 Die Zeit des ersten Weltkrieges 44 3 DOKUMENTATION DER VERSUCHE VON 1919 BIS 1933 45 3.1 PÄDIATRISCHE EXPERIMENTE 46 3.1.1 Infektionsversuche 49 3.1.2 Scharlach 50 3.1.3 Diphtherie 56 3.1.4 Masern 58 3.1.5 Weitere Experimente an Kindern 62 3.2 DERMATOLOGISCHE EXPERIMENTE 69 3.2.1 Herpes zoster und Varizellen 70 3.2.2 Herpes labialis und genitalis 73 3.2.3 Pilzübertragungen 78 3.2.4 Gonorrhö 82 3.2.5 Syphilis 84 3.2.6 Weitere dermatologische Experimente 89 3.3 CHIRURGISCHE EXPERIMENTE 93 3.4 GYNÄKOLOGISCHE EXPERIMENTE 94 3.5 PHARMAKOLOGISCHE EXPERIMENTE 96 3.5.1 Vigantol 97 3.5.2 Gynergen 102 3.5.3 Erprobung weiterer Arzneimittel 104 3.6 DIAGNOSTISCHE EXPERIMENTE 105 3.7 PHYSIOLOGISCHE EXPERIMENTE 107 3.8 BEHANDLUNGSVERSUCHE MIT LEBENDEN ERREGERN 109 3.8.1 Malariainfizierungen zur Behandlung der Syphilis 110 3.8.2 Erysipelinfizierungen zur Behandlung der Syphilis 111 3.8.3 Die klinische Erprobung des Saprovitans 113 4 DIE ÖFFENTLICHE DISKUSSION VON 1919 BIS ZUR LÜBECKER SÄUGLINGSKATASTROPHE 1930 116 4.1 DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE 1927 WIEDERBEGINNENDE DISKUSSION ÜBER HUMANEXPERIMENTE 117 4.1.1 Die Rolle der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung des Kurpfuschertums 118 4.1.2 Die Rolle der Naturheilkundler und die Diskussion über eine Krise der Medizin 120 4.2 DIE AUFSEHEN ERREGENDEN VERÖFFENTLICHUNGEN DER BIOLOGISCHEN HEILKUNST 124 4.3 JULIUS MOSES - DER BEDEUTENDSTE KRITIKER DER MENSCHENVERSUCHE IN DER WEIMARER ZEIT 135 4.3.1 Julius Moses - sein Leben 135 4.3.2 Julius Moses - seine Motivation 138 4.3.3 Julius Moses - sein „Kampf gegen die Experimentierwut“ 141 4.4 DIE REAKTIONEN AUF MOSES’ ARTIKEL 147 4.4.1 Öffentliche Stellungnahmen 147 4.4.2 Der Entschluss der Berliner Ärztekammer über Heilversuche 151 4.4.3 Reaktionen auf den Entschluss 154 4.4.4 Abderhaldens Umfrage zu Menschenversuchen 156 4.4.5 Reaktionen auf Abderhaldens Umfrage 160 4.4.6 Einzelne Antworten von Ärzten und Juristen auf Moses’ Artikel 161 4.5 EIN GESETZENTWURF UNTER MITWIRKUNG MOSES’: „EIN RIEGEL FÜR DIE EXPERIMENTIERWUT“ 166 4.5.1 Eine Zeitungsumfrage unter Strafrechtsprofessoren zu dem Gesetzentwurf 169 4.6 DIE STELLUNGNAHME DER JURISTEN VON 1914 BIS 1933 172 4.6.1 Einwilligung 172 4.6.2 Aufklärung 173 4.6.3 Experimentationsrecht 175 4.7 DIE ENTSTEHUNG DER RICHTLINIEN FÜR NEUARTIGE HEILBEHANDLUNG UND FÜR DIE VORNAHME WISSENSCHAFTLICHER VERSUCHE AM MENSCHEN 1930 180 4.7.1 Moses’ Entwurf zu neuen Richtlinien 180 4.7.2 Die Beratung neuer Richtlinien im Reichsgesundheitsrat 183 4.7.3 Die Referate 184 4.7.4 Die Richtlinien 189 4.7.5 Das Echo auf die Richtlinien 194 4.8 ERSTE FORDERUNGEN EINER ETHIKKOMMISSION 197 4.9 DIE LÜBECKER IMPFKATASTROPHE NACH BCG-SCHUTZIMPFUNG 1930 201 4.9.1 Die Lübecker Schutzimpfung - ein Menschenexperiment? 210 4.9.2 Die mangelhafte Aufklärung der Eltern in Lübeck 219 5 DIE ARGUMENTE IN DER DISKUSSION UM MENSCHENVERSUCHE 225 5.1 DIE ARGUMENTE ZUR VERTEIDIGUNG DES MENSCHENVERSUCHS 225 5.1.1 Suprema lex salus publica 226 5.1.2 Der Wissenschaft darf „ein Hemmschuh nicht angelegt werden“ 227 5.1.3 Nicht der Arzt, sondern der Patient muss das Risiko des Experimentes ertragen 227 5.1.4 Ein bisschen „nocere“ erlaubt - geringe Beeinträchtigungen müssen in Kauf genommen werden. 228 5.2 DIE ARGUMENTE ZUR VERTEIDIGUNG DES SELBSTBESTIMMUNGSRECHTS DES PATIENTEN 229 5.2.1 Suprema lex salus aegroti 229 5.2.2 Die Heilung ist wichtiger als die Forschung 232 5.2.3 Das Flugzeugkonstrukteurargument: Der Arzt muss das Risiko für das Experiment selbst tragen 233 5.2.4 Nihil nocere - Ärzte dürfen dem Kranken nicht schaden 235 6 THESEN 237 6.1 THESEN ÜBER DIE PROBANDEN 237 6.1.1 Die Probanden waren stumm, unwissend, misstrauisch und unsichtbar 237 6.1.2 Die Experimente an Armen waren eine soziale Ungerechtigkeit 238 6.1.3 Experimente an Todkranken und Sterbenden waren selten geworden 245 6.1.4 Experimente an Prostituierten waren häufig 247 6.1.5 Experimente an Geisteskranken und Paralytikern wurden häufig durchgeführt mit allem, was Fieber machte 248 6.1.6 Experimente an Strafgefangenen und zum Tode Verurteilten wurden manchmal verlangt, aber nie bewilligt 251 6.2 THESEN ÜBER DIE FORSCHER 254 6.2.1 In der Weimarer Zeit grassierte keine außergewöhnliche „Experimentierwut“, wie Julius Moses behauptete 254 6.2.2 Die Sprache der Forscher in den Fachzeitschriften war ein unüberlegter wissenschaftlicher Jargon 256 6.2.3 Selten zugestimmt und kaum aufgeklärt: Es gab in der Weimarer Republik keinen „informed consent“ 261 6.2.4 Es ist nicht belegt, dass deutsche Forscher vor 1933 bedenkenloser experimentierten als ausländische Forscher 268 6.2.5 Es fehlte an Kritik aus der Ärzteschaft 270 7 AUSBLICK 274 8 QUELLENNACHWEIS 278 8.1 ABBILDUNGEN 278 8.2 UNGEDRUCKTE QUELLEN 279 8.3 GEDRUCKTE QUELLEN 280 9 PERSONENVERZEICHNIS 305 |
Die Kapitel 3 und 4 können online ohne Fußnoten gelesen werden.