II. 5. Regionen und Orte

Heidelberg

Geschichte Heidelbergs im Internet
 
Heidelberg Meriandruck




Stadt und Schloß
 

Heidelberg (Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden)

Zeittafel der Heidelberger Geschichte (Heidelberger Geschichtsverein)

Heidelberg in Krieg und Frieden. Eine Präsentation des Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde (FPI) zum Thema des Tags des offenen Denkmals 2005, "Krieg und Frieden", erstellt im Rahmen der Übung Heidelberg in Mittelalter und Neuzeit - Heidelbergs Geschichte multimedial (SS 2005)

Heidelberg und  Pfalz (Palatinate) aus der Encyclopaedia Britannica

Heidelberg und die Kurpfalz (Thomas Juelch)

Geschichte Heidelbergs (Wikipedia)

Heidelberg - Heidelberger Altstadt (Daniel Häberle). - Heidelberg, das Schloß und berühmte Persönlichkeiten von den verschiedensten Seiten beleuchtet: Illustrierte Illustrationen, Chronik, Links, Anekdoten, Bildergalerie.

Heidelberg: Stadtinformation (Stadt Heidelberg). - Der Altstadt-Rundgang zeigt und erläutert die prominenten Gebäude und Plätze der Heidelberger Altstadt

Old Heidelberg.com (Frank Atkins u.a.). - "Old Heidelberg is the place to learn more about Heidelberg, Germany, with a tour of Heidelberg, a listing of some of the friendly people around town, a guide to clubs and cafes, local events, maps and a community forum for discussing anything and everything about Heidelberg." - Enthält kaum historische Fakten (beiläufig in The Old Heidelberg Tour), bietet aber mit den Karten (Heidelberg Maps) ein nicht nur für den Touristen nützliches Instrument.

Transatlantic Council. Boy Scouts of America: "Heidelberg". Historical Trail. 2001 Up-date (John J. Przybylski, Heidelberg, Germany, April 1989; PDF-Datei, 15 S.)

Heidelberg (Manfred Ebener: Kleines Lexikon zur Geschichte in Baden und Württemberg, philatelistisch unterstützt). - Wichtige Daten und Persönlichkeiten

Heidelberg. Eine der romantischsten Städte Deutschlands (Historic Highlights of Germany). - Bildergalerie, mit kurzer Einführung in die Geschichte der Stadt; umfangreiche Präsentation für den Touristen

"Alt Heidelberg, du Feine", von Martin Brünger (Via medici online). - Kurzer historischer Überblick, mit Links und Illustrationen

Literatur

Heidelberg - Panorama einer Stadt. Bestandsverzeichnis der Stadtbücherei Heidelberg (Monographien), zusammengestellt von Eva-Maria Eberle und Beate Frauenschuh, Stand Mai 2000. (Verkaufsanzeige, mit Möglichkeit zum Herunterladen des Textes)

Heidelberg: Literturzusammenstellung (Monographien, Periodica, Aufsätze), aus dem alphabetischen Thesaurus der Regesta Imperii

Neues Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg (NAG Heidelberg), Bd. 1, 1890 – Bd. 15, 1936: Inhaltsverzeichnis (Stuart Jenks, Dieter Rübsamen (Bearbb.): Zeitschriftenfreihandmagazin)

Karl Pfaff: Heidelberg und Umgebung (Buchanzeige Badische Heimat 2/96). - UB Heidelberg in mehreren Auflagen sowie in englischer und französischer Übersetzung vorhanden [Signatur: A 2738 -2]. Erstmals: Karl Pfaff: Heidelberg. Zürich 1885; 2. Aufl. Zürich 1889; unter dem Titel "Heidelberg und Umgebung" (als "3. Ausg.") Heidelberg 1889; hiervon die 2. Auflage Heidelberg 1902; 3., umgearb. Aufl. Heidelberg 1910; letztere nachgedruckt Frankfurt a. M. 1978 [Signatur: 78 A 2368]. - Illustrationen aus der englischen Ausgabe: Illustrated Europe: Heidelberg by Pfaff. Illustrated by J. Weber. Zurich c. 1880 (Brian DiMambro Rare Books & International Book Sales, Inc.; formerly d/b/a The Portsmouth Bookshop)

Oliver Fink, Heidelberg neu entdecken. Gudensberg-Gleichen 2003 [Signatur UB Heidelberg: 2005 A 6734]. - Buchvorstellung: Was verbindet den Gorilla mit dem Zuckerladen? Oliver Fink, Redakteur des Unispiegel, legt sein neues Buch "Heidelberg neu entdecken" vor (Pressemitteilungen der Universität Heidelberg, April 2004)

Im Brennpunkt unterschiedlicher Interessen: Oliver Finks lebendige "Kleine Heidelberger Stadtgeschichte" – Obwohl "Bad Heidelberg" ein Traum blieb, kommen heute unzählige Besucher – Dr. Fink ist Redakteur der Zeitschrift "UniSpiegel" der Ruperto Carola. (Pressemitteilungen der Universität Heidelberg, 10.9.2005)

Kitsch und kulturelles Gedächtnis (IASL Online) Ausführliche Buchbesprechung (Julia Scialpi) zu Oliver Fink: "Memories vom Glück" [Signatur UB Heidelberg: 2003 A 99]. Wie der Erinnerungsort Alt-Heidelberg erfunden, gepflegt und bekämpft wurde (Buchreihe der Stadt Heidelberg IX) Heidelberg: verlag regionalkultur 2002. 192 S. mit 30 Abbildungen. - Die Rezension erschien in leicht veränderter Form auch in: Heidelberg. Jahrbuch der Geschichte der Stadt 8 2003/2004.

Heidelberg durch die Jahrhunderte: Zeitleiste 1155-1987 (Schlösser Baden-Württemberg, Schlösser-Magazin)

Heidelberg. - Verzeichnis der Publikationen des verlags regionalkultur mit kurzen Inhaltsangaben (Ortsgeschichte). - Als Anregung zum Stöbern wird eine kleine Auswahl der Titel nachfolgend auf dieser Seite aufgeführt

Heidelberg, Germany. Heidelberg: town and castle in their history (The World of Area Guides Net). - District Guides. Historical Background. Recommended Tours

History of Heidelberg  (3rd International Conference on Technology  in Teaching and Learning in Higher Education, July 14-16, 2003, Heidelberg; About Heidelberg)

Literatur zu Kirchen und Klöstern in Heidelberg

Heidelberg (Stadtkreis Heidelberg): Betsäle / Synagogen bis 1938/40. Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum)

Ein Haus voller historischer Erinnerungen: Karlstraße (Großherzogliches Palais); Beschreibung mit Bildern und Literaturangaben in: Heidelberg und die Kurpfalz, von Thomas Juelch), Sitz der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. - Zur Geschichte und Architektur des Hauses, mit Grundriß. - Eigentümer: 1748 Landschreiber Ferdinand Josef von Wrede, seit 1768 die kurfürstliche Regierung (zunächst als Wohnung Wrede genutzt). Im Jahre 1775 wird Goethe hier eingeführt. - Seit 1805 Absteigequartier für den Großherzog von Baden; 1810/11 Wohnung für Großherzog Karl Friedrichs Sohn Leopold während seiner Heidelberger Studentenzeit. 1815 [s. a. Monarchentreffen] war Kaiser Franz I. von Österreich Gast des Großherzogs von Baden im Hause Karlstraße 4 (damals auch Wohnung des ehemaligen Staatsminister von Baden, Freiherr von Reitzenstein). 1843-45 wird das Gebäude wieder Studentenwohnung, diesmal für die Söhne des Großherzogs Leopold, Ludwig und Friedrich. In den Jahren 1860-95 bewohnen Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise das Haus regelmäßig im Mai während ihrer Sommerbesuche in Heidelberg.

Bilder von Heidelberg, Handschuhsheim und vom Heiligenberg (u. v. a.) präsentiert Heidelphoto

Heidelberg: Varia (Polygraphicum 1980). - Heidelberger Ansichten, Grundbestand aus der Zeit 1829-1850, hauptsächlich Graimberg

Heidelberg Führungen mit Flair. Heidelberg mit geprüften Gästeführern entdecken - Discover Heidelberg through the eyes of a local guide - Descubra a Heidelberg con una guia local. - Vor allem unter den thematischen Führungen finden sich häufig Besonderheiten für historisch Interessierte; so z B. Mittelalter in Heidelberg, vor 800 Jahren. Ein Rundgang durch das 14. Jahrhundert. Eine Fuehrung im Kostuem.

Heidelberg im Historischen Roman (Projekt Historischer Roman. - Universität Innsbruck, Institut für Germanistik)

Oliver Fink: "Memories vom Glück". Wie der Erinnerungsort Alt-Heidelberg erfunden, gepflegt und bekämpft wurde. (Buchreihe der Stadt Heidelberg, Band IX). Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 2002. (Informationsdienst Wissenschaft, 17.12.2002: Pressemitteilung "Prinz Karl Heinrich, Student in Heidelberg"). - Prinz Karl Heinrich. Geschichten vom glücklichen Studentenleben in Heidelberg - Dissertation am Germanistischen Seminar widmet sich der Entstehung und der weltweiten Verbreitung dieses Heidelberg-Bildes durch Literatur, Theater und Film.

Schloss

"Aus der Glanzzeit Heidelbergs. Die kurpfälzische Residenz am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges" (Medien Informations System des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg). - Kurze Informationen über die Dia-Präsentation der Glanzzeit zu Anfang des 17. Jahrhunderts, der der Niedergang im 30jährigen Krieg und die fast völlige Zerstörung 1689/93 im sogenannten Orleanischen Krieg folgten. Gezeigt werden Baudenkmäler, die Brand und Zerstörung überstanden haben und mit den Abbildungen auf dem Panoramastich Matthaeus Merians von 1620 verglichen werden.

Der Garten des "Winterkönigs" digital: 3D-Rekonstruktionen des "Hortus Palatinus" (Informationsdienst Wissenschaft). - Einladung zur Pressekonferenz am 24. März 2003 in der Kurpfalzabteilung des Kurpfälzischen Museums (kurze Beschreibung des Projektes). Start am 29. März. - European Media Laboratory, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Kurpfälzisches Museum, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Heidelberg: Schloß - Pflichtprogramm für eine Deutschlandtour (Burgenforschung. Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg; zu erreichen über Homepage - Inhaltsverzeichnis)

Heidelberg. Heidelberg and its Castle in the Light of History. By Karl Kolmel [an anderer Stelle: "Kulmel"; wirklicher Name Karl Kölmel; deutsche Ausgabe "Heidelberger Schloss-Führer", 7. Aufl. Heidelberg 1952, Signatur UB Heidelberg: C 6600-75] (Heidelberg). - Zeitleisten, Bildersammlung und eine "Tour of Heidelberg's Castle Grounds and Buildings" mit Karte (32 Gebäudeteile und Besichtigungspunkte, durchnumeriert, mit Detailabbildungen). - "Use this ImageMap and take a tour of Heidelberg Castle's Grounds and Buildings. All descriptions here with in, as well as the actual Image used to create our ImageMap, have been extracted from Karl Kulmel's Book 'Guide to Heidelberg Castle' Brausdruck GMBH Heidelberg."

Heidelberg Castle, Germany (Scott MacHaffie)

Heidelberg Castle. Texts to the Permanent Exhibtion Middle Ages – Heidelberg Castle And The Palatinate At The Rhine Until The Times Of Reformation (Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg: Medienservice, PDF-Datei). - Zu der Dauerausstellung im Schloß (Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden)

Schloß Heidelberg, (Schlösser Baden-Württemberg, Schlösser-Magazin); mit Links zu weiteren Heidelberg-Themen

Traum & Wirklichkeit. Vergangenheit und Zukunft der Heidelberger Schlossruine Eine Ausstellung im Heidelberger Schloss anlässlich des 100. Jubiläums des »Handbuchs der deutschen Kunstdenkmäler« von Georg Dehio, 16. April bis 17. Juli 2005 (Offizielle Ankündigung. Informationsmaterial anzufordern). - Schwerpunkt der "Heidelberger Schloßstreit" - um die Frage des Wiederaufbaus der Schloßruine. - Vgl. die Seite Traum und Wirklichkeit (Vergangenheit) (Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden)

Berühmte Personen im Heidelberger Schloß (Schlösser Baden-Württemberg, Schlösser-Magazin). Darin: Die Kurfürsten Ruprecht III., Otto Heinrich, Friedrich IV., und Friedrich V. sowie Elisabeth Stuart (die Winterkönigin) und Elisabeth Charlotte. - Zur letzteren, der "Liselotte von der Pfalz" finden Sie auf Extraseiten Linksammlung, Lebenslauf und Literaturverzeichnis

Carl Rottmann (1763 - 1816): Blick auf das Heidelberger Schloß (1815), Aquarell, Kurpfälzisches Museum (Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden). - Biographie des Künstlers (Sohn des Zeichenmeisters der Universität Heidelberg) mit Bibliographie: Carl (Anton Joseph) Rottmann, (b. Handschuhsheim, nr Heidelberg, 11 Jan 1797; d Munich, 7 July 1850) (Grove Art Online)

In vino veritas: La botte di Heidelberg (das Große Faß)

Anton Praetorius und das 1. Große Fass von Heidelberg. Schriften des Kämpfers gegen Folter und Hexenverfolgung betreffend Heppenheim, Weinheim, Dittelsheim, Ilvesheim und dem Rhein-Neckar-Raum. Von Hartmut Hegeler und Stefan Wiltschko. - Buchanzeige mit umfangreicher Inhaltsbeschreibung. - Pfarrer Anton Praetorius verfaßte nach einer Besichtigung des Großen Fasses 1594 ein Kurfürst Friedrich IV. gewidmetes lateinisches Lobgedicht - die älteste bekannte Beschreibung des ersten großen Fasses von Heidelberg.- Hierzu ergänzend die ebenso umfassende Präsentation eines weiteren Werkes von Hartmut Hegeler: Anton Praetorius. Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter. Zum 400 jährigen Gedenken an das Lebenswerk eines protestantischen Pfarrers; mit Biographie Anton Praetorius und weiterführenden Links zum Thema der Hexenverfolgung.

Erst Rebensaft, dann Touristen. Größtes Weinfass der Welt seit 250 Jahren in Heidelberg (Fränkische Nachrichten, 20.08.2001; aus fn web)

Das Heidelberger Faß (Fachhochschule Düsseldorf). - Mathematikaufgaben, das Flüssigkeitsvolumen im Faß betreffend

Der Jettenbühel zu Heidelberg (aus: Deutsche Sagen, herausgegeben von den Brüdern Grimm; Projekt Gutenberg)





Universität
 

Geschichte der Universität Heidelberg, von Eike Wolgast (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: Historie). - "Die Ruprecht-Karls-Universität ist die älteste Universität Deutschlands. Sie war nach Prag und Wien die dritte Gründung auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Der Kurfürst und Pfalzgraf bei Rhein Ruprecht I. eröffnete sie mit päpstlicher Genehmigung 1386 in seiner Residenzstadt, um seinem Territorium einen geistigen Mittelpunkt zu geben..."

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Wikipedia). - Mit Abschnitten über die Kanzler und Rektoren sowie Berühmte Persönlichkeiten, die an der Universität Heidelberg studiert oder gelehrt haben.

Bote aus unruhiger Zeit. Gründungsurkunde berichtet von den Anfängen der Ruperto Carola / Die Gründungsurkunde der Universität. Übersetzt von Prof. Dr. Reinhard Düchting (Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit). Auszug mit freundlicher Genehmigung des verlags regionalkultur. Der vollständige Text und die Übersetzung finden sich in: Werner Moritz (Hrsg.): Eine neue Gründungsurkunde für die Universität Heidelberg / Zu neuem Leben erweckt. Die 2004 hergestellte Replik der Gründungsurkunde der Universität Heidelberg aus dem Jahre 1386 besticht durch die Ergebnisse quellenkritischer Arbeit und durch handwerkliche Präzision. Von Dr. Werner Moritz (Universitätsarchiv) (Ruperto Online. Das Web-Magazin der Universität Heidelberg: Top-Thema Februar 2005)

Eine neue Gründungsurkunde für die Universität Heidelberg. Hrsg. von Werner Moritz. Heidelberg [u.a.] 2005 (Archiv und Museum der Universität Heidelberg / Schriften; 8) (Verlagsanzeige mit kurzer Inhaltsbeschreibung; Verlag Regionalkultur) [Signatur UB Heidelberg: 2005 S 153]

Der Start der Ruperto Carola ist fixiert. Zu der Dokumentation "Eine neue Gründungsurkunde für die Universität Heidelberg" (Heiko P. Wacker in: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Pressemitteilungen 2005, 21. Juni 2005)

Neuorganisation der Universität durch Kurfürst Karl Friedrich von Baden im Jahre 1803 s. Karl Friedrich von Baden (Deutsche Adressen und Links)

Die Matrikel der Universität Heidelberg 1386 - 1920 digital (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Vorlesungsverzeichnisse der Universität Heidelberg 1784-1930 digital (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Adreßbücher der Universität Heidelberg 1818-1920 digital (Projektseite; (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg). Enthalten ist neben dem Personalverzeichnis der universitären Einrichtungen das Verzeichnis aller Studierenden; letzteres nennt in den ersten Jahren neben Herkunftsort und Studienfach den Namen des Zimmerwirts; später werden die Eintragungen um die Angabe des Semesters der Immatrikulation und der Wohnadresse erweitert. - Beispiele: Verzeichnis der sämmtlichen Studierenden der Universität Heidelberg im Wintersemester 1820/1821 bis Sommersemester 1825; Verzeichnis der sämmtlichen Studierenden der Universität Heidelberg im Wintersemester 1910/1911 bis Sommersemester 1915 (mit Verzeichnis der Kriegsgefallenen)

Das Heidelberger Gelehrtenlexikon. Der Kanzlerin Romana Gräfin vom Hagen zum Ausscheiden aus dem Amt gewidmet. (Eike Wolgast, in: Ruperto Carola 2/2004) (Universität Heidelberg: "Forschungsmagazin Ruperto-Carola")

Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon 1386-1651, Berlin 2002. Rezensiert von Marian Füssel (sehepunkte 5 (2005), Nr. 1)

Petra Emundts-Trill: Die Privatdozenten und Extraordinarien der Universität Heidelberg 1803 - 1860. Frankfurt am Main, Bern [u.a.] 1997. - (Europäische Hochschulschriften: Reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften; 764). - Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 1996 - Kurzbesprechung von Klaus Schreiber (Informationsmittel (IFB): digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft, 1999, Beih. 9)

Der Lehrkörper Ruperto Carola zu Heidelberg im Jahre 500 ihres Bestehens (1886). - Das zum Universitätsjubiläum 1886 herausgegebene Photoalbum digitalisiert, mit biographischen Daten der abgebildeten Personen angereichert (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Literaturliste der Universitätsbibliothek Heidelberg: Berühmte Heidelberger Studentinnen und Studenten

Thema Frauenstudium:
Kowalewskaja, Sofja Wassiljewna (15.1.1850 - 10.2.1891) (Homo Heidelbergensis mathematicus, Virtuelle Fachbibliothek Mathematik). - S. Kowalewskaja war die erste Frau, die einen Antrag auf Zulassung zum Studium an der Universität Heidelberg stellte.
Elena Roussanova: Julia Lermontowa (1845-1919), die erste promovierte Chemikerin. Norderstedt, Hamburg 2003. Zugl.: Hamburg, Univ., Diplomarbeit, 2001 (Dokumentenserver der Georg-August-Universität Göttingen). - Die angehende Chemikerin studierte vier Semester (Wintersemester 1869/70-SS 1871) in Heidelberg bei Robert Bunsen. Den Studienort hatte ihre Freundin Sofja Kowalewskaja ausgewählt, die schon im Frühjahr 1869 mit ihrem Ehemann dort eintraf und das später mit ihrem Mann, Julia und zeitweise zwei weiteren Russinnen gemeinsam bewohnte Quartier in der Unteren Neckarstraße 3a mietete.

William Howitt: Life in Germany; or, Scenes, Impressions, and Every-Day Life of the Germans, Including the Popular Songs, Sports, and Habits of the Students of the Universities. London 1849 [Signatur UB Heidelberg: F 1558-10]. - Das während eines dreijährigen Aufenthalts in Heidelberg (1840-1843) entstandene Werk erschien bereits 1841 in London unter dem Titel "The Student-Life of Germany. From the Unpublished MS. of Dr. Cornelius. Containing Nearly Forty of the Most Famous Student Songs, with the Original Music, Adapted to the Piano-Forte, by the Herr Winkelmeyer"[Signatur UB Heidelberg: F 1552]. Obwohl das vielfach neu aufgelegte und übersetzte Buch auch persönliche Erlebnisse des Autors widerspiegelt, gibt es doch insgesamt ein stark verzerrtes Bild der wahren Verhältnisse, das sich einseitig prägend auf die Ansichten breiter Bevölkerungskreise über den studentischen Alltag auswirkte. - Lesen Sie die "G.T." gezeichnete Besprechung einer 2004 erschienenen Übersetzung (The Student-Life of Germany. Corps und Burschenschaften aus der Sicht eines Engländers, 1841; oberhalb des Beitrags über die "Chronik der Hirschgasse"), in: Acta Studentica, Folge 151, März 2005, 22 f. (Österreichischer Verein für Studentengeschichte: Publikationen). - Zur Geschichte des legendären Heidelberger Mensurlokals Hirschgasse vgl. Abschnitt Stadtteile: Neuenheim.

At the Students' Dueling Ground (Mark Twain in Heidelberg, 6. Mai-23. Juli 1878)

Theodor Lorentzen: Chronik der Hirschgasse [Signatur UB Heidelberg: F 2147-5]. - Besprechung des 2004 erschienenen Nachdrucks der Ausgabe von 1910, gezeichnet "G. T."; in: Acta Studentica, Folge 151, März 2005, 23 (Österreichischer Verein für Studentengeschichte: Publikationen)

Lotsofcards.com. (Postcard Department of Judnick.com), Sports postcards [...] bietet zahlreiche Postkarten mit Darstellungen zum Thema "Mensur in der Hirschgasse". Beispiele (teilweise coloriert): "Duell auf Schläger." depicting the meeting of German dueling fraternities, Edm. von König (in 1910); "Heidelberg/Auf die Mensur, fertig los!" depicting a German dueling fraternity; "Heidelberg Corpsmensur in der Hirschgasse";"Heidelberg. Mensur auf der Hirschgasse." depicting the meeting of German dueling fraternities;"Heidelberg Mensur der Burschenschaften", Edm. von König; "Heidelberg/Mensur in der Hirschgasse." depicting the meeting of German dueling fraternities, Jul Wettstein Nachfolger.

Tyske Studenter. Korrespondance til Aalborg Stiftstidende (The Smidth Pages: Tom Smidth bibliografi udarbejdet af Henning Smidth). - Der Verfasser, Tom Smidth (Thomas Jens Julius Smidth, geb. 1887 in Nystad, Finnland)l, verbrachte einen Teil seiner Studienzeit (1908-1909) in Heidelberg, Jena und Straßburg. In dem hier angezeigten Brief tritt er in Dänemark herrschenden Ansichten über deutsche Studenten entgegen ("Man nærer i Danmark de besynderligste Meninger om de tyske Studenter") und schildert nach eigener Anschauung das Mensurenwesen in der Hirschgasse.

Der Studentenauszug nach Neustadt im Juli 1848. Von Robert Zepf, M. St., Historisches Seminar (Ruprecht-Karls Universität Heidelberg: Forschungsmagazin / Research Magazine „Ruperto Carola“ 2/98). - Eine ausführlichere Darstellung des Studentenauszugs vom Juli 1848 erschien in Bd. 3 (1998) der Zeitschrift Heidelberg: Jahrbuch zur Geschichte der Stadt - Weiteres zur Geschichte Heidelbergs und der Universität zur Revolutionszeit auf der Seite Revolution 1848/49

Virtuti semper corona. Corps Rhenania zu Heidelberg. Kleine Chronologie zur Corpsgeschichte: 1802-1849-2004. - Stiftung der ältesten sicher nachweisbaren Rhenania in Heidelberg (Rhenania I) durch Mitglieder der Rhenania Gießen: 23.7.1802.

133 Jahre (1872 - 2006). Katholischer Studentenverein Palatia zu Heidelberg im KV. Älteste katholische Verbindung in Heidelberg. - Palatengeschichte. - Das Palatenhaus "Villa Fuchs", Ziegelhäuser Landstraße 43, gebaut 1870/71 durch Valentin Fuchs.

Geschichte der Burschenschaft Frankonia in Heidelberg (Aktivitas der Frankonia Heidelberg)

Joseph Victor von Scheffel (* 16. Februar 1826 in Karlsruhe; † 9. April 1886 ebenda) (Wikipedia). - "Joseph Victor von Scheffel studierte auf Wunsch seines Vaters 1843 bis 1847 in Heidelberg (wobei er dort der alten Burschenschaft Frankonia zu Heidelberg angehört), München und Berlin Jurisprudenz, daneben germanische Philologie und Literatur." - Seine Studentenlieder (u.a. Alt-Heidelberg, du feine; Wohlauf, die Luft geht frisch und rein; Als die Römer frech geworden), sind zum Teil in die Kommersbücher eingegangen.

Verbindung Rupertia. - Zur Geschichte: die Zeittafel 1873-1996 (von der Gründung im "Schwarzen Schiff" in Neuenheim bis zur Feier des hundertjährigen Bestehens des Rupertenhauses)

Corps Saxo-Borussia Heidelberg (Wikipedia). - Ein Corps im Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV), dem ältesten Dachverband deutscher Studentenverbindungen. - Farben, Wahlspruch, Geschichte; dazu Abbildung eines Gemäldes von Georg Mühlberg (um 1900): Mensur eines Vertreters des Corps Saxo-Borussia Heidelberg gegen einen Vertreter des Corps Vandalia Heidelberg. Vgl. Abb. mit Erläuterungen (Wikimedia Common); aus der Sammlung Couleurbilder von Georg Mühlberg, um 1900 im Portal für die Geschichte der Burschenschaft im Internet., www.Burschenschaftsgeschichte.de

KDStV Ferdinandea-Prag zu Heidelberg im CV. Ein Abriss unserer Geschichte (seit der Gründung in Prag im Jahre 1886). Selbstauflösung 1939, Wiederbegründung in Bamberg durch die K.D.St.V. Fredericia, Verlegung nach Heidelberg, wo 1956 das Ferdinanden-Haus (Graimbergweg 4) erworben wurde.

Burschenschaft Vineta (gestiftet 10.7.1879). - Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Einer der der bekanntesten Studenten zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Prinz Rangsit von Siam (WS 1905/06-WS 1912/13 ). - Weitere Links im Abschnitt Ereignisse und Personen

A physics research student at Heidelberg in the old days. Von Prof. E. N. da C. Andrade, Senior Research Fellow, Dept. of Metallurgy, Imperial College London (Institute of Physics: Electronic Journals: Physics Education, 1966, vol. 1, no. 2, pp. 69-78). - Promotion in Heidelberg Ende 1911

Der Heidelberger Student. Studentenzeitschrift, Mai 1929-Februar 1938 (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Zur Geschichte der Universitätsbibliothek (1622) s. Heidelbergische Bibliotheca nach Rom geführet

Institute und Einrichtungen der Universität in historischen Gebäuden:
Internationales Studienzentrum (ISZ): Fallensteinsches Haus / Max-Weber-Haus





Ereignisse und Personen
 

chronologisch

Heidelberger Anfänge. Vita des Eberhard von Kumbd neu ediert (Unispiegel Universität Heidelberg, Dezember 5/2004). - Buchanzeige für Stefan Weber: Das Leben des Eberhard von Kumbd. Heidelbergs Anfänge und weibliche Frömmigkeit am Mittelrhein. Neuedition, Übersetzung, Kommentar (Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde, Bd. 11), Heidelberg 2004 [Signatur UB Heidelberg: 2004 A 8411]. - Hierzu auch die Pressemitteilung des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde (FPI): Heidelberg um Jahre gealtert. - Vgl. Antwortschreiben der Stadt Heidelberg auf eine schriftliche Anfrage, 12.11.2004: Die "Vita" belegt Aufenthalte der Pfalzgrafen in Heidelberg vor der bisher ältesten nachgewiesenen urkundlichen Nennung, 1196, und bietet damit "einen weiteren Mosaikstein" "für die längst unbestrittene Annahme einer Entstehung Heidelbergs um die Mitte des 12. Jahrhunderts".

Mittelalter

Johann Kolb: Heidelberg - Die Entstehung einer landesherrschaftlichen Residenz im 14. Jahrhundert. (Residenzenforschung; 8). - Buchanzeige im Verzeichnis der Schriftenreihe

Johannes XXIII. (Gegenpapst) als Gefangener in Heidelberg und Mannheim (1415-1418) (Fachbezogene Informationen Geschichte). - Volltext eines Beitrags von Friedrich Walter in den Mannheimer Geschichtsblättern; weiterführende Links

Nachruhm. Überlegungen zur fürstlichen Erinnerungskultur im deutschen Spätmittelalter. Klaus Graf 2001, Preprint des Beitrags zum Tagungsband der interdisziplinären Tagung Principes, Dynastien und Höfe im späten Mittelalter, Greifswald 2000; innerhalb der Seiten Erinnerungskultur (Stadt - Adel - Region). - Volltext, mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis. - Betr. Erinnerungsmedien in Heidelberg zum Gedächtnis Friedrichs des Siegreichen und der Schlacht bei Seckenheim (1462)

Neuere Geschichte

Heidelberg in der Frühen Neuzeit (1508–1693). Ein multimediales Forschungsprojekt zur Geschichte der Stadt vom konfessionellen Zeitalter bis zur Zerstörung.(Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde (FPI)). - Schwerpunkt: Sozialtopographie (Beispiel: Kernaltstadt nördlich der Hauptstraße, westliche Seite - detailliert aufgearbeitet bis zu einzelnen Baublöcken und Häusern)

Die gereimten deutschen Heidelberger Grabschriften aus dem 16. Jahrhundert. Hrsg. von Hans Arnfrid Astel. - Lyrische Hefte -  Zeitschrift für Gedichte, Nr. 3, Juli 1959 (u. a. Kurfürsten Ottheinrich, Friedrich III. und Ludwig VI. sowie Angehörige der kurfürstlichen Familie: Philipp Pfalzgraf bei Rhein (Bruder Ottheinrichs) und Maria Pfalzgräfin bei Rhein (Ehefrau Friedrichs III.) (Hans Anfrid Anstel: Sand am Meer. Sinn- & Stilübungen / zeitlich)

Olympia Fulvia Morata: Orationes, Dialogi, Epistolae, Carmina, tam Latina quam Graeca : cum eruditoru[m] de ea testimoniis & laudibus. Hippolytae Taurellae elegia elegantißima. - Volltext, mit Lebenslauf und Porträt der der gelehrten Frau (MATEO - Mannheimer Texte online).- Seit Juli 1554 mit ihrem Mann, dem Professor der Medizin Andreas Grundler, und ihrem Bruder Emilio in Heidelberg. Sie starb am. 26. Oktober 1555, Grundler und Emilio erlagen wenige Wochen später der Pest.

Gedenktafeln für Olympia Fulvia Morata und Andreas Grundler in Heidelberg: Peterskirche (Boris Körkel: Olympia Fulvia Morata; Präsentation, mit umfangreicher Bibliographie)

Olympia Fulvia Morata (1526-1555): Die geistige Zierde des 16.Jahrhunderts (Maike Vogt-Lüerssen, Maikes Frauen- und Alltagsgeschichte)

Janus Gruterus (eigentl. de Gruyetere) (1560-1627) wird 1595 a.o. Prof. der Geschichte an der Universität Heidelberg (MATEO, Mannheimer Texte Online: CAMENA-Kurzbiographien)

DVD: Heidelberg 1620 und heute (Zeitreisen. Timetravel). - Aus der Ankündigung des Herstellers, Heidelberg, 17.11.2005, profact: "Detailgetreue 3D-Rekonstruktion ermöglicht einen virtuellen Ausflug vom Mittelalter in die Neuzeit."

Wundergesicht der drei Sonnen. Unidentified Artist. Broadside announcement of celestial phenomena. Heidelberg, Germany, 1622. Engraving (aus: Adler Planetarium & Astronomy Museum)

Der Tilly-Fund, aus dem Kurpfälzischen Museum in Heidelberg (Der Winterkönig, der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz. 9. Mai bis 2. November 2003, Stadtmuseum Amberg). - Etwa 300 Fundstücke aus dem Lager der bayerischen Truppen vor Heidelberg im Sommer 1622

Heidelbergische Bibliotheca nach Rom geführet. "Die Bibliothec zu Heydelberg / deren in diesem Schreiben gedacht / so in gantz Europa bißhero sonderlich berühmt gewesen / ist im December 1622. auß der HeyligenGeistKirchen genommen / mehrentheils in Faesser eingepacket / und zum theil nach Rom / zum theil an andere Orth verschicket worden. Damahls wurde auch durch angeschlagene Mandata den außgewichenen Heydelbergischen Bürgern angedeutet / sich inner 6. Wochen wieder in ihren Haeusern einzustellen und dieselbe zu bewohnen: Item daß die Landleuth das Feld wieder awen solten. Behandelter Zeitraum: 1619 - 1632; (Universität Augsburg: Digitales Dokumentenarchiv)

Heydelberg. Geschichte Heidelbergs bis 1689 (Wagner, Johann Christoph: Der Pfaltz am Rhein Staat- Land- Staedt- und Geschicht-Spiegel... - Augsburg: Koppmayer, 1690. / MATEO - MAnnheimer TExte Online)

Roland Vetter: Heidelberga Deleta. Heidelbergs zweite Zerstörung im Orléansschen Krieg und die französische Kampagne von 1693. (Buchanzeige verlag regionalkultur, wie oben)

Perkeo (eigentlich Clemens von Heidelberg) (Wikipedia). Hofnarr Kurfürst Carl Philipps. - Literaturzusammenstellung s. Perkeo, der Zwerg von Heidelberg (Sagenhaftes Heidelberg. Von Rittern, Zwergen und anderen Merkwürdigkeiten. Eine der Literaturauswahllisten der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Kaiser Franz I. und Kaiserin Maria Theresia reisen am 27.9.1745 von Frankfurt nach Heidelberg (Region: Bickenbach: Stadtinfo)

Thomas Jefferson in Heidelberg (Brief an Maria Cosway vom 24. April 1788).  - Vgl. "Memorandums on a Tour from Paris to Amsterdam, Strasburg, and back to Paris" March 3, 1788, p. 64-449: 13.-15. April, Mannheim, Dossenheim, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe (University of Virginia Library, Electronic text Center, Jefferson Digital Archive). - Außer den touristischen "Spots" besuchte er auch die Angoraziegenzucht Kurfürst Carl Theodors in Dossenheim.

Das spätere preußische Königspaar - Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen (Friedrich Wilhelm III.) und Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz - in der Verlobungszeit im Mai 1793 in Heidelberg s. Wolfsbrunnen. - Umfangreiche Präsentation: Luise von Preussen und ihre Zeit (Hans Dieter Müller)

Der "Heidelberger Brückensturm" am 16. Oktober 1799. Zum historischen Hintergund des Rottmann-Bildes. Von Ursula Perkow. Volltext des Beitrags im Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim, 1999, S. 29-40 (Lars-Holger Thümmler: Österreichische Militärgeschichte). - Literaturempfehlung (Buchanzeige): Friedrich Rottmann. Aquarelle, Radierungen und Kupferstiche aus dem Besitz des Kurpfälzischen Museums der Stadt Heidelberg. (Aus Heidelberger Sammlungen, Bd.10). Hrsg. u. komment. v. Sigrid Wechssler. Heidelberg 1995. Friedrich Rottmann (1768–1816), Zeichenmeister der Universität Heidelberg, machte sich einen Namen nicht zuletzt durch seine Darstellungen historisch interessanter Ereignisse in Heidelberg (und Umgebung), die er als Augenzeuge miterlebte. - Sein Name wird meist in einem Atemzuge genannt mit dem seines wesentlich berühmteren Sohnes Carl Rottmann

Die Heidelberger Tages- und Wochenzeitungen - im Bestand der UBHD mit dem Jahre 1807 beginnend - bilden einen unerschöpflichen Quellenfundus vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Übersicht: Alte Heidelberger Zeitungen

Der Dichter als Herz der Welt. Joseph von Eichendorffs Heidelberger Inspirationen/ Von Otto A. Böhmer (Wiener Zeitung, Feuilleton-Archiv, 17.08.2001; Artikelaus dem EXTRA Lexikon). - Heidelberg im Sommersemester 1807

Friedrich Rottmann: Blutgericht über den Hölzerlips und seine Gesellen auf dem Heidelberger Marktplatz, am 31. Juli 1812. Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Kunstwerk des Monats Juli 2003 (Badische Heimat: Landeskunde online / Surfin' Süden)

Jung-Stilling und Zar Alexander I. Pawlowitsch (quellenkritische Bemerkungen, aus Johann Heinrich Jung genannt Jung-Stilling). - Betr. u.a. den Besuch Zar Alexanders in Heidelberg im Dezember 1813

Juni 1815 in Heidelberg: Zar Alexander I. von Rußland und Kaiser Franz I. von Österreich (Vgl. Karlstraße 4). - Zu den Begegnungsstätten gehörte das Barockschlößchen der Markgräfin Amalie von Baden in Rohrbach. - Das oft genannte "Drei Monarchen-Treffen" mit König Friedrich Wilhelm von Preußen als Drittem im Bunde (so z. B. Stadtgeschichte Heidelberg 17.-19. Jahrhundert, in "Heidelberg24", und  Geschichte des Palais Boisserée) ist Legende. - Unter den übrigen Prominenten im alliierten Hauptquartier: Clemens Fürst von Metternich. - Amalie (Friederike Amalie), Markgräfin von Baden, geb. Landgräfin von Hessen–Darmstadt (die Porträtsammlung im Internet; Porträt-Antiquariat Klaus Hille, Berlin): Kupferstich-Brustbild (Kupferstich um 1820) und Kurzbiographie. - Wichtigste zeitgenössische Quelle: Theophor Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg. Heidelberg 1815, 152, 8 S. (UB HD Signatur Barth 19 RES). Zur Biographie des Autors, Stadtpfarrer Dittenberger (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I (1990), Sp. 1334-1335, Autor: Friedrich Wilhelm Bautz)

Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg (Kurpfälzisches Museum Heidelberg: Kunstwerk des Monats, März 2004). - "'Merkwürdig' im ursprünglichen Sinn des Wortes war für die Einwohner Heidelbergs der Frühsommer des Jahres 1815, als die Stadt vom 24. Mai bis zum 24. Juni Mittelpunkt Europas war. Der protestantische Stadtpfarrer Friedrich Dittenberger hat die Ereignisse in seinem Buch 'Die Kaiser in Heidelberg' festgehalten, das 1815 in dem renommierten Verlag Mohr und Zimmer in Heidelberg erschienen ist. [...] Pfarrer Dittenberger beschließt seinen Bericht mit zwei Gedichten, die während der Anwesenheit der hohen Monarchen in Heidelberg erschienen sind, 'An den Kaiser Franz l. von Österreich in Heidelberg' und 'Der Abend des 5ten Junius 1815 in Heidelberg', aus der Feder von Helmina von Chezy. Allein rund 70.000 Mann russischer Truppen hatten in diesen Wochen den Weg durch Heidelberg nach Westen genommen, Friedrich Rottmann hat in einem seiner letzten Aquarelle den 'Einzug der Russen in Heidelberg 1815', dieses denkwürdige Ereignis, im Bild festgehalten." - Abbildung: Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg. Heidelberg bei Mohr und Zimmer. 1815 Inv. Nr. SG 233; Text von Frieder Hepp.

Der Geologe Prof. Karl Cäsar von Leonhard (Wilhelm Gümbel, ADB Bd. 18, S. 308-311), seit 1818 in Heidelberg, pflegte ein weitgespanntes Netz persönlicher Bekanntschaften und machte sein Haus Klingenthorstraße C 272 zu einem der kulturellen Mittelpunkte Heidelbergs.
Er korrespondierte und und tauschte Mineralien mit Goethe (s. Goethe Briefrepertorium, Sortierung nach Empfänger, und Briefe an Goethe, Regestausgabe, Sortierung nach Absender; s. a. "Die Stadt in ihrer Lage hat etwas Ideales". Goethe fand in Heidelberg eine "mütterliche Freundin" und das Vorbild zur Suleika des "Divan", von Katrin Bischl, Unispiegel Universität Heidelberg 3/99). - Zu den bedeutenden Besuchern, derer er in seinen Erinnerungen "Aus unserer Zeit in meinem Leben" gedenkt, gehörten vor allem Freunde der Mineralogie, wie z. B. Stephan Viktor, Erzherzog von Österreich: Archduke Stephan Franz Victor of Habsburg-Lorraine (1817-1867) (Who's Who In Mineral Names) Rocks & Minerals, Nov 1, 2003, by Bernhard Sick (HighBeam Library Research); daneben auch gefeierte Künstler wieder Komponist und Klaviervirtuose Franz Liszt (s. Ein Virtuose bittet zum Tanz).

Eine einmalige Quelle für die Personen- und Familienforschung in Heidelberg, 1839-1945: Alte Heidelberger Adressbücher jetzt im Netz Universitätsbibliothek Heidelberg hat in Pionierleistung 40.000 Seiten digitalisiert (Damals - Geschichte Online: News). - Überzeugen Sie sich selbst: Heidelberger Adreßbücher - digital

Leopoldstraße in Heidelberg 1840-1950 (Homo Heidelbergensis mathematicus) - Chronik der Hausbesitzer mit einer Auswahl von Haus- bzw. Wohnungsmietern; auf Grundlage der Adreßbücher erstellt zur Vorbereitung eines historischen Stadtrundgangs. - Ludwig Merz erinnerte sich: "Der Name der Anlage hat verschiedentlich gewechselt. Zunächst hieß sie Leopoldstraße, zu Ehren des damaligen Großherzogs von Baden. Nach der Großherzogin Sofie wurde dann die Sofienstraße benannt. Im Volksmund hieß die Leopoldstraße vor dem ersten Weltkrieg „Russenallee“. Der Grund war der, daß damals viele Russen der gehobenen Gesellschaft dort wohnten oder in Pensionen weilten. Schließlich erhielt sie den Namen Friedrich Eberts als einem Sohn Heidelbergs. Der „Wredeplatz“ heißt jetzt „Ebertplatz“, wie Wrede ein Sohn unserer Stadt.

Willy Birkenmaier: Das russische Heidelberg. Zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen im 19. Jahrhundert. Heidelberg 1995 [Signatur UB Heidelberg: 95 A 4650]. - Buchpräsentation mit Inhaltsbeschreibung, Klappentext, Vorwort des Autors; Lebenslauf und Veröffentlichungen W. Birkenmaiers; Russisch-Links und weitere interessante Seiten

Willy Birkenmaier: Biographisches Lexikon des russischen Heidelberg. 2. Aufl. Heidelberg 1998. (Russica palatina ; 27) [Signatur UB Heidelberg: Sonderstandort LSA His-OX 046; Signatur 2000 A 4480; Titelaufnahme enthält Rezension von Wolfgang Kasack. - Bd. 2: Heidelberg 2002 (Russica Palatina; 38)

Nahverkehr in Heidelberg (Wikipedia)

Die Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg stellte von 1862 bis 1958 Eisenbahnwaggons und Straßenbahnen her (Wikipedia). - 1944 lieferte die Firma die "Kriegsstraßenbahnwagen" nach Wien, die dort ihrer Herkunft wegen die "Heidelberger" genannt wurden. Abbildungen der heute in der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum" (WTM) aufgestellten Wagen

Ludwig Feuerbach: Vorlesungen über das Wesen der Religion (Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft, Nürnberg). Vortrag vor der Gesellschaft für kritische Philosophie am 26.04.2000 von Joachim Goetz (Nürnberg). - Zur Beleuchtung des historischen Hintergrundes geht der Referent ausführlich auf Feuerbachs Beziehungen zur Familie des Heidelberger Philosophieprofessors Christian Kapp ein und behandelt auch das sich seit 1841 entwickelnde Verhältnis zu dessen Tochter Johanna. - Lesen Sie auch: Ludwig Feuerbach in Heidelberg (Berichte über Feuerbachs Vorlesungszyklus)

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. und die Frauen (Hoffmann von Fallersleben; eine Seite des Müller-Lüdenscheidt-Verlags). - 1847 findet man auch ihn in der Schar der Verehrer der Johanna Kapp.

Heidelberg zur Zeit der Revolution 1848/49 (Fachbezogene Informationen Geschichte: Revolution 1848/49)

1848 s. a. Studentenauszug nach Neustadt

Schöne Brücke... (Gottfried Keller Homepage: Heidelberg 1849). Vgl, auch: online Edition der Briefe von und an Gottfried Keller; Erg. zur Buchedition der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (HKKA). - Gottfried Kellers Huldigung an Johanna Kapp, die er 1848/49 in Heidelberg kennengelernt hatte. Auf seine Liebeserklärung hin gestand sie ihm am 7. November 1849 ihre Liebe zu Ludwig Feuerbach. - Text des Gedichtes, Faksimile, kurze Erläuterungen. - Zu Keller vgl. Gottfried Keller (Die deutschen Klassiker; Werke, Biographie, Bibliographie)

Wolfgang Klötzer: Heinrich von Gagern (1799-1880). Briefe und Reden. Ein Editionsunternehmen der Hessischen Historischen Kommission (AHF. Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland: Forschungsberichte, Jahrbuch 2002). - Im Mai 1852 zieht Heinrich von Gagern mit Familie nach Heidelberg, um dem "Heidelberger Kreis" der Freunde um Gervinus, Häusser, Wilhelm Beseler, Welcker u.a. näher zu sein. - Klötzer berichtet nicht nur über das Editionsunternehmen, sondern geht auch ausführlich auf die Biographie Gagerns und seine führende Rolle in der Geschichte der deutschen Einheitsbewegung ein. Mit umfangreichen Literaturangaben im Anmerkungsapparat.

Christian Karl Josias Freiherr von Bunsen, Diplomat und Gelehrter (1791-1860) (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I (1990), Sp. 811-812, Autor: Friedrich Wilhelm Bautz). - Lebte von 1854-1859 mit Familie in der "Villa Charlottenberg", während dieser Zeit einer der gesellschaftlichen Mittelpunkte jenseits des Neckars. - Biographie, Angehörige s. a. Bunsen, Baron von (Love to Know Free Online Encyclopedia, basierend auf der elften Auflage der Encyclopaedia Britannica; The 1911 Edition Encyclopedia); Christian Karl Josias Freiherr von Bunsen, preußischer Diplomat, Archäologe, kirchenpolitischer Schriftsteller (Reinhold Pauli in ADB, Bd. 3, S. 541-552, Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen).- Christian Karl Josias von Bunsen: Teile des Nachlasses in verschiedenen Institutionen (Kalliope Portal. Verbundsystem für Nachlässe und Autographen)

Waggonfabrik Fuchs, 1862 bis 1958, s. Öffentlicher Personennahverkehr (seit 1840)

Carl Metz (1818-1877), Heidelberg - Begründer der Freiwilligen Feuerwehr Deutschlands. Mit Ergänzungen unter  Zum Gedenken an Carl Metz; Bilder, z. B. Carl Metz und seine Feuerwehr; Fabrikgebäude von Carl Metz in Heidelberg; Landspritze von Carl Metz; (www.Feuerwehrgeschichte.de, von Christian Blinzler)

Das Grandhotel: Der Europäische Hof - Hotel Europa Heidelberg: erbaut 1865, vier Jahrzehnte später (1906) erworben von Fritz Gabler, dem Großvater des heutigen Leiters (Hallo Rhein-Neckar! Das Online-Magazin für die Region)

Ludwig Häusser stirbt am 19. März 1867 (August von Kluckhohn, in ADB Bd. 11, S. 100-112; weitere Informationen bietet das Digitale Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen). - Teile des Nachlasses in verschiedenen Institutionen (Kalliope Portal. Verbundsystem für Nachlässe und Autographen)

Reichspräsident Friedrich Ebert (1871-1925). - Besuchen Sie die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte: Biographie, mit ausfürhlicher Darstellung der Kindheit und Jugend in Heidelberg, 1871-1885 (hier geboren am 4. Februar 1871)

Georg Gottfried Gervinus stirbt am 18. März 1871 in Heidelberg

Die Gründung der Heidelberger Zementfabrik (schifferdecker.net). - Im Frühjahr 1873 gründete Johann Philipp Schifferdecker das Portland-Cement-Werk-Heidelberg

Mark Twain in Heidelberg, 6. Mai - 23. Juli 1878: A Tramp Abroad. Im Rahmen einer Übung des Fränkisch-Pfälzischen Instituts des Historischen Seminars der Universität Heidelberg unter Leitung von Dr. Jochen Goetze und Kilian Schultes erstellt von Martin Wenger. - Volltext in Englisch und Deutsch, zahlreiche Illustrationen, Links, Literatur; s. a. At the Students' Dueling Ground, innerhalb der Zusammenstellung einiger Links zum Studentenleben (Studentinnen und Studenten) auf der hier vorliegenden Seite

Georg Weber veröffentlicht: Heidelberger Erinnerungen: am Vorabend der fünften Säkularfeier der Universität. Stuttgart: Cotta, 1886 [Signatur UB Heidelberg: B 5244-8]

Dr. José Rizal (1861- 1896), der philippinische Freiheitsheld in Heidelberg und Wilhelmsfeld (Germany) (Uli's Nest). - Rizal hielt sich vom 3.2.1886-9.8.1886 in Heidelberg auf (Wohnung im Hause Grabengasse 12), um bei Prof. Otto Becker in der Augenklinik seine Studien der Augenheilkunde fortzusetzen. - Mit Briefen aus dieser Zeit an seine Familie in Calamba, Philippinen

José P. Rizal (Sir Peter Eisele). - Im Kapitel der Zeichner J. P. Rizal u. v. a.: Die Pfarrfamilie [Pastor Karl Ullmer in Wilhelmsfeld], gezeichnet von José Rizal im Juni 1886. Portrait drawings of Pastor Ullmer and his family. Bei dieser Familie war Rizal von April bis Juni zu Gast.

José Rizal - Der Nationalheld der Philipinen (1861-1896), 1886 als Student der Augenheilkunde in Heidelberg (Heidelberg Fuehrungen mit Flair. Von der Heidelberger Gästeführerin Isabel Ritter-Göhringer)

Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi) in Heidelberg: Aufenthalte im Haus Molkenkurweg 1 (Galerie am Schloß, Edmée Rüdt). - In der Wiener Hofburg wurde aus Anlaß der 150. Wiederkehr des Hochzeitstages des Kaiserpaares ein Sisi-Museum eingerichtet: s. Der Standard, Wissenschaft, 30. April 2004. - Umfangreiche Bibliographie über die Kaiserin: Elisabeth, impératrice d'Autriche, 1837-1898 Annotations de Yvon Allard, Donald Larochelle et Pierre Vézina Septembre 1998 (Services documentaires multimédia (SDM))

Valerieweg und Elisabethenweg (Stadt Heidelberg: Altstadt-Information). - Die Wege tragen ihre Namen zur Erinnerung an die Besuche der Kaiserin und ihrer Tochter zwischen 1883 und 1890. - Kurzinformation mit Bild

Chronik der Stadt Heidelberg 1893-1914 (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek Heidelberg). - Aus dem Inhalt: Entwicklung der Gemeinde als solcher, Gemeindeverwaltung - Bauliche Entwicklung der Stadt - Kirche, Schule, Universität und Kunst - Politisches, industrielles und Vereins=Leben - Leistungen des Gemeinsinns; Armen= und Krankenwesen - Versammlungen, Festlichkeiten, Ausstellungen, Sehenswürdigkeiten - Verkehrswesen - Übersicht über die Witterungsverhältnisse - Bevölkerungsvorgänge, Sterblichkeit, Totenschau - Vorträge

Adolf Schmitthenner, Pfarrer und Schriftsteller. * 4.5. 1854 in Neckarbischofsheim, † 22.1. 1907 in Heidelberg (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXVI (2006), Autor: Christoph Schmitt). - 1893 wird Schmitthenner Stadtpfarrer in Heidelberg. - Unter seinen zahlreichen Werken erreichte vor allem der 1908 posthum erschienene und danach vielfach neu aufgelegte Roman "Das deutsche Herz" (Projekt Historischer Roman) einen großen Bekanntheitsgrad: die nach einer älteren Vorlage dramatisch ausgesponnene Geschichten um den eingemauerten Ritter in der Tiefburg in Handschuhsheim, den Tod des im Zweikampf gegen Friedrich von Hirschhorn gefallenen (Johann/ Hans von Handschuhsheim) und die Erfüllung des Fluches der Mutter, der "Beußerin von Ingelheim". - Zum Grabmal des "letzten Ritters von Handschuhsheim" vgl. Grabschrift für Hans von Handschuhsheim und seine Schwester Barbara

Der König in Heidelberg (1907). Beziehungen Thailand-Heidelberg: Besuchsprogramm König Chulalongkorns in Heidelberg vom 4. bis 6. Juni 1907. - Quelle: Heidelberger Zeitung, 5.6.1907 (Christian Braun: Die Reisen König Chulalongkorns (Rama V.) nach Deutschland in den Jahren 1897 und 1907. The journeys of King Chulalongkorn to Germany in 1897 and 1907. (Eine Ausstellung der StudentInnen des Magisterstudienganges Germanistik der Faculty of Arts, Chulalongkorn University, Bangkok 1997). - König Chulalongkorn, Rama V (1868-1910). - His Majesty King Chulalongkorn, Fifth Rama of the Chakri Dynasty (The Siamese Royalty of Personal Fascination). - Rama V Cult in Thailand (Religion in Modern Asia newsletter: Special Report. Institute for Japanese Culture and Classics, Kokugakuin University, 1999). - Die Thai-deutschen Beziehungen zur Zeit König Chulalongkorns (Pdf-Datei) (Prof. Dr. rer. nat. Rudolf Baierl: Thailand-Deutschland)

Prince Rangsit of Chainad. From: A Pillar of the Kingdom. The Birth of Chulalongkorn University. Bangkok: Chulalongkorn University Press, 1994 (Chulalongkorn University: History). - Brustbild, Angaben zur Person und Beitrag "Prince Rangsit of Chainad's Opinion: 'Chulalongkorn University'"

Prinz Rangsit, HRH Rangsit Prayurasakdi, Prinz von Jainad (Chainad) (Wikipedia)

Rangsit, Prince of Chainat (Free Encyclopedia - Encyclopedia BETA)

HRH Rangsit Prayurasakdi, Prinz von Jainad (Chainad) (* 12. November 1885 in Bangkok; 7. März 1951 ebd.), Staatsbeamter und Prinzregent von Siam (basiert auf dem Artikel Prince Rangsit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia) (Koordinaten - Softwarelösungen zur Entfernungsberechnung)

Prinz Rangsit (von Siam / von Thailand), Sohn des Königs Chulalongkorn, studierte WS 1905/06-WS 1912/13 (Adreßbuch der Universität) in Heidelberg und fand hier seine Frau. Am 28. August 1912 heiratete er die Heidelbergerin Elisabeth Scharnberger (1892 - 1973) ((Mom Elisabeth) Elisabeth Scharnberger; RootsWeb.com)

Familiärer Umkreis der Elisabeth Scharnberger: Seelos (Heimat-Portrait – Der Kunstmaler Eugen Seelos; aus: Bühlertal, Luftkurort im Schwarzwald). - "Ausgedehnte Reisen mit der thailändischen Königsfamilie kamen dem künstlerischen Schaffen von Seelos sehr zugute. Die Tochter Elisabeth Scharnberger von Seelos Cousine Anna hatte sich 1913 [muß heißen 1912] mit dem siamesischen Prinzen Rangsit verheiratet, der sich zum Studium in Heidelberg aufhielt. Eine langjährige, freundschaftliche Beziehung entstand." - Die Seelos- Ausstellung des Museums Geiser Schmiede, Gemeinde Bühlertal (9. Oktober 2005-Ende Juni 2006) zeigte auch ein Gemälde Heidelberger Schloß und Alte Brücke aus dem Jahre 1928.

Neueste Geschichte

Heidelberger Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg. Prof. Dr. Folker Reichert (Stuttgart) schilderte am 19. Oktober 2001 in der Alten Aula die Rolle der Heidelberger Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg (Text im Wortlaut) (Universität Heidelberg: Presse)

Karl Hampe. Kriegstagebuch 1914-1919. Herausgegeben von Folker Reichert und Eike Wolgast. Geleitwort von Klaus Hildebrand. München 2004 (Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts. Bd. 63) [Signatur UB Heidelberg: 2004 A 2380] (Anzeige der Neuerscheinungen der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften). - Einen ersten Einblick verschafft die Darstellung des Forschungsprojekts durch Folker Reichert, mit dem Faksimile einer Seite des Tagebuchs (Universität Stuttgart, Historisches Institut)

Alltag an der Heimatfront. Das Tagebuch des Historikers Karl Hampe: Ein einmaliges Zeugnis zur Mentalitätsgeschichte des Ersten Weltkrieges. Von Volker Ullrich (DIE ZEIT, 5.8.2004, Nr.33)

K. Hampe: Kriegstagebuch, weitere Rezensionen. Michael Epkenhans (H-Soz-u-Kult, 1.10.2004); Gerhard Hirschfeld, Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart (Sehepunkte 5 (2005), Nr. 3)

Die Wahrnehmung von Krieg und Politik Karl Hampe, Kriegstagebuch 1914-1919. Von Professor Eike Wolgast (Ruperto Online: Top-Thema November 2004)

Nachlass des Heidelberger Historikers Karl Hampe wird an der Universitätsbibliothek zusammengeführt: Am 10. April übergeben die Erben des bedeutenden Heidelberger Historikers und Mediävisten Professor Dr. Karl Hampe der Universitätsbibliothek Heidelberg den Nachlass ihres Vaters - Bereits seit 1991 wird ein Teil in der Bibliothek aufbewahrt und kann nun vervollständigt werden (08.04.2003 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) (Universität Heidelberg: uniprotokolle)

Das ehemalige Radium Solbad. Die nach fünfjähriger Bohrzeit 1918 zutage geförderte Radium-Solquelle weckte einen Traum: Heidelberg sollte Kurstadt werden. (Seite des Immobilienprojektentwicklers Epple & Kalkmann, der das denkmalgerecht sanierte historische Gebäude heute als Geschäftssitz innehat). - Umfassende Informationen: Wilhelm Salomon: Die Erbohrung der Heidelberger Radium-Sol-Therme und ihre geologischen Verhältnisse [...] Berlin 1927. - Zur Biographie des Verfassers: Adolf Wurm: Wilhelm Salomon-Calvi , in: Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Bd. 102 (1950), H. 1, 141-146 (E. Schweizerbart, Borntraeger and Cramer Science Publishers)

"Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte mit Sitz in Heidelberg, dem Geburtsort des ersten demokratischen Staatsoberhaupts in der deutschen Geschichte, ist vom Bundestag 1986 ins Leben gerufen worden. Sie beherbergt neben der Geburtswohnung von Friedrich Ebert eine ihm gewidmete ständige Ausstellung, ein Archiv und eine Bibliothek." (aus dem Grußwort des Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Jan Hoesch, zur Eröffnung der Ausstellung "Die Reichskanzler der Weimarer Republik" am 19. Februar 2003 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags). - Friedrich Ebert, in Heidelberg geboren (1871) und aufgewachsen, wird am 11. Februar 1919 zum Reichspräsidenten gewählt.

König Ananda Mahidol, Rama VIII (1935-1946), am 20. September 1925 in Heidelberg geboren, Sohn des Prinzen Mahidol Adulyadej, Prinz von Songkla (Songkla Nakarind), und Enkel König Chulalongkorns. Älterer Bruder Ramas IX., König Bhumibol Adulyadej. - Vgl. Rama VIII. Ananda Mahidol (* 20. September 1925 in Heidelberg, † 9. Juni 1946 in Bangkok (Thailand) (Wikipedia. Die freie Enzyklopädie); Phra Chaoyuhua Ananda Mahidol (baanthai Magazin). - Originaltext stammt von der Assumption University, 1997. Übersetzung Hans Möller. Mit Bildnis, Ganzfigur. - Der Vater: HRH Prince Mahidol of Songkla. The Father of Modern Medicine and Public Health of Thailand (In commemoration of HRH Prince Mahidol of Songkla. 110th Birthday Anniversary; aus Bangkok Post)

St. Raphael-Gymnasium in Heidelberg: Vom Leben und Sterben unter einer Diktatur bis zum Neubeginn (Forum online. Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg: Katholische Schulen im Bereich der Erzdiözese Freiburg). - Der von Jürgen Layer anläßlich der Verabschiedung der Leiterin der Realschule, Schwester Roswitha Völzgen, verfaßte Beitrag behandelt die Jahre von 1930-1950/51; im Mittelpunkt steht die "Leidenszeit unter der NS-Diktatur und das zwangsweise Ende" - mit den Kapitelüberschriften "Anfang in politisch schwieriger Zeit ", "Ja der Schule zur 'nationalen Erhebung'", "Von der Anpassung zur Konfrontation"und "Auflösung trotz zahlreicher Proteste.

Die Nazis, der Fall Gumbel und die Heidelberger Universität (Christian Jansen, Vortrag am 8. Mai 2001 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg; PDF-Datei). - "In diesem Konflikt der Jahre 1930-32 [...] zeigen sich exemplarisch die Argumente und Ressentiments wie auch die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Studentenbewegung in der Weimarer Republik." - Zu Gumbel s. a. Emil Gumbel, Dozent in Heidelberg (Homo Heidelbergensis mathematicus)

Herr Waldkirch verrechnet sich. Wie die nationalsozialistische Pressekonzentration sogar die treuesten Helfershelfer des Regimes überrollte (Udo Leuschner: Die Presse der Stadt Mannheim vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis ca. 1980). - Über Wilhelm Julius Waldkirch, ehemals Besitzer der Villa Waldkirch am Philosophenweg 19 in Heidelberg. Mit Porträtphoto Waldkirchs und Abbildung der Villa. - W. gehörte "zu den Zeitungskönigen der Provinz" und war Gründer und Leiter des "Instituts für Zeitungswesen" an der Universität Heidelberg

Theodor Heuss: 1943 Umzug nach Heidelberg und Beziehungen zum deutschen Widerstand (Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus). - Wohnung des Ehepaares Heuss 1943-1945. Heidelberg-Handschuhsheim. Kehrweg 4 (Text mit Abbildung des Hauses)

Projekt Theodor Heuss. Ein biographisches Projekt in 7 Kapiteln, erarbeitet im Literatur- und Geschichtsunterricht der Klasse 13/2 der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen, Frühjahr 1998. - Ausführliche Darstellung, mit Literaturangaben. Für die Heidelberger Zeit Kapitel Überleben im Dritten Reich (u. a.: Arbeit an der Robert-Bosch-Biographie, Zwanzigster Juli 1944 und Carl Goerdeler, Kriegsende); Heuss in der Nachkriegszeit (Mitbegründer der Rhein-Neckar-Zeitung, Tätigkeit als Journalist, Berufung zum "Kultminister"; auch die bekannte Anekdote findet hier einen Platz: "Heuss wurde von einem amerikanischen Colonel, der ihm den Vorschlag für die Ernennung zum Kultminister überbringen sollte, in seinem neuen Wohnort in Heidelberg-Handschuhsheim beim Teppichklopfen überrascht.")

Theodor Heuss: Journalist, Politiker und Literat (cbr, in: ruprecht, Heidelberger Studierendenzeitung, Nr. 87 vom 07.12.2003)

Queen Silvia (The Royal Court of Sweden). - Silvia Sommerlath, am 23. Dezember 1943 als Tochter des Kaufmanns Walther Sommerlath (Familie s. Carl August Walther Sommerlath; Historiska personer i Sverige och Norden) in Heidelberg geboren, wurde am 19. Juni 1976 durch die Heirat mit König Carl XVI Gustaf Königin von Schweden.

Silvia, Königin von Schweden (Wikipedia)

Ausstellung "Kriegsende in Heidelberg am 30. März 1945" im Heidelberger Rathaus (bis Ende April 2005). Das Heidelberger Stadtblatt (Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg) berichtete am 30.3.2005: Vor 60 Jahren war der Krieg zu Ende. - Bericht über die Ausstellung aus amerikanischer Sicht: Heidelberg reflects on 60th anniversary of war’s end. By Michael Mowrer (HCA - Heidelberg Center for American Studies)

Heidelberg - Ostern 1945: Übergabeverhandlung in Dossenheim - Einmarsch der Amerikaner (United States Army Europe: History Vignettes);  beteiligte Personen:  General William A. Beiderlinden - Oberst Niessen - Sergeant Grimm - Fräulein Anni Tham. Aus der Biographie W. A.  Beiderlindens (1895-1981): "General Beiderlinden was the one of the first recipients of the Drury College Alumni Association's Distinguished Service Award, which he received in 1951 in recognition, among other things, for his role in saving the city of Heidelburg during World War II. The citation read: 'He recognized the international significance of the accumulated learning of the ages, the culture, refinement and ideals of the centuries stored at the University of Heidelberg, and thus became the savior of Heidelberg.'" (Third U.S. Army: History); unter den Literaturangaben: Armstrong, O.K. "How Heidelberg Was Saved." Drama in Real Life. Reader's Digest. November, 1952. pp. 63-66

After successfully exploiting captured functioning German phone systems during the Battle of Mannheim, on March 29, 1945, the 44th Infantry Division approached it's next objective of Heidelberg (44th Infantry Division: 60th Anniversary 1944-1945 2004-2005). - Quelle: Dr. James Saunders United States Army Europe, Lecture Heidelberg Capture. Mit Abbildungen, darunter eine Porträtaufnahme von Brig. Gen. William Beiderlinden, 44th I.D. Artillery Commander.

"Wir harren, Christ, in dunkler Zeit…" Erinnerungen an das Kriegsende 1945. Von Eberhard Grießhaber. In: Kirche auf dem Weg, 8. Jg., Nr. 6, Mai 2005 (PDF-Datei) (Katholische Kirche in Heidelberg). - "Jedoch mit der Karwoche 1945 rückten die Kriegsereignisse immer näher. Fliegeralarm und Übernachtungen in den Kellern wurden für wenige Tage zur Gewohnheit. Die amerikanische Armee rückte von Norden kommend über Ladenburg nach Heidelberg vor. Am Karfreitag (30. März 1945) war es noch möglich, am frühen Morgen in der Jesuitenkirche die Karfreitagsliturgie mitzufeiern. In den fortgeschrittenen Morgenstunden setzten die Amerikaner dann mit Booten (die ersten Boote sollen Ruderboote des Heidelberger Ruderclubs gewesen sein!) nördlich der heutigen Theodor-Heuß-Brücke (damals Friedrichsbrücke) über."

Theodor Heuss und die Besetzung Heidelbergs durch amerikanische Truppen 1945 (Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus). Hierzu: Theodor Heuss: Die Besetzung von Heidelberg, Erlebnisbericht, aus: Eberhard Pikart (Hrsg.), Theodor Heuss. Aufzeichnungen 1945-1947. Tübingen 1966, S. 40 ff.

103d Infantry Division Signal Company Remembrances, Part 6; mit Erinnerungen an Heidelberg, 10. bis 20. April 1945)

General George Smith Patton (Encyclopaedia Britannica); nach einem Verkehrsunfall in Mannheim-Käfertal am 21. Dezember 1945 in Heidelberg gestorben

George Smith Patton, jr. (* 11. November 1885 in San Gabriel, Kalifornien; † 21. Dezember 1945 in Heidelberg) war ein General der US Army (Wikipedia)

George Patton (Go2War2.nl, alles over de tweede wereldoorlog)

Lucky Forward Headquarters: The George S. Patton, Jr. Historical Society

Vier Kriegsherren gegen Hitler. George S. Patton jr.: Verdammt zum Krieg  Ein Film von Wolfgang Schoen (Vorbericht zu der Fernsehsendung am 25.10.2001). - Eine Aufzeichnung ist als Videokassette in der UB Heidelberg verfügbar

"Das US Oberkommando hat sich in Heidelberg niedergelassen. Das Stadtbild ist von zahlreichen Uniformen gekennzeichnet. Die Bevölkerung gewöhnt sich an das viele Militär, die Militärpolizei ist allgegenwärtig und gefürchtet." (Gedichtetruhe.de.Verschenketexte. Lyrik von Maria Holzschuh). - Beginn des Kapitels "Wiederaufbau" aus den Memoiren 1921-1998 von Maria Holzschuh; betrifft die Jahre 1945-1947

Heidelberg 1945. Hrsg. Jürgen C. Heß ... in Verbindung mit Detlef Junker und Eike Wolgast. Stuttgart 1996. Inhaltsverzeichnis (DAV Buchhandlung) [Signatur UB Heidelberg: 96 A 5398]

Heidelberg 1945. Vortrag im Deutschen Sinti- und Roma-Zentrum Heidelberg von Werner Pieper (Grüne Kraft). - Detailreiche Darstellung aufgrund von Zeitzeugen- und Zeitungsberichten; in einem kleinen Exkurs wird die Familie Landfried behandelt, von der Übernahme der Wirtschaft "Zum Goldenen Herz" (dann "Zum Faulen Pelz") im Jahre 1668 bis hin zur Geschichte der Verteilung von 600.000 Päckchen Tabak bei der Firma J. P. Landfried in der ersten Nachkriegszeit.

Friederike Reutter: Heidelberg 1945-1949. Zur politischen Geschichte einer Stadt in der Nachkriegszeit [Signatur UB Heidelberg: 94 C 3789]. (Buchanzeige verlag regionalkultur)

Birgit Pape: Kultureller Neubeginn in Heidelberg und Mannheim 1945-1949, C. Winter Verlag, Heidelberg 2000 [Signatur UB Heidelberg: 2000 A 7158]. (Rezension von Thomas Schlemmer, Archiv für Sozialgeschichte Online)

Nicolaus Sombart: Rendezvous mit dem Weltgeist. Heidelberger Reminiszenzen 1945-1951 [Signatur UB Heidelberg: 2000 A 9100]. - Besprechung: Das Weltkind in der Provinz. Nicolaus Sombarts "Heidelberger Reminiszenzen", von Michael Buselmeier (Die Zeit, Archiv)

Nicolaus Sombart: Rendezvous mit dem Weltgeist (Perlentaucher.de). - Klappentext, Auszüge aus Rezensionen verschiedener Zeitungen, Informationen zum Autor

Michael Angele: Rendezvous mit dem Weltgeist. Widersprüchlichkeiten eines Dandy. Ein Porträt des »Salonanarchisten« Nicolaus Sombart (Freitag 33. Die Ost-West-Wochenzeitung)

Theodor Scharnholz: Heidelberg und die Besatzungsmacht. Zur Entwicklung der Beziehungen zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49–1955) [Signatur UB Heidelberg: 2002 A 9464]. (Buchanzeige verlag regionalkultur, wie oben)

50 Jahre Heidelberger Hauptbahnhof (Landesportal Baden-Württemberg) (Am 5. Mai 1955 wurde der neue Heidelberger Hauptbahnhof als erster Bahnhofsneubau nach dem Krieg feierlich eröffnet.)

50 Jahre neuer Heidelberger Hauptbahnhof. Heidelberger Zentralstation feierte Jubiläum (aus: Josef Kaiser: 50 Jahre neuer Heidelberger Hauptbahnhof / Von den Anfängen bis zum modernsten Bahnhof Deutschlands, erschienen bei pro MESSAGE OHG, Ludwigshafen am Rhein) (Pro Bahn. Rhein-Neckar)

Übergreifendes

Liste Heidelberger Persönlichkeiten (Wikipedia)

Wo Brahms Bohnen mahlte, als Bunsen den Brenner erfand. Ein etwas anderer Stadtspaziergang (Sonja Striegl, in Alumni Revue, Dezember 1998). - Besprechung zu Jürgen Esenwein, Michael Utz: Folg' ich meinem Genius...Gedenktafeln berühmter Männer und Frauen in Heidelberg. 1998 [Signatur UB Heidelberg:98 A 1093].

Musiker s. Musikgeschichte in der Region (Virtuelle Fachbibliothek Musik, UB Heidelberg); Schwerpunkte 19. und 20. Jahrhundert

Bedeutende Mathematiker, die in Heidelberg wirkten oder der Stadt in anderer Weise verbunden waren (Geburts- bzw. Sterbeort, Studium, längerer Aufenthalt): Homo Heidelbergensis mathematicus (Gabriele Dörflinger, Virtuelle Fachbibliothek Mathematik). - Aufbereitet in den Kategorien Lexika (Printausgaben), WWW-Informationen, Print-Biographien, Werk, Bibliographien. Auch für Nicht-Mathematiker einen Umweg wert!

Studenten s. im Abschnitt Universität

 





Geschichte der Heidelberger Stadtteile (Informationen der Stadt Heidelberg)

Stadtteilvereine (Sonstige Einrichtungen und Ansprechpartner in Heidelberg)

Handschusheim

Wieder aufgelegt: Herbert Derwein: Handschuhsheim und seine Geschichte

Spaziergang durch Handschuhsheim (Stadtteilverein Handschuhsheim). "Einige unvollständige Impressionen von Handschuhsheim" (Bildergalerie)

Heidelberg-Handschuhsheim (Wikipedia. Die freie Enzyklopädie)

Pfarrgemeinde St Vitus, Heidelberg-Handschuhsheim; darin enthalten Geschichtliches der Gemeinde und Geschichte Handschuhsheims

St. Vitus in Handschuhsheim, mit einigen Grabdenkmälern (aus Land am Oberrhein)

Die Tiefburg (Stadtteilverein Handschuhsheim). - Geschichtlicher Überblick mit Illustrationen

Die Tiefburg in Handschuhsheim: Burgrundgang (Haidelberga 53; Reych der Schlaraffia). - Eine kleine Photosammlung

Heinrich III von Handschuchsheim [Handschuhsheim] (gest. um 1418) s. Hinweise für Familien- und Wappenforscher I: Handschuhsheim

Ein historischer Roman über Diether von Handschuhsheim: Ritter, Tod und Teufel (Walter Laufenberg)

Grabschrift für Hans von Handschuhsheim, gest. 1600, und seine Schwester Barbara, gest. 1599 (Die gereimten deutschen Heidelberger Grabschriften). - Literarische Bearbeitung in Adolf Schmitthenners Roman "Das deutsche Herz"

Freiherren und Grafen Helmstatt: 1624-1950 Besitzer der Tiefburg in Handschuhsheim. Zur Familie vgl. Helmstatt (Hinweise für Familien- und Wappenforscher II)

Handschuhsheim im Januar 1689 (Wagner, Johann Christoph: Der Pfaltz am Rhein Staat- Land- Staedt- und Geschicht-Spiegel... - Augsburg: Koppmayer, 1690. / MATEO - MAnnheimer TExte Online)

Die Schlacht bei Handschuhsheim. Vorgeschichte und Ereignisse des 24. September 1795. Von Ursula Perkow. Volltext des Beitrags im Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim, 1995, S. 7-33 (Lars-Holger Thümmler: Österreichische Militärgeschichte). - Unter den Quellen neben dem kolorierten Kupferstich von Friedrich Rottmann dessen 1805 bei J. M. Gutmann in Heidelberg veröffentlichte Schrift: „Kurze historische Beschreibung zu den am 18ten Dec. 1804 angekündigten zwei Kupferplatten: Die Schlacht bei Handschuhsheim und die Bestürmung der Heidelberger Brücke.“

24. September 1795 in Handschuhsheim und Heidelberg: Als Kommandeur dreier österreichischer Brigaden erwarb sich Feldmarschall-Leutnant Peter Vitus von Quosdanovich große Verdienste (historydata.com Biographies). - Unter den mit Auszeichnung genannten Regimentern: das siebenbürgische Székler Grenzhusarenregiment, später Husarenregiment Windisch-Grätz, Joseph Prinz zu, G.d.C. (1887) Nr 11 (Österreichische Militärgeschichte)

Geschichte des Illuminaten-Ordens von Fr. X. Zwack (Angelfire). - Der Verfasser, Franz Xaver Ritter von Zwackh-Holzhausen (Nachlaß im Landesarchiv Speyer), lebte jahrelang mit Familie im "Atzelhof"  in Handschuhsheim

Franz Xaver Carl Wolfgang Zwackh (von Holzhausen) - Danaus/Philipp Strozzi/(Marcus Portius) Cato (Geheime Gesellschaften)

GEHEIMBÜNDE. Post von "Spartacus". Von Johannes Saltzwedel 1776 gründeten Aufklärer den Geheimbund der Illuminaten. Nun klären Historiker das Schicksal des mysteriösen Ordens, in dem auch der Weltverbesserer Adolph von Knigge mitmischte (Spiegel Online, 2.10.2005). - Besprechung der wichtigen Neuerscheinung "Die Korrespondenz des Illuminatenordens". Band I: 1776 - 1781. Hg. von Reinhard Markner, Monika Neugebauer-Wölk und Hermann Schüttler. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2005.

Gründerzeit unnd Jugendstil in Handschuhsheim. Eine Führung durch Klausenpfad, Rottmann- und Steubenstraße am 19. Oktober 2003, von Alexander Heinzmann (IGH - Interessengemeinschaft Handschuhsheim)

Handschuhsheimer Zeitgeschichte (1892-1902): Sammlung von Berichten der Heidelberger Tageszeitungen, vom  Orchesterverein Heidelberg-Handschuhsheim

Theodor Heuss als Handschuhsheimer: 1943-1945 im Hause Kehrweg 4

Ortssippenbuch Handschuhsheim (Buchtitel)

Nachricht: Die Ausstellung der Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt anläßlich des hundertjährigen Jubiläums der Eingemeindung, "Vom Bauerndorf zum Stadtteil" ( 31. Mai - 11. Juni 2003), verbuchte einen großen Erfolg. Die Begleit-Broschüre ist noch in der Bücherstube an der Tiefburg erhältlich

Klosterkirche St. Michael auf dem Heiligenberg. (Renate Ludwig / Peter Marzolff: Der Heiligenberg bei Heidelberg). - Buchanzeige mit Inhaltsangabe (Heidelberg-Seite von Surfin' Oberrhein); s.a. Buchanzeige: Der Heiligenberg bei Heidelberg (Stadtblatt, Ausgabe Nr. 24, 16. Juni 1999)

Der Heiligenberg bei Heidelberg: Thingstätte - Michaels-Basilika - Heidenloch (Heidelberg, meine Stadt)

Archäologie des Heiligenberges bei Heidelberg (Institut für Ur- und Frühgeschichte und vorderasiatische Archäologie, Universität Heidelberg). - Projektbeschreibung mit Liste der Veröffentlichungen des Projektleiters Peter Marzolff, Darstellung des Michaelsklosters auf dem Heiligenberg von M. Merian aus der "Topographia Palatinus Rheni".

Heiligenberg (Heidelberg) (Wikipedia)

Vogt Berthold der Ältere von Lorsch - Mibegründer der Lorscher Zelle Sankt Stephan auf dem Heiligenberg bei Heidelberg (aus: Stiftungsurkunde für das Kloster Gottesaue; mit einer vorzüglichen Beigabe von "Hilfen" verschiedener Art)

Die Thingstätte auf dem Heiligenberg (unbekannter Künstler, Probedruck, um 1934) (Kurpfälzisches Museum Heidelberg: Kunstwerk des Monats, Januar 2003) (Surfin' Süden)

Neuenheim

Die Hirschgasse, Heidelberg, seit 1472. - Informationen über das Hotel. Darin "Zeitreise" - eine Zeitleiste zur Geschichte Heidelbergs mit Illustrationen, beginnend 5500 v. Chr.; teilweise die Hirschgasse betreffend. - Weiteres s. im Abschnitt Universität (Studentinnen und Studenten)

Fallenstein - Weber. Das Haus Ziegelhäuser Landstraße 17, Neuenheim - hier eine Aufnahme aus der Bilddatenbank der Universität Heidelberg - gehörte jahrzehntelang zu den kulturellen Mittelpunkten Heidelbergs. Zum Fallensteinschen Haus vgl. weitere Mitteilungen. - Über zehn Jahre lang, von 1850-1860/61 nennen die Heidelberger Adreßbücher Georg Gottfried Gervinus als Mitbewohner, der mit dem Eigentümer, Georg Friedrich Fallenstein, und dessen Familie eng befreundet war. - Durch Fallensteins mit dem Juristen Max Weber sen. (31.5. 1836 - 10.8. 1897) verheiratete Tochter Helene kam das Haus in den Besitz der Familie Weber, über deren verwandtschaftliche Beziehungen Guenther Roth umfassend informiert (Max Webers deutsch-englische Familiengeschichte [Signatur UB Heidelberg: 2001 A 3508]; vgl. Besprechungen unter Hinweise für Familien- und Wappenforscher II).
Wo die Universität zu Hause ist:
Max-Weber-Haus (Oliver Fink, in: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Alumni Revue, März 2005). - "Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass die Mitte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Geheimen Finanzrats Georg Friedrich Fallenstein erbaute Villa Heidelbergs traditionsreichstes Professorenwohnhaus ist. Gelebt haben hier unter anderem der Historiker Georg Gervinus und der Theologe Ernst Troeltsch. Anfang des 20. Jahrhunderts zog dann ein prominenter Enkel Fallensteins ein: Max Weber, der Begründer der modernen Sozialwissenschaften."

Neuenheimer Landstraße 38, "Haus Felseck", später "Villa Felseck": Von der Gastwirtschaft zum Professorensitz. (Gervinus, Welcker und Ihne folgen nacheinander als Besitzer auf den Wirt "zum Steinbruch")

Philosophenweg 19, Villa Waldkirch s. Wilhelm Julius Waldkirch

Rohrbach

Zur Geschichte der Ortschaft Rohrbach (Homepage des Stadtteilvereins Rohrbach)

Schlierbach

Villa Bosch in Heidelberg: Geschichte, heutige Nutzung, Kunst. - Hier läuft das Projekt Deep Map (Entwicklung eines digitalen Touristenführers; European Media Laboratory - EML)

Kuriositäten um den Wolfsbrunnen / Urlaubstage auf dem Wolfsbrunnen. -

Inhaltlich weit ausholend berichtet Walther Eggert über den Besuch des Brautpaares Friedrich Wilhelm von Preußen und Luise von Mecklenburg-Strelitz (später König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen) im Mai 1793 in Heidelberg und am Wolfsbrunnen; vor dem Hintergrund der Ereignisse des 1. Koalitionskrieges, mit viel Lokalkolorit (Abschrift aus dem Heidelberger Fremdenblatt). - Große Internet-Präsentation: Luise von Preussen und ihre Zeit.

Gaststätte zum Wolfsbrunnen. Geschichte: 437 Jahre Wolfsbrunnen (Gaststätte zum Wolfsbrunnen). - Kurze, stimmungsvolle Zusammenfassung der Zeit 1465-1803, abbildung, Liste berühmter Gäste

Ziegelhausen

Aus einer Ziegelhütte wurde Ziegelhausen. Heimat der Wäscher und Bleelumpe. Von Thilde Hoppe (Stadtblatt, Ausgabe Nr. 13 · 31. März 1999). - "Berühmtester Gast Ziegelhausens war zweifelsohne der Komponist Johannes Brahms, der vom 20. Mai bis 15. September 1875 im Haus des Kunstmalers Anton Hanno wohnte."