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Diese Frage ist besonders schwer zu beantworten:
Wie sind die Reformer auf die Idee gekommen, ausgerechnet die abgelegte
und von niemandem vermißte Heysesche s-Schreibung aus dem vor-vorigen
Jahrhundert zu reaktivieren? Da sie es infolge ihrer typischen Geheimhaltungsstrategie
nicht selbst verraten, ist man auf Spekulationen angewiesen.
Es drängt der Verdacht sich auf, daß die kultusministeriellen
Rahmensetzungen ihnen keine Möglichkeit ließen, ihre eigentlichen
Steckenpferde (z.B. die “gemäßigte” Kleinschreibung) in die
Reform einzubringen. Es wurde aber ein sichtbares Zeichen gebraucht, an
dem man die Reform auf den ersten Blick erkennen könnte. Dazu erschien
die Kopfgeburt der Herren Heyse von 1829 gerade recht.
(Es scheint, daß auch in anderen Punkten der Reform ähnlich
“sinnvolle” Überlegungen Pate gestanden hätten.) |