\n";VLGK Heidelberg - Ereignisse

Heidelberg

Ereignisse in der Heidelberger Geschichte

Mittelalter Neuere Geschichte Neueste Geschichte übergreifend



Mittelalter

Heidelberger Anfänge. Vita des Eberhard von Kumbd neu ediert (Unispiegel Universität Heidelberg, Dezember 5/2004). - Buchanzeige für Stefan Weber: Das Leben des Eberhard von Kumbd. Heidelbergs Anfänge und weibliche Frömmigkeit am Mittelrhein. Neuedition, Übersetzung, Kommentar (Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde, Bd. 11), Heidelberg 2004 [Signatur UB Heidelberg: 2004 A 8411]. - Hierzu auch die Pressemitteilung des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde (FPI): Heidelberg um Jahre gealtert. - Die "Vita" belegt Aufenthalte der Pfalzgrafen in Heidelberg vor der bisher ältesten nachgewiesenen urkundlichen Nennung, 1196, und bietet damit "einen weiteren Mosaikstein" "für die längst unbestrittene Annahme einer Entstehung Heidelbergs um die Mitte des 12. Jahrhunderts".

Johann Kolb: Heidelberg - Die Entstehung einer landesherrschaftlichen Residenz im 14. Jahrhundert. (Residenzenforschung; 8). - Buchanzeige im Verzeichnis der Schriftenreihe

Johannes XXIII. (Gegenpapst) als Gefangener in Heidelberg und Mannheim (1415-1418) (Fachbezogene Informationen Geschichte). - Volltext eines Beitrags von Friedrich Walter in den Mannheimer Geschichtsblättern; weiterführende Links

Nachruhm. Überlegungen zur fürstlichen Erinnerungskultur im deutschen Spätmittelalter. Klaus Graf 2001, Preprint des Beitrags zum Tagungsband der interdisziplinären Tagung Principes, Dynastien und Höfe im späten Mittelalter, Greifswald 2000; innerhalb der Seiten Erinnerungskultur (Stadt - Adel - Region). - Volltext, mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis. - Betr. Erinnerungsmedien in Heidelberg zum Gedächtnis Friedrichs des Siegreichen und der Schlacht bei Seckenheim (1462)

zurück
16. Jh. 17. Jh. 18. Jh. 19. u. 20. Jh.

Neuere Geschichte

Heidelberg in der Frühen Neuzeit (1508–1693). Ein multimediales Forschungsprojekt zur Geschichte der Stadt vom konfessionellen Zeitalter bis zur Zerstörung.(Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde (FPI)). - Schwerpunkt: Sozialtopographie (Beispiel: Kernaltstadt nördlich der Hauptstraße, westliche Seite - detailliert aufgearbeitet bis zu einzelnen Baublöcken und Häusern)

Die gereimten deutschen Heidelberger Grabschriften aus dem 16. Jahrhundert. Hrsg. von Hans Arnfrid Astel. - Lyrische Hefte -  Zeitschrift für Gedichte, Nr. 3, Juli 1959 (u. a. Kurfürsten Ottheinrich, Friedrich III. und Ludwig VI. sowie Angehörige der kurfürstlichen Familie: Philipp Pfalzgraf bei Rhein (Bruder Ottheinrichs) und Maria Pfalzgräfin bei Rhein (Ehefrau Friedrichs III.) (Hans Anfrid Anstel: Sand am Meer. Sinn- & Stilübungen / zeitlich)

Olympia Fulvia Morata: Orationes, Dialogi, Epistolae, Carmina, tam Latina quam Graeca : cum eruditoru[m] de ea testimoniis & laudibus. Hippolytae Taurellae elegia elegantißima. - Volltext, mit Lebenslauf und Porträt der der gelehrten Frau (MATEO - Mannheimer Texte online).- Seit Juli 1554 mit ihrem Mann, dem Professor der Medizin Andreas Grundler, und ihrem Bruder Emilio in Heidelberg. Sie starb am. 26. Oktober 1555, Grundler und Emilio erlagen wenige Wochen später der Pest.

Gedenktafeln für Olympia Fulvia Morata und Andreas Grundler in Heidelberg: Peterskirche (Boris Körkel: Olympia Fulvia Morata; Präsentation, mit umfangreicher Bibliographie)

Olympia Fulvia Morata (1526-1555): Die geistige Zierde des 16.Jahrhunderts (Maike Vogt-Lüerssen, Maikes Frauen- und Alltagsgeschichte)

Janus Gruterus (eigentl. de Gruyetere) (1560-1627) wird 1595 a.o. Prof. der Geschichte an der Universität Heidelberg (MATEO, Mannheimer Texte Online: CAMENA-Kurzbiographien)

Wundergesicht der drei Sonnen. Unidentified Artist. Broadside announcement of celestial phenomena. Heidelberg, Germany, 1622. Engraving (aus: Adler Planetarium & Astronomy Museum)

Der Tilly-Fund, aus dem Kurpfälzischen Museum in Heidelberg (Der Winterkönig, der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz. 9. Mai bis 2. November 2003, Stadtmuseum Amberg). - Etwa 300 Fundstücke aus dem Lager der bayerischen Truppen vor Heidelberg im Sommer 1622

Heidelbergische Bibliotheca nach Rom geführet. "Die Bibliothec zu Heydelberg / deren in diesem Schreiben gedacht / so in gantz Europa bißhero sonderlich berühmt gewesen / ist im December 1622. auß der HeyligenGeistKirchen genommen / mehrentheils in Faesser eingepacket / und zum theil nach Rom / zum theil an andere Orth verschicket worden. Damahls wurde auch durch angeschlagene Mandata den außgewichenen Heydelbergischen Bürgern angedeutet / sich inner 6. Wochen wieder in ihren Haeusern einzustellen und dieselbe zu bewohnen: Item daß die Landleuth das Feld wieder awen solten. Behandelter Zeitraum: 1619 - 1632; (Universität Augsburg: Digitales Dokumentenarchiv)

Heydelberg. Geschichte Heidelbergs bis 1689 (Wagner, Johann Christoph: Der Pfaltz am Rhein Staat- Land- Staedt- und Geschicht-Spiegel... - Augsburg: Koppmayer, 1690. / MATEO - MAnnheimer TExte Online)

Roland Vetter: Heidelberga Deleta. Heidelbergs zweite Zerstörung im Orléansschen Krieg und die französische Kampagne von 1693. (Buchanzeige verlag regionalkultur, wie oben)

Perkeo (eigentlich Clemens von Heidelberg) (Wikipedia). Hofnarr Kurfürst Carl Philipps. - Literaturzusammenstellung s. Perkeo, der Zwerg von Heidelberg (Sagenhaftes Heidelberg. Von Rittern, Zwergen und anderen Merkwürdigkeiten. Eine der Literaturauswahllisten der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Kaiser Franz I. und Kaiserin Maria Theresia reisen am 27.9.1745 von Frankfurt nach Heidelberg (Region: Bickenbach: Stadtinfo)

Thomas Jefferson in Heidelberg (Brief an Maria Cosway vom 24. April 1788).  - Vgl. "Memorandums on a Tour from Paris to Amsterdam, Strasburg, and back to Paris" March 3, 1788, p. 64-449: 13.-15. April, Mannheim, Dossenheim, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe (University of Virginia Library, Electronic text Center, Jefferson Digital Archive). - Außer den touristischen "Spots" besuchte er auch die Angoraziegenzucht Kurfürst Carl Theodors in Dossenheim.

Das spätere preußische Königspaar - Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen (Friedrich Wilhelm III.) und Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz - in der Verlobungszeit im Mai 1793 in Heidelberg s. Wolfsbrunnen. - Umfangreiche Präsentation: Luise von Preussen und ihre Zeit (Hans Dieter Müller)

Der "Heidelberger Brückensturm" am 16. Oktober 1799. Zum historischen Hintergund des Rottmann-Bildes. Von Ursula Perkow. Volltext des Beitrags im Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim, 1999, S. 29-40 (Lars-Holger Thümmler: Österreichische Militärgeschichte). - Literaturempfehlung (Buchanzeige): Friedrich Rottmann. Aquarelle, Radierungen und Kupferstiche aus dem Besitz des Kurpfälzischen Museums der Stadt Heidelberg. (Aus Heidelberger Sammlungen, Bd.10). Hrsg. u. komment. v. Sigrid Wechssler. Heidelberg 1995. Friedrich Rottmann (1768–1816), Zeichenmeister der Universität Heidelberg, machte sich einen Namen nicht zuletzt durch seine Darstellungen historisch interessanter Ereignisse in Heidelberg (und Umgebung), die er als Augenzeuge miterlebte. - Sein Name wird meist in einem Atemzuge genannt mit dem seines wesentlich berühmteren Sohnes Carl Rottmann

Die Heidelberger Tages- und Wochenzeitungen - im Bestand der UBHD mit dem Jahre 1807 beginnend - bilden einen unerschöpflichen Quellenfundus vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Übersicht: Alte Heidelberger Zeitungen

Der Dichter als Herz der Welt. Joseph von Eichendorffs Heidelberger Inspirationen/ Von Otto A. Böhmer (Wiener Zeitung, Feuilleton-Archiv, 17.08.2001; Artikelaus dem EXTRA Lexikon). - Heidelberg im Sommersemester 1807

Friedrich Rottmann: Blutgericht über den Hölzerlips und seine Gesellen auf dem Heidelberger Marktplatz, am 31. Juli 1812. Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Kunstwerk des Monats Juli 2003 (Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden)

Jung-Stilling und Zar Alexander I. Pawlowitsch (quellenkritische Bemerkungen, aus Johann Heinrich Jung genannt Jung-Stilling). - Betr. u. a. den Besuch Zar Alexanders in Heidelberg im Dezember 1813

Juni 1815 in Heidelberg: Zar Alexander I. von Rußland und Kaiser Franz I. von Österreich (Vgl. Karlstraße 4). - Zu den Begegnungsstätten gehörte das Barockschlößchen der Markgräfin Amalie von Baden in Rohrbach. - Das oft genannte "Drei Monarchen-Treffen" mit König Friedrich Wilhelm von Preußen als Drittem im Bunde (so z. B. Stadtgeschichte Heidelberg 17.-19. Jahrhundert, in "Heidelberg24", und  Geschichte des Palais Boisserée) ist Legende. - Unter den übrigen Prominenten im alliierten Hauptquartier: Clemens Fürst von Metternich. - Amalie (Friederike Amalie), Markgräfin von Baden, geb. Landgräfin von Hessen–Darmstadt (die Porträtsammlung im Internet; Porträt-Antiquariat Klaus Hille, Berlin): Kupferstich-Brustbild (Kupferstich um 1820) und Kurzbiographie. - Wichtigste zeitgenössische Quelle: Theophor Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg. Heidelberg 1815, 152, 8 S. (UB HD Signatur Barth 19 RES). Zur Biographie des Autors, Stadtpfarrer Dittenberger (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I (1990), Sp. 1334-1335, Autor: Friedrich Wilhelm Bautz)

Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg (Kurpfälzisches Museum Heidelberg: Kunstwerk des Monats, März 2004). - "'Merkwürdig' im ursprünglichen Sinn des Wortes war für die Einwohner Heidelbergs der Frühsommer des Jahres 1815, als die Stadt vom 24. Mai bis zum 24. Juni Mittelpunkt Europas war. Der protestantische Stadtpfarrer Friedrich Dittenberger hat die Ereignisse in seinem Buch 'Die Kaiser in Heidelberg' festgehalten, das 1815 in dem renommierten Verlag Mohr und Zimmer in Heidelberg erschienen ist. [...] Pfarrer Dittenberger beschließt seinen Bericht mit zwei Gedichten, die während der Anwesenheit der hohen Monarchen in Heidelberg erschienen sind, 'An den Kaiser Franz l. von Österreich in Heidelberg' und 'Der Abend des 5ten Junius 1815 in Heidelberg', aus der Feder von Helmina von Chezy. Allein rund 70.000 Mann russischer Truppen hatten in diesen Wochen den Weg durch Heidelberg nach Westen genommen, Friedrich Rottmann hat in einem seiner letzten Aquarelle den 'Einzug der Russen in Heidelberg 1815', dieses denkwürdige Ereignis, im Bild festgehalten." - Abbildung: Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg. Heidelberg bei Mohr und Zimmer. 1815 Inv. Nr. SG 233; Text von Frieder Hepp.

Der Geologe Prof. Karl Cäsar von Leonhard (Wilhelm Gümbel, ADB Bd. 18, S. 308-311), seit 1818 in Heidelberg, pflegte ein weitgespanntes Netz persönlicher Bekanntschaften und machte sein Haus Klingenthorstraße C 272 zu einem der kulturellen Mittelpunkte Heidelbergs.
Er korrespondierte und und tauschte Mineralien mit Goethe (s. Goethe Briefrepertorium, Sortierung nach Empfänger, und Briefe an Goethe, Regestausgabe, Sortierung nach Absender; s. a. "Die Stadt in ihrer Lage hat etwas Ideales". Goethe fand in Heidelberg eine "mütterliche Freundin" und das Vorbild zur Suleika des "Divan", von Katrin Bischl, Unispiegel Universität Heidelberg 3/99). - Zu den bedeutenden Besuchern, derer er in seinen Erinnerungen "Aus unserer Zeit in meinem Leben" gedenkt, gehörten vor allem Freunde der Mineralogie, wie z. B. Stephan Viktor, Erzherzog von Österreich: Archduke Stephan Franz Victor of Habsburg-Lorraine (1817-1867) (Who's Who In Mineral Names) Rocks & Minerals, Nov 1, 2003, by Bernhard Sick (HighBeam Library Research); daneben auch gefeierte Künstler wieder Komponist und Klaviervirtuose Franz Liszt (s. Ein Virtuose bittet zum Tanz).

Eine einmalige Quelle für die Personen- und Familienforschung in Heidelberg, 1839-1945: Alte Heidelberger Adressbücher jetzt im Netz Universitätsbibliothek Heidelberg hat in Pionierleistung 40.000 Seiten digitalisiert (Damals - Geschichte Online: News). - Überzeugen Sie sich selbst: Heidelberger Adreßbücher - digital

Leopoldstraße in Heidelberg 1840-1950 (Homo Heidelbergensis mathematicus) - Chronik der Hausbesitzer mit einer Auswahl von Haus- bzw. Wohnungsmietern; auf Grundlage der Adreßbücher erstellt zur Vorbereitung eines historischen Stadtrundgangs. - Ludwig Merz erinnerte sich: "Der Name der Anlage hat verschiedentlich gewechselt. Zunächst hieß sie Leopoldstraße, zu Ehren des damaligen Großherzogs von Baden. Nach der Großherzogin Sofie wurde dann die Sofienstraße benannt. Im Volksmund hieß die Leopoldstraße vor dem ersten Weltkrieg „Russenallee“. Der Grund war der, daß damals viele Russen der gehobenen Gesellschaft dort wohnten oder in Pensionen weilten. Schließlich erhielt sie den Namen Friedrich Eberts als einem Sohn Heidelbergs. Der „Wredeplatz“ heißt jetzt „Ebertplatz“, wie Wrede ein Sohn unserer Stadt.

Willy Birkenmaier: Das russische Heidelberg. Zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen im 19. Jahrhundert. Heidelberg 1995 [Signatur UB Heidelberg: 95 A 4650].

Willy Birkenmaier: Biographisches Lexikon des russischen Heidelberg. 2. Aufl. Heidelberg 1998. (Russica palatina ; 27) [Signatur UB Heidelberg: Sonderstandort LSA His-OX 046; Signatur 2000 A 4480; Titelaufnahme enthält Rezension von Wolfgang Kasack. - Bd. 2: Heidelberg 2002 (Russica Palatina; 38)

Nahverkehr in Heidelberg (Wikipedia)

Die Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg stellte von 1862 bis 1958 Eisenbahnwaggons und Straßenbahnen her (Wikipedia). - 1944 lieferte die Firma die "Kriegsstraßenbahnwagen" nach Wien, die dort ihrer Herkunft wegen die "Heidelberger" genannt wurden. Abbildungen der heute in der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum" (WTM) aufgestellten Wagen

Ludwig Feuerbach: Vorlesungen über das Wesen der Religion (Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft, Nürnberg). Vortrag vor der Gesellschaft für kritische Philosophie am 26.04.2000 von Joachim Goetz (Nürnberg). - Zur Beleuchtung des historischen Hintergrundes geht der Referent ausführlich auf Feuerbachs Beziehungen zur Familie des Heidelberger Philosophieprofessors Christian Kapp ein und behandelt auch das sich seit 1841 entwickelnde Verhältnis zu dessen Tochter Johanna. - Lesen Sie auch: Ludwig Feuerbach in Heidelberg (Berichte über Feuerbachs Vorlesungszyklus)

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. und die Frauen (Hoffmann von Fallersleben; eine Seite des Müller-Lüdenscheidt-Verlags). - 1847 findet man auch ihn in der Schar der Verehrer der Johanna Kapp.

Heidelberg zur Zeit der Revolution 1848/49 (Fachbezogene Informationen Geschichte: Revolution 1848/49)

1848 s. a. Studentenauszug nach Neustadt

Schöne Brücke... (Gottfried Keller Homepage: Heidelberg 1849). Vgl, auch: online Edition der Briefe von und an Gottfried Keller; Erg. zur Buchedition der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (HKKA). - Gottfried Kellers Huldigung an Johanna Kapp, die er 1848/49 in Heidelberg kennengelernt hatte. Auf seine Liebeserklärung hin gestand sie ihm am 7. November 1849 ihre Liebe zu Ludwig Feuerbach. - Text des Gedichtes, Faksimile, kurze Erläuterungen. - Zu Keller vgl. Gottfried Keller (Die deutschen Klassiker; Werke, Biographie, Bibliographie)

Wolfgang Klötzer: Heinrich von Gagern (1799-1880). Briefe und Reden. Ein Editionsunternehmen der Hessischen Historischen Kommission (AHF. Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland: Forschungsberichte, Jahrbuch 2002). - Im Mai 1852 zieht Heinrich von Gagern mit Familie nach Heidelberg, um dem "Heidelberger Kreis" der Freunde um Gervinus, Häusser, Wilhelm Beseler, Welcker u. a. näher zu sein. - Klötzer berichtet nicht nur über das Editionsunternehmen, sondern geht auch ausführlich auf die Biographie Gagerns und seine führende Rolle in der Geschichte der deutschen Einheitsbewegung ein. Mit umfangreichen Literaturangaben im Anmerkungsapparat.

Christian Karl Josias Freiherr von Bunsen, Diplomat und Gelehrter (1791-1860) (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I (1990), Sp. 811-812, Autor: Friedrich Wilhelm Bautz). - Lebte von 1854-1859 mit Familie in der "Villa Charlottenberg", während dieser Zeit einer der gesellschaftlichen Mittelpunkte jenseits des Neckars. - Biographie, Angehörige s. a. Bunsen, Baron von (Love to Know Free Online Encyclopedia, basierend auf der elften Auflage der Encyclopaedia Britannica; The 1911 Edition Encyclopedia); Christian Karl Josias Freiherr von Bunsen, preußischer Diplomat, Archäologe, kirchenpolitischer Schriftsteller (Reinhold Pauli in ADB, Bd. 3, S. 541-552, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen).- Christian Karl Josias von Bunsen: Teile des Nachlasses in verschiedenen Institutionen (Kalliope Portal. Verbundsystem für Nachlässe und Autographen)

Waggonfabrik Fuchs, 1862 bis 1958, s. Öffentlicher Personennahverkehr (seit 1840)

Carl Metz (1818-1877), Heidelberg - Begründer der Freiwilligen Feuerwehr Deutschlands.

Das Grandhotel: Der Europäische Hof - Hotel Europa Heidelberg: erbaut 1865, vier Jahrzehnte später (1906) erworben von Fritz Gabler, dem Großvater des heutigen Leiters (Hallo Rhein-Neckar! Das Online-Magazin für die Region)

Ludwig Häusser stirbt am 19. März 1867 (August von Kluckhohn, in ADB Bd. 11, S. 100-112; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen). - Teile des Nachlasses in verschiedenen Institutionen (Kalliope Portal. Verbundsystem für Nachlässe und Autographen)

Reichspräsident Friedrich Ebert (1871-1925). - Besuchen Sie die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte: Biographie, mit ausfürhlicher Darstellung der Kindheit und Jugend in Heidelberg, 1871-1885 (hier geboren am 4. Februar 1871)

Georg Gottfried Gervinus stirbt am 18. März 1871 in Heidelberg

Die Gründung der Heidelberger Zementfabrik (schifferdecker.net). - Im Frühjahr 1873 gründete Johann Philipp Schifferdecker das Portland-Cement-Werk-Heidelberg

Mark Twain in Heidelberg, 6. Mai - 23. Juli 1878: A Tramp Abroad. Im Rahmen einer Übung des Fränkisch-Pfälzischen Instituts des Historischen Seminars der Universität Heidelberg unter Leitung von Dr. Jochen Goetze und Kilian Schultes erstellt von Martin Wenger. - Volltext in Englisch und Deutsch, zahlreiche Illustrationen, Links, Literatur; s. a. At the Students' Dueling Ground, innerhalb der Zusammenstellung einiger Links zum Studentenleben (Studentinnen und Studenten) auf der hier vorliegenden Seite

Georg Weber veröffentlicht: Heidelberger Erinnerungen: am Vorabend der fünften Säkularfeier der Universität. Stuttgart: Cotta, 1886 [Signatur UB Heidelberg: B 5244-8]

Dr. José Rizal (1861- 1896), der philippinische Freiheitsheld in Heidelberg und Wilhelmsfeld (Germany) (Uli's Nest). - Rizal hielt sich vom 3.2.1886-9.8.1886 in Heidelberg auf (Wohnung im Hause Grabengasse 12), um bei Prof. Otto Becker in der Augenklinik seine Studien der Augenheilkunde fortzusetzen. - Mit Briefen aus dieser Zeit an seine Familie in Calamba, Philippinen

José P. Rizal (Jose Rizal University).

Knights of Rizal, stellt Informationen zu José Rizal und Gesetzestexte, die auf Rizals Wirken zurückgehen zur Verfügung.

José Rizal - Der Nationalheld der Philipinen (1861-1896), 1886 als Student der Augenheilkunde in Heidelberg (Heidelberg Fuehrungen mit Flair. Von der Heidelberger Gästeführerin Isabel Ritter-Göhringer)

Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi) in Heidelberg: Aufenthalte im Haus Molkenkurweg 1 (Galerie am Schloß, Edmée Rüdt). - In der Wiener Hofburg wurde aus Anlaß der 150. Wiederkehr des Hochzeitstages des Kaiserpaares ein Sisi-Museum eingerichtet: s. Der Standard, Wissenschaft, 30. April 2004. - Umfangreiche Bibliographie über die Kaiserin: Elisabeth, impératrice d'Autriche, 1837-1898 Annotations de Yvon Allard, Donald Larochelle et Pierre Vézina Septembre 1998 (Services documentaires multimédia (SDM))

Valerieweg und Elisabethenweg (Stadt Heidelberg: Altstadt-Information). - Die Wege tragen ihre Namen zur Erinnerung an die Besuche der Kaiserin und ihrer Tochter zwischen 1883 und 1890. - Kurzinformation mit Bild

Chronik der Stadt Heidelberg 1893-1914 (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg). - Aus dem Inhalt: Entwicklung der Gemeinde als solcher, Gemeindeverwaltung - Bauliche Entwicklung der Stadt - Kirche, Schule, Universität und Kunst - Politisches, industrielles und Vereins=Leben - Leistungen des Gemeinsinns; Armen= und Krankenwesen - Versammlungen, Festlichkeiten, Ausstellungen, Sehenswürdigkeiten - Verkehrswesen - Übersicht über die Witterungsverhältnisse - Bevölkerungsvorgänge, Sterblichkeit, Totenschau - Vorträge

Adolf Schmitthenner, Pfarrer und Schriftsteller. * 4.5. 1854 in Neckarbischofsheim, † 22.1. 1907 in Heidelberg (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXVI (2006), Autor: Christoph Schmitt). - 1893 wird Schmitthenner Stadtpfarrer in Heidelberg. - Unter seinen zahlreichen Werken erreichte vor allem der 1908 posthum erschienene und danach vielfach neu aufgelegte Roman "Das deutsche Herz" (Projekt Historischer Roman) einen großen Bekanntheitsgrad: die nach einer älteren Vorlage dramatisch ausgesponnene Geschichten um den eingemauerten Ritter in der Tiefburg in Handschuhsheim, den Tod des im Zweikampf gegen Friedrich von Hirschhorn gefallenen (Johann/ Hans von Handschuhsheim) und die Erfüllung des Fluches der Mutter, der "Beußerin von Ingelheim". - Zum Grabmal des "letzten Ritters von Handschuhsheim" vgl. Grabschrift für Hans von Handschuhsheim und seine Schwester Barbara

Der König in Heidelberg (1907). Beziehungen Thailand-Heidelberg: Besuchsprogramm König Chulalongkorns in Heidelberg vom 4. bis 6. Juni 1907. - Quelle: Heidelberger Zeitung, 5.6.1907 (Christian Braun: Die Reisen König Chulalongkorns (Rama V.) nach Deutschland in den Jahren 1897 und 1907. The journeys of King Chulalongkorn to Germany in 1897 and 1907. (Eine Ausstellung der StudentInnen des Magisterstudienganges Germanistik der Faculty of Arts, Chulalongkorn University, Bangkok 1997). - König Chulalongkorn, Rama V (1868-1910). - His Majesty King Chulalongkorn, Fifth Rama of the Chakri Dynasty (The Siamese Royalty of Personal Fascination). - Rama V Cult in Thailand (Religion in Modern Asia newsletter: Special Report. Institute for Japanese Culture and Classics, Kokugakuin University, 1999). - Die Thai-deutschen Beziehungen zur Zeit König Chulalongkorns (Pdf-Datei) (Prof. Dr. rer. nat. Rudolf Baierl: Thailand-Deutschland)

Prince Rangsit of Chainad. From: A Pillar of the Kingdom. The Birth of Chulalongkorn University. Bangkok: Chulalongkorn University Press, 1994 (Chulalongkorn University: History). - Brustbild, Angaben zur Person und Beitrag "Prince Rangsit of Chainad's Opinion: 'Chulalongkorn University'"

Prinz Rangsit, HRH Rangsit Prayurasakdi, Prinz von Jainad (Chainad) (Wikipedia)

Rangsit, Prince of Chainat (Free Encyclopedia - Encyclopedia BETA)

HRH Rangsit Prayurasakdi, Prinz von Jainad (Chainad) (* 12. November 1885 in Bangkok; 7. März 1951 ebd.), Staatsbeamter und Prinzregent von Siam (basiert auf dem Artikel Prince Rangsit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia) (Koordinaten - Softwarelösungen zur Entfernungsberechnung)

Prinz Rangsit (von Siam / von Thailand), Sohn des Königs Chulalongkorn, studierte WS 1905/06-WS 1912/13 (Adreßbuch der Universität) in Heidelberg und fand hier seine Frau. Am 28. August 1912 heiratete er die Heidelbergerin Elisabeth Scharnberger (1892 - 1973) ((Mom Elisabeth) Elisabeth Scharnberger; RootsWeb.com)

Familiärer Umkreis der Elisabeth Scharnberger: Seelos (Heimat-Portrait – Der Kunstmaler Eugen Seelos aus: Bühlertal, Luftkurort im Schwarzwald). - "Ausgedehnte Reisen mit der thailändischen Königsfamilie kamen dem künstlerischen Schaffen von Seelos sehr zugute. Die Tochter Elisabeth Scharnberger von Seelos Cousine Anna hatte sich 1913 [muß heißen 1912] mit dem siamesischen Prinzen Rangsit verheiratet, der sich zum Studium in Heidelberg aufhielt. Eine langjährige, freundschaftliche Beziehung entstand." - Die Seelos- Ausstellung des Museums Geiser Schmiede, Gemeinde Bühlertal (9. Oktober 2005-Ende Juni 2006) zeigte auch ein Gemälde Heidelberger Schloß und Alte Brücke aus dem Jahre 1928.

zurück
1. Weltkrieg Weimarer Republik 3. Reich 2. Weltkrieg 1945 bis Gegenwart

Neueste Geschichte

Heidelberger Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg. Prof. Dr. Folker Reichert (Stuttgart) schilderte am 19. Oktober 2001 in der Alten Aula die Rolle der Heidelberger Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg (Text im Wortlaut) (Universität Heidelberg: Presse)

Karl Hampe. Kriegstagebuch 1914-1919. Herausgegeben von Folker Reichert und Eike Wolgast. Geleitwort von Klaus Hildebrand. München 2004 (Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts. Bd. 63) [Signatur UB Heidelberg: 2004 A 2380] (Anzeige der Neuerscheinungen der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften). - Einen ersten Einblick verschafft die Darstellung des Forschungsprojekts durch Folker Reichert, mit dem Faksimile einer Seite des Tagebuchs (Universität Stuttgart, Historisches Institut)

Alltag an der Heimatfront. Das Tagebuch des Historikers Karl Hampe: Ein einmaliges Zeugnis zur Mentalitätsgeschichte des Ersten Weltkrieges. Von Volker Ullrich (DIE ZEIT, 5.8.2004, Nr.33)

K. Hampe: Kriegstagebuch, weitere Rezensionen. Michael Epkenhans (H-Soz-u-Kult, 1.10.2004); Gerhard Hirschfeld, Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart (Sehepunkte 5 (2005), Nr. 3)

Die Wahrnehmung von Krieg und Politik Karl Hampe, Kriegstagebuch 1914-1919. Von Professor Eike Wolgast (Ruperto Online: Top-Thema November 2004)

Nachlass des Heidelberger Historikers Karl Hampe wird an der Universitätsbibliothek zusammengeführt: Am 10. April übergeben die Erben des bedeutenden Heidelberger Historikers und Mediävisten Professor Dr. Karl Hampe der Universitätsbibliothek Heidelberg den Nachlass ihres Vaters - Bereits seit 1991 wird ein Teil in der Bibliothek aufbewahrt und kann nun vervollständigt werden (08.04.2003 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) (Universität Heidelberg: uniprotokolle)

Das ehemalige Radium Solbad. Die nach fünfjähriger Bohrzeit 1918 zutage geförderte Radium-Solquelle weckte einen Traum: Heidelberg sollte Kurstadt werden. (Seite des Immobilienprojektentwicklers Epple & Kalkmann, der das denkmalgerecht sanierte historische Gebäude heute als Geschäftssitz innehat). - Umfassende Informationen: Wilhelm Salomon: Die Erbohrung der Heidelberger Radium-Sol-Therme und ihre geologischen Verhältnisse [...] Berlin 1927. - Zur Biographie des Verfassers: Adolf Wurm: Wilhelm Salomon-Calvi , in: Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Bd. 102 (1950), H. 1, 141-146 (E. Schweizerbart, Borntraeger and Cramer Science Publishers)

"Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte mit Sitz in Heidelberg, dem Geburtsort des ersten demokratischen Staatsoberhaupts in der deutschen Geschichte, ist vom Bundestag 1986 ins Leben gerufen worden. Sie beherbergt neben der Geburtswohnung von Friedrich Ebert eine ihm gewidmete ständige Ausstellung, ein Archiv und eine Bibliothek." (aus dem Grußwort des Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Jan Hoesch, zur Eröffnung der Ausstellung "Die Reichskanzler der Weimarer Republik" am 19. Februar 2003 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags). - Friedrich Ebert, in Heidelberg geboren (1871) und aufgewachsen, wird am 11. Februar 1919 zum Reichspräsidenten gewählt.

König Ananda Mahidol, Rama VIII (1935-1946), am 20. September 1925 in Heidelberg geboren, Sohn des Prinzen Mahidol Adulyadej, Prinz von Songkla (Songkla Nakarind), und Enkel König Chulalongkorns. Älterer Bruder Ramas IX., König Bhumibol Adulyadej. - Vgl. Rama VIII. Ananda Mahidol (* 20. September 1925 in Heidelberg, † 9. Juni 1946 in Bangkok (Thailand) (Wikipedia. Die freie Enzyklopädie); Phra Chaoyuhua Ananda Mahidol (baanthai Magazin). - Originaltext stammt von der Assumption University, 1997. Übersetzung Hans Möller. Mit Bildnis, Ganzfigur. - Der Vater: HRH Prince Mahidol of Songkla. The Father of Modern Medicine and Public Health of Thailand (In commemoration of HRH Prince Mahidol of Songkla. 110th Birthday Anniversary; aus Bangkok Post)

St. Raphael-Gymnasium in Heidelberg: Vom Leben und Sterben unter einer Diktatur bis zum Neubeginn (Forum online. Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg: Katholische Schulen im Bereich der Erzdiözese Freiburg). - Der von Jürgen Layer anläßlich der Verabschiedung der Leiterin der Realschule, Schwester Roswitha Völzgen, verfaßte Beitrag behandelt die Jahre von 1930-1950/51; im Mittelpunkt steht die "Leidenszeit unter der NS-Diktatur und das zwangsweise Ende" - mit den Kapitelüberschriften "Anfang in politisch schwieriger Zeit ", "Ja der Schule zur 'nationalen Erhebung'", "Von der Anpassung zur Konfrontation"und "Auflösung trotz zahlreicher Proteste.

Die Nazis, der Fall Gumbel und die Heidelberger Universität (Christian Jansen, Vortrag am 8. Mai 2001 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg). - "In diesem Konflikt der Jahre 1930-32 [...] zeigen sich exemplarisch die Argumente und Ressentiments wie auch die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Studentenbewegung in der Weimarer Republik." - Zu Gumbel s. a. Emil Gumbel, Dozent in Heidelberg (Homo Heidelbergensis mathematicus)

Herr Waldkirch verrechnet sich. Wie die nationalsozialistische Pressekonzentration sogar die treuesten Helfershelfer des Regimes überrollte (Udo Leuschner: Die Presse der Stadt Mannheim vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis ca. 1980). - Über Wilhelm Julius Waldkirch, ehemals Besitzer der Villa Waldkirch am Philosophenweg 19 in Heidelberg. Mit Porträtphoto Waldkirchs und Abbildung der Villa. - W. gehörte "zu den Zeitungskönigen der Provinz" und war Gründer und Leiter des "Instituts für Zeitungswesen" an der Universität Heidelberg

Theodor Heuss: 1943 Umzug nach Heidelberg und Beziehungen zum deutschen Widerstand (Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus). - Wohnung des Ehepaares Heuss 1943-1945. Heidelberg-Handschuhsheim. Kehrweg 4 (Text mit Abbildung des Hauses)

Projekt Theodor Heuss. Ein biographisches Projekt in 7 Kapiteln, erarbeitet im Literatur- und Geschichtsunterricht der Klasse 13/2 der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen, Frühjahr 1998. - Ausführliche Darstellung, mit Literaturangaben. Für die Heidelberger Zeit Kapitel Überleben im Dritten Reich (u. a.: Arbeit an der Robert-Bosch-Biographie, Zwanzigster Juli 1944 und Carl Goerdeler, Kriegsende); Heuss in der Nachkriegszeit (Mitbegründer der Rhein-Neckar-Zeitung, Tätigkeit als Journalist, Berufung zum "Kultminister"; auch die bekannte Anekdote findet hier einen Platz: "Heuss wurde von einem amerikanischen Colonel, der ihm den Vorschlag für die Ernennung zum Kultminister überbringen sollte, in seinem neuen Wohnort in Heidelberg-Handschuhsheim beim Teppichklopfen überrascht.")

Theodor Heuss: Journalist, Politiker und Literat (cbr, in: ruprecht, Heidelberger Studierendenzeitung, Nr. 87 vom 07.12.2003)

Queen Silvia (The Royal Court of Sweden). - Silvia Sommerlath, am 23. Dezember 1943 als Tochter des Kaufmanns Walther Sommerlath (Familie s. Carl August Walther Sommerlath; Historiska personer i Sverige och Norden) in Heidelberg geboren, wurde am 19. Juni 1976 durch die Heirat mit König Carl XVI Gustaf Königin von Schweden.

Silvia, Königin von Schweden (Wikipedia)

Ausstellung "Kriegsende in Heidelberg am 30. März 1945" im Heidelberger Rathaus (bis Ende April 2005). Das Heidelberger Stadtblatt (Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg) berichtete am 30.3.2005: Vor 60 Jahren war der Krieg zu Ende. - Bericht über die Ausstellung aus amerikanischer Sicht: Heidelberg reflects on 60th anniversary of war’s end. By Michael Mowrer (HCA - Heidelberg Center for American Studies)

Heidelberg - Ostern 1945: Übergabeverhandlung in Dossenheim - Einmarsch der Amerikaner (United States Army Europe: History Vignettes);  beteiligte Personen:  General William A. Beiderlinden - Oberst Niessen - Sergeant Grimm - Fräulein Anni Tham. Aus der Biographie W. A.  Beiderlindens (1895-1981): "General Beiderlinden was the one of the first recipients of the Drury College Alumni Association's Distinguished Service Award, which he received in 1951 in recognition, among other things, for his role in saving the city of Heidelburg during World War II. The citation read: 'He recognized the international significance of the accumulated learning of the ages, the culture, refinement and ideals of the centuries stored at the University of Heidelberg, and thus became the savior of Heidelberg.'" (Third U.S. Army: History); unter den Literaturangaben: Armstrong, O.K. "How Heidelberg Was Saved." Drama in Real Life. Reader's Digest. November, 1952. pp. 63-66

After successfully exploiting captured functioning German phone systems during the Battle of Mannheim, on March 29, 1945, the 44th Infantry Division approached it's next objective of Heidelberg (44th Infantry Division: 60th Anniversary 1944-1945 2004-2005). - Quelle: Dr. James Saunders United States Army Europe, Lecture Heidelberg Capture. Mit Abbildungen, darunter eine Porträtaufnahme von Brig. Gen. William Beiderlinden, 44th I.D. Artillery Commander.

"Wir harren, Christ, in dunkler Zeit…" Erinnerungen an das Kriegsende 1945. Von Eberhard Grießhaber. In: Kirche auf dem Weg, 8. Jg., Nr. 6, Mai 2005 (PDF-Datei) (Katholische Kirche in Heidelberg). - "Jedoch mit der Karwoche 1945 rückten die Kriegsereignisse immer näher. Fliegeralarm und Übernachtungen in den Kellern wurden für wenige Tage zur Gewohnheit. Die amerikanische Armee rückte von Norden kommend über Ladenburg nach Heidelberg vor. Am Karfreitag (30. März 1945) war es noch möglich, am frühen Morgen in der Jesuitenkirche die Karfreitagsliturgie mitzufeiern. In den fortgeschrittenen Morgenstunden setzten die Amerikaner dann mit Booten (die ersten Boote sollen Ruderboote des Heidelberger Ruderclubs gewesen sein!) nördlich der heutigen Theodor-Heuß-Brücke (damals Friedrichsbrücke) über."

Theodor Heuss und die Besetzung Heidelbergs durch amerikanische Truppen 1945 (Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus). Hierzu: Theodor Heuss: Die Besetzung von Heidelberg, Erlebnisbericht, aus: Eberhard Pikart (Hrsg.), Theodor Heuss. Aufzeichnungen 1945-1947. Tübingen 1966, S. 40 ff.

103d Infantry Division Signal Company Remembrances, Part 6; mit Erinnerungen an Heidelberg, 10. bis 20. April 1945)

General George Smith Patton (Encyclopaedia Britannica); nach einem Verkehrsunfall in Mannheim-Käfertal am 21. Dezember 1945 in Heidelberg gestorben

George Smith Patton, jr. (* 11. November 1885 in San Gabriel, Kalifornien; † 21. Dezember 1945 in Heidelberg) war ein General der US Army (Wikipedia)

George Patton (Go2War2.nl, alles over de tweede wereldoorlog)

Lucky Forward Headquarters: The George S. Patton, Jr. Historical Society

Vier Kriegsherren gegen Hitler. George S. Patton jr.: Verdammt zum Krieg  Ein Film von Wolfgang Schoen (Vorbericht zu der Fernsehsendung am 25.10.2001). - Eine Aufzeichnung ist als Videokassette in der UB Heidelberg verfügbar

"Das US Oberkommando hat sich in Heidelberg niedergelassen. Das Stadtbild ist von zahlreichen Uniformen gekennzeichnet. Die Bevölkerung gewöhnt sich an das viele Militär, die Militärpolizei ist allgegenwärtig und gefürchtet." (Gedichtetruhe.de.Verschenketexte. Lyrik von Maria Holzschuh). - Beginn des Kapitels "Wiederaufbau" aus den Memoiren 1921-1998 von Maria Holzschuh; betrifft die Jahre 1945-1947

Heidelberg 1945. Hrsg. Jürgen C. Heß ... in Verbindung mit Detlef Junker und Eike Wolgast. Stuttgart 1996. Inhaltsverzeichnis (DAV Buchhandlung) [Signatur UB Heidelberg: 96 A 5398]

Heidelberg 1945. Vortrag im Deutschen Sinti- und Roma-Zentrum Heidelberg von Werner Pieper (Grüne Kraft). - Detailreiche Darstellung aufgrund von Zeitzeugen- und Zeitungsberichten; in einem kleinen Exkurs wird die Familie Landfried behandelt, von der Übernahme der Wirtschaft "Zum Goldenen Herz" (dann "Zum Faulen Pelz") im Jahre 1668 bis hin zur Geschichte der Verteilung von 600.000 Päckchen Tabak bei der Firma J. P. Landfried in der ersten Nachkriegszeit.

Friederike Reutter: Heidelberg 1945-1949. Zur politischen Geschichte einer Stadt in der Nachkriegszeit [Signatur UB Heidelberg: 94 C 3789]. (Buchanzeige verlag regionalkultur)

Birgit Pape: Kultureller Neubeginn in Heidelberg und Mannheim 1945-1949, C. Winter Verlag, Heidelberg 2000 [Signatur UB Heidelberg: 2000 A 7158]. (Rezension von Thomas Schlemmer, Archiv für Sozialgeschichte Online)

Nicolaus Sombart: Rendezvous mit dem Weltgeist. Heidelberger Reminiszenzen 1945-1951 [Signatur UB Heidelberg: 2000 A 9100]. - Besprechung: Das Weltkind in der Provinz. Nicolaus Sombarts "Heidelberger Reminiszenzen", von Michael Buselmeier (Die Zeit, Archiv)

Nicolaus Sombart: Rendezvous mit dem Weltgeist (Perlentaucher.de). - Klappentext, Auszüge aus Rezensionen verschiedener Zeitungen, Informationen zum Autor

Michael Angele: Rendezvous mit dem Weltgeist. Widersprüchlichkeiten eines Dandy. Ein Porträt des »Salonanarchisten« Nicolaus Sombart (Freitag 33. Die Ost-West-Wochenzeitung)

Theodor Scharnholz: Heidelberg und die Besatzungsmacht. Zur Entwicklung der Beziehungen zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49–1955) [Signatur UB Heidelberg: 2002 A 9464]. (Buchanzeige verlag regionalkultur, wie oben)

50 Jahre Heidelberger Hauptbahnhof (Landesportal Baden-Württemberg) (Am 5. Mai 1955 wurde der neue Heidelberger Hauptbahnhof als erster Bahnhofsneubau nach dem Krieg feierlich eröffnet.)

50 Jahre neuer Heidelberger Hauptbahnhof. Heidelberger Zentralstation feierte Jubiläum (aus: Josef Kaiser: 50 Jahre neuer Heidelberger Hauptbahnhof / Von den Anfängen bis zum modernsten Bahnhof Deutschlands, erschienen bei pro MESSAGE OHG, Ludwigshafen am Rhein) (Pro Bahn. Rhein-Neckar)

zurück

Übergreifendes

Liste Heidelberger Persönlichkeiten(Wikipedia)

Wo Brahms Bohnen mahlte, als Bunsen den Brenner erfand. Ein etwas anderer Stadtspaziergang (Sonja Striegl, in Alumni Revue, Dezember 1998). - Besprechung zu Jürgen Esenwein, Michael Utz: Folg' ich meinem Genius...Gedenktafeln berühmter Männer und Frauen in Heidelberg. 1998 [Signatur UB Heidelberg:98 A 1093].

Musiker s. Musikgeschichte in der Region (Virtuelle Fachbibliothek Musik, UB Heidelberg); Schwerpunkte 19. und 20. Jahrhundert

Bedeutende Mathematiker, die in Heidelberg wirkten oder der Stadt in anderer Weise verbunden waren (Geburts- bzw. Sterbeort, Studium, längerer Aufenthalt): Homo Heidelbergensis mathematicus (Gabriele Dörflinger, Virtuelle Fachbibliothek Mathematik). - Aufbereitet in den Kategorien Lexika (Printausgaben), WWW-Informationen, Print-Biographien, Werk, Bibliographien. Auch für Nicht-Mathematiker einen Umweg wert!

Studenten s. im Abschnitt Universität

zurück