Heidelberg
in der Frühen Neuzeit (1508–1693). Ein multimediales
Forschungsprojekt zur Geschichte der Stadt vom konfessionellen Zeitalter bis
zur Zerstörung.(Institut
für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde (FPI)).
- Schwerpunkt: Sozialtopographie (Beispiel: Kernaltstadt nördlich der Hauptstraße, westliche Seite - detailliert aufgearbeitet
bis zu einzelnen Baublöcken und Häusern)
Die
gereimten deutschen Heidelberger Grabschriften aus dem 16. Jahrhundert.
Hrsg. von Hans Arnfrid Astel. - Lyrische Hefte - Zeitschrift für
Gedichte, Nr. 3, Juli 1959 (u. a. Kurfürsten Ottheinrich, Friedrich
III. und Ludwig
VI. sowie Angehörige der kurfürstlichen Familie: Philipp Pfalzgraf bei Rhein (Bruder Ottheinrichs) und Maria Pfalzgräfin bei Rhein (Ehefrau Friedrichs III.) (Hans
Anfrid Anstel: Sand am Meer. Sinn- & Stilübungen / zeitlich)
Olympia
Fulvia Morata: Orationes, Dialogi, Epistolae, Carmina, tam Latina
quam Graeca : cum eruditoru[m] de ea testimoniis & laudibus. Hippolytae
Taurellae elegia elegantißima. - Volltext, mit Lebenslauf und Porträt
der der gelehrten Frau (MATEO - Mannheimer Texte online).- Seit Juli 1554 mit ihrem Mann, dem Professor
der Medizin Andreas Grundler, und ihrem Bruder Emilio in Heidelberg. Sie starb
am. 26. Oktober 1555, Grundler und Emilio erlagen wenige Wochen später
der Pest.
Gedenktafeln
für Olympia Fulvia Morata und Andreas Grundler in Heidelberg: Peterskirche
(Boris
Körkel: Olympia Fulvia Morata; Präsentation, mit umfangreicher Bibliographie)
Olympia
Fulvia Morata (1526-1555): Die geistige Zierde des 16.Jahrhunderts (Maike Vogt-Lüerssen, Maikes
Frauen- und Alltagsgeschichte)
Janus Gruterus (eigentl. de Gruyetere) (1560-1627) wird 1595 a.o. Prof. der Geschichte an der Universität Heidelberg
(MATEO, Mannheimer Texte Online: CAMENA-Kurzbiographien)
DVD: Heidelberg
1620 und heute (Zeitreisen. Timetravel).
- Aus der Ankündigung des Herstellers, Heidelberg, 17.11.2005, profact:
"Detailgetreue 3D-Rekonstruktion ermöglicht einen virtuellen Ausflug
vom Mittelalter in die Neuzeit."
Wundergesicht
der drei Sonnen. Unidentified Artist. Broadside announcement of
celestial phenomena. Heidelberg, Germany, 1622. Engraving (aus: Adler
Planetarium & Astronomy Museum)
Der
Tilly-Fund, aus dem Kurpfälzischen Museum in Heidelberg (Der
Winterkönig, der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz. 9. Mai
bis 2. November 2003, Stadtmuseum Amberg). - Etwa 300 Fundstücke aus
dem Lager der bayerischen Truppen vor Heidelberg im Sommer 1622
Heidelbergische
Bibliotheca nach Rom geführet. "Die Bibliothec zu Heydelberg
/ deren in diesem Schreiben gedacht / so in gantz Europa bißhero sonderlich
berühmt gewesen / ist im December 1622. auß der
HeyligenGeistKirchen genommen / mehrentheils in Faesser eingepacket / und
zum theil nach Rom / zum theil an andere Orth verschicket worden. Damahls
wurde auch durch angeschlagene Mandata den außgewichenen Heydelbergischen
Bürgern angedeutet / sich inner 6. Wochen wieder in ihren Haeusern einzustellen
und dieselbe zu bewohnen: Item daß die Landleuth das Feld wieder awen
solten. Behandelter Zeitraum: 1619 - 1632;
(Universität Augsburg:
Digitales Dokumentenarchiv)
Heydelberg.
Geschichte Heidelbergs bis 1689 (Wagner,
Johann Christoph: Der Pfaltz am Rhein Staat- Land- Staedt- und Geschicht-Spiegel...
- Augsburg: Koppmayer, 1690. / MATEO
- MAnnheimer TExte Online)
Roland
Vetter: Heidelberga Deleta. Heidelbergs zweite Zerstörung im Orléansschen
Krieg und die französische Kampagne von 1693. (Buchanzeige verlag
regionalkultur, wie oben)
Perkeo (eigentlich Clemens von Heidelberg) (Wikipedia). Hofnarr Kurfürst
Carl Philipps. - Literaturzusammenstellung s. Perkeo,
der Zwerg von Heidelberg (Sagenhaftes
Heidelberg. Von Rittern, Zwergen und anderen Merkwürdigkeiten. Eine
der Literaturauswahllisten der Universitätsbibliothek Heidelberg)
Kaiser Franz I. und Kaiserin Maria Theresia reisen am 27.9.1745 von Frankfurt nach Heidelberg (Region:
Bickenbach: Stadtinfo)
Thomas Jefferson in Heidelberg (Brief
an Maria Cosway vom 24. April 1788). - Vgl. "Memorandums
on a Tour from Paris to Amsterdam, Strasburg, and back to Paris" March
3, 1788, p. 64-449: 13.-15. April, Mannheim, Dossenheim, Heidelberg, Mannheim,
Karlsruhe (University of Virginia Library, Electronic text Center, Jefferson
Digital Archive). - Außer den touristischen "Spots" besuchte er
auch die Angoraziegenzucht
Kurfürst Carl Theodors in Dossenheim.
Das spätere preußische Königspaar - Prinz
Friedrich Wilhelm von Preußen (Friedrich Wilhelm III.) und Prinzessin
Luise von Mecklenburg-Strelitz - in der Verlobungszeit im Mai 1793 in Heidelberg s. Wolfsbrunnen.
- Umfangreiche Präsentation: Luise
von Preussen und ihre Zeit (Hans Dieter Müller)
Der "Heidelberger Brückensturm" am 16. Oktober 1799.
Zum historischen Hintergund des Rottmann-Bildes. Von Ursula Perkow. Volltext
des Beitrags im Jahrbuch des Stadtteilvereins Handschuhsheim, 1999, S. 29-40 (Lars-Holger
Thümmler: Österreichische
Militärgeschichte). - Literaturempfehlung (Buchanzeige):
Friedrich Rottmann. Aquarelle, Radierungen und Kupferstiche aus dem Besitz
des Kurpfälzischen Museums der Stadt Heidelberg. (Aus Heidelberger Sammlungen,
Bd.10). Hrsg. u. komment. v. Sigrid Wechssler. Heidelberg 1995. Friedrich
Rottmann (17681816), Zeichenmeister der Universität Heidelberg,
machte sich einen Namen nicht zuletzt durch seine Darstellungen historisch
interessanter Ereignisse in Heidelberg (und Umgebung), die er als Augenzeuge
miterlebte. - Sein Name wird meist in einem Atemzuge genannt mit dem seines
wesentlich berühmteren Sohnes Carl Rottmann
Die Heidelberger Tages-
und Wochenzeitungen - im Bestand der UBHD mit dem Jahre 1807 beginnend
- bilden einen unerschöpflichen Quellenfundus vom Anfang des 19. Jahrhunderts
bis in die Gegenwart. Übersicht: Alte Heidelberger Zeitungen
Der
Dichter als Herz der Welt. Joseph von Eichendorffs Heidelberger
Inspirationen/ Von Otto A. Böhmer (Wiener
Zeitung, Feuilleton-Archiv, 17.08.2001; Artikelaus dem EXTRA Lexikon).
- Heidelberg im Sommersemester 1807
Friedrich
Rottmann: Blutgericht über den Hölzerlips und seine Gesellen
auf dem Heidelberger Marktplatz, am 31. Juli 1812. Kurpfälzisches
Museum Heidelberg, Kunstwerk des Monats Juli 2003 (Badische
Heimat: Landeskunde online / Surfin'
Süden)
Jung-Stilling
und Zar Alexander I. Pawlowitsch (quellenkritische Bemerkungen,
aus Johann
Heinrich Jung genannt Jung-Stilling).
- Betr. u.a. den Besuch Zar Alexanders in Heidelberg im Dezember 1813
Juni 1815 in Heidelberg: Zar Alexander
I. von Rußland und Kaiser
Franz I. von Österreich (Vgl. Karlstraße
4). - Zu den Begegnungsstätten gehörte das Barockschlößchen
der Markgräfin
Amalie von Baden in Rohrbach.
- Das oft genannte "Drei Monarchen-Treffen" mit König Friedrich
Wilhelm von Preußen als Drittem im Bunde (so z. B. Stadtgeschichte
Heidelberg 17.-19. Jahrhundert, in "Heidelberg24", und Geschichte
des Palais Boisserée) ist Legende. - Unter den übrigen Prominenten
im alliierten Hauptquartier: Clemens
Fürst von Metternich. - Amalie
(Friederike Amalie), Markgräfin von Baden, geb. Landgräfin von
HessenDarmstadt (die Porträtsammlung
im Internet; Porträt-Antiquariat Klaus Hille, Berlin): Kupferstich-Brustbild
(Kupferstich um 1820) und Kurzbiographie. - Wichtigste zeitgenössische
Quelle: Theophor Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg. Heidelberg
1815, 152, 8 S. (UB HD Signatur Barth 19 RES). Zur Biographie des Autors, Stadtpfarrer
Dittenberger (Biographisch-Bibliographisches
Kirchenlexikon, Bd. I (1990), Sp. 1334-1335, Autor: Friedrich Wilhelm
Bautz)
Friedrich
Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg (Kurpfälzisches
Museum Heidelberg: Kunstwerk des Monats, März 2004). - "'Merkwürdig'
im ursprünglichen Sinn des Wortes war für die Einwohner Heidelbergs
der Frühsommer des Jahres 1815, als die Stadt vom 24. Mai bis zum 24.
Juni Mittelpunkt Europas war. Der protestantische Stadtpfarrer Friedrich Dittenberger
hat die Ereignisse in seinem Buch 'Die Kaiser in Heidelberg' festgehalten,
das 1815 in dem renommierten Verlag Mohr und Zimmer in Heidelberg erschienen
ist. [...] Pfarrer Dittenberger beschließt seinen
Bericht mit zwei Gedichten, die während der Anwesenheit der hohen Monarchen
in Heidelberg erschienen sind, 'An den Kaiser Franz l. von Österreich
in Heidelberg' und 'Der Abend des 5ten Junius 1815 in Heidelberg', aus der
Feder von Helmina von Chezy. Allein rund 70.000 Mann russischer Truppen hatten
in diesen Wochen den Weg durch Heidelberg nach Westen genommen, Friedrich
Rottmann hat in einem seiner letzten Aquarelle den 'Einzug der Russen in Heidelberg
1815', dieses denkwürdige Ereignis, im Bild festgehalten." - Abbildung: Friedrich Dittenberger: Die Kaiser in Heidelberg.
Heidelberg bei Mohr und Zimmer. 1815 Inv. Nr. SG 233; Text von Frieder Hepp.
Der Geologe Prof. Karl Cäsar von Leonhard (Wilhelm Gümbel, ADB Bd. 18, S. 308-311), seit 1818 in Heidelberg, pflegte ein weitgespanntes Netz
persönlicher Bekanntschaften und machte sein Haus Klingenthorstraße
C 272 zu einem der kulturellen Mittelpunkte Heidelbergs.
Er korrespondierte und und tauschte Mineralien mit Goethe (s. Goethe
Briefrepertorium, Sortierung
nach Empfänger, und Briefe
an Goethe, Regestausgabe, Sortierung nach Absender;
s. a. "Die
Stadt in ihrer Lage hat etwas Ideales". Goethe fand in Heidelberg
eine "mütterliche Freundin" und das Vorbild zur Suleika des
"Divan", von Katrin Bischl, Unispiegel
Universität Heidelberg 3/99). - Zu den bedeutenden Besuchern, derer
er in seinen Erinnerungen "Aus unserer Zeit in meinem Leben" gedenkt,
gehörten vor allem Freunde der Mineralogie, wie z. B. Stephan Viktor,
Erzherzog von Österreich: Archduke
Stephan Franz Victor of Habsburg-Lorraine (1817-1867) (Who's Who In Mineral
Names) Rocks &
Minerals, Nov 1, 2003, by Bernhard Sick (HighBeam
Library Research); daneben auch gefeierte Künstler wieder Komponist
und Klaviervirtuose Franz Liszt (s. Ein
Virtuose bittet zum Tanz).
Eine einmalige Quelle für die Personen- und Familienforschung
in Heidelberg, 1839-1945: Alte
Heidelberger Adressbücher jetzt im Netz Universitätsbibliothek
Heidelberg hat in Pionierleistung 40.000 Seiten digitalisiert (Damals
- Geschichte Online: News). - Überzeugen Sie sich selbst: Heidelberger
Adreßbücher - digital
Leopoldstraße in Heidelberg 1840-1950 (Homo
Heidelbergensis mathematicus) - Chronik der Hausbesitzer mit einer Auswahl
von Haus- bzw. Wohnungsmietern; auf Grundlage der Adreßbücher erstellt
zur Vorbereitung eines historischen Stadtrundgangs. - Ludwig Merz erinnerte
sich: "Der Name der Anlage hat verschiedentlich gewechselt. Zunächst
hieß sie Leopoldstraße, zu Ehren des damaligen Großherzogs
von Baden. Nach der Großherzogin Sofie wurde dann die Sofienstraße
benannt. Im Volksmund hieß die Leopoldstraße vor dem ersten Weltkrieg „Russenallee“. Der Grund war der, daß damals
viele Russen der gehobenen Gesellschaft dort wohnten oder in Pensionen weilten.
Schließlich erhielt sie den Namen Friedrich Eberts als einem Sohn Heidelbergs.
Der „Wredeplatz“ heißt jetzt „Ebertplatz“, wie
Wrede ein Sohn unserer Stadt.
Willy Birkenmaier: Das russische Heidelberg. Zur Geschichte der deutsch-russischen
Beziehungen im 19. Jahrhundert. Heidelberg 1995 [Signatur UB Heidelberg: 95 A 4650]. - Buchpräsentation mit Inhaltsbeschreibung, Klappentext,
Vorwort des Autors; Lebenslauf
und Veröffentlichungen W. Birkenmaiers; Russisch-Links und weitere
interessante Seiten
Willy Birkenmaier: Biographisches Lexikon des russischen
Heidelberg. 2. Aufl. Heidelberg 1998. (Russica palatina ; 27) [Signatur UB
Heidelberg: Sonderstandort LSA His-OX 046; Signatur
2000 A 4480; Titelaufnahme enthält Rezension von Wolfgang Kasack.
- Bd. 2: Heidelberg 2002 (Russica Palatina; 38)
Nahverkehr in Heidelberg (Wikipedia)
Die
Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg stellte von 1862 bis
1958 Eisenbahnwaggons und Straßenbahnen her (Wikipedia).
- 1944 lieferte die Firma die "Kriegsstraßenbahnwagen" nach
Wien, die dort ihrer Herkunft wegen die "Heidelberger" genannt wurden. Abbildungen der
heute in der Sammlung "Wiener
Tramwaymuseum" (WTM) aufgestellten Wagen
Ludwig Feuerbach: Vorlesungen über das Wesen der Religion (Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft,
Nürnberg). Vortrag vor der Gesellschaft für
kritische Philosophie am 26.04.2000 von Joachim Goetz (Nürnberg). - Zur
Beleuchtung des historischen Hintergrundes geht der Referent ausführlich
auf Feuerbachs Beziehungen zur Familie des Heidelberger Philosophieprofessors
Christian Kapp ein und behandelt auch das sich seit 1841 entwickelnde
Verhältnis zu dessen Tochter Johanna. - Lesen Sie auch: Ludwig Feuerbach in Heidelberg (Berichte über Feuerbachs Vorlesungszyklus)
August
Heinrich Hoffmann von Fallersleben. und die Frauen (Hoffmann
von Fallersleben; eine Seite des Müller-Lüdenscheidt-Verlags).
- 1847 findet man auch ihn in der Schar der Verehrer der Johanna Kapp.
Heidelberg
zur Zeit der Revolution 1848/49 (Fachbezogene
Informationen Geschichte: Revolution
1848/49)
1848 s. a. Studentenauszug
nach Neustadt
Schöne
Brücke... (Gottfried Keller Homepage: Heidelberg
1849). Vgl, auch: online
Edition der Briefe von und an Gottfried Keller; Erg. zur Buchedition der
Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (HKKA).
- Gottfried Kellers Huldigung an Johanna Kapp, die er 1848/49 in Heidelberg
kennengelernt hatte. Auf seine Liebeserklärung hin gestand sie ihm am 7. November 1849 ihre Liebe zu Ludwig Feuerbach. - Text des Gedichtes,
Faksimile, kurze Erläuterungen. - Zu Keller vgl. Gottfried Keller (Die
deutschen Klassiker; Werke, Biographie, Bibliographie)
Wolfgang
Klötzer: Heinrich von Gagern (1799-1880). Briefe und Reden.
Ein Editionsunternehmen der Hessischen Historischen Kommission (AHF. Arbeitsgemeinschaft
außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik
Deutschland: Forschungsberichte,
Jahrbuch 2002). - Im Mai 1852 zieht Heinrich von Gagern mit Familie
nach Heidelberg, um dem "Heidelberger Kreis" der Freunde um Gervinus,
Häusser, Wilhelm Beseler, Welcker u.a. näher zu sein. - Klötzer
berichtet nicht nur über das Editionsunternehmen, sondern geht auch ausführlich
auf die Biographie Gagerns und seine führende Rolle in der Geschichte
der deutschen Einheitsbewegung ein. Mit umfangreichen Literaturangaben im
Anmerkungsapparat.
Christian
Karl Josias Freiherr von Bunsen, Diplomat und Gelehrter (1791-1860)
(Biographisch-Bibliographisches
Kirchenlexikon, Bd. I (1990), Sp. 811-812, Autor: Friedrich Wilhelm Bautz).
- Lebte von 1854-1859 mit Familie in der "Villa Charlottenberg",
während dieser Zeit einer der gesellschaftlichen Mittelpunkte jenseits
des Neckars. - Biographie, Angehörige s. a. Bunsen,
Baron von (Love to Know Free Online Encyclopedia, basierend auf der elften
Auflage der Encyclopaedia Britannica; The
1911 Edition Encyclopedia); Christian
Karl Josias Freiherr von Bunsen, preußischer Diplomat, Archäologe,
kirchenpolitischer Schriftsteller (Reinhold Pauli in ADB, Bd. 3, S. 541-552,
Volltext, PDF-Datei; weitere Informationen bietet das Digitale
Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen).- Christian Karl Josias von Bunsen:
Teile des Nachlasses in verschiedenen Institutionen (Kalliope
Portal. Verbundsystem für Nachlässe und Autographen)
Waggonfabrik Fuchs, 1862 bis 1958,
s. Öffentlicher
Personennahverkehr (seit 1840)
Carl Metz (1818-1877), Heidelberg - Begründer der Freiwilligen Feuerwehr Deutschlands.
Mit Ergänzungen unter Zum
Gedenken an Carl Metz; Bilder,
z. B. Carl
Metz und seine Feuerwehr; Fabrikgebäude von Carl Metz in Heidelberg; Landspritze von Carl Metz; (www.Feuerwehrgeschichte.de,
von Christian Blinzler)
Das
Grandhotel: Der Europäische Hof - Hotel Europa Heidelberg: erbaut 1865, vier Jahrzehnte später (1906) erworben von Fritz
Gabler, dem Großvater des heutigen Leiters (Hallo
Rhein-Neckar! Das Online-Magazin für die Region)
Ludwig Häusser stirbt am 19. März 1867 (August von Kluckhohn,
in ADB Bd. 11, S. 100-112; weitere Informationen bietet das Digitale
Register ADB/NDB unter dem gesuchten Namen). - Teile des Nachlasses in
verschiedenen Institutionen (Kalliope
Portal. Verbundsystem für Nachlässe und Autographen)
Reichspräsident
Friedrich Ebert (1871-1925). - Besuchen Sie die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte:
Biographie, mit ausfürhlicher Darstellung der Kindheit
und Jugend in Heidelberg, 1871-1885 (hier geboren am 4. Februar 1871)
Georg
Gottfried Gervinus stirbt am 18. März 1871 in Heidelberg
Die
Gründung der Heidelberger Zementfabrik (schifferdecker.net).
- Im Frühjahr 1873 gründete Johann
Philipp Schifferdecker das Portland-Cement-Werk-Heidelberg
Mark Twain in Heidelberg, 6. Mai - 23. Juli 1878: A Tramp Abroad.
Im Rahmen einer Übung des Fränkisch-Pfälzischen
Instituts des Historischen Seminars der Universität Heidelberg unter
Leitung von Dr. Jochen Goetze und Kilian Schultes erstellt von Martin Wenger.
- Volltext in Englisch und Deutsch, zahlreiche Illustrationen, Links, Literatur;
s. a. At
the Students' Dueling Ground, innerhalb der Zusammenstellung einiger Links
zum Studentenleben (Studentinnen
und Studenten) auf der hier vorliegenden Seite
Georg Weber veröffentlicht: Heidelberger Erinnerungen: am Vorabend
der fünften Säkularfeier der Universität. Stuttgart: Cotta,
1886 [Signatur UB Heidelberg: B
5244-8]
Dr.
José Rizal (1861- 1896), der philippinische Freiheitsheld
in Heidelberg und Wilhelmsfeld (Germany) (Uli's
Nest). - Rizal hielt sich vom 3.2.1886-9.8.1886 in Heidelberg
auf (Wohnung im Hause Grabengasse 12), um bei Prof. Otto Becker in der Augenklinik
seine Studien der Augenheilkunde fortzusetzen. - Mit Briefen aus dieser Zeit
an seine Familie in Calamba, Philippinen
José
P. Rizal (Sir Peter Eisele). - Im Kapitel der Zeichner
J. P. Rizal u. v. a.: Die Pfarrfamilie [Pastor Karl Ullmer in Wilhelmsfeld],
gezeichnet von José Rizal im Juni 1886. Portrait
drawings of Pastor Ullmer and his family. Bei dieser Familie war Rizal
von April bis Juni zu Gast.
José
Rizal - Der Nationalheld der Philipinen (1861-1896), 1886 als Student
der Augenheilkunde in Heidelberg (Heidelberg
Fuehrungen mit Flair. Von der Heidelberger Gästeführerin Isabel
Ritter-Göhringer)
Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi) in
Heidelberg: Aufenthalte im Haus Molkenkurweg
1 (Galerie
am Schloß, Edmée Rüdt). - In der Wiener Hofburg wurde
aus Anlaß der 150. Wiederkehr des Hochzeitstages des Kaiserpaares ein Sisi-Museum eingerichtet: s. Der
Standard, Wissenschaft, 30. April 2004. - Umfangreiche Bibliographie über
die Kaiserin: Elisabeth,
impératrice d'Autriche, 1837-1898 Annotations de Yvon Allard, Donald
Larochelle et Pierre Vézina Septembre 1998 (Services
documentaires multimédia (SDM))
Valerieweg
und Elisabethenweg (Stadt
Heidelberg: Altstadt-Information). - Die Wege tragen ihre Namen zur Erinnerung
an die Besuche der Kaiserin und ihrer Tochter zwischen 1883 und 1890. - Kurzinformation
mit Bild
Chronik
der Stadt Heidelberg 1893-1914 (Digitalisierte Literatur der Universitätsbibliothek
Heidelberg). - Aus dem Inhalt: Entwicklung der Gemeinde als solcher, Gemeindeverwaltung
- Bauliche Entwicklung der Stadt - Kirche, Schule, Universität und Kunst
- Politisches, industrielles und Vereins=Leben - Leistungen des Gemeinsinns;
Armen= und Krankenwesen - Versammlungen, Festlichkeiten, Ausstellungen, Sehenswürdigkeiten
- Verkehrswesen - Übersicht über die Witterungsverhältnisse
- Bevölkerungsvorgänge, Sterblichkeit, Totenschau - Vorträge
Adolf Schmitthenner, Pfarrer und Schriftsteller. * 4.5. 1854
in Neckarbischofsheim, † 22.1. 1907 in Heidelberg (Biographisch-Bibliographisches
Kirchenlexikon, Bd. XXVI (2006), Autor: Christoph Schmitt). - 1893 wird Schmitthenner Stadtpfarrer in Heidelberg. - Unter seinen zahlreichen
Werken erreichte vor allem der 1908 posthum erschienene und danach vielfach
neu aufgelegte Roman
"Das deutsche Herz" (Projekt Historischer Roman) einen großen
Bekanntheitsgrad: die nach einer älteren Vorlage dramatisch ausgesponnene
Geschichten um den eingemauerten Ritter in der Tiefburg in Handschuhsheim,
den Tod des im Zweikampf gegen Friedrich von Hirschhorn gefallenen (Johann/
Hans von Handschuhsheim) und die Erfüllung des Fluches der Mutter, der
"Beußerin von Ingelheim". - Zum Grabmal des "letzten
Ritters von Handschuhsheim" vgl. Grabschrift
für Hans von Handschuhsheim und seine Schwester Barbara
Der
König in Heidelberg (1907). Beziehungen Thailand-Heidelberg: Besuchsprogramm
König Chulalongkorns in Heidelberg vom 4. bis 6. Juni 1907.
- Quelle: Heidelberger Zeitung, 5.6.1907 (Christian Braun: Die
Reisen König Chulalongkorns (Rama V.) nach Deutschland in den Jahren
1897 und 1907. The journeys of King Chulalongkorn to Germany in 1897 and 1907.
(Eine Ausstellung der StudentInnen des Magisterstudienganges Germanistik der
Faculty of Arts, Chulalongkorn University, Bangkok 1997). - König
Chulalongkorn, Rama V (1868-1910). - His Majesty King
Chulalongkorn, Fifth Rama of the Chakri Dynasty (The
Siamese Royalty of Personal Fascination). - Rama V Cult in Thailand (Religion
in Modern Asia newsletter: Special Report. Institute for Japanese Culture
and Classics, Kokugakuin University, 1999). - Die
Thai-deutschen Beziehungen zur Zeit König Chulalongkorns (Pdf-Datei) (Prof. Dr.
rer. nat. Rudolf Baierl: Thailand-Deutschland)
Prince Rangsit of Chainad. From: A Pillar of the Kingdom. The Birth of
Chulalongkorn University. Bangkok: Chulalongkorn University Press, 1994 (Chulalongkorn
University: History). - Brustbild, Angaben zur Person und Beitrag "Prince
Rangsit of Chainad's Opinion: 'Chulalongkorn University'"
Prinz
Rangsit, HRH Rangsit Prayurasakdi, Prinz von Jainad (Chainad) (Wikipedia)
Rangsit,
Prince of Chainat (Free
Encyclopedia - Encyclopedia BETA)
HRH
Rangsit Prayurasakdi, Prinz von Jainad (Chainad) (* 12. November 1885
in Bangkok; 7. März 1951 ebd.), Staatsbeamter und Prinzregent von Siam
(basiert auf dem Artikel Prince Rangsit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia)
(Koordinaten - Softwarelösungen
zur Entfernungsberechnung)
Prinz Rangsit (von Siam / von Thailand), Sohn des Königs
Chulalongkorn, studierte WS
1905/06-WS
1912/13 (Adreßbuch
der Universität) in Heidelberg und fand hier seine Frau.
Am 28. August 1912 heiratete er die Heidelbergerin Elisabeth Scharnberger
(1892 - 1973) ((Mom
Elisabeth) Elisabeth Scharnberger; RootsWeb.com)
Familiärer Umkreis der Elisabeth Scharnberger:
Seelos (Heimat-Portrait – Der
Kunstmaler Eugen Seelos; aus: Bühlertal,
Luftkurort im Schwarzwald). - "Ausgedehnte Reisen mit der thailändischen
Königsfamilie kamen dem künstlerischen Schaffen von Seelos sehr
zugute. Die Tochter Elisabeth Scharnberger von Seelos Cousine Anna hatte sich
1913 [muß heißen 1912] mit dem siamesischen Prinzen Rangsit verheiratet,
der sich zum Studium in Heidelberg aufhielt. Eine langjährige, freundschaftliche
Beziehung entstand." - Die Seelos-
Ausstellung des Museums
Geiser Schmiede, Gemeinde Bühlertal (9. Oktober 2005-Ende Juni 2006)
zeigte auch ein Gemälde Heidelberger
Schloß und Alte Brücke aus dem Jahre 1928.
Heidelberger
Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg. Prof. Dr. Folker Reichert (Stuttgart)
schilderte am 19. Oktober 2001 in der Alten Aula die Rolle der Heidelberger
Hochschullehrer im Ersten Weltkrieg (Text im Wortlaut) (Universität
Heidelberg: Presse)
Karl Hampe. Kriegstagebuch 1914-1919. Herausgegeben von Folker
Reichert und Eike Wolgast. Geleitwort von Klaus Hildebrand. München
2004 (Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts. Bd. 63) [Signatur
UB Heidelberg: 2004
A 2380] (Anzeige der Neuerscheinungen der Historischen
Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften). - Einen ersten
Einblick verschafft die Darstellung
des Forschungsprojekts durch Folker Reichert, mit dem Faksimile einer
Seite des Tagebuchs (Universität Stuttgart, Historisches
Institut)
Alltag
an der Heimatfront. Das Tagebuch des Historikers
Karl Hampe: Ein einmaliges Zeugnis zur Mentalitätsgeschichte des Ersten
Weltkrieges. Von Volker Ullrich (DIE ZEIT, 5.8.2004, Nr.33)
K. Hampe: Kriegstagebuch, weitere Rezensionen. Michael
Epkenhans (H-Soz-u-Kult,
1.10.2004); Gerhard
Hirschfeld, Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart (Sehepunkte
5 (2005), Nr. 3)
Die
Wahrnehmung von Krieg und Politik Karl Hampe, Kriegstagebuch 1914-1919.
Von Professor Eike Wolgast (Ruperto
Online: Top-Thema November 2004)
Nachlass
des Heidelberger Historikers Karl Hampe wird an der Universitätsbibliothek
zusammengeführt: Am 10. April übergeben die Erben des bedeutenden
Heidelberger Historikers und Mediävisten Professor Dr. Karl Hampe der
Universitätsbibliothek Heidelberg den Nachlass ihres Vaters - Bereits
seit 1991 wird ein Teil in der Bibliothek aufbewahrt und kann nun vervollständigt
werden (08.04.2003 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) (Universität
Heidelberg: uniprotokolle)
Das
ehemalige Radium Solbad. Die nach fünfjähriger Bohrzeit 1918 zutage geförderte Radium-Solquelle weckte einen Traum: Heidelberg
sollte Kurstadt werden. (Seite des Immobilienprojektentwicklers Epple
& Kalkmann, der das denkmalgerecht sanierte historische Gebäude
heute als Geschäftssitz innehat). - Umfassende Informationen: Wilhelm
Salomon: Die Erbohrung der Heidelberger Radium-Sol-Therme und ihre geologischen
Verhältnisse [...] Berlin 1927. - Zur Biographie
des Verfassers: Adolf Wurm: Wilhelm
Salomon-Calvi , in: Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft,
Bd. 102 (1950), H. 1, 141-146 (E. Schweizerbart,
Borntraeger and Cramer Science Publishers)
"Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte mit Sitz in Heidelberg, dem Geburtsort des ersten demokratischen Staatsoberhaupts
in der deutschen Geschichte, ist vom Bundestag 1986 ins Leben gerufen worden.
Sie beherbergt neben der Geburtswohnung von Friedrich Ebert eine ihm gewidmete ständige Ausstellung, ein Archiv und eine Bibliothek."
(aus dem Grußwort
des Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte,
Jan Hoesch, zur Eröffnung der Ausstellung "Die Reichskanzler der
Weimarer Republik" am 19. Februar 2003 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen
Bundestags). - Friedrich Ebert, in
Heidelberg geboren (1871) und aufgewachsen, wird am 11.
Februar 1919 zum Reichspräsidenten gewählt.
König
Ananda Mahidol, Rama VIII (1935-1946), am 20. September 1925 in Heidelberg geboren, Sohn des Prinzen Mahidol Adulyadej, Prinz von Songkla
(Songkla Nakarind), und Enkel König Chulalongkorns. Älterer Bruder
Ramas IX., König Bhumibol Adulyadej. - Vgl. Rama
VIII. Ananda Mahidol (* 20. September 1925 in Heidelberg, † 9. Juni
1946 in Bangkok (Thailand) (Wikipedia.
Die freie Enzyklopädie); Phra
Chaoyuhua Ananda Mahidol (baanthai
Magazin). - Originaltext stammt von der Assumption University, 1997. Übersetzung
Hans Möller. Mit Bildnis, Ganzfigur. - Der Vater: HRH
Prince Mahidol of Songkla. The Father of Modern Medicine and Public Health
of Thailand (In commemoration of HRH Prince Mahidol of Songkla. 110th Birthday
Anniversary; aus Bangkok
Post)
St.
Raphael-Gymnasium in Heidelberg: Vom Leben und Sterben unter
einer Diktatur bis zum Neubeginn (Forum
online. Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg: Katholische Schulen
im Bereich der Erzdiözese Freiburg). - Der von Jürgen Layer anläßlich
der Verabschiedung der Leiterin der Realschule, Schwester Roswitha Völzgen,
verfaßte Beitrag behandelt die Jahre von 1930-1950/51;
im Mittelpunkt steht die "Leidenszeit unter der NS-Diktatur und das zwangsweise
Ende" - mit den Kapitelüberschriften "Anfang in politisch schwieriger
Zeit ", "Ja der Schule zur 'nationalen Erhebung'", "Von
der Anpassung zur Konfrontation"und "Auflösung trotz zahlreicher
Proteste.
Die
Nazis, der Fall Gumbel und die Heidelberger Universität (Christian
Jansen, Vortrag am 8. Mai 2001 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher
Sinti und Roma in Heidelberg; PDF-Datei). - "In diesem Konflikt der Jahre
1930-32 [...] zeigen sich exemplarisch die Argumente und Ressentiments wie
auch die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Studentenbewegung in der Weimarer
Republik." - Zu Gumbel s. a. Emil
Gumbel, Dozent in Heidelberg (Homo
Heidelbergensis mathematicus)
Herr
Waldkirch verrechnet sich. Wie die nationalsozialistische Pressekonzentration
sogar die treuesten Helfershelfer des Regimes überrollte (Udo Leuschner: Die
Presse der Stadt Mannheim vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis ca. 1980).
- Über Wilhelm Julius Waldkirch, ehemals Besitzer der Villa Waldkirch
am Philosophenweg 19 in Heidelberg. Mit Porträtphoto Waldkirchs und Abbildung
der Villa. - W. gehörte "zu den Zeitungskönigen der Provinz"
und war Gründer und Leiter des "Instituts für Zeitungswesen"
an der Universität Heidelberg
Theodor Heuss: 1943 Umzug nach Heidelberg und Beziehungen zum deutschen
Widerstand (Stiftung
Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus). - Wohnung des Ehepaares Heuss
1943-1945. Heidelberg-Handschuhsheim. Kehrweg 4 (Text mit Abbildung
des Hauses)
Projekt
Theodor Heuss. Ein biographisches Projekt in 7
Kapiteln, erarbeitet im Literatur- und Geschichtsunterricht der Klasse 13/2
der Theodor-Heuss-Schule
Reutlingen, Frühjahr 1998. - Ausführliche Darstellung, mit Literaturangaben.
Für die Heidelberger Zeit Kapitel Überleben
im Dritten Reich (u. a.: Arbeit an der Robert-Bosch-Biographie, Zwanzigster
Juli 1944 und Carl Goerdeler, Kriegsende); Heuss
in der Nachkriegszeit (Mitbegründer der Rhein-Neckar-Zeitung, Tätigkeit
als Journalist, Berufung zum "Kultminister"; auch die bekannte Anekdote
findet hier einen Platz: "Heuss wurde von einem amerikanischen Colonel,
der ihm den Vorschlag für die Ernennung zum Kultminister überbringen
sollte, in seinem neuen Wohnort in Heidelberg-Handschuhsheim beim Teppichklopfen
überrascht.")
Theodor
Heuss: Journalist, Politiker und Literat (cbr,
in: ruprecht, Heidelberger
Studierendenzeitung, Nr. 87 vom 07.12.2003)
Queen Silvia (The
Royal Court of Sweden). - Silvia Sommerlath, am 23. Dezember 1943 als Tochter des Kaufmanns Walther Sommerlath (Familie s. Carl
August Walther Sommerlath; Historiska
personer i Sverige och Norden) in Heidelberg geboren, wurde am 19. Juni
1976 durch die Heirat mit König Carl XVI Gustaf Königin von Schweden.
Silvia,
Königin von Schweden (Wikipedia)
Ausstellung "Kriegsende in Heidelberg am 30.
März 1945" im Heidelberger Rathaus (bis Ende April 2005).
Das Heidelberger Stadtblatt (Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg) berichtete am 30.3.2005: Vor
60 Jahren war der Krieg zu Ende. - Bericht über die Ausstellung aus
amerikanischer Sicht: Heidelberg
reflects on 60th anniversary of war’s end. By Michael Mowrer (HCA
- Heidelberg Center for American Studies)
Heidelberg
- Ostern 1945: Übergabeverhandlung in Dossenheim - Einmarsch
der Amerikaner (United States Army
Europe: History
Vignettes); beteiligte Personen: General William
A. Beiderlinden - Oberst Niessen - Sergeant Grimm - Fräulein
Anni Tham. Aus der Biographie W. A. Beiderlindens (1895-1981): "General Beiderlinden was
the one of the first recipients of the Drury College Alumni Association's
Distinguished Service Award, which he received in 1951 in recognition, among
other things, for his role in saving the city of Heidelburg during World War
II. The citation read: 'He recognized the international significance of the
accumulated learning of the ages, the culture, refinement and ideals of the
centuries stored at the University of Heidelberg, and thus became the savior
of Heidelberg.'" (Third
U.S. Army: History); unter den Literaturangaben: Armstrong, O.K. "How
Heidelberg Was Saved." Drama in Real Life. Reader's Digest. November,
1952. pp. 63-66
After successfully exploiting captured functioning German
phone systems during the Battle of Mannheim, on March 29, 1945, the 44th Infantry
Division approached it's next objective of Heidelberg (44th
Infantry Division: 60th Anniversary 1944-1945 2004-2005). - Quelle: Dr.
James Saunders United States Army Europe, Lecture Heidelberg Capture. Mit Abbildungen, darunter eine Porträtaufnahme von Brig.
Gen. William Beiderlinden, 44th I.D. Artillery Commander.
"Wir
harren, Christ, in dunkler Zeit…" Erinnerungen
an das Kriegsende 1945. Von Eberhard Grießhaber. In: Kirche auf dem
Weg, 8. Jg., Nr. 6, Mai 2005 (PDF-Datei)
(Katholische Kirche in Heidelberg). -
"Jedoch mit der Karwoche 1945 rückten die Kriegsereignisse immer
näher. Fliegeralarm und Übernachtungen in den Kellern wurden für
wenige Tage zur Gewohnheit. Die amerikanische Armee rückte von Norden
kommend über Ladenburg nach Heidelberg vor. Am Karfreitag (30. März
1945) war es noch möglich, am frühen Morgen in der Jesuitenkirche
die Karfreitagsliturgie mitzufeiern. In den fortgeschrittenen Morgenstunden
setzten die Amerikaner dann mit Booten (die ersten Boote sollen Ruderboote
des Heidelberger Ruderclubs gewesen sein!) nördlich der heutigen Theodor-Heuß-Brücke
(damals Friedrichsbrücke) über."
Theodor Heuss und die Besetzung Heidelbergs durch amerikanische Truppen 1945 (Stiftung
Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus). Hierzu: Theodor Heuss: Die
Besetzung von Heidelberg, Erlebnisbericht, aus: Eberhard Pikart (Hrsg.),
Theodor Heuss. Aufzeichnungen 1945-1947. Tübingen 1966, S. 40 ff.
103d
Infantry Division Signal Company Remembrances, Part 6; mit Erinnerungen
an Heidelberg, 10. bis 20. April 1945)
General George
Smith Patton (Encyclopaedia
Britannica); nach einem Verkehrsunfall in Mannheim-Käfertal am 21.
Dezember 1945 in Heidelberg gestorben
George
Smith Patton, jr. (* 11. November 1885 in San Gabriel, Kalifornien; †
21. Dezember 1945 in Heidelberg) war ein General der US Army (Wikipedia)
George
Patton (Go2War2.nl, alles
over de tweede wereldoorlog)
Lucky Forward Headquarters: The
George S. Patton, Jr. Historical Society
Vier Kriegsherren gegen Hitler. George
S. Patton jr.: Verdammt zum Krieg Ein Film von Wolfgang Schoen (Vorbericht
zu der Fernsehsendung am 25.10.2001). - Eine Aufzeichnung ist als Videokassette
in der UB Heidelberg verfügbar
"Das US Oberkommando hat sich in Heidelberg niedergelassen.
Das Stadtbild ist von zahlreichen Uniformen gekennzeichnet. Die Bevölkerung
gewöhnt sich an das viele Militär, die Militärpolizei ist allgegenwärtig
und gefürchtet." (Gedichtetruhe.de.Verschenketexte.
Lyrik von Maria Holzschuh). - Beginn des Kapitels "Wiederaufbau"
aus den Memoiren 1921-1998 von Maria Holzschuh; betrifft die Jahre 1945-1947
Heidelberg 1945. Hrsg. Jürgen C. Heß ... in
Verbindung mit Detlef Junker und Eike Wolgast. Stuttgart 1996. Inhaltsverzeichnis (DAV Buchhandlung)
[Signatur UB Heidelberg: 96
A 5398]
Heidelberg
1945. Vortrag im Deutschen Sinti-
und Roma-Zentrum Heidelberg von Werner Pieper (Grüne
Kraft). - Detailreiche Darstellung aufgrund von Zeitzeugen- und Zeitungsberichten;
in einem kleinen Exkurs wird die Familie Landfried behandelt,
von der Übernahme der Wirtschaft "Zum Goldenen Herz" (dann
"Zum Faulen Pelz") im Jahre 1668 bis hin zur Geschichte der Verteilung
von 600.000 Päckchen Tabak bei der Firma J. P. Landfried in der ersten
Nachkriegszeit.
Friederike
Reutter: Heidelberg 1945-1949. Zur politischen Geschichte einer
Stadt in der Nachkriegszeit [Signatur UB Heidelberg: 94
C 3789]. (Buchanzeige verlag
regionalkultur)
Birgit
Pape: Kultureller Neubeginn in Heidelberg und Mannheim 1945-1949,
C. Winter Verlag, Heidelberg 2000 [Signatur UB Heidelberg: 2000
A 7158]. (Rezension von Thomas Schlemmer, Archiv
für Sozialgeschichte Online)
Nicolaus Sombart: Rendezvous mit dem Weltgeist. Heidelberger
Reminiszenzen 1945-1951 [Signatur UB Heidelberg: 2000
A 9100]. - Besprechung: Das
Weltkind in der Provinz. Nicolaus Sombarts "Heidelberger Reminiszenzen",
von Michael Buselmeier (Die Zeit, Archiv)
Nicolaus
Sombart: Rendezvous mit dem Weltgeist (Perlentaucher.de).
- Klappentext, Auszüge aus Rezensionen verschiedener Zeitungen, Informationen
zum Autor
Michael
Angele: Rendezvous mit dem Weltgeist. Widersprüchlichkeiten eines
Dandy. Ein Porträt des »Salonanarchisten« Nicolaus Sombart
(Freitag 33. Die Ost-West-Wochenzeitung)
Theodor
Scharnholz: Heidelberg und die Besatzungsmacht. Zur Entwicklung der Beziehungen
zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49–1955)
[Signatur UB Heidelberg: 2002
A 9464]. (Buchanzeige verlag
regionalkultur, wie oben)
50
Jahre Heidelberger Hauptbahnhof (Landesportal
Baden-Württemberg) (Am 5. Mai 1955 wurde der neue
Heidelberger Hauptbahnhof als erster Bahnhofsneubau nach dem Krieg feierlich
eröffnet.)
50
Jahre neuer Heidelberger Hauptbahnhof. Heidelberger Zentralstation feierte
Jubiläum (aus: Josef Kaiser: 50 Jahre neuer Heidelberger Hauptbahnhof
/ Von den Anfängen bis zum modernsten Bahnhof Deutschlands, erschienen
bei pro MESSAGE OHG, Ludwigshafen am Rhein) (Pro
Bahn. Rhein-Neckar)