Liebe Mannheimer Studenten! 14. Januar 2004: Meine hoffentlich wirklich letzten Anmerkungen zur Dezemberklausur: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, daß einzelne hier noch auf weitergehende
Hinweise zur Nachklausur am 19. Januar warten. Dies hat mich veranlaßt, diese Seiten selbst noch einmal anzusehen. Dabei fiel mir auf, daß die Korrektur meiner Kommentierung der Klausurfragen nicht auf dem Server
angelangt ist (s.u.). Das ist jetzt behoben. Diese Kommentierung sollte man vielleicht noch einmal durchsehen. Dann sollte es mit der Nachklausur, bei der wieder zwei von drei offenen Fragen zu beantworten sein
werden, kein Problem geben. Der Aushang mit den Klausurergebnissen ist noch einmal aktualisiert worden. Hier finden Sie die Kommentierung der einzelnen Klausurfragen. (Dieser Kommentar wurde noch einmal korrigiert und aktualisiert. Tja, das stimmt zwar, aber die
Korrekturen wurden von meinem Programm nicht “hochgeladen” - die Betroffenen sollten die Kommentare also doch noch einmal durchsehen!) Aus meinem ersten Kommentar vom 15.12.: Seit Jahren biete
ich die Option, freie Fragen zu beantworten. Der Anteil der Studenten, die diese Option wählen, nahm bis vor etwa zwei Jahren stetig zu - bis auf etwa 10% - und brach dann abrupt ein. Selten habe ich diese Option so
stark betont wie heute. Ich sagte in etwa - sicher erinnern Sie sich: “Die freien Fragen sind einfach. Bitte, prüfen Sie genau, welche Option die für Sie richtige ist!” Wenn Sie nun gemerkt haben sollten, daß die
Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen für Sie schwer ist - warum haben Sie dann nicht noch einmal auf die freien Fragen A, B und C geschaut? Die Antworten hätten hier etwa so lauten müssen: A. Man kann völlig
gegenläufige Trends in einzelnen Altersgruppen nicht erkennen. B. Niedrige Ausprägungen von Risikofaktoren können mit einem hohen tatsächlichen Risiko einhergehen (Beispiel Cholesterin, Alkohol). Grund: Selektion!
C. Die Industrie möchte mit Wirkungen auf die Gesundheit (oder auf Krankheiten) werben, darf dies aber nicht direkt behaupten. MIT DIESEN ANTWORTEN HÄTTEN SIE DIE KLAUSUR IN 3 MINUTEN BESTANDEN!!!
Mein 2. Kommentar (vom 19. Dezember): Die Klausur ist nicht gut ausgefallen. Das war auch nicht zu erwarten, da sehr viele ganz offenkundig nicht ein einziges Mal in der Vorlesung gewesen waren und ich aber
gezwungen war, viele Fragen neu zu formulieren, um mein Versprechen einzuhalten, es würde in der Klausur nur das gefragt, was in der Vorlesung auch dargestellt worden sei. Die Schwerpunkte der Vorlesung waren diesmal
aber andere, weil ich wie Sie weiß, daß vieles im Gesundheitswesen im nächsten Jahr anders aussehen wird als noch in diesem. (Wir wissen nur in sehr vielen Bereiche noch nicht genau, in welcher Weise.) Wieso
sollte ich dann mit hohem Aufwand lehren, was nur noch wenige Tage oder Wochen gilt? Ich habe vielmehr Quellen gezeigt, wo man an verläßliche Informationen kommen kann (WHO, Ministerien, KBV etc.) und
Möglichkeiten demonstriert, wie man komplexe Probleme (z.B. in bezug auf einen Patienten) durchschaubarer machen kann. Nun zum Klausurergebnis: Die nur 2 (!) Studenten mit freier Fragenbeantwortung haben -
natürlich - bestanden. Die weniger “guten” unter den “Multiple-Choice-Studenten” haben Glück, daß auch die 18 besten mehrheitlich mit 4 Fragen wenig anfangen konnten - nämlich den Fragen 2, 5, 8 und 13. Damit sinkt die
Bestehensgrenze von 12 auf 8 Punkte, eine Hürde, die acht Studenten (Nr.35, 37, 50, 103, 112, 113, 124 und 125) nicht gepackt haben. (Daß sechs davon offenbar “gepaart saßen, ist bestimmt Zufall.) Für diese ist
eine Nachprüfung am 19. Januar 2004 um 11:30 Uhr am gewohnten Ort. Für die übrigen ist um 11:15 Uhr ebendort Scheinausgabe. Ich grummele jetzt noch einmal - VERNEHMLICH! - und wünsche Ihnen ... jetzt! ... schöne
Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! |