\n";VLGK Zeitleiste der Pfalzgrafen und Kurfürsten

Zeitleiste Elisabeth Stuart (Winterkönigin) Ludwig IV  Maximilian IV. Joseph Karl IV. (Philipp) Theodor Karl III. Philipp Johann Wilhelm (Jan Wellem) Philipp Wilhelm Karl II. Karl I. Ludwig Friedrich V. (Winterkönig) Friedrich IV., der Aufrichtige Ludwig VI. Friedrich III., der Fromme Otto Heinrich (Ottheinrich) Friedrich II., der Weise Ludwig V., der Friedfertige Philipp der Aufrichtige Friedrich I. der Siegreiche Ludwig IV. der Sanftmütige Ludwig III. der Bärtige Ruprecht III Ruprecht II Ruprecht I Rudolf II Ludwig der Bayer Rudolf I. der Stammler Ludwig II. der Stenge Otto II. der Erlauchte Ludwig I. der Kehlheimer Hermann I Ehrenfried (Ezzo) Heinrich I Otto I Hermann II Heinrich II von Laach Heinrich von Limburg Siegfried von Ballenstedt Gottfried von Calw Wilhelm von Ballenstedt Heinrich von Jasomirgott Hermann von Stahleck Konrad von Staufen Heinrich von Braunschweig der Ältere Heinrich von Braunschweig der Jüngere AdoI Anna ChristIII Amalie Heinr GeoJohI Anna Mag August HeiFrd ElisPfa ElisChar ElisAug FrdMich ElisMar EleoMagd ChristAug AnnaChr AlexSig Christ wittlin

Zeitleiste

Die Pfalzgrafen und Kurfürsten

unter Einbeziehung der Familien und der Entourage

In die neue Zeitleiste sind noch nicht alle Personen (betrifft die Wittellsbacher Linien)der alten VLGK eingearbeitet, zu den Personen der alten VLGK

Aufbau

Die Zeitleiste ist in 3 Ebenen untergliedert.
  • dunkelblau - chronologische Zeitleiste von 985-1825
  • weinrot - die Entourage und Familie der Pfalzgrafen
  • beige - die Pfalzgrafen

Benutzung

Beim Ansteuern der verschiedenen Punkte in der Zeitleiste wird unter der Zeitleiste der Name des Pfalzgrafen oder des Familien- bzw. Entouragemitgliedes eingeblendet. Durch Anklicken eines ausgewählten Punktes werden im Fenster rechts der Zeitleiste biographische Details und Links zu weiterführenden Informationen angeboten. Beim Klicken in die Zeitleiste ohne einen der Punkte anzusteuern, wird diese Startseite wieder angezeigt.

Intention

Die Darstellung der kurpfälzischen Herrschaftsfolge in einer intuitiv erschließbaren Umgebung soll das historische Nachvollziehen der kurpfälzischen Entwicklung ermöglichen. Obwohl die Zeitleiste immer noch elitenorientiert ist, ermöglicht sie einen viel breiteren Zugang zu den einzelnen Personen, die eine Epoche oder einen Herrschaftsabschnitt im Hintergrund mitgestaltet haben. Desweiteren wird eine Einordnung Einzelner in ihren historischen Kontext visuell nachvollziehbar.

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Hermann I

Übergreifendes. Biographie

  • Hermann I. (WW Person)
  • Hermann pusillus (nach 996), Pfalzgraf in Lothringen (weitere Namensformen: Hermann I. pusillus,("der Kleine"); Hermann der Kleine; Hermann; Hermann I.)(Irmer, in ADB Bd. 12, S. 149, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Ehrenfried (Erenfried, Ezzo)

1034 Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf (belegt seit 1020)
Vorgänger: Hermann I. (= Vater); Nachfolger: Otto I. (= Sohn)
Vater: Hermann I.; Mutter Heylwig (von Dillingen?), aus der Familie des heiligen Ulrich, Bf. von Augsburg
Ehefrau: Mathilde, T. Ks. Ottos II.

Übergreifendes Biographie

  • Ezzo Pfalzgraf von Lothringen (WW Person)
  • Ezzo av Lothringen (954?-1034). - Kurze biographische Angaben, Genealogie, Literaturnachweis (Tore Nygaard: Genealogi hjemmeside. Personenseiten in norwegischer Sprache, Homepage wahlweise auch in Englisch)
  • Ezzo(um 955 bis 1034), Pfalzgraf in Lothringen (weitere Namensformen: Erenfrid; Ehrenfried (Theodor Henner, in ADB Bd. 6, 465 f.,Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Otto I.

1047; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1034-1045; Hzg. von Schwaben 1045-1047
Vorgänger: Ehrenfried (= Vater); Nachfolger: Heinrich I. (= Vetter)
Vater: Ehrenfried; Mutter: Mathilde, T. Ks. Ottos II. - Otto (1047), Herzog von Schwaben; Pfalzgraf in Lothringen (weitere Namensformen: Otto II.; Otto III.; ADB unter Otto II.) (P. Fr. Stälin, in ADB Bd. 24, S. 726, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Heinrich I. (Furiosus)

nach 1060; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1045-1060
Vorgänger: Otto I. (= Vetter); Nachfolger: Hermann II. (= Sohn?)
Vater: Hezelin, Gf. im Zülpichgau; Mutter: N., T. Hzg. Konrads I. von Kärnten (Salier)
Ehefrau: Mathilde, T. Hzg. Gozelos I. von Nieder-Lothringen (Wigeriche), Wwe. Sigebodos
Großvater: Hermann I.; Onkel: Ehrenfried (Ezzo)

Hermann II.

1085; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf (erwähnt seit 1064)
Vorgänger: Heinrich I. (= Vater); Nachfolger: Heinrich II. (von Laach)
Vater: Heinrich I.; Mutter: Mathilde, T. Hzg. Gozelos I. von Nieder-Lothringen (Wigeriche), Wwe. Sigebodos
Ehefrau: Adelheid (Adela), T. Gf. Ottos von Weimar und Orlamünde, Mgf. von Meißen, Wwe. Adalberts von Ballenstedt, (3.) Heinrich II. (von Laach) (= Nachfolger)

Übergreifendes. Biographie

  • Hermann II. (WW Person); z. T. abweichende Daten. Vater: Heinrich I. von Lothringen
  • Hermann II.(vermutlich 1085), Pfalzgraf in Lothringen (zu Aachen) (Irmer, in ADB Bd. 12, S. 149, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Heinrich II. (von Laach)

1095; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1085-1095
Vorgänger: Hermann II. (evtl. = Bruder); Nachfolger: Heinrich (von Limburg? Northeim?)
Vater: N.N.; Mutter: N.N.
Ehefrau: Adelheid (Adela), T. Gf. Ottos von Weimar und Orlamünde, Mgf. von Meißen, Wwe. (2.) Hermanns II.; Wwe. (1.) Adalberts von Ballenstedt
Stief- und Adoptivsohn: Siegfried von Ballenstedt (= Nachfolger des Nachfolgers)

Übergreifendes. Biographie

  • Heinrich II. ( 1095), Pfalzgraf bei Rhein; Graf von Laach (weitere Namensformen: Heinrich; Heinrich von Laach) (Irmer, in ADB Bd. 11, S. 558 f., Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Grabmal Heinrichs von Laach im Kloster Maria Laach (Surfin' Süden: Kurpfalz)
  • "Ich Heinrich, von Gottes Gnaden Pfalzgraf bei Rhein und Herr von Laach [...]" - Text der Stiftungsurkunde des Klosters Maria Laach vom Jahre 1093, ohne Quellennachweis; erste urkundliche Erwähnung des Namens Kempenich durch Nennung des Zeugen Richwin von Kempenich, Bruder des Grafen Meffried von Wied (Gemeinde Kempenich, Verbandsgemeinde Brohltal: Geschichte). - Vgl. Manfred Becker: Die Herren von Kempenich. Vor 900 Jahren erste Erwähnung. (Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 1993, S. 98-102); gründlich recherchierter Beitrag, jedoch ohne Belege und Literatur. (Erwähnt auch Heinrichs Stiefsohn, Pfalzgraf Siegfried, der im Jahre 1112 die Stiftung erneuerte und die Laacher Mönchsgemeinde als Propstei der Abtei Afflingem in Brabant unterstellte.)

Genealogie. Familie

Heinrich (von Limburg? Northeim?)

Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf (erwähnt 1097, 1099)
Vorgänger: Heinrich II. (von Laach) Nachfolger: Siegfried von Ballenstedt

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Siegfried von Ballenstedt

(ca.1075)     1113; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1099-1113
Vorgänger: Heinrich (von Limburg? Northeim?); Nachfolger: Gottfried von Calw
Vater: Gf. Adalbert von Ballenstedt; Mutter: Adelheid (Adela), T. Gf. Ottos von Weimar und Orlamünde, Mgf. von Meißen, (2.) Hermann II., (3.) Heinrich II. von Laach
Ehefrau: Gertrud, T. Gf. Heinrichs des Fetten von Northeim, (2.) Otto Gf. von Salm und Rheineck, der ebenfalls die Pfalzgrafschaft beansprucht
Stief- und Adoptiv-Vater: Heinrich II. von Laach; Sohn: Wilhelm von Ballenstedt (= Nachfolger Gottfrieds von Calw)

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Gottfried von Calw

(um 1060)     1133; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1113-1125/33 (seit. 1125 nur Titelführung)
Vorgänger: Siegfried von Ballenstedt; Nachfolger: Wilhelm von Ballenstedt
Vater: Gf. Adalbert II. von Calw; Mutter: Wiltrud, T. Hzg. Gottfrieds des Bärtigen von Lothringen
Ehefrau: Liutgard, T. Hzg. Bertholds II. von Zähringen

Übergreifendes. Biographie

  • Gottfried, Graf von Calw, rheinischer Pfalzgraf (Harry Breßlau, in ADB Bd. 9, 475 f., Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Wilhelm von Ballenstedt (von Orlamünde)

1140; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1125-1140; Gf. von Weimar-Orlamünde 1124-1140
Vorgänger: Gottfried von Calw; Nachfolger: Heinrich Jasomirgott
Vater: Siegfried von Ballenstedt (= Vorgänger Gottfrieds von Calw); Mutter: Gertrud, T. Gf. Heinrichs des Fetten von Northeim, (2.) Otto Gf. von Salm und von Rheineck, der ebenfalls die Pfalzgrafschaft beansprucht

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Heinrich Jasomirgott (von Babenberg)

(1114 ?)     1177; Lothringisch-rheinischer Pfalzgraf 1140-1141; Mgf. von Österreich 1141-1156; Hzg. von Bayern 1143-1156; Hzg. von Österreich 1156-1177
Vorgänger: Wilhelm von Ballenstedt; Nachfolger: Hermann von Stahleck
Vater: Mgf. Leopold III. von Österreich (Leopold der Heilige); Mutter: Agnes, T. Ks. Heinrichs IV., Wwe. Hzg. Friedrichs I. von Schwaben
Ehefrau: Gertrud von Supplinburg, T. Ks. Lothars III., Wwe. Heinrichs des Stolzen

Übergreifendes. Biographie

  • Heinrich Jasomirgott (aeiou Österreich Lexikon; Online-Version des 1995 herausgegebenen zweibändigen Österreich-Lexikons). - Kurzbiographie mit weiterführenden Links. Literatur: Neue Deutsche Biographie (NDB)
  • Heinrich II. (Jasomirgott), Markgraf, später Herzog von Österreich, aus dem Hause Babenberg (Heinrich von Zeißberg, in ADB Bd. 11, 554-557, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Hermann von Stahleck

1156; Pfalzgraf bei Rhein 1142-1156
Vorgänger: Heinrich Jasomirgott; Nachfolger: Konrad von Staufen (= Neffe der E.)
Vater: Goswin, Gf. von Höchstadt an der Aisch, Gf. von Stahleck; Mutter: Luccarde (Liutgard), T. Adelgers von Heimbach, Wwe. Heinrichs I. von Katzenelnbogen
Ehefrau: Gertrud, T. Hzg. Friedrichs I. von Schwaben

Übergreifendes. Biographie

  • Hermann 1156), Pfalzgraf bei Rhein; Graf von Stahleck (L. Baumgärtner, in ADB Bd. 12, S. 149 f., Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Stahleck (Hermann III. von Stahleck mit Familie, Gründer des Klosters Bildhausen); wissenschaftlicher Beitrag mit Quellen- und Literaturangaben (Medieval German Counties: East Franconia, von Donald Charles Jackman). (Wenn jemand diese Seite zufällig findet, würde ich mich über eine kurze Information freuen)

Genealogie. Familie

Konrad von Staufen (Hohenstaufen)

1135     1195; Pfalzgraf bei Rhein 1156-1195
Vorgänger: Hermann von Stahleck (= Ehemann der Vaterschwester); Nachfolger: Heinrich von Braunschweig d. Ä. (= Schwiegersohn)
Vater: Hzg. Friedrich II. von Schwaben; Mutter (2. E.): Agnes, T. Gf. Friedrichs von Saarbrücken
Ehefrau: Irmgard, T. Gf. Bertholds I. von Henneberg
Tochter: Agnes, Heinrich von Braunschweig d. Ä.

Übergreifendes. Biographie

  • Konrad von Staufen (um 1134 oder 1136 bis 1195), Pfalzgraf bei Rhein (weitere Namensform: Konrad) (A. Busson, in ADB Bd. 16, S. 603 f., Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Heinrich von Braunschweig, d. Ä. (Welfe)

(ca. 1173)     1227; Pfalzgraf bei Rhein 1195-1211 (Abtretung der Pfalzgrafschaft an den Sohn)
Vorgänger: Konrad von Staufen (= Schwiegervater); Nachfolger: Heinrich von Braunschweig d. J. (= Sohn)
Vater: Heinrich der Löwe, Hzg. von Sachsen und Bayern; Mutter (2. E.): Mathilde, T. Kg. Heinrichs II. von England
Ehefrau: Agnes, T. Konrads von Staufen (= Vorgänger); (2.) Agnes, T. Mgf. Konrads II. der Niederlausitz (Wettin)

Übergreifendes. Biographie

  • Heinrich (V.) (1173 oder 1174 bis 1227), Pfalzgraf bei Rhein; Herzog von Sachsen (weitere Namensformen: Heinrich der Lange; Heinrich der Lange von Braunschweig; Heinrich V. der Lange von Braunschweig; ADB unter Heinrich von Braunschweig) (Alfred Winkelmann, in ADB11, S. 559 ff., Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

Heinrich von Braunschweig, d. J. (Welfe)

(ca. 1195)     1214 Pfalzgraf bei Rhein 1211-1214
Vorgänger: Heinrich von Braunschweig, d. Ä. (= Vater); Nachfolger: Ludwig I., der Kelheimer
Vater: Heinrich von Braunschweig, d. Ä.; Mutter (1. E.): Agnes, T. Konrads von Staufen
Ehefrau: Mathilde, T. Herzog Heinrichs I. von Brabant, (2.): Gf. Florens IV. von Holland

Genealogie. Familie

Ludwig I., der Kelheimer

1174     1231; Hzg. von Bayern 1183-1231; Pgf. bei Rhein 1214-1228
Vorgänger: Heinrich von Braunschweig d. J.; Nachfolger: Otto II. (= Sohn)
Vater: Otto I., Hzg. von Bayern; Mutter: Agnes, T. Gf. Ludwig II. von Loos und Rieneck
Ehefrau: Ludmilla, T. Hzg. Friedrichs von Böhmen, Wwe. Gf. Adalberts von Bogen

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Otto II

(1206 bis 1253), Herzog von Bayern; Pfalzgraf bei Rhein (weititere Namensformen: Otto II. von Bayern; Otto II. der Erlauchte) (Sigmund Ritter von Riezler, in ADB Bd. 24, S. 647-651; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Ludwig II., der Strenge

1229     1294; Pgf. bei Rhein; Hzg. von Bayern 1253-1294 (Oberbayern 1255-1294)
Vorgänger: Otto II. (= Vater); Nachfolger: Rudolf I. (= Sohn aus 3. Ehe)
Vater: Otto II.; Mutter: Agnes, T. Heinrichs von Braunschweig d. Ä.
Ehefrau: (1.) Maria, T. Hzg. Heinrichs II. von Brabant (1256, auf Geheiß Ludwigs enthauptet); (2.) Anna, T. Hzg. Konrads I. von Schlesien-Glogau; (3.) Mechthild, T. Kg. Rudolfs I.

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Rudolf I., der Stammler

1274      1319; Pfalzgraf bei Rhein und Herzog von Oberbayern 1294-1319, gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Ludwig dem Bayern (siehe dort)
Vorgänger: Ludwig II., der Strenge (= Vater); Nachfolger: Ludwig der Bayer (= Bruder)
Vater: Pgf. Ludwig II., der Strenge; Mutter (3. E.): Mathilde, T. Kg. Rudolfs I.
Ehefrau: Mechtild, T. Gf. Adolfs von Nassau, Dt. Kg.
Söhne: Adolf (Vater Ruprechts II.); Rudolf II.; Ruprecht I.

Übergreifendes. Biographie

  • Rudolf I. (1274 bis 1319), Pfalzgraf bei Rhein; Herzog von Oberbayern (weitere Namensformen: Rudolf) (Jakob Wille, in ADB Bd. 29, S. 548-551; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Rudolf I. (Porträtmedaillen)

Genealogie. Familie

Ludwig der Bayer

(wohl 1281/82)     1347; Pgf. bei Rhein 1294-1329; Hzg. von Oberbayern 1294-1347; Dt. Kg. 1314-1347; Röm. Ks. 1328-1347; Hzg. von Niederbayern 1340-1347
Vorgänger als Pgf. und Hzg.: Ludwig II., der Strenge; Nachfolger: Ludwig folgt gemeinsam mit seinem älteren Bruder Rudolf I., der bis 1301 sein Vormund ist. Nach schwerem Streit mit Rudolf und dessen Söhnen überläßt Ludwig 1329 die Pfalzgrafschaft seinen Neffen Rudolf II. und Ruprecht I. sowie seinem Großneffen Ruprecht II.
Vater: Pgf. Ludwig II., der Strenge; Mutter (3. E.): Mathilde, T. Kg. Rudolfs I.
Ehefrau: (1.): Beatrix, T. Hzg. Heinrichs III. von Schlesien-Glogau; (2.): Margarethe, T. Gf. Wilhelms III. von Holland

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Rudolf II.

1306     1353; Pfalzgraf bei Rhein 1329-1353 (gemeinsam mit dem Bruder Ruprecht I. und dem Neffen Ruprecht II.)
Vorgänger: Ludwig der Bayer (= Onkel)
Vater: Rudolf I., der Stammler; Mutter: Mechthild, T. Gf. Adolfs von Nassau, Dt. Kg.
Ehefrau: (1.) Anna, T. Hzg. Ottos II. von Kärnten, Gf. von Görz-Tirol; (2.) Mararethe, T. Kg. Friedrichs II. von Sizilien (Aragòn)

Übergreifendes. Biographie

  • Rudolf II. 1353), Pfalzgraf bei Rhein und Kurfürst (weitere Namensform: Rudolf II. von der Pfalz) (Jakob Wille, in ADB Bd. 29, S. 551-554; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Rudolf II. (Porträtmedaillen)

Genealogie. Familie

Ruprecht I. (Rupprecht, Rupert)

1309     1390; Pfalzgraf bei Rhein 1329-1390 mit dem Bruder Rudolf II. (bis 1353) und dem Neffen Ruprecht II.; 1. Kurfürst 1356-1390
Vorgänger: Ludwig der Bayer (= Onkel)
Vater: Rudolf I., der Stammler; Mutter: Mechthild, T. Gf. Adolfs von Nassau, Dt. Kg.
Ehefrau: (1.) Elisabeth, T. Gf. Johanns I. von Flandern und Namur; (2.) Beatrix, T. Hzg. Wilhelms I. von Berg

Übergreifendes. Biographie

  • Ruprecht I. (1309 bis 1390), Kurfürst von der Pfalz (Jakob Wille, in ADB Bd. 29, S. 731-737; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Ruprecht I. (Porträtmedaillen)
  • Ruprecht I. und Ruprecht II. als die Stifter der Universität Heidelberg (kniend) auf dem großen Universitätssiegel abgebildet. - Aus der Ausstellung Juden an der Universität Heidelberg. Dokumente aus sieben Jahrhunderten (Leider nicht mehr komplett im Netz verfügbar). Abbildung des Exponates mit Beschreibung (Universitätsarchiv Heidelberg): "Das in den Gründungsjahren entstandene Universitätssiegel ist in Anlehnung an das Siegel der Prager Universität gestaltet. Es zeigt den Schutzpatron der Universität, den heiligen Petrus, sitzend unter einem dreigeteilten spätgotischen Baldachin. Links und rechts von ihm knien die beiden Stifter der Universität, Ruprecht I. und Ruprecht II. Der Rechte hält das Wittelsbacher Wappenschild, der Linke das Schild mit dem Pfälzer Löwen in der Hand. Die Umschriftlautet: 'universitatis studii heydelbergensis [sigillum]'."
  • Ruprecht I. und Ruprecht II. als die Stifter der Universität Heidelberg (kniend) auf dem großen Universitätssiegel dargestellt (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: Medizinische Fakultät Heidelberg). - Skizzen der Siegel der Medizinischen Fakultät und der Universität Heidelberg
  • Goldgulden Pfalzgraf und Kurfürst Ruprecht (1353-1390); Einzelheiten s. unter Ludwig III.
  • Medieval Sourcebook: Rupert, Count Palatine: Foundation of the University of Heidelberg, 1386 (Internet Medieval Sourcebook; Paul Halsall, ORB [Online Reference Book for Medieval Studies] sources editor. "ORB is an academic site, written and maintained by medieval scholars"). - Sprachlich modernisierte englische Übersetzung der Gründungsurkunde, mit Quellenangabe.
  • Ruprecht I., Pfalzgraf bei Rhein. Detail aus dem Wandgemälde in der Aula der Alten Universität Heidelberg (Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg). - Abbildung.

Genealogie. Familie

Ruprecht II. (Rupprecht, Rupert)

1325     1398; Pfalzgraf 1329-1390, gemeinsam mit den Onkeln Rudolf II. (bis 1353, unter dessen Vormundschaft bis 1343) und Ruprecht I.; 2. Kurfürst 1390-1398
Vorgänger: Ludwig der Bayer (= Großonkel); Nachfolger: Ruprecht III./Kg. Ruprecht I.(= Sohn)
Vater: Adolf (= Bruder Ruprechts I.); Mutter: Irmgard, T. Gf. Ludwigs IX. von Öttingen
Ehefrau: Beatrix, T. Kg. Peters II. von Sizilien (Aragòn)

Übergreifendes. Biographie

  • Ruprecht II. (1325 bis 1398), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensform: Ruprecht II. von der Pfalz) (Jakob Wille, in ADB Bd. 29, S. 737-740; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Abbildung Ruprechts II. auf dem großen Universitätssiegel der Universität Heidelberg, zusammen mit Ruprecht I.: siehe dort.
  • Ruprecht II. (Porträtmedaillen)

Genealogie. Familie

Ruprecht III. (Rupprecht, Rupert)

1352     1410; 3. Kurfürst 1398-1410; Dt. Kg. (als Ruprecht I.), 1400-1410
Vorgänger: Ruprecht II. (= Vater); Nachfolger: Ludwig III. (= Sohn)
Vater: Ruprecht II.; Mutter: Beatrix, T. Kg. Peters II. von Sizilien (Aragón)
Ehefrau: Elisabeth, T. Bgf. Friedrichs V. von Nürnberg

Übergreifendes. Biographie

  • Ruprecht von der Pfalz (1352 bis 1410), deutscher König; Pfalzgraf bei Rhein (weitere Namensformen: Ruprecht; Ruprecht III. von der Pfalz; Ruprecht III.) (August Thorbecke, in ADB Bd. 29, S. 716-726; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Ruprecht III. (Porträtmedaillen)
  • Königswahl III: Die deutsche Königswahl, 1394-1411. (Erlanger Historikerseite). - Basierend auf Max Georg Schmidt, Die staatsrechtliche Anwendung der Goldenen Bulle bis zum Tode Sigmunds, phil. Diss. Halle 1894: stichwortartige Analyse der Ereignisse von der Absetzung Wenzels am 20.8.1400 über die Wahl Ruprechts am 21.8.1400 bis hin zu den Wahl handlungen von 1411 nach dem Tode Jobsts von Mähren. Unter Erwähnung der Quellen und weiterer Literatur (Aus der Vorlesung "Die Luxemburger", von Stuart Jenks)
  • Rhens (Rhense): Monographien und Aufsätze (Regesta Imperii: Alphabetischer Thesaurus). - Bibliographie
  • Rhens. Königsstuhl in Rhens (Welterbe Oberes Mittelrheintal). - Kurzinformation zur Geschichte, Abbildung des 1842 errichteten Bauwerks
  • Königstuhl, Königsstuhl bei Rhens am Rhein (Mittelrhein Online). - Abbildung, Beschreibung, Zeitleiste 1273-1978; für Touristen.
  • Kaiser-Ruprecht-Bruderschaft zur Pflege des Andenkens an den Königsstuhl zu Rhens, gegründet 1977. - Unter Der Königsstuhl zu Rhens am Rhein Überblick zur Geschichte des historischen Standortes und des "steinernen Gestühls" (bis 1808); Neuerrichtung; Gedenktafel.
  • Beziehungen Kurfürst Ruprechts III. zu Amberg. Im Rahmen eines Berichtes über die Eröffnugsveranstaltung der 13. Ostbayerische Kulturtage in Amberg: Zusammenfassung des Festvortrags von Wilhelm Volkert: Ruprecht, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Deutscher König und die Stadt Amberg. Unter den Illustrationen die Abbildung des Abgusses einer Statue Ruprechts III. (Regensburger Universitätszeitung, Juni 4/95, Archiv)
  • Grabmal König Ruprechts I. und seiner Frau Elisabeth von Hohenzollern, Heiliggeistkirche Heidelberg (Surfin' Süden). - Abbildung (Foto: Kunstverlag Edm. von König, Dielheim), Kurze Bemerkungen zu Ruprechts Biographie, Links u. a. zur Stammtafel und zum Ruprechtsbau im Heidelberger Schloß.
  • Ruprecht von der Pfalz (Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2002). - Bemerkungen zur Biographie. Link-Verknüpfungen zu weiteren Artikeln der Enzyklopädie, keine Quellenangaben

Genealogie. Familie

Ludwig III., der Bärtige

1378     1436; 4. Kurfürst 1410-1436; Vorgänger: Ruprecht III. (= Vater); Nachfolger: Ludwig IV. (= Sohn)
Vater: Ruprecht III., als Dt. Kg. Ruprecht I.; Mutter: Elisabeth, T. Bgf. Friedrichs V. von Nürnberg
Ehefrau (1.): Blanka, T. Kg. Heinrichs IV. von England; (2.) Mathilde, T. Gf. Amadeus' von Savoyen

Übergreifendes. Biographie

  • Ludwig III. (1378 bis 1436), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Ludwig III. von der Pfalz; Ludwig III. der Ältere; Ludwig III. der Bärtige) (Jakob Wille, in ADB Bd. 19, S. 569 ff.; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Die "englische Heirat" Pfalzgraf Ludwigs III. (Sonderseite, erstellt von Ursula Perkow und Gabriele Dörflinger, Universitätsbibliothek Heidelberg). - Inhalt: Die englische Heirat Pfalzgraf Ludwigs III. (Walther Holtzmann, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins NF 43 (1930), 1-22); Das Schicksal einer zehnjährigen Prinzessin Aus dem Buch Heidelberger Geschichte: Vor 560 Jahren „aus politischen Gründen“ verheiratet (Max Perkow, Heidelberger Tageblatt, 6.8.1962); Quellen zur "englischen Heirat" aus den Regesten der Pfalzgrafen bei Rhein in der Online-Ausgabe der Regesta Imperii
  • Goldgulden Ludwigs III. "des Bärtigen" (Münzenversandhaus Reppa, Pirmasens: Lexikon der Numismatik). - Abbildung, historischer Beitrag zum Thema Goldgulden. - Außerdem finden sich im Lexikon unter dem Stichwort "Goldgulden" Abbildungen mit kurzer Beschreibung der betreffenden Stücke von Pfalzgraf und Kurfürst Ludwigs III., Pfalzgraf und Kurfürst Ruprecht (1353-1390) sowie von Pfalzgraf und Kurfürst Ludwig IV., dem Sanftmütigen. - Umfangreiches Literaturverzeichnis zum Lexikon

Genealogie. Familie

Bildnis

Ludwig IV., der Sanftmütige

1424     1449; 5. Kurfürst 1436-1449 (Vormundschaft des Onkels, Pgf. Ottos zu Mosbach, bis 1442)
Vorgänger: Ludwig III. (= Vater); Nachfolger: Friedrich I., der Siegreiche (= Bruder)
Vater: Ludwig III.; Mutter (2. E.): Mathilde, T. Gf. Amadeus' von Savoyen
Ehefrau: Margarethe, T. Hzg. Amadeus' VIII. von Savoyen, Wwe. d. Titularkgs. Ludwig III. von Neapel, (3.) Gf. Ulrich V. von Württemberg (der Vielgeliebte)
Sohn: Philipp der Aufrichtige

Übergreifendes. Biographie

Genealogie. Familie

Friedrich I., der Siegreiche

1425     1476; Vormundschaftliche Regierung für den Neffen Philipp 1449-1451; 6. Kurfürst 1451-1476 (1474 in der Reichsacht)
Vorgänger: Ludwig IV. (=Bruder); Nachfolger: Philipp der Aufrichtige (= Neffe, Adoptivsohn)
Vater: Ludwig III.; Mutter (2. E.): Mathilde, T. Gf. Amadeus' von Savoyen
Ehefrau (morganatisch): Clara Dett (Tott), Bürgerstochter aus Augsburg

Übergreifendes. Biographie

  • Friedrich der Siegreiche, (1425 oder 1429 bis 1476), Kurfürst von der Pfalz; Herzog von Bayern (K. Menzel, in ADB Bd. 7, S. 593-603; mit Korrektur zu S. 599, in Bd. 11, S. 794, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Kurfürst Friedrich der Siegreiche (Surfin' Süden: Kurpfalz).
  • Brustbild, Kopie um 1656 (Fürstl. Löwenstein-Wertheim-Freudenberg'sche Verwaltung, Kreuzwertheim); Links, u. a. zu dem Marmorrelief eines Totengerippes, das als Bestandteil eines auf Befehl Kurfürst Johann Wilhelms angefertigten Behältnisses für die Überreste der Gebeine Friedrichs I. gesehen wird (Abbildung, mit Erläuterungen).
  • Die Schlacht von Seckenheim 1462 (Surfin' Süden). - Mit Abbildung. (aus: Stam- und Turnierbuch der uralten adelichen Geschlechts .., Heilbronn, 1616.)
  • Nachruhm. Überlegungen zur fürstlichen Erinnerungskultur im deutschen Spätmittelalter. Klaus Graf 2001, Preprint des Beitrags zum Tagungsband der interdisziplinären Tagung Principes, Dynastien und Höfe im späten Mittelalter, Greifswald 2000 (Stadt - Adel - Region). - Volltext, mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis. - Betr. Erinnerungsmedien in Heidelberg zum Gedächtnis Friedrichs des Siegreichen und der Schlacht bei Seckenheim (1462)
  • "Das Mahl zu Heidelberg" (Sonderseite der VLGK-Redaktion): Berühmtes Gedicht von Gustav Schwab (1823) über die Schlacht bei Seckenheim (1462): Text, handelnde Personen, Literaturempfehlungen.
  • Urkundenbuch: Regesten 1461-1470), unter 30. Juni 1462: In der Schlacht bei Seckenheim findet Georg von Brandis den Tod. (LLV Government Portal - Portal der Liechtensteinischen Landesverwaltung: Urkundenbuch). - Regest mit Quellen- und Literaturangaben, PDF-Datei.
  • [Naubert, Benedicte]: Friedrich der Siegreiche, Churfürst von der Pfalz, der Marc Aurel des Mittelalters. Treu nach der Geschichte bearbeitet 2 Bde. Leipzig 1795 (Projekt Historischer Roman).
  • Waren die Stamm-Eltern des Hochfürstl. Löwenstein-Wertheim. Hauses priesterlich getraut? Autor: Spittler, L.T. (Universitätsbibliothek Bielefeld: Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum; hier: Göttingisches historisches Magazin. 1787-91. Jahr: 1788, Band: 2, Seiten 385 - 414). - Zur morganatischen Ehe Friedrichs des Siegreichen mit Clara Dettin. Volltext des Beitrags.
  • Die Nachwirkungen einer "nicht ebenbürtigen Ehe". In der Antrittsvorlesung von Professor Dr. Volker Rödel an der Uni Heidelberg spielte auch die Grafschaft Wertheim eine Rolle (Hugo Eckert in fn web. Fränkische Nachrichten, 12.11.2003). - Bericht über den Vortrag, mit besonderer Berücksichtigung der Nachkommen (Löwenstein-Wertheim). Bezüglich der Erbansprüche wird besonders unterstrichen, daß Graf Johann Dietrich von Löwenstein-Wertheim - Begründer der jüngeren, katholischen Linie - im Jahre 1620 Ansprüche auf die Nachfolge in Kurpfalz erhob.

Genealogie. Familie

Bildnis

Philipp der Aufrichtige

1448     1508; 7. Kurfürst 1476-1508
Vorgänger: Friedrich I. (= Bruder des Vaters, Adoptiv-Vater); Nachfolger: Ludwig V. (= Sohn)
Vater: Ludwig IV.; Mutter: Margarethe, T. Hzg. Amadeus' VIII. von Savoyen
Ehefrau: Margarethe, T. Hzg. Ludwigs IX. von Bayern-Landshut;
Söhne: u. a. Friedrich II. (Nachfolger Ludwigs V.), und Ruprecht, Vater Otto Heinrichs (des Nachfolgers Friedrichs II.)

Übergreifendes. Biographie

  • Philipp (1448 bis 1508), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Philipp von der Pfalz; Philipp der Aufrichtige) (Gustav von Bezold, in ADB Bd. 26, S. 16 ff.; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • "Probatum est per me": The Heidelberg Electors as Practioners and Patrons of the Medical and Magical Arts (Debra L. Stoudt). - Abstract mit Fußnoten zu: Debra L. Stoudt: " 'Probatum est per me': The Heidelberg Electors as Practitioners and Patrons of the Medical and Magical Arts." 14, 1 (Spring 1995), p. 12-18.; behandelt sind Philipp der Aufrichtige , Ludwig V. und Otto Heinrich. - Titel vgl. in CaudaPavonis Cumulative Index, Volumes 10-14, Spring 1991-Fall 1995.
  • Pfalzgraf Philipp der Aufrichtige und Johann von Soest (1480). - Abbildung, Quelle "Bildarchiv" (La Coutourière Parisienne: 15th Century: Burgundian Gothic and Italian Renaissance). - Johann von Soest, seit 1472 Sängermeister Kurfürst Friedrichs I., trat nach dessen Tod in den Dienst Kurfürst Philipps des Aufrichtigen, dem er seine Bearbeitung des "Romans van Heinric en Margriete van Limborch" zueignete. - Vgl. Hy leut diet leut, ick en leut naet. Niederländisch-Deutsche Literaturbeziehungen. 2. Abschnitt: Mittelalter: Der Limburg-Roman in deutscher und niederländischer Sprache. (Jan Konst, Antrittsvorlesung an der FU Berlin: Vortragstext mit Abbildungen und Anmerkungen).
  • Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Philipp (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt).
  • Franz Prechtl: Die "Amberger Hochzeit" 1474. Eine "Hochzeit" für Amberg (Amberger Fremdenverkehrsverband). - Buchanzeige für das Werk über die Hochzeit Philipps des Aufrichtigen mit Margarethe, T. Hzg. Ludwigs IX. von Bayern-Landshut, mit kurzer Inhaltsangabe.

Genealogie. Familie

Bildnis

Ludwig V., der Friedfertige

1478     1544; 8. Kurfürst 1508-1544
Vorgänger: Philipp der Aufrichtige (= Vater); Nachfolger: Friedrich II. (= Bruder)
Vater: Philipp der Aufrichtige; Mutter: Margarethe, T. Hzg. Ludwigs IX. von Bayern-Landshut
Ehefrau: Sibylle, T. Hzg. Albrechts IV. von Bayern; Neffe: Otto Heinrich

Übergreifendes. Biographie

  • Ludwig V. der Friedfertige (1478 bis 1544), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Ludwig der Friedfertige; Ludwig V.; Ludwig der Friedfertige von der Pfalz) (Jakob Wille, in Bd. 19, S. 575 ff.; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • "Probatum est per me": The Heidelberg Electors as Practioners and Patrons of the Medical and Magical Arts (Debra L. Stoudt). - Abstract mit Fußnoten zu: Debra L. Stoudt: " 'Probatum est per me': The Heidelberg Electors as Practitioners and Patrons of the Medical and Magical Arts." 14, 1 (Spring 1995), p. 12-18.; behandelt sind Philipp der Aufrichtige, Ludwig V. und Otto Heinrich. - Titel vgl. in CaudaPavonis Cumulative Index, Volumes 10-14, Spring 1991-Fall 1995.
  • Cod. Pal. germ. 267: "Buch der Medicin", siebter Band. [Titel:] Dis büch der Medicin Pfalntzgraue Ludwigs Churfursten etc. (Bibliotheca Palatina: Spätmittelalterliche Bilderhandschriften). - 1772 Rezepte, nach Indikationen oder Konfektionen geordnet; eingeheftete Zettel mit Ergänzungen von der Hand Kurfürst Ludwigs V. von der Pfalz. - Eine wertvolle Quelle für den Historiker nicht zuletzt durch die namentliche Nennung der "Rezeptzuträger, Probanden oder Gewährsleute"

Genealogie. Familie

Bildnis

Friedrich II., der Weise

1482     1556; 9. Kurfürst 1544-1556
Vorgänger: Ludwig V. (= Bruder); Nachfolger: Otto Heinrich (= Neffe)
Vater: Philipp der Aufrichtige; Mutter: Margarethe, T. Hzg. Ludwigs IX. von Bayern-Landshut
Ehefrau: Dorothea, T. Kg. Christians II. von Dänemark

Übergreifendes - Biographie

  • Friedrich II. der Weise (1482 bis 1556), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Friedrich II.; Friedrich der Weise; Friedrich II. von der Pfalz) (Arthur Kleinschmidt, in ADB Bd. 7, S. 603-606, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Friedrich II. (Porträtmedaillen)
  • Porträt des Kurfürsten von Hans Besser, Heidelberg 1545 (Kunsthistorisches Museum Wien) und Porträtmedaille (Badische Heimat, Landeskunde, Kurpfalz)

Genealogie. Familie

Otto Heinrich (Ottheinrich)

1502     1559; Pgf. zu Neuburg 1505/22-1556 (1505-1522 Vormundschaft des Onkels Friedrich II.); 10. Kurfürst 1556-1559
Vorgänger: Friedrich II. (= Onkel); Nachfolger: Friedrich III. (verwandt über Ruprecht III./Kg. Ruprecht I.)
Vater: Pgf. Ruprecht (Bruder Friedrichs II.); Mutter: Elisabeth, T. Hzg. Georgs (des Reichen) von Bayern, in Landshut
Ehefrau: Susanne, T. Hzg. Albrechts IV. von Bayern, Wwe. Mgf. Kasimirs von Brandenburg-Kulmbach

Übergreifendes. Biographie

Biographische Einzelaspekte

  • Tordurchfahrt wie zu Ottheinrichs Zeiten. Bronzeabguss des historischen Hofportalgitters ziert den Eingang zum Schloss Neuburg (Damals. Geschichte online, Meldung vom 16.4.2005). - Mit Informationen über das im Auftrag Pfalzgraf Ottheinrichs um 1540 von Sebald Hirder für den oberen Bogen der Tordurchfahrt in Schloss Neuburg an der Donau geschaffene Bronzegitter und dessen Schöpfer.

  • "Probatum est per me": The Heidelberg Electors as Practioners and Patrons of the Medical and Magical Arts (Debra L. Stoudt). - Abstract mit Fußnoten zu: Debra L. Stoudt: " 'Probatum est per me': The Heidelberg Electors as Practitioners and Patrons of the Medical and Magical Arts." 14, 1 (Spring 1995), p. 12-18.; behandelt sind Philipp der Aufrichtige, Ludwig V., und Otto Heinrich. - Titel vgl. in CaudaPavonis Cumulative Index, Volumes 10-14, Spring 1991-Fall 1995.

  • Er machte Sulzbach evangelisch. Vor 500 Jahren wurde Pfalzgraf Ottheinrich I. geboren (Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Christuskirche Sulzbach-Rosenberg). - Illustrierter Beitrag, Quelle: Text und Karte nach: 450 Jahre Reformation im Fürstentum Sulzbach, Amberg 1992, S. 17 u. 143.
  • Ottheinrich und das erste Neue Testament in deutscher Sprache. Genussmensch und Gelehrter. Von Annette Krauß (Sonntagsblatt. Evangelische Wochenzeitung für Bayern, Archiv, 12.-24.3.2002). - Aus Anlaß des Festprogramms "zum 500. Geburtstag dieses schillernden Fürsten am 10. April 2002 und an den seiner Gemahlin Susanna am 2. April 2002" in Neuburg an der Donau
  • Einziehung des Besitzes des Kollegiatstift/Kanonissenstiftes Hilpoltstein (Gründung des Ritters Hilpolt vom Stein und seies gleichnamigen Sohnes, 1372) durch Pfalzgraf Ottheinrich von Pfalz-Neuburg im Jahre 1542 (Haus der Bayerischen Geschichte: Klöster in Bayern). - Basisdaten, Literaturangaben.

  • Angelika Marsch / Josef H. Biller / Frank D. Jacob (Hg.): Die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs aus den Jahren 1536/ 37 von seinem Ritt von Neuburg a.d. Donau über Prag nach Krakau und zurück über Breslau, Berlin, Wittenberg und Leipzig nach Neuburg. Bd. 1: Faksimileband: 50 Bildtafeln mit 70 Ansichten von Städten, Residenzen und Burgen in Originalgröße. Bd. 2: Kommentarband: 504 S., 12 Farbtafeln, 108 s/w Abb., Weißenhorn: Anton H. Konrad 2000, ISBN 3-87437-440-8, € 256,00. Rezensiert von: Jörg Deventer, Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig (historicum.net: sehepunkte 2 (2002), Nr. 5 [15.05.2002]).

  • Als mittelloser Reichsfürst kam Ottheinrich nach Weinheim. Schwelgen im Luxus sorgte für Staatsbankrott / Birkenauer Reisegruppe auf Ottheinrichs Spuren (Weinheimer Nachrichten, Serie 1250 Jahre Weinheim (24), 15.7.2005)) (Stadtjubiläum Weinheim 2005)
  • Am Ende todkrank, aber der Erste unter den weltlichen Kurfürsten. Die Weinheimer Zeit Ottheinrichs und drei Regierungsjahre, die im Ottheinrich-Bau gipfelten (Weinheimer Nachrichten, Serie 1250 Jahre Weinheim (25), 15.7.2005)) (Stadtjubiläum Weinheim 2005)

Der Bibliophile

  • Heid. Hs. 3394. Heinrich Rüdinger: Planetenbuch. Heidelberg (Weinheim) 1551-1564, mit Wappen und Devise Ottheinrichs; laut Widmung geschrieben im Auftrag des Kurfürsten (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg: Handschriften). - Enthält: 1v - 56v Deutscher astronomischer Kalender; 57r - 75v Johann Mercurius: Geburtsprognostik; 76r - 93v Petrus Apian: Usus Almanach; 94r - 131v Lucas Gauricus: Astrologischer Traktat
  • Cod. Pal. germ. 67. Sigenot. Stuttgart (?) - Werkstatt Ludwig Henfflin, um 1470 (Bibliotheca Palatina: Spätmittelalterliche Bilderhandschriften). - Mit Ottheinrich-Einband
  • Cod. Pal. germ. 353. Die Heidin. Stuttgart - Werkstatt Ludwig Henfflin, um 1470 (Bibliotheca Palatina: Spätmittelalterliche Bilderhandschriften). - Mit Ottheinrich-Einband
  • Jörg Bernhard binding, Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatican City - Einband aus Ottheinrichs Bibliothek (1550); mit interessanten Details zur Geschichte des Bandes, der von Papst Urban VIII, Maffeo Barberini, bald nach 1623 einem Neffen geschenkt wurde und erst 1902 bei Ankauf der Barberini-Sammlungen durch Papst Leo XIII. wieder in die Vaticana gelangte.
  • Ottheinrich-Einband. De occulta philosophia : libri III / Henricus Cornelius Agrippa ab Nettesheym Lugduni : Bering, 1550 (Staatliche Bibliothek Neuburg an der Donau). - Sieben prächtige Aufnahmen zeigen das Stück von allen Seiten.
  • Die Ottheinrich-Bibel: Die Königin der deutschen Bibeln, 15. Jahrhundert; 1530 von Ottheinrich für die Bibliotheca Palatina erworben (Finn's Fine Books, Facsimile Books of Old Manuscripts). - Ausführliche Information des Buchlieferanten zur Faksimile-Ausgabe, mit Abbildung einer illustrierten Seite.
  • Ein revolutionäres Buch. Die Ottheinrich-Bibel in der Staatsbibliothek München (Donaukurier, 28.03.2002). - Einzelheiten zur Entstehungsgeschichte (Auftraggeber der von Ottheinrich ererbteb Bibel Herzog Ludwig der Bärtige von Bayern-Ingolstadt) und zur künstlerischen Ausstattung.
  • Neue Faksimile-Ausgaben des »Schwarzen Stundenbuches« und der »Ottheinrich-Bibel«. Franz Szabo, September 2000 (Franz G. Szabo: Kritisches Buch- und Ausstellungs-Journal). - Besprechung, mit Abb. "Verkündigung an die Hirten".

Genealogie. Familie

Bildnis

Friedrich III., der Fromme

1515     1576; Pfalzgraf zu Simmern 1557-1560; 11. Kurfürst 1559-1576
Vorgänger: Otto Heinrich (verwandt über Ruprecht III./Kg. Ruprecht I.); Nachfolger: Ludwig VI. (= Sohn)
Vater: Pgf. Johann II. zu Simmern ; Mutter (1. E.): Beatrix, T. Mgf. Christophs I. von Baden
Ehefrau: (1.) Marie, T. Mgf. Kasimirs von Brandenburg-Kulmbach; (2.) Amalie, T. Gf. Gumprechts IV. von Neuenahr, Wwe. Heinrichs von Brederode-Vianen

Übergreifendes. Biographie

Heidelberger Katechismus

  • Der Heidelberger Katechismus im Internet. Text des Katechismus modernisiert nach der kurpfälzischen Kirchenordnung von 1563 (mit dem Vorwort Friedrichs des Frommen), die zugrundeliegenden Bibelstellen nach der Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984. Für das Internet aufbereitet und publiziert in der kurfürstlichen Stadt Heidelberg durch UBF-Net 1998 (UBF Infoseiten;Universität-Bibel-Freundschaft) - Die Einleitung von UBF-Net ( März 1998) bietet neben dem Hinweis auf weitere Ausgaben des Katechismus im Netz zahlreiche weitere Links zu interessanten Seiten.
  • Caspar Olevian (1536-1587): maßgeblich beteiligt an der Neuordnung des pfälzischen Kirchenwesens nach reformiert-calvinistischen Grundsätzen und an dem im Januar 1563 erschienenen Heidelberger Katechismus (BBKL, Bd. VI (1993), Sp. 1197-1200, Autor: Volkmar Wittmütz)
  • Zacharias Ursinus (1534-1584): wesentliche Vorarbeiten zum Heidelberger Katechismus; sein theologisches Hauptwerk »Explicationum catecheticarum absolutum opus totiusque theologiae purioris quasi novum corpus« gibt die katechetischen Erläuterungen (BBKL Bd. XII (1997), Sp. 953-960, Autor: Ulrich Hutter-Wolandt)

Genealogie. Familie

  • Kurfürst Friedrich III., der Fromme (Witt.-Gen.-Index)
  • Ehefrau : Maria von Brandenburg-Kulmbach (1519 bis 1567), Pfalzgräfin bei Rhein (weitere Namensform: Maria Pfalzgräfin bei Rhein). - Fundstellen: NDB Bd. 15, S. 414*
  • Sohn: Ludwig VI. (= Nachfolger)

Bildnis

Ludwig VI.

1539     1583; 12. Kurfürst 1576-1583
Vorgänger: Friedrich III. (= Vater); Nachfolger: Friedrich IV. (= Sohn)
Vater: Friedrich III.; Mutter (1. E.): Marie, T. Mgf. Kasimirs von Brandenburg-Kulmbach
Ehefrau: (1.) Elisabeth, T. Lgf. Philipps I. von Hessen; (2.) Anna, T. Gf. Edzards II. von Ostfriesland, (2.) Mgf. Ernst-Friedrich von Baden-Durlach, (3.) Hzg. Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

Übergreifendes - Biographie

  • Ludwig VI. (1539 bis 1583), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Ludwig VI. von der Pfalz, ; Ludwig) (Gustav von Bezold, in Bd. 19, S. 577-580; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Frank Hieronymus: Griechischer Geist aus Basler Pressen. - Plutarchi Chaeronensis Moralia. quae usurpantur. sunt autem omnis elegantis doctrinae Penus: Id est, varij libri: morales, historici, physici, mathematici, denique ad politiorem litteraturam pertinentes & humanitatem: Omnes de Graeca in Latinam linguam transscripti summo labore, cura, ac fide: Guilielmo Xylandro Augustano interprete... Basel: Thomas Guarin 1570. Fol. (Öffentliche Bibliothek Universität Basel: Virtuelle Bibliothek: Griechische und lateinische Texte). - Der Übersetzer, der Heidelberger Professor publicus für Philosophie Wilhelm Xylander, widmete diesen "zweiten Band seines Plutarchs" am 13. August 1570 in Heidelberg dem Sohn seines Landesherrn, dem späteren Kurfürsten Ludwig von der Pfalz.
  • Gelehrter Führer und Schlüssel. Zum Katalog der deutschen medizinischen Handschriften unter Ludwig VI. – Basis war die Dissertation von Ulrike Schofe bei W.-D. Müller-Jahncke (Reinhard Düchting, Pressemitteilungen der Universität Heidelberg, 21. April 2004). - Ausführliche Würdigung zu Ulrike Schofer: "Katalog der deutschen medizinischen Handschriften der Universitätsbibliothek Heidelberg aus dem Besitz von Kurfürst Ludwig VI. von der Pfalz (1539-1583)". Palatina Verlag, Heidelberg 2003. 496 S.; Abbildung: Porträt Kurfürst Ludwigs VI. (1539-1583), eingefügt in ein Exemplar der berühmten lutherischen Feyerabend-Bibel mit den kolorierten Holzschnittillustrationen von Virgil Solis, Frankfurt 1560 (mit Beschreibung)

Genealogie. Familie

  • Ludwig VI.(Witt.-Gen.-Index)
  • Ehefrau (1): Elisabeth von Hessen (1539 bis 1582), Kurfürstin von der Pfalz. - NDB Nebeneintrag:Fundstellen: NDB Bd. 15, S. 390*, 414*; NDB Bd. 20, S. 376*
  • Ehefrau (2): Anna, Tochter d. Fürsten Edzard II. (dieser * 24. Juni 1532 in Greetsiel; † 1. März 1599 in Aurich) (Wikipedia. Die freie Enzyklopädie)
  • Sohn (1. Ehe): Friedrich IV. (= Nachfolger)

Bildnis

Friedrich IV., der Aufrichtige

1574     1610; 13. Kurfürst 1583-1610 (bis 1592 unter der Vormundschaft Pgf. Johann Casimirs)
Vorgänger: Ludwig VI. (= Vater); Nachfolger: Friedrich V. (= Sohn)
Vater: Ludwig VI.; Mutter (1. E.): Elisabeth, T. Lgf. Philipps I. von Hessen
Ehefrau: Luise Juliane, T. Wilhelms von Oranien, Gf. von Nassau, Statthalter der Niederlande

Übergreifendes - Biographie

  • Friedrich IV. der Aufrichtige (1574 bis 1610), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Friedrich IV.; Friedrich der Aufrichtige; Friedrich IV. von der Pfalz) (Moriz Ritter, in ADB Bd. 7, S. 612-621, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Grundstein für „Quadratestadt“. Mannheim feiert 400jähriges Jubiläum seiner Residenz. Ihren 400. Geburtstag begeht die Stadt an Rhein und Neckar zwar erst nächstes Jahr, doch gibt es bereits 2006 Grund zum Feiern und Erinnern. Am 17. März 1606 legte Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein für die nach ihm benannte Zitadelle Friedrichsburg und die Festung Mannheim, der Vorläuferin des heutigen Schlosses (Damals. Geschichte online, Nachricht vom 22.03.2006)
  • Eine Fürstenbibliothek des 16. Jahrhunderts. Die "Bibliotheca privata" Friedrichs IV. von der Pfalz im Heidelberger Schloß. Edition der Codices Palatini latini 1917 und 1918, eingeleitet und bearbeitet von Wolfgang Metzger und Karin Zimmermann (Heidelberger Dokumentenserver. - Volltext der wissenschaftlichen Arbeit, PDF-Datei
  • Wütend wälzt sich einst im Bette, Gedicht von August Schuster auf Kurfürst Friedrich [IV.] von der Pfalz, mit dem auf Friedrichs Tagebuchnotizen (u. a. 9. Juni 1598) beruhenden Refrain "Heute wieder voll gewest" (1887); Melodie Karl Hering (Studentenverbindungen in Frankfurt am Main: Vormärzlieder, Revolutionslieder, Studentenlieder). - Text, mit Literaturhinweis. - Der vor allem auf Seiten von studentischen Verbindungen vielfach wiedergegebene Text (gelegentlich mit neueren Ergänzungsstrophen) in einem Teilabdruck mit englischer Übersetzung: Madly in the bedclothes churning / Frederick, Prince of Palatine (University of Kentucky). - Ein weiterer Textabdruck auch unter Surfin' Süden: Lieder.

Genealogie. Familie

Bildnis

Friedrich V. (Winterkönig)

1596     1632; 14. Kurfürst 1610-1621 (vormundschaftliche Regierung Hzg. Johanns II. von Pfalz-Zweibrücken 1610-1614); König von Böhmen 1619-1621
in der Reichsacht 1621; Übertragung der pfälzischen Kurwürde an Hzg. Maximilian I. von Bayern 1623
Vorgänger: Friedrich IV. (= Vater); Nachfolger: Karl I. Ludwig (= Sohn)
Vater: Friedrich IV.; Mutter: Luise Juliane, T. Wilhelms von Oranien, Gf. von Nassau, Statthalter d. Niederlande
Ehefrau: Elizabeth Stuart, T. Kg. Jakobs I. von Großbritannien und Irland (Jakob VI. von Schottland; James I./VI.)

Übergreifendes. Biographie

  • Friedrich V. (1596 bis 1632), Kurfürst von der Pfalz; König von Böhmen (weitere Namensformen: Friedrich I., (als König von Böhmen); Friedrich V. von der Pfalz; Winterkönig, (Spottname) (Moriz Ritter, in ADB Bd. 7, S. 621-627; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Der Winterkönig, der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz. 9. Mai bis 2. November 2003, Stadtmuseum Amberg. Eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte (Augsburg) in Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg. - Reich illustrierte kurze Texte zur Biographie Friedrichs V. sowie zum Ausstellungsort, Stichworte zum Thema, Publikationen, Begleitprogramm, Besucherinformationen. Unter anderem wird der erst kürzlich bei umfänglichen Grabungen entdeckte "Tilly-Schatz" vom Heiligenberg behandelt, der mit etwa 300 Fundstücken Einblick in das Leben im Lager der bayerischen Truppen im Jahre 1622 gewährt.
  • Der Winterkönig. Friedrich V. der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz (Haus der Bayerischen Geschichte: Friedrich V. Amberg - Heidelberg -Prag - Den Haag). - Ausführliche Detailinformationen über den Katalog, mit Inhaltsverzeichnis, Stammbaum und Abdruck zweier Beiträge im Volltext (PDF-Datei): "Außer Zweifel ein hoch verständiger Herr und tapferer Kavalier". Friedrich V. von der Pfalz [...] (Peter Bilhöfer); Elizabeth Stuart - die Winterkönigin (Rosalind K. Marshall).
  • Besprechungen des Katalogbandes:
  • Der "Winterkönig" Mittelpunkt der Landesausstellung 2003 (Presseinformation zur Ausstellung in Amberg, 18.9.2000).
  • Der Winterkönig. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Bayerische Landesausstellung 2003 in Amberg (Damals - Geschichte Online, Nachricht vom 27.10.2002).
  • Friedrich V. von der Pfalz - Der Winterkönig. - Peter Bilhöfer skizziert den Inhalt seiner 999/2000 an der Universität Mannheim eingereichten Dissertation "Nicht gegen Ehre und Gewissen [...]" (mit Literaturangaben). - Das Buch ist im Sommer 2004 unter dem Titel: „Nicht gegen Ehre und Gewissen. Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz - der „Winterkönig“ von Böhmen (1596-1632)“ als Band 7 der Reihe „Bausteine zur Kreisgeschichte“ des Rhein-Neckar-Kreises erschienen.
  • Verfolgt vom Pech, von Ehrgeiz getrieben. Das Schicksal des „Winterkoenigs“, des pfaelzischen Kurfürsten Friedrich V., und seiner Frau Elizabeth Stuart bewegt noch heute.Von Christel Heybrock (AOL.DE: Geschichte). Besprechung zu P.Bilhöfers Buch, mit Literaturhinweis und weiterführenden Links.
  • Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (Wer war wer - im Dreißigjährigen Krieg). - Biographie mit Bildern und Links im Rahmen einer Präsentation zum Dreißigjährigen Krieg von Klaus Koniarek (mit Themenseiten wie Geld- und Warenwirtschaft, Münzen im Deutschen Reich, Stadt-Chroniken, Essen und Trinken, Karten, Pläne und Skizzen zum 30jährigen Krieg; Literaturangaben zur Gesamtdarstellung).
  • s.a. Berühmte Schloßbewohnerinnen und Schloßbewohner (Schloß Heidelberg, in Schlösser Baden-Württemberg, Schlösser-Magazin): kurze biographische Angaben, Bildnis.

Biographische Einzelaspekte

  • Dresdner Bank schenkte der Universität Heidelberg zwei kostbare Briefe: einen Brief Liselottes von der Pfalz an Mme de Puidebar vom 16. Januar 1703 und einen Brief des Großvaters der ersteren, Kurfürst Friedrich V., vom 27. April 1615 an Bishof Albrecht von Regensburg (Pressestelle der Universität Heidelberg, 9. Februar 2000).
  • Beschreibung der Reiß: Emphahun[n]g deß Ritterlichen Ordens: Volbringung des Heyraths: und glücklicher Heimführung: Wie auch der ansehnlichen Einführung: gehaltener Ritterspiel und Frewdenfests: Des ... Herrn Friederichen deß Fünften/Pfaltzgraven bey Rhein ... Mit der ... Princessin, Elisabethen[n]/ deß Großmechtigsten Herrn/ Herrn Jacobi deß Ersten Königs in GroßBritannien Einigen Tochter. [Heidelberg]: Vögelin, 1613. Signatur: 197.15 Hist. (Wolfenbütteler Digitale Bibliothek). - Volltext des Exemplars der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, als Beispiel innerhalb des Projektabschnitts Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17).
  • Ulrike Wolfrum: Die Beschreibung der Reiß (pdf-Format, 100KB) - Entwicklung eines Modells zur elektronischen Edition der Festschrift zur Brautfahrt Friedrichs V. von der Pfalz nach London (1613). - Graduiertenkolleg TEXTKRITIK. "Textkritik als Grundlage und Methode historischer Wissenschaften", Ludwig-Maximilians-Universität München.
  • Brennan C. Pursell: The Winter King. Frederick V of the Palatinate and the Coming of the Thirty Years' War, Aldershot: Ashgate 2003, XVII + 320 S., 11 s/w-Abb., 2 Karten, ISBN 0-7546-3401-9, EUR 49,95. Rezensiert von: Magnus Rüde (Sehepunkte. Rezensionsorgan für Geschichtswissenschaften 4 (2004), Nr. 5)
  • Der Empfang des Kurfürsten Friedrich V. im Jahre 1619. Waldsassen als Schauplatz der Weltpolitik (Katholische Pfarrei Waldsassen). - Am 23. Oktober 1619 machte Friedrich auf der Reise von Heidelberg nach Prag in Waldsassen Station. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth Stuart und großem Gefolge residierte er im Amtshaus des Stiftshauptmanns, wo ihm von den Gesandten der böhmischen Stände die Königskrone angeboten wurde. Zeitgenössischer Bericht über das feierliche Zeremoniell, die Predigt des kalvinistischen Hofgeistlichen Abraham Scultetus und das Festmahl. - Quelle: Kurtze Beschreibung deß Processes, Welcher bey der Crönung Herrn Friderichs, Pfaltzgravens vnnd Churfürstens, sc. Zum Könige in Böhmen, dieses Namens dem Ersten, gehalten werden soll. Neben angehefftem warhafften Bericht, wie Ihr Kön. May. von der Cron Böheimb vnd der invorporirten Landes Herren Abgesandten, zu Waldsassen den 14. Octobris empfangen ... worden, Amberg 1619, 17-20
  • Winterkönigstaler (Schmucklexikon Online, aus BeyArs.com - Die Schmuck Internet-Plattform). - Anläßlich der Krönung Friedrichs zum König von Böhmen geprägt; knapper Eintrag, ohne Literatur.
  • Frederick von Paltz (Famous People in The Hague). - Unter touristischen Gesichtspunkten gestaltete Seite; interessant die Details zu dem kleinen Schloß, in dem Friedrich V. während seines politischen Asyls im Haag im Winter 1619/1620 lebte.
  • A Bohemian Rhapsody, with connections to (the) Queen, and a Winter's sojourn in a foreign land. They fled where the king had never been seen; and built his castle in the river sand (Klerck. Pro Patria et Rege). - Aus dem Leben des Kammerherrn Friedrichs V. Gerrit Clerck (Klerck), von einem seiner Nachfahren erzählt.
  • Jaroslav Miller: The Henrician legend revived: the Palatine couple and its public image in early Stuart England. In: European Review of History 11, 3 / Autumn 2004, 305 - 331 (Taylor & Francis Online Journals). - Abstract. Zitat: "[...] The paper sets out to answer two basic questions. In what way was Frederick, the Palatine Elector, put within the context of English Protestant mythology? How did the public image of the Palatine Couple change after the disaster at the White Mountain?

Genealogie. Familie

Bildnis

Karl I. Ludwig

1617     1680; 15. Kurfürst 1649-1680
Vorgänger: Friedrich V. (= Vater); Nachfolger: Karl II. (= Sohn)
Vater: Friedrich V.; Mutter: Elizabeth Stuart
Ehefrau: (1.,): Charlotte, T. Lgf. Wilhelms V. von Hessen-Kassel; (2., morganatisch): Marie Louise v. Degenfeld (seit 1667 Raugräfin), T. Christoph Martins von Degenfeld
Tochter (1. Ehe): Elisabeth Charlotte (Liselotte)

Übergreifendes. Biographie

  • Karl Ludwig (Alter/Neuer Stil? 1617 oder 1618 bis 1680), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Karl I. Ludwig; Karl Ludwig von der Pfalz) (K. Menzel, in ADB Bd. 15, S. 326-331; mit Korrektur zu S. 327, in Bd. 16, S. 798; Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Kurfürst Karl Ludwig, Medaillenbild und Kurzbiographie (Surfin' Süden).

Biographische Einzelaspekte

  • Privilegien, Den Inwohnern in der Vestung Friederichsburg zu Mannheim in der Churpfaltz gelegen, ertheilt im Jahr 1663 (MATEO). - Als die Friedrichsburg ab 1662 zur Nebenresidenz des Kurfürsten ausgebaut wurde, suchte Karl Ludwig durch diese Privilegien Handwerker und Wirtsleute sowie potentielle Bauherren in die nächste Umgebung des neuen Schlosses zu ziehen. - Volltext, mit Abbildung der Beilagen (Architekturmodelle und Grundrisse).
  • Die Münzsammlung Karl Ludwigs fällt nach dem Tod seines Sohnes und Nachfolgers Karl 1685 an das brandenburgische Kurhaus und wird 1686 nach Berlin gebracht; s. Helmut Caspar: Welttreffen der Numismatiker in Berlin. Aus der Geschichte des gastgebenden Münzkabinetts (Geschichte und Geschichten: Geschichte des Münzkabinetts (800 Jahre Berlin: Personen, Schauplätze, Zeitgeschehen, Stadtentwicklung - von den Anfängen bis zur Gegenwart. Präsentation des Luisenstädtischen Bildungsvereins).

Genealogie. Familie

  • Karl I. Ludwig (Witt.-Gen.-Index)
  • Ehefrau (1): Charlotte ( 1686), Kurfürstin von der Pfalz. - ADB-Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 1, S. 237*
  • Sohn: Karl II. (= Nachfolger)

  • Ehefrau (2., morganatisch): Louise von Degenfeld: Degenfeld, Loysa Freifrau von (1634 bis 1677), Raugräfin zu Pfalz; morganatische Gemahlin des Kurfürsten Karl Ludwig von der Pfalz (weitere Namensformen: Degenfeld, Louise Freifrau von; Degenfeld, Loysa Maria Susanna Freifrau von; Pfalz, Loysa Raugräfin zu; Degenfeld, Maria Susanne Loysa von (Franz Xaver von Wegele, in ADB Bd. 5, S. 26-27; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Die Rothenberger sind Degenfelder: 1704 bis 1787. Wer waren die Degenfelder? (Rothenberg im Odenwald: Rothenberger Gemeinde-Bote, Geschichte und Geschichten, Teil 6). Betont lockere, kurze Erzählung einiger Einzelheiten aus der Familiengeschichte der Ortsherren, im Mittelpunkt die Raugräfin Luise, ihr Vater Christoph Martin und ihr Bruder Maximilian von Degenfeld.

Bildnis

  • Karl Ludwig (Porträtmedaillen)
  • Prince Charles Louis, Count Palatine (Anthony Van Dyck, um 1637), National Gallery London. Vermächtnis von Cornelia, Countess of Craven, 1965. - Pendant zu dem Bildnis seines Bruders Karl Ludwig. - Bildnis, Links zu weiteren Werken des Künstlers.
  • Bildnisse Karl Ludwigs; Universitätsbibliothek Regensburg, Porträtsammlung des Hauses Thurn und Taxis (Regensburger Porträtgalerie). - Abbildung der Platten, Titel, Künstler (soweit ermittelt); genannt sind als Zeichner A. Melaer und A. van Dyck, als Stecher W. Hollar.

Rezeption. Nachleben

  • Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz - 1617-1680 (Projekt Historischer Roman. Institut für Germanistik Universität Innsbruck. - Bibliographische Beschreibungen, Schlagwörter mit Links zu verwandten Themen, Quellennachweis). - Mit Links zu den Romanen (1.) Friedrich Laun: Louise von Degenfeld. Geschichtliche Novelle. 1830; (2.) Margarete Siebert: Karllutz, Raugraf zu Pfalz. Schicksale eines deutschen Jünglings aus der Zeit nach dem 30jährigen Kriege. Roman. 1914; (3.) Franziska von Stengel: Karl Ludwig, Kurfürst von der Pfalz und Luise von Degenfeld oder Leidenschaft und Liebe. Geschichtlicher Roman. 1838. - Vgl. auch Julius Wolff: Das Wildfangrecht. Eine pfälzische Geschichte. 1907.

Karl II.

1651     1685; 16. Kurfürst 1680-1685
Vorgänger: Karl I. Ludwig (= Vater); Nachfolger: Philipp Wilhelm (verwandt über Pgf. Stephan zu Simmern-Zweibrücken, S. Ruprechts III./Kg. Ruprechts I.)
Vater: Karl I. Ludwig; Mutter: Charlotte, T. Lgf. Wilhelms V. von Hessen-Kassel
Ehefrau: Wilhelmine Ernestine, T. Kg. Friedrichs III. von Dänemark

Übergreifendes -Biographie

  • Karl II. (1651 bis 1685), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Karl; Karl von der Pfalz,; Karl II. von der Pfalz; Philotheus) (Arthur Kleinschmidt, in ADB Bd. 15, S. 324 ff.; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Karl II., Kurfürst von der Pfalz: Philothei Symbola Christiana, quibus idea hominis Christiani exprimitur. Frankfurt <Main>: Zubrod, 1677. [6], 204 S.; 23,5 x 18 cm (MATEO, Abteilung Illustrierte Bücher). - Emblembuch aus dem Jahre 1677, als dessen Autor Kurfürst Karl II. gilt. Volltext mit ausführlicher Einleitung.
  • Karl (Porträtmedaillen)
  • Karl II., Kurfürst von der Pfalz (Surfin' Süden). - Abbildung des Kupferstichs von Ulrich Kraus im Kurpfälzischen Museum Heidelberg, nach dem Katalog Liselotte von der Pfalz, Nr. 159. - Link zu Verwüstung der Pfalz.

Genealogie. Familie

Philipp Wilhelm

1615     1690; Pgf. zu Neuburg 1653-1690; 17. Kurfürst 1685-1690
Vorgänger: Karl II. (verwandt über Pgf. Stephan zu Simmern-Zweibrücken, S. Ruprechts III./ Kg. Ruprechts I.); Nachfolger: Johann Wilhelm (= Sohn)
Vater: Pgf. Wolfgang Wilhelm zu Neuburg; Mutter (1. E.): Magdalena, T. Hzg. Wilhelms V. von Bayern
Ehefrau: (1.) Anna Katharina Konstanze, T. Kg. Sigmunds III. von Polen; (2.) Elisabeth Amalia Magdalene, T. Lgf. Georgs II. von Hessen-Darmstadt
Jüngerer Sohn: Karl III. Philipp (2. Nachfolger)

Übergreifendes - Biographie

Genealogie. Familie

  • Philipp Wilhelm (Witt.-Gen.-Index)
  • Europäisches Netzwerk (Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf). - "Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg und Elisabeth Amalia von Hessen-Darmstadt [2. Ehefrau] hatten siebzehn Kinder, die das Erwachsenenalter erreichten. Dieser Kinderreichtum bildete die Voraussetzung für eine erfolgreiche Familienpolitik." - Bildnisse der Ehefrau Elisabeth Amalia, der Tochter Maria Sophia Elisabeth und des Schwiegersohnes Peter II., König von Portugal

  • Ehefrau (1): Anna Katharina Konstanze von Polen; Konstanze von Polen [hier so] (1619 bis 1651), Herzogin von Pfalz-Neuburg. - NDB-Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 20, S. 384* (ADB/NDB)
  • Ehefrau (2): Elisabeth Amalie (1635 bis 1709), Kurfürstin von der Pfalz (weitere Namensformen: Elisabeth Amalie von der Pfalz; Elisabeth Amalie von Hessen-Darmstadt, (geborene)). - NDB Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 15, S. 408*; NDB Bd. 16, S. 190*, 194*, 204*; NDB Bd. 20, S. 384*
  • Elisabeth Amalie Magdalena (1635 - 1709), Landgräfin von Hessen-Darmstadt, Pfalzgräfin bei Rhein zu Neuburg, Herzogin von Jülich-Berg, seit 1685 Kurfürstin von der Pfalz (Bildnis. Ganzfigur, von Johann Spilberg, 1654); das vermutlich erst später hinzugefügte Kind ist wahrscheinlich die älteste, 1655 geborene Tochter Eleonora Magdalena Therese Europäisches Netzwerk (Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf)

  • Söhne:
  • Töchter: (2. Ehe)

Johann Wilhelm (Jan Wellem)

1658     1716; 18. Kurfürst 1690-1716
Vorgänger: Philipp Wilhelm (= Vater); Nachfolger: Karl III. Philipp (= Bruder)
Vater: Philipp Wilhelm; Mutter (2. E.): Elisabeth Amalia, T. Lgf. Georgs II. von Hessen-Darmstadt
Ehefrau: (1.) Maria Anna Josepha, T. Ks. Ferdinands III.; (2.) Anna Maria Luisa de' Medici, T. Ghzg. Cosimos III. von Toscana

Übergreifendes. Biographie

  • Johann Wilhelm (1658 bis 1716), Kurfürst von der Pfalz; Pfalzgraf von Neuburg; Herzog von Jülich und Berg (weitere Namensformen: Johannes Wilhelm; Johann Wilhelm von der Pfalz; Johannes Wilhelm von der Pfalz; Johann Wilhelm von Jülich und Berg) (Arthur Kleinschmidt, in ADB Bd. 14, S. 314-317; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, Herzog von Jülich und Berg, Kurfürst von der Pfalz (BBKL, Band III (1992), Spalten 171-174, Autor: Christof Dahm)
  • Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Johann Wilhelm (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)

Biographische Einzelaspekte

  • Liste der 1692-1742 in Düsseldorf amtierenden Geheimen Räte zur Zeit der Kurfürsten Johann Wilhelm und Karl Philipp von Pfalz-Neuburg (Kennen Sie Ihre Familiengeschichte? Machen Sie Familienforschung zu Ihrem neuen Hobby! Von Franz Josef Burghardt). - Alphabetisches Namenverzeichnis. Zugleich Buchanzeige für Franz Josef Burghardt: Die Geheimen Räte der Herzogtümer Jülich und Berg 1692-1742. Meschede 1992.
  • État des Troupes: Contingent Palatin de la Guerre de Succession d'Espagne en 1707, von J. L. Vial. (NPI - Nec Pluribus Impar, N° 20 - 2001 Juin - Juillet; elektronische Zeitschrift über den Siebenjährigen Krieg 1756-1763 und die Armeen des 17. und 18. Jahrhunderts im allgemeinen). - Auflistung der Ränge und Gehälter (la Haye ce 27 mai 1707), mit Bildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm. - Laut Editorial eröffnet die in diesem Heft vorgelegte Sammlung eine neue Rubrik, "Chroniques Européennes 1648-1763", in der zeitgenössische Texte veröffentlicht werden.

Genealogie. Familie

  • Johann Wilhelm (Witt.-Gen.-Index)

  • Ehefrau (2): Anna Maria Luisa
    • Onore alla Grande Elettrice (Antonio Paolucci, Nazione.it, Aggiornato al 16 Feb 2000). - Die Kurfürstinwitwe Anna Maria Luisa schenkt dem Staat Florenz mit Datum vom 31. Oktober 1737 Möbel, Bücher, Kunstwerke, Reliquien und sonstige Kostbarkeiten aus dem Besitz ihres verstorbenen Bruders. Fundierter Bericht über Bedeutung und Inhalt der Stiftung, Bemerkungen zur Biographie der Stifterin.
    • Anna Maria Luisa and the 'Convention of the Family' (Family Portrait: The Medici of Florence, Chapter 10). - Kurzbiographie im Rahmen der großen Florenzseite Your Way to Florence, für historisch interessierte Touristen

Bildnis

  • Johann Wilhelm (Porträtmedaillen)
  • Jan Wellem Standbild, Marktplatz Düsseldorf (Gabriel Grupello, 1705), zwei Seiten. - Abbildung, Geschichte des Standbildes, knappe Angaben zur Biographie des Künstlers (Düsseldorf to go - Serviceagentur für Geschichte und Geschehen rund um Düsseldorf). - Die Geschichtsseiten mit ihren sorgsam recherchierten Einzelabschnitten verzichten auf Belege; stattdessen bietet der Autor (Jan Wucherpfennig M. A.) an, gegen einen zu vereinbarenden Preis auf Wunsch Texte mit Literatur und Quellenangaben zusammenzusammenzustellen sowie Bilder und Literaturlisten zu besorgen.
  • An Allegory of the Marriage of the Elector Palatine' (Giovanni Antonio Pellegrini, um 1713). - Zur Hochzeit Kurfürst Johann Wilhelms mit Anna Maria Luisa de' Medici, 1691 (National Gallery London). - Abbildung, Entstehungsgeschichte des Gemäldes, technische Angaben.

Karl III. Philipp

1661     1742; 19. Kurfürst 1716-1742
Vorgänger: Johann Wilhelm (= Bruder); Nachfolger: Karl IV. Theodor (verwandt über Pgf. Philipp Ludwig zu Neuburg, Enkelin Karls III. Philipp)
Vater: Philipp Wilhelm; Mutter (2. E.): Elisabeth Amalia, T. Lgf. Georgs II. von Hessen-Darmstadt
Ehefrau: (1.) Luise Charlotte, T. Fst. Bogislaw Radziwills, Wwe. Mgf. Ludwigs von Brandenburg; (2.) Theresia Katharina, T. Fst. Joseph Karl Lubomirskis; (3., morganatisch): Violanta Maria Theresia, T. Gf. Sebastian Franz' von Thurn und Taxis

Übergreifendes - Biographie

  • Karl Philipp (1661 bis 1742), Kurfürst von der Pfalz (weitere Namensformen: Karl III. Philipp ; Karl III. Philipp von der Pfalz) (Arthur Kleinschmidt, in ADB Bd. 15, S. 331-336; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Karl Philipp von Pfalz-Neuburg (1661-1742), Pfalzgraf von Pfalz-Neuburg, Herzog von Jülich und Berg, Pfälzischer Kurfürst (BBKL, Bd. XXI (2003), Sp. 1154-1160, Autor: Ronny Baier).
  • Karl Philipp von der Pfalz: Privilegienbestätigung für die Universität Heidelberg, Neuburg a. d. Donau, 8. Juli 1718. (Ruperto Online. Das Web-Magazin der Universität Heidelberg: Sechshundert Jahre Universität Heidelberg im Spiegel ihrer Urkunden). - Text mit kurzer Erläuterung zum historischen Hintergrund.
  • Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Karl Philipp (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)
  • Liste der 1692-1742 in Düsseldorf amtierenden Geheimen Räte zur Zeit der Kurfürsten Johann Wilhelm und Karl Philipp von Pfalz-Neuburg (Kennen Sie Ihre Familiengeschichte? Machen Sie Familienforschung zu Ihrem neuen Hobby! Von Franz Josef Burghardt). - Alphabetisches Namenverzeichnis. Zugleich Buchanzeige für Franz Josef Burghardt: Die Geheimen Räte der Herzogtümer Jülich und Berg 1692-1742. Meschede 1992.
  • Zur polnischen Thronkandidatur des Pfalzgrafen Karl Philipp von Pfalz-Neuburg 1697 (Stadtarchiv Erkelenz, Nachlaß des Dr. J. B. Francken, Geheimrat und oberpfälzischer Vizekanzler). - Nur Standortnachweis mit Literaturangabe: Friedrich Wilhelm Oediger (Bearb.), Das Staatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände 1: Landes- und Gerichtsarchive von Jülich-Berg, Kleve-Mark, Moers und Geldern, Siegburg 1957, S. 57.
  • Kurfürst Carl Philipp. Der Gründer des Mannheimer Schlosses (Surfin' Süden). - Bildnis mit biographischen Bemerkungen, Links zu weiteren Bildern auf Folgeseiten.
  • Karl Philipp (Porträtmedaillen)

Genealogie. Familie

  • Karl III. Philipp (Witt.-Gen.-Index)

  • Ehefrau (1.): Luise Charlotte Radziwill:
    • Louise Caroline [hier so] (1667 bis 1695), Markgräfin von Brandenburg; Herzogin von der Pfalz (weitere Namensform: Radziwill, Louise Caroline von). - NDB-Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 21, S. 102 in Familienartikel Radziwill (ADB/NDB)
    • Luise Charlotte Radziwill (BBKL, Bd VII. (1994), Sp. 1234-1235, Autor: Friedrich Wielgus)
  • Ehefrau (3., morg.): Violanta Maria Theresia von Thurn und Taxis: Violanta Therese (1683 bis 1734), Pfalzgräfin (weitere Namensformen: Violante Maria Therese; Thurn und Taxis, Violante Maria Therese Gräfin (geborene)) (Arthur Kleinschmidt, in ADB Bd. 15, im Artikel über Karl III. Philipp, S. 331; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

  • Tochter (1. Ehe): Elisabeth Auguste Sophie, verm. mit Erbprinz Joseph Karl Emanuel von Pfalz-Sulzbach

Karl IV. (Philipp) Theodor

1724     1799; Pgf. zu Sulzbach 1733-1799; 20. Kurfürst von der Pfalz 1742-1777; 1777-1799 Kurfürst von Pfalz-Bayern
Vorgänger: Karl III. Philipp (verwandt über Pgf. Philipp Ludwig zu Neuburg); Nachfolger: Maximilian IV. Joseph (verwandt über Pgf. Wolfgang zu Zweibrücken; zugleich Sohn einer Kusine; Neffe von Karl Theodors Ehefrau)
Vater: Pgf. Johann Christian zu Sulzbach; Mutter (1. E.): Henriette, T. Franz Egons de la Tour, Hzg. der Auvergne, Marquis de Bergen-op-Zoom
Ehefrau (1. = Kusine): Elisabeth Auguste, T. Erbprinz Joseph Karls zu Sulzbach; (2.) Maria Leopoldina, T. Ehzg. Ferdinands von Österreich-Este zu Modena

Übergreifendes - Biographie

  • Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz. (Virtuelle Fachbibliothek Geschichte, Universitätsbibliothek Heidelberg). - Linksammlung, erstellt zum Jubiläum 1999 (der Geburtstag jährte sich zum 275., der Todestag zum 200. Male); wurde 2007 von der Virtual Library übernommen.

Genealogie. Familie

Maximilian IV. Joseph

1756     1825; Hzg. von Pfalz-Zweibrücken 1795-1801; Kurfürst von Pfalz-Bayern 1799-1803; Kurfürst von Bayern 1803-1805; Kg. von Bayern (als Maximilian I. Joseph) 1.1.1806-1825
Vorgänger: Karl IV. Theodor (verwandt über Pgf. Wolfgang zu Zweibrücken; zugleich Vetter der Mutter; Ehemann der Schwester der Mutter)
Vater: Pgf. Friedrich Michael zu Zweibrücken-Birkenfeld; Mutter: Franziska, T. Pgf. Josef Karls zu Sulzbach
Ehefrau: (1.) Auguste Wilhelmine Maria, T. Lgf. Georg Wilhelms von Hessen-Darmstadt; (2.) Karoline Friederike Wilhelmine, T. Erbprinz Karl Ludwigs von Baden

Übergreifendes - Biogrophie

  • Maximilian I. (1756 bis 1825), König von Bayern (weitere Namensformen: Maximilian I. Joseph; Max I. Joseph; Maximilian I. Joseph von Bayern; Maximilian Joseph; Maximilian IV. Joseph (als Kurfürst); ADB unter Maximilian Josef I.) (Karl Theodor von Heigel, in ADB Bd. 21, S. 31-39; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Maximilian I. Joseph, König von Bayern (BBKL, Bd. XVI (1999), Sp. 1015-1020, Autor: Walter Troxler)
  • Maximilian I. Joseph, König von Bayern; Universitätsbibliothek Regensburg, Porträtsammlung des Hauses Thurn und Taxis (Regensburger Porträtgalerie)
  • König Maximilian I. Joseph (koenig-ludwig.org.) - Kurzbiographie mit Bildnis

Genealogie. Familie

Elizabeth Stuart (Winterkönigin)

1596     1662
Vater: Kg. Jakob I. von England (Jakob VI. von Schottland; James I./VI.); Mutter: Anna, T. Kg. Friedrichs II. von Dänemark und Norwegen
Ehemann: Friedrich V.

Übergreifendes. Biographie

  • Elisabeth (1596 bis 1662), Kurfürstin von der Pfalz; Königin von Böhmen (weitere Namensformen: Elisabeth von England; Elisabeth Stuart). - (Arthur Kleinschmidt, in ADB Bd. 6, S. 19-22; Korrekturen: Bd. 11, S. 794; Bd. 33, S. 795; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)
  • Nadine Akkerman: The Letters of Elizabeth Stuart, Electress Palatine, and Queen of Bohemia: A Scholarly Edition of the Years 1632-42 (Nadine N. W. Akkerman, Personal web page, Faculty of Arts, Vrije Universiteit Amsterdam)- Vorstellung des seit September 2002 laufenden Dissertationsvorhabens, mit weiterführenden Links, Porträt der Königin (G. Honthorst) aus der Sammlung des Duke of Buccleuch of Queensberry, K.T. sowie Angaben über die Autorin
  • Elisabeth Stuart (Surfin' Süden). - Kurzbiographie, übersetzt aus Encyclopedia Britannica; Abbildung Elizabeth Stuart, Queen of Bohemia (Gerrit van Honthorst, 1642; National Gallery, London); Links zu weiteren Seiten.
  • On the Dramatic Nature of the Most Famous English Emblem-Collection: Francis Quarles: Emblemes, 1635 (Petroczi, Eva; Abstract und Volltext auf dem Heidelberger Dokumentenserver HeiDok) The road leads first of all to Heidelberg, where Quarles was one of Princess Elizabeth's cupbearers at her pompous Valentine wedding with Frederick V., the Elector Palatine, in 1613. The highly visual-theatrical nature of the royal nuptial events are also discussed within the framework of my survey, mainly as the perhaps most important formative factors in the author's intellectual and artistic development.
  • Palatine Marriage: A Collection of Texts Written on the Occasion of the Palatine Marriage between Elizabeth Stuart, daughter of  King James I, and Frederick V, Elector Palatine (1613) Compiled by Götz Schmitz (Circe. Circle of Interdisciplinary Research for Critical Editions. Martin Fritzen, Anglistisches Seminar der Universität Bonn). - Die Sammlung, deren Inhalt und Provenienz hier kurz beschrieben wird, umfaßt eine Vielzahl von Manuskripten (großenteils bisher ungedruckt) und Frühdrucken rund um das Thema der "Hochzeit von Themse und Rhein", einschließlich der Reise nach Heidelberg. - Der Beschreibung beigefügt sind die Titel dreier einschlägiger Zeitschriftenbeiträge von Götz Schmitz.
  • Links zur Brautfahrt Friedrichs V. nach London s. unter Friedrich V.
  • An Epithalamion, or Marriage Song on the Lady Elizabeth and Count Palatine being married on St. Valentine's Day, by John Donne (The Woks of John Donne: Songs and Sonnets. Aus der großen John Donne-Präsentation in Luminarium: English Literture: Early 17th Century, von Anniina Jokinen). - Text des Gedichtes mit Quellenangabe.
  • The Winter Queen: Elizabeth of Bohemia (Human ecology; aus Grant Sherman's Home Page. Der Schwerpunkt liegt auf mathematischem Gebiet).- Enthält "Nuptial Hymn" aus "The Period of Mourning" von Henry Peachem (1613, mit Quellenangabe), kurze Mitteilungen zur Biographie sowie zahlreiche Links, die zu Bezugspersonen führen und den Blick für eine Fülle unerwarteter Verbindungen öffnen. Verlinkte Themenbereiche wie Women in mathematics, A History of Christianity in Britain, oder Bohemia and the Czech Republic zeigen das breite Spektrum der verknüpften Komplexe. "Title List" ( Kurztitel) und "Author List" ergänzen das Angebot.
  • Elizabeth of Bohemia (Sir Francis Bacon's New Advancement of Learning, von Lawrence Gerald, B.A., psychology, Sonoma State University in California). - Francis Bacon schickt der Königin im Exil ein Exemplar seines neuen Werkes "The Historie of the Raigne of King Henry the Seventh". Bacons Brief vom 20. April 1622 und Elisabeths Antwort vom 11. Juni; als Schmuck ein Porträt-Medaillon. - Die wissenschaftlichen Grundlagen der umfangreichen Bacon-Seiten werden in dem Kapitel Nine Degrees of Francis Bacon dargestellt und analysiert.
  • Goblet of the Winter Queen. Pokal, gefertigt von Hans Coenraad Brechtel (1608-1675); Geschenk der Königin an den Rat der Stadt Leyden im Jahre 1641 als Dank für die ihren Kindern während des Exils gewährte Gastfreundschaft (Stedelijk Museum de Lakenhal Leiden). - Abbildung mit Beschreibung.

Genealogie. Familie

  • The Scottish Royal Lineage: The House of Stuart, hier: James I./VI. und Anne von Dänemark mit Nachkommen (Burke's Peerage & Baronetage and Burke's Landed Gentry - Scotland; die 106. Auflage des Standardwerkes). - Unter Search Records werden verschiedene Suchmöglichkeiten angeboten.
  • Vater: James VI and I (Luminarium: English Literture: Early 17th Century, von Anniina Jokinen). - Life (gründlich recherchierter biographischer Beitrag mit literatturwissenschaftlichem Schwerpunkt, Auswahlbibliographie); Works (mit Textauszügen); Essays (Originalbeiträge über englische Literatur des frühen 17. Jahrhunderts, teilweise von Studenten); More ("Additional Resources", weiterführende Links, den König betreffend); Books (über König Jakob VI./I.).
  • King James (Crispin van de Passe, 1613) . - Abbildung (ergänzend nur Angaben zurtechnischen Realisierung) aus der Bildersammlung für Julie Crawford: English and Comparative Literature, Nr. "Goldberg 49"; (Columbia Center for New Media Teaching and Learning)

  • Sohn (u. a.): Ruprecht, "Prince Rupert the Cavalier"

  • Töchter (u. a.):

Bildnis

  • Elizabeth Queen of Bohemia (Robert Peake the Elder, ca. 1610), Abbildung (National Portrait Gallery). - Mit Links zu weiteren Darstellungen der Königin in der NPG. - Familienangehörige und Miglieder des Hofstaates unter The Jacobean Court (National Portrait Gallery: 17th Century, Room 4)
  • Verehrt und verdammt: Die schöne Winterkönigin. Schottlands Nationale Porträtgalerie illustriert das wechselvolle Schicksal der Elisabeth von Böhmen. Von Heidi Bürklin (Die Welt, 21.8.1998). - Besprechung des Ausstellungskatalogs von Rosalind Kay Marshall: The winter queen. Exhibition The Winter Queen: the life of Elizabeth of Bohemia, 1596-1662; [published by the Trustees the National Galleries of Scotland for the exhibition The Winter Queen: The life of Elisabeth of Bohemia held at the Scottish National Portrait Galery, Edinburgh, 10 July - 4 October 1998]. Edinburgh 1998

Die Familien der älteren Pfalzgrafen

Abkürzungen und Sonderzeichen


Abkürzungen

Bf. Bischof
Bgf. / Bgfin. Burggraf / Burggräfin
d. Ä. der/die Ältere
d. J. der/die Jüngere
dt. deutsch
E. Ehefrau / Ehemann
Ehzg. / Ehzgin. Erzherzog / Erzherzogin
engl. englisch
Fst. / Fstin. Fürst / Fürstin
Gf. / Gfin. Graf / Gräfin
Ghzg. / Ghzgin. Großherzog / Großherzogin
Hzg. / Hzgin. Herzog / Herzogin
Kfst. / Kfstin. Kurfürst / Kurfürstin
Kg. / Kgin. König / Königin
kgl. königlich
Ks. / Ksin. Kaiser / Kaiserin
Lgf. / Lgfin. Landgraf / Landgräfin
Mgf. / Mgfin. Markgraf / Markgräfin
Pgf. / Pgfin. Pfalzgraf / Pfalzgräfin
röm. römisch
S. Sohn
T. Tochter
Wwe. Witwe

Sonderzeichen

begraben
geboren
gefallen
geschieden
gestorben
getauft
uneheliche Verbindung
verheiratet

Häufig verwendete Links mit Kommentar

ADB/NDB

Die ADB (Allgemeine deutsche Biographie) und NDB (Neue deutsche Biographie) behandeln Personen aller Bereiche des öffentlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens, wobei für die ADB das Todesjahr 1900 als Grenze für die Aufnahme galt. Von 1875 bis 1912 gab die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 56 Bände mit insgesamt mehr als 26.500 Artikeln heraus (ADB), die in den Jahren 1967 bis 1971 unverändert nachgedruckt wurden. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kooperationsprojekts der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und des Münchener Digitalisierungszentrums der Bayerischen Staatsbibliothek sind nunmehr alle Artikel der ADB im Internet frei verfügbar. - Für die Artikel der seit 1953 erscheinenden NDB (Beiträge nach festem Schema, mit genealogischen Angaben, Lebensläufen mit historischer Einordnung, Auszeichnungen, Nachlaß- und Werkverzeichnissen, Bibliographien, Quellen- und Porträtnachweisen sowie Grabstätten) ist (mit Band- und Seitenangabe) auf die gedruckte Ausgabe hingewiesen. Informationen zum Konzept, zur Organisation und zum Inhalt, mit zahlreichen Zusatzangeboten (z. B. Historisch-biographische Informationsmittel; Besprechungen und weiterführende Literatur) unter Neue Deutsche Biographie - NDB.

BBKL

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, hrsg. v. F. W. Bautz, fortgeführt v. T. Bautz, 1975 ff.
Das Biographisch-Bibliographische Kirchenlexikon bietet personenbezogene Informationen aus den Bereichen der Theologie, Geschichte, Literatur, Musik, Malerei, Pädagogik und Philosophie: Darstellung und Wüdigung von Leben und Werk, vollständige Bibliographie der Hauptwerke, umfangreiche Auswahl relevanter Sekundärliteratur. - Die 1996 begonnene Erfassung der Druckausgabe für die Netz-Präsentation ist inzwischen abgeschlossen, so daß bis auf die Beiträge eines Autors, der der Übernahme ins Netz nicht zustimmte, alle Artikel im Volltext aufgerufen werden können. Darüber hinaus bietet die Netz-Ausgabe ergänzend neuere Literatur sowie noch unveröffentlichte, zusätzliche Personen-Artikel. Die Suche über das nach den Anfangsbuchstaben unterteilte Alphabet der Nachnamen ist komfortabel, eine eigene Volltext-Suchmaschine ermöglicht den Zugriff nach beliebigen Kriterien. Unregelmäßig erscheinende Newsletters (geplant sind zwei im Monat, Bezug per E-Mail) unterrichten über Veränderungen.
Ein "Register der Namen, für die wir bisher noch keine Bearbeiter gefunden haben" bietet reiche Anregung für weitere Forschung oder Einsendung bereits publikationsreifer Arbeiten.
(Quelle: Beschreibung des Verlags, persönliche Mitteilung des Verlagsinhabers Traugott Bautz, Autopsie)

Bibliotheca Palatina: Spätmittelalterliche Bilderhandschriften

Spätmittelalterliche Bilderhandschriften aus der Bibliotheca Palatina - digital. Ein Kooperationsprojekt der Universitätsbibliothek und des Kunsthistorischen Instituts der Universität Heidelberg - gefördert von der DFG. - 27 spätmittelalterliche Bilderhandschriften im Besitz der Universitätsbibliothek Heidelberg, aus drei der bekanntesten deutschen Schreibwerkstätten des 15. Jahrhunderts, werden als vollständiges Digitalisat präsentiert (Text, Bilder, Einbände) und durch umfangreiche Katalogisate, Beschreibungen und Erläuterungen tiefgreifend erschlossen. Reichhaltige Literaturangaben. - Beschreibungen der Werkstätten sowie Links zum Thema Digitalisierung und Handschriften im Internet ergänzen das Angebot, die ikonographische Suchmaschine bietet komfortable Recherchiermöglichkeiten in vielen Richtungen.

Genealogie Mittelalter

Genealogie Mittelalter. Mittelalterliche Genealogie im Deutschen Reich bis zum Ende der Staufer. Materialsammlung (Karl-Heinz Schreiber). - Der Titelzusatz "Materialsammlung" bezeichnet das, was diese Datenbank von anderen genealogischen Arbeiten unterscheidet: eine immense Fülle von Zusatzinformationen zu den Biographien und zum historischen Zusammenhang - stets nachvollziehbar aus der wissenschaftlichen Literatur geschöpft sowie durch Anmerkungen belegt. Die bei den Einzelartikeln verkürzt wiedergegebenen Titel sind in dem umfangreichen Literaturverzeichnis zu verifizieren. Zahllose Links innerhalb der Einzeldarstellungen knüpfen ein dichtes Netz, so daß beim "Surfen" ein buntes Zeitgemälde entsteht.
Die Genealogie bietet außer den Lebensdaten und der Begräbnisstätte Angaben über Eltern, Geschwister, Ehepartner und Kinder. Komfortable Zugriffsmöglichkeiten über die Sparten Päpste, Erzbischöfe, Bischöfe, Dynastien, Königreiche, Herzogtümer; hinzu kommt die freie Suche nach Namen und Jahreszahlen, die auch die umfangreichen Texte der "Materialsammlung" auswertet.

H-Soz-u-Kult

Humanities, Sozial- und Kulturgeschichte. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften. "H-Soz-u-Kult ist ein moderiertes Informations- und Kommunikationsnetzwerk für professionell tätige Historikerinnen und Historiker" (aus der Selbstdarstellung des Organs).

koenig-ludwig.org.

König Ludwig II. von Bayern, der bayerische Märchenkönig. - Die benutzte Literatur ist dem Quellenverzeichnis des Gesamtkomplexes zu entnehmen; ein Auswahlverzeichnis der bisher erschienenen Ludwig II.-Literatur bietet weitere Ansatzpunkte zu eigenen Recherchen. Die Anbieter (Redaktion: Erich Adami und Werner Schubert) legen Wert auf die Feststellung: "Bei [www.koenig-ludwig.org] handelt es sich um eine private Website. Diese
Domain steht in keinem Zusammenhang mit der Bayerischen Schlösser und Seen Verwaltung oder dem Hause Wittelsbach." Für den Personenteil der VL Kurpfalz wird der Abschnitt "Die Dynastie - von Herzog Otto I. bis König Ludwig II." verwendet; die Einstiegsseite stellt die Herrscher mit Geburts- und Todesdatum, Grabstätte und Porträt in chronologischer Reihenfolge vor.

MATEO

Mannheimer Texte Online. Wissenschaftliche Arbeiten und Primärquellen im WWW, präsentiert durch eine Arbeitsgemeinschaft von Mitgliedern der Universität Mannheim. Für die VL Kurpfalz von besonderem Wert ist der Bereich MATEO/Altes Buch, in dem Primärquellen der Frühen Neuzeit im Faksimileabbild und/oder als maschinenlesbarer Volltext dargeboten werden: Mannheimer Reihe Altes Buch (bis Juli 2000 "Editio Theodoro-Palatina" genannt), mit der Rubrik Quellen zur Geschichte Mannheims und der Kurpfalz.

Porträt Hille

Die Porträtsammlung im Internet, Porträt-Antiquariat Hille (Berlin). - Wiedergabe der Bildnisse mit Blattbeschreibung; Kurzbiographien der Künstler und der dargestellten Personen, damit nm Zusammenhang stehende weitere Abbildungen; Literaturnachweise, ein Lexikon der Abkürzungen und Fachbegriffe sowie sonstige Informationsangebote im Umfeld des Objekts sind per Link verknüpft. Das Antiquariat verfügt zur Zeit über etwa 11.000 original-graphische Porträts aller Epochen, von denen (August 2003) rund 4.000 bereits in der Datenbank erfaßt sind.

Porträtmedaillen

Porträts der Kurfürsten von der Pfalz. Medaillen der Schaefferschen Suite von 1758. Von Jochen Goetze und Walter Roggenkamp (Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde). - Alle Medaillen mit Abbildung (Avers, Revers), Abdruck der Legende, Stammtafel, Ereignisgeschichte, Kurzbiographie des dargestellten Kurfürsten; mit einem Beitrag "Geschichte der Kurpfalz" von Jochen Goetze.

Projekt Historischer Roman

Projekt Historischer Roman (Institut für Germanistik, Universität Innsbruck). - Das Ziel des Projekts ist es, laut Kurzbeschreibung der Autoren, "eine sozialhistorisch und literatursoziologisch fundierte Gattungsgeschichte zu verfassen, die nicht nur den gängigen Kanon der bekannten historischen Romane sondern die ganze Breite des Genres berücksichtigt. Voraussetzung dafür war die Erstellung einer vollständigen Bibliographie des historischen Romans, die ca. 6300 Einträge beinhaltet und als Online-Datenbank der Forschung zur Verfügung gestellt wird." Bearbeitet wird der Zeitraum der Erscheinungsjahre 1780 und 1945. Ritter-, Schauer- und Räuberromane, bleiben ausgenommen, soweit sie keine historischen Fakten enthalten. (Zu weiteren Auswahlkriterien vgl. die Kurzbeschreibung.) Das Datenbankregister bietet wahlweise freie oder durch Index geführte Suche bei Autoren und Schlagwörtern sowie freie Suche in Titeln, Autorennamen und Pseudonymen. Darüber hinaus gestatten Personen-, Orts, Ereignis-, Zeitschlagwort- und Sachregister (über Index) jeden erdenklichen Zugriff. Die zum Thema, Zeitraum, Ereignis bzw. zur Person zusammengestellten Werke erscheinen bei Einzelaufruf mit der vollständigen bibliographischen Beschreibung, inhaltsspezifischen Schlagwörtern, die ihrerseits zu den enstprechenden Romangruppen führen, Quellennachweis, gegebenenfalls Bemerkungen über eine Einsichtnahme, Standortnachweis einzelner Exemplare. Von und für Germanisten konzipiert, wird diese Datenbanken auch den Historikern unschätzbare Dienste leisten, zumal das Arbeitsprogramm vorsieht, auch wichtige sozialhistorische Daten zur Produktion, Distribution und Rezeption der hiistorischen Romane zu sammeln, mittels eines Statistik-Programms auszuwerten und zu interpretieren".

Surfin' Süden

(Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden). Die digitale Enzyklopädie des Landes an Rhein und Donau. - Hervorgegangen aus "Surfin' Oberrhein": Die digitale Enzyklopädie des Landes am Oberrhein (Landeskunde am Oberrhein online. Das Landeskundeprogramm des Landesvereins Badische Heimat e. V.): Informationen zu Geschichte, Kultur, Architektur, Wirtschaft, Technik und Volkskunde am Oberrhein zwischen Worms und Basel. Erstellt von Christoph Bühler. Die Sammlung richtet sich an Schüler (Zitat aus dem Arbeitsbericht in Christoph Bühlers Multimediaseite: "Landeskunde am Oberrhein, ein digitales Projekt zum fächerverbindenden Unterricht") sowie an ein breites Publikum und besticht vor allem durch die Illustrationen. Die Texte sind gewöhnlich auf ein Minimum beschränkt. - Ein Register erleichtert den Zugang zu bestimmten Themen, der Bücherladen der Badischen Heimat ermöglicht die Bestellung einschlägiger Titel und regt zur vertiefenden Lektüre an.

Witt.-Gen.-Index

Die Genealogie der Wittelsbacher - Gesamtindex: Nach Vornamen alphabetisch geordneter Gesamtindex als Zugang zu den Einzeleinträgen, die außer dem Namen Geburts- und Todestag die Grabstätte enthalten, ferner Eltern mit Geburts- und Sterbejahr, Ehepartner und Kinder mit Geburts-, Eheschließungs- und Todesjahr. Bezugspersonen sind per Link aufrufbar, wenn weitere Daten vorliegen. - Quellenangaben (Kurztitel) bei den Einzeleinträgen sowie am Ende des Gesamtindex. Zugriffslisten: Die Wittelsbacher Herrscher (übersichtlich unter den "Linien" zusammengestellt), Die wittelsbachischen Linien (über das jeweilige Endjahr aufzurufen) und Die wittelsbachischen Herrschaftsorte. - Mitunter umfangreiches biographisches Material (z. B. bei Friedrich III.) als Ergänzung. Mehrere historische Karten (Zeitraum 1339-1789) veranschaulichen das wittelsbachische Herrschaftsgebiet, über den Link "Ausgleichsfond" erreicht man die Hompage Haus Bayern, Wittelsbachischer Ausgleichsfond.
Der Autor des Wittelsbacher-Gesamtindex, Heinrich Paul (Heinz) Wember in Augsburg, bietet im übrigen weitere Genealogieseiten an.

Übergreifende Informationen zu den pfälzischen Linien des Hauses Wittelsbach

Pfälzische Linien:

- Pfalz-Mosbach

- Pfalz-Neuburg

- Pfalz-Neunburg-Oberpfalz oder Neumarkt

- Pfalz-Simmern (1559-1685 Inhaber der Kurwürde)

- Pfalz-Sulzbach

- Pfalz-Zweibrücken (mit Pfalz-Birkenfeld-Zweibrücken)

Übergreifende Informationen:

- Die Wittelsbacher (Genealogie Mittelalter)

- Die Genealogie der Wittelsbacher - Gesamtindex (Witt.-Gen.-Index)

- Stammtafeln der pfälzischen Wittelsbacher (Stiber-Fähnlein; eine Historische Gruppe in Sulzbach-Rosenberg, die sich u. a. der Erhaltung historischer Bauten, der Stadtgeschichte und der Organisation mittelalterlicher Feste widmet). - Attraktiv gestaltete Verwandtschaftstafeln, basierend auf dem Wittelsbacher-Gesamtindex, zu dessen Daten verlinkt wird. Beigefügt ist eine Karte "Bayern von 1329-1799" mit Herkunftsnachweis.

- Stammtafel der pfälzischen Wittelsbacher bis zu den Söhnen Ruprechts des III. (Surfin' Süden)

- Wittelsbach portraits, lineages, databases etc., including some of their spouses (Brigitte's Page: European Royalty and Nobility). - Ungemein reichhaltige, anregende Seiten der Wittelsbacher-Nachkommin Brigitte Gaskell. Stammtafelauszüge, Grabstätten der Wittelsbacher in München; die zur Darstellung ausgewählten Personen (anwählbar über Anfangsbuchstaben des Namens) werden mit ausgezeichnetem Bildmaterial sowie häufig Ahnenlisten zu 6 Generationen (Leo van de Pas), der Rubrik "My Line" und Nachfahrenlisten präsentiert. Bilder der Ehegatten und Kinder sowie Beigaben von Zeitungsartikeln u. a. treten ergänzend hinzu. Die ausgewertete Literatur (Kurztitel) unter Wittelsbach Database Source Listings.

- Counts and Prince Electors of the Palatinate (Germany and the Stem Duchies, von Kelley L. Ross, Department of Philosophy, Los Angeles Valley College, Van Nuys, California; aus verschiedenen - benannten - Quellen kompiliert als historischer Hintergrund für die Seiten Philosophy of History). - Kurze historische Übersicht neben einer Tabelle der Kurfürsten (mit Regierungsjahren), Stammtafel-Auszug mit Erläuterungen, weiterführende Links.

- Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Prinzen und Prinzessinnen (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)

- Berühmte Schloßbewohnerinnen und Schloßbewohner (Schlösser Baden-Württemberg). - Kurze biographische Hinweise mit Bildnis: König Ruprecht III., Kurfürst Ottheinrich, Friedrich IV., Friedrich V., Elisabeth Stuart, Elisabeth Charlotte von der Pfalz.

- Die Neustädter Stiftskirche, katholischer Teil (Stadt Neustadt) . - Beschreibung der Grablege der pfälzischen Wittelsbacher (als letzte der Familie dort im Jahre 1409 bestattet: Blanca von England, 1. Ehefrau Kurfürst Ludwigs III.)

- Die gereimten deutschen Heidelberger Grabschriften aus dem 16. Jahrhundert. Hrsg. von Arnfrid Astel. (Lyrische Hefte - Zeitschrift für Gedichte, Nr. 3, Juli 1959 (u. a. Kurfürsten Ottheinrich, Friedrich III. und Ludwig VI. sowie Angehörige der kurfürstlichen Familie: Philipp Pfalzgraf bei Rhein (Bruder Ottheinrichs) und Maria Pfalzgräfin bei Rhein (Ehefrau Friedrichs III.). - Volltext der Inschriften mit Erläuterungen und Literaturhinweisen.

- Homepage Fürst Löwenstein (Nachkommen Kurfürst Friedrichs I., des Siegreichen): mit kurzer Beschreibung des Schlosses und Abriß zur Familiengeschichte der Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, beides illustriert.

- Spätmittelalterliche Bilderhandschriften aus der Bibliotheca Palatina (Digitalisierungs- und Kooperationsprojekt der Universitätsbibliothek und des Kunsthistorischen Instituts der Universität Heidelberg) Der Geschichtsteil bringt einiges über die Geschichte der kurfürstlichen Bibliothek.

- Porträtmedaillen der Kurfürsten von der Pfalz

- Die Schlösser der Herzöge von Zweibrücken im 18. Jahrhundert (Patrik Schunk). - Enthält: Schlösser in den Oberämtern Homburg und Zweibrücken; Herzöge; Geschichte; Burgen und Schlösser. Eine prächtig aufgebaute und ausgestattete Präsentation, mit umfangreichem Quellen- und Literaturnachweis

- Neumarkt als Residenzstadt. Im 15. Jahrhundert war Neumarkt Residenzstadt pfälzischer Nebenlinien (Neumarkt, Oberpfalz). - Knappe Darstellung der Beziehungen der pfälzischen - Schmidt, Friedrich: Zur Geschichte der Erziehung und des Unterrichts im Wittelsbachischen Regentenhause (Kurpfälzische-, Neuburgische- u. Sulzbachische Linie) / von Friedrich Schmidt i. München. - 1891. Systemvoraussetzungen: TIFF, Vers.6.0, 600 dpi, 1 bit (s/w),ITU group; Digitalisierungsvorlage Mikrofilm In: Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin; 1(1891), H. 1, S. 17 - 31.

- Von Kaisers Gnaden. 500 Jahre Pfalz-Neuburg. Bayerische Landesausstellung 2005, Schloss Neuburg an der Donau, 3. Juni bis 16. Oktober (Haus der Bayerischen Geschichte). - Umfangreiche Präsentation zur Ausstellung, mit weiterführenden Links und (unter Themen) illustrierten Textbeiträgen zum historischen Hintergrund. "Die Ausstellung fügt die Gründung des Fürstentums Pfalz-Neuburg in eine Darstellung der bis ins 13. Jahrhundert zurückreichenden Erbteilungen der bayerischen Herzöge ein und schildert den verheerenden Landshuter Erbfolgekrieg, der durch das Eingreifen von König Maximilian I. entschieden wurde. In den Mittelpunkt sind die Wittelsbacher Brüder Ottheinrich und Philipp gestellt, unter denen Neuburg zu einer der glanzvollsten Residenzen Europas wurde".
Gleichzeitig eröffnen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Renaissance-Schloß ihre Filialgalerie Flämische Barockmalerei. Hierzu schreibt Manuel Brug in "Die Welt" (8.7.2005): "Der schöne Zankapfel des Reichs. / Zum 500. Geburtstag des ehemaligen Fürstentums Pfalz-Neuburg wertet Bayern die Stadt mit einer Gemäldegalerie im prachtvollen Renaissance-Schloß auf".

Adolf I.

(1300-1327)

Vater: Rudolf I., der Stammler
E.: Irmengard, T. Gf. Ludwigs VI. von Oettingen

Alte Pfalzgrafen- und Kurlinie

- Adolf I. (Porträtmedaillen)

Genealogie. Familie

- Adolf, Pfalzgraf und Herzog von der Pfalz (Witt.-Gen.-Index)

- Adolf der Redliche (Genealogie Mittelalter: Wittelsbacher: Pfalzgrafen der Kurpfalz)

Anna


(1329-1353)

Vater: Kfst. Rudolf II.
E.: Gf. Karl IV. von Luxemburg, 1346 Kg. d. Hlg. Röm. Reiches, 1347 Kg. von Böhmen, 1355 Kg. von Italien u. Ks. d. Hlg. Röm. Reiches (als 2. Ehefrau)

Alte Pfalzgrafen- und Kurlinie

- Anna (1329 bis 1353), römisch-deutsche Königin; Gemahlin Karls IV. (weitere Namensform: Anna von der Pfalz). - Fundstellen: NDB Bd. 1, S. 299; NDB Bd. 11, S. 188*; NDB Bd. 15, S. 577 in Familienartikel Luxemburg; NDB Bd. 22, S. 183*, 191 in Artikel Rudolf II., Bischof von Verden;
Autor der NDB: Thilo Vogelsang

- Anna von der Pfalz (tschechisch Anna Falcká) 1329-1353 (Wikipedia. Die freie Enzyklppädie). - Kurzbiographie mit zahlreichen Links zu Kontaktpersonnen, Aufenthaltsorten und Schlüsseldaten

Genealogie. Familie

- Anna von der Pfalz (1329-1353), Deutsche Königin, Königin von Böhmen (Genealogie Mittelalter: Luxemburger)

- Anna v. d. Oberpfalz (Witt.-Gen.-Index)

Anna (1329-1353)

Vater: Kfst. Rudolf II.
E.: Gf. Karl IV. von Luxemburg, 1346 Kg. d. Hlg. Röm. Reiches, 1347 Kg. von Böhmen, 1355 Kg. von Italien u. Ks. d. Hlg. Röm. Reiches (als 2. Ehefrau)

Alte Pfalzgrafen- und Kurlinie

- Anna (1329 bis 1353), römisch-deutsche Königin; Gemahlin Karls IV. (weitere Namensform: Anna von der Pfalz). - Fundstellen: NDB Bd. 1, S. 299; NDB Bd. 11, S. 188*; NDB Bd. 15, S. 577 in Familienartikel Luxemburg; NDB Bd. 22, S. 183*, 191 in Artikel Rudolf II., Bischof von Verden;
Autor der NDB: Thilo Vogelsang

- Anna von der Pfalz (tschechisch Anna Falcká) 1329-1353 (Wikipedia. Die freie Enzyklppädie). - Kurzbiographie mit zahlreichen Links zu Kontaktpersonnen, Aufenthaltsorten und Schlüsseldaten

Genealogie. Familie

- Anna von der Pfalz (1329-1353), Deutsche Königin, Königin von Böhmen (Genealogie Mittelalter: Luxemburger)

- Anna v. d. Oberpfalz (Witt.-Gen.-Index)

Christoph III.

(1416-1448)

Pgf.
1443 in Neunburg und Neumarkt
1440 (10.4.) König von Dänemark
1440 (4.10.) König von Schweden
1441 König von Norwegen
Vater: Pgf. Johann von Neunburg-Oberpfalz
Mutter (1. E.): Katharina, T. Hzg. Wratislaws VII. von Pommern in Hinterpommern
E.: Dorothea, T. Mgf. Johanns von Brandenburg (des Alchimisten) (sie 2. 1449 Kg. Christian I. von Dänemark [Graf von Oldenburg, Kg. v. D. 1448], 1450 Kg. von Norwegen, 1457 Kg. von Schweden)

Neunburg-Oberpfalz (Neunburg vorm Wald) oder Neumarkt

- Christoph (1416 bis 1448), König von Dänemark, Schweden und Norwegen; Pfalzgraf bei Rhein; Herzog in Bayern (weitere Namensformen: Christoph III.; Christoph von Neumarkt) (Merzdorf, in ADB Bd. 4, S. 235; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

- Christoph III., Köng von Dänemark 1440/41-1448 (Witt.-Gen.-Index)

- Christoph III., der Bayer (Genealogie Mittelalter: Familie der Pfalzgrafen von Pfalz-Neumarkt)

Amalie

1490-1525)

Vater: Kfst. Philipp der Aufrichtige
E.: Hzg. Georg I. von Pommern

Alte Pfalzgrafen- und Kurlinie

- Amalie von der Pfalz (1490 bis 1524), Herzogin von Pommern-Wolgast. - NDB Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 20, S. 382*

- Amalia, 1513 verheiratet mit Georg I. Herzog von Pommern (1493-1531). Der Ehe enstammten drei Kinder, von denen Philipp (1550-1560), am großväterlichen Hof in Heidelberg aufgewachsen, seinem Vater als Herzog folgte (Die Greifen. Das herzogliche Geschlecht von Pommern. Von Udo Madsen. - Ausführliche biographische Beiträge mit Porträts; Literaturnachweise in den Anmerkungen)

- Pfalzgräfin Amalie und Herzog Georg sind mit ihrem Sohn Philipp im Kreise weiterer Angehöriger und sonstiger Personen (unter ihnen Philipp Melanchthon) auf dem "Croy-Teppich" der Universität Greifwald dargestellt (Universität Greifswald; Abbildung mit ausführlicher Beschreibung, Quellenangabe).

Genealogie. Familie

- Amalie v. d. Pfalz (Witt.-Gen.-Index)

- Georg I. von Pommern (Genealogie Mittelalter: Herzöge von Pommern: Greifen-Dynastie)

Heinrich (1487-1552)

Pgf.: 1523-1552 Administrator des Bistums Worms
1523-1592 Administrator des Bistums Utrecht
1541-1552 Administrator des Bistums Freising
Vater: Kfst. Philipp der Aufrichtige

Alte Pfalzgrafen- und Kurlinie

- Heinrich II. (1487 bis 1552), Bischof von Speyer, Worms, Utrecht und Freising; Pfalzgraf bei Rhein (weitere Namensformen: Heinrich von der Pfalz; Heinrich; Heinrich von Worms; Heinrich von Speyer (P. L. Müller, in ADB Bd. 11, S. 625 f.; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

Genealogie. Familie

- Heinrich, Pfalzgraf von der Pfalz, Bischof von Worms 1523-1552, Bischof von Utrecht 1523-1529, Bischof von Freising 1541-1552 (Witt.-Gen.-Index)

Georg Johann I.

(1543-1592)

Pgf. (1544-1566 min)
1544 in Veldenz
1553 zu Guttenberg
1566 in Lützelstein
Vater: Pgf. Ruprecht von Veldenz
E.: Anna Maria Wasa, T. Kg. Gustafs I. Eriksson von Schweden

Pfalz-Veldenz

- Georg Johann I. (1543 bis 1592), Pfalzgraf bei Rhein zu Veldenz-Lützelstein (weitere Namensformen: Georg Johann der Scharfsinnige; Georg Johann I. der Scharfsinnige). - NDB-Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 6, S. 197*, 221-223; NDB Bd. 21, S. 293*

- Unbekannter deutscher Meister: "Bildnis des Pfalzgrafen Georg Johann I.von Veldenz (1543-1592)" (Bayerische Staatsgemäldesammlungen). - Abbildung mit wenigen technischen Angaben. Als Kunstdruck zu erwerben (Kunstkopie.de)

Genealogie. Familie

- Georg Johann I., Pfalzgraf und Herzog von der Pfalz-Veldenz 1544-1592 (Witt.-Gen.-Index)

- Tochter: Anna Margareta II., Pgf. Richard von Simmern-Sponheim

Anna Margareta II.

(1571-1621)

Vater: Pgf. Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz
E.: Pgf. Richard (Reichard) von Simmern-Sponheim - Anna Margarete II. v .d. Pfalz-Veldenz (17-Jan-1571-14-Nov-1621, Grabstätte: Ref. Stadtkirche Simmern/Hunsrück) (Witt.-Gen.-Index). - Genannt unter den Kindern Georgs Johann I. von Pfalz-Veldenz

August

(1582-1632)

Pgf. 1615 Sulzbach
Vater: Pgf. Philipp Ludwig von Neuburg
E.: Hedwig, T. Hzg. Johann Adolfs von Holstein-Gottorp

Pfalz-Sulzbach

- August (1583 oder 1582 bis 1632), Pfalzgraf von Sulzbach. - NDB Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 10, S. 536*; NDB Bd. 14, S. 732*; NDB Bd. 20, S. 383*

- Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Pfalzgrafen von Sulzbach (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)

Genealogie. Familie

- August Pfalzgraf v. d. Pfalz-Sulzbach (Witt.-Gen.-Index)

- Sohn: Christian August (1660 Fürst von Sulzbach)

Heinrich Friedrich

(1614-1629)
Vater: Friedrich V.;
Mutter: Elizabeth Stuart

Pfalz-Simmern

-Henry Peacham, Prince Henrie revived, or A Poeme Vpon the Birth, and in Honor of the Hopefull yong Prince Henrie Frederick (zur Geburt des ersten Sohnes Kurfürst Friedrichs V.) - aus: A Digital Catalogue of Watermarks and Type Ornaments Used by William Stansby in the Printing of the Workes of Beniamin Jonson (London 1616). - Beschreibung des Titelblattes und äußerlicher Details des vorliegenden Exemplars (David L. Gants, Institute for Advanced Technology in the Humanities, Alderman Library, University of Virginia, Charlottesville: "This project aims to create a model archive for the storage and circulation of material evidence concerning the printing industry in late Tudor and early Stuart London")

Genelogie. Familie

- Heinrich, Erbprinz von der Pfalz (Witt.-Gen.-Index)

Elisabeth von der Pfalz

(1618-1680)

Äbtissin von Herford
Vater: Friedrich V.
Mutter: Elizabeth Stuart

Pfalz-Simmern

- Elisabeth (1618 bis 1680), Pfalzgräfin bei Rhein; Fürstäbtissin von Herford (weitere Namensformen: Elisabeth von Herford) (Hölscher, in ADB Bd. 6, S. 22-28; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

- Elisabeth von Herford, Pfalzgräfin, Äbtissin (BBKL, Bd. I (1990) Sp. 1494-1495, Autor: Friedrich Wilhelm Bautz)

- Princess Elizabeth of Bohemia (Human ecology, von Grant Sherman. Kommentar vgl. unter Elizabeth Stuart). - Hinweis auf die Beziehung zu Descartes, weiterführende Links.

- Princess Elizabeth of Bohemia: Elizabeth Timeline (Great Voyages: The History of Western Philosophy. From 1492 to 1776; diente als Grundlage für einen Kurs an der Oregon State University, Philosophy Department, Winter 1997). - Chronologischer Abriß der Biographie mit einer kleinen Literaturliste.

- Elizabeth, Princess Palatine (1618-1680), Daughter of Frederick V, King of Bohemia (National Portrait Gallery, London). - Zwei Bildnisse: eines davon (nach Gerrit van Honthorst), die Pfalzgräfin darstellend; das zweite (unbekannter Künstler, um 1635) zeigt eine unbekannte Frau, die früher als "Elizabeth, Princess Palatine" bezeichnet wurde. Ein Link führt zu den übrigen Werken van Honthorsts in der NPG.

- Elisabeth von Böhmen, Elisabeth von der Pfalz (PhilLex, Lexikon der Philosophie). - Betr. die Bekanntschaft und den Briefwechsel der Pfalzgräfin mit René Descartes (seit 1643), mehrere Links zu weiteren Artikeln innerhalb des Lexikons.

Genealogie. Familie

- Elisabeth von der Pfalz, Äbtissin zu Herford (Witt.-Gen.-Index)

Elisabeth Auguste Sophie

(1693-1728)

Vater: Kfst. Karl III. Philipp (1. Ehe)
E.: Erbprinz Joseph Karl Emanuel August von Pfalz-Sulzbach

Pfalz-Neuburg

- Elisabeth Auguste (1693 bis 1728), Gräfin von Pfalz-Sulzbach (weitere Namensform: Elisabeth Auguste von der Pfalz, (geborene)). - NDB-Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 16, S. 181*, 487*

Genealogie. Familie

- Elisabeth Auguste Sophie Pfalzgräfin v. d. Pfalz (Witt.-Gen.-Index)

Friedrich Michael

(1724-1767)

1746 Gf. von Rappoltstein
Vater: Christian III. Hzg. von Zweibücken
E.: Maria Franziska Dorothea, T. Joseph Karl Emanuel Augusts von Pfalz-Sulzbach

Pfalz-Birkenfeld-Zweibrücken

- Louis Tocqué: Pfalzgraf Friedrich Michael von Zweibrücken, um 1745 (München, Alte Pinakothek) (Surfin' Süden). - Abbildung mit kurzen Angaben zu Biographie; Links zu Verwandten und weiteren Kunstwerken

Genealogie. Familie

- Friedrich Michael, Pfalzgraf von der Pfalz-Birkenfeld (Witt.-Gen.-Index)

- Sohn: - Karl (II.) August Christian Hzg. von Zweibrücken

Elisabeth Maria Aloysia Auguste

(gen. Elisabeth Augusta)(1721-1794)

Vater: Joseph Karl Emanuel August von Pfalz-Sulzbach
E.: Kfst. Karl IV. Theodor

Pfalz-Sulzbach s. Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz (1724-1799), 1. Ehefrau

Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg

(1655-1720)

Vater: Kfst. Philipp Wilhelm
E.: Leopold I., 1658 Ks. d. Hlg. Röm. Reiches (als 3. Ehefrau)

Pfalz-Neuburg

- Eleonore von der Pfalz (1655 bis 1720). - NDB-Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 20, S. 384*

- Kaiserin Eleonore Magdalena Theresia (1655-1720).Von Hildegard Leitgeb. In: Prinz Eugen und das barocke Österreich. Katalog der Ausstellung der Republik Österreich und des Landes Niederösterreich in den Marchfeldschlössern Schloßhof und Niederweiden vom 22. April bis 26. Oktober 1986. Redigiert von Karl Gutkas. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 170. – Wien: Kuratorium zur Veranstaltung der Ausstellung 1986 (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt). - Text des Beitrags mit Literaturangaben, Abbildung einess Porträts (Öl auf Blech, nach 1705).

- Die Kaiserin als Korrespondenzpartnerin des P. Marco d'Aviano ("Sie pflegte eine ausführliche Korrespondenz mit P.Marco") (Wiener Stadt- und Landesbibliothek/Vienna City Library: Ausstellung 16.6.2000 bis 5.1. 2001). - Im Rahmen des Beitrags Die Korrespondenz P.Marcos neben elf anderen Briefpartnern erwähnt. - "Der Kapuzinerpater Marco d'Aviano begeisterte als populärer Prediger die Massen und beriet als einflussreicher Diplomat während der Türkenkriege Kaiser und Papst."

- Karmeliterinnenkloster München. Unbeschuhte Karmeliterinnen. Gegründet 1711 von Kaiserin Eleonora, Witwe Kaiser Leopolds I. (Haus der Bayerischen Geschichte: Klöster in Bayern). - Minimalangaben zur Geschichte und zur Nutzung nach der Aufhebung 1802

- Kaiserin Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg (1655-1720), 3. Ehefrau Kaiser Leopolds I. (Die Begräbnisstätten der Habsburger in Wien: Die Kaisergruft). - Kurzbiographie mit Abbildungen, Links zu Biographien einiger Verwandter

Genealogie. Familie

- (Eleonore) Magdalene Therese, Pfalzgräfin v.d.Pfalz (Witt.-Gen.-Index)

Christian August

(1622-1708)

Pgf.
1632 (bis 1640 min.) Sulzbach, 1660 Fürst von Sulzbach mit Sitz und Stimme im Reichstag
Vater: August von Pfalz-Sulzbach
Vormünder: (1.) Johann Friedrich von Pfalz-Sulzbach (Vatersbruder), (2.)Mgf. Friedrich von Brandenburg, (3.) Hzg. Friedrich von Holstein
E.: Amalia, T. Gf. Johanns VII. von Nassau-Siegen

Pfalz-Sulzbach

- Christian August von Pfalz-Sulzbach (1708). - NDB-Nebeneintrag:Fundstellen: NDB Bd. 20, S. 384 in Artikel Philipp Wilhelm

- Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Pfalzgrafen von Sulzbach (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)

- Christian August (Pfalz-Sulzbach) (Wikipedia. Die freie Enzyklppädie). - Kurze Angaben zur Biographie, weiterführende Links

Genealogie. Familie

- Christian August Pfalzgraf und Herzog v. d. Pfalz-Sulzbach (Witt.-Gen.-Index)

- Sohn:

- Theodor Eustach, Hzg. von Sulzbach

Anna Christiane Louise

(1704-1723)

Vater: Pgf. Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach
E.: Carlo Emmanuele III., Erbprinz, 1730 Kg. von Sardinien

Pfalz-Sulzbach

- Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Pfalzgrafen von Sulzbach (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)

Genealogie. Familie

- Anna Christiane Luise, Pfalzgräfin v. d. Pfalz-Sulzbach (Witt.-Gen.-Index)

Alexander Sigmund

(1663-1737)

Vater: Kfst. Philipp Wilhelm
1691-1737 Bf. von Augsburg

Pfalz-Neuburg

- Alexander Sigismund von Pfalz-Neuburg, Pfalzgraf, Fürstbischof von Augsburg (1663-1737) (BBKL, Bd. XVI (1999), Sp. 1228-1231. Autor: Josef Johannes Schmid)

- Alexander Sigmund (1663 bis 1737), Bischof von Augsburg; Pfalzgraf von Neuburg (weitere Namensformen: Alexander Sigismund von Neuburg; Alexander Alexander; Alexander). - NDB Nebeneintrag: Fundstellen: NDB Bd. 5, S. 369*; NDB Bd. 10, S. 516*; NDB Bd. 11, S. 250*; NDB Bd. 15, S. 408*; NDB Bd. 20, S. 384*

- Literatur: Biographien und personenbezogene Arbeiten zu den Pfalzgrafen von Neuburg - Prinzen und Prinzessinnen (Bibliographie zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, Katholische Universität Eichstätt)

Genealogie. Familie

- Alexander Sigmund, Pfalzgraf v.d. Pfalz, Bischof v. Augsburg 1690-1737 (1663-1737) (Witt.-Gen.-Index)

Christian IV.

(1722-1775)

1735 (bis 1740 min.) Hzg. von Zweibrücken
Vater: Christian III. Hzg. von Zweibrücken

Pfalz-Birkenfeld-Zweibrücken

- Christian IV. (1722 bis 1775), Herzog von Pfalz-Zweibrücken; Pfalzgraf (weitere Namensform: Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken) (Karl Theodor von Heigel, in ADB Bd. 4, S. 173 f.; Korr. ADB Bd. 56, S. 395; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen) (ADB/NDB)

- Louis Tocqué: Herzog Christian IV. von Zweibrücken, um 1745 (Musée National du Chateau de Versailles) (Surfin' Süden). - Abbildung

Genealogie. Familie

- Christian IV., Pfalzgraf und Herzog von der Pfalz-Birkenfeld-Zweibrücken 1735-1775 (Witt.-Gen.-Index)

- Nachfolger:

- Karl (II.) August Christian (Neffe)