Prorektoren-Wahl

Der Große Senat der Universität Heidelberg wählte in seiner Sitzung am 28. Juni 1999 Prof. Dr. Heinz Horner, Prof. Dr. Jochen Tröger und Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik zu Prorektoren für die Amtszeit vom 1. Oktober 1999 bis 30. September 2001.

Rektor Jürgen Siebke bedankte sich bei den scheidenden Prorektoren Prof. Hartmut Kirchheim und Prof. Heinz-Dietrich Löwe und hob ihren großen Einsatz für die Universität Heidelberg hervor. Die Arbeit im Rektorat sei immer von Vertrauen und Kollegialität geprägt gewesen.

Prorektor Heinz HornerProf. Heinz Horner gehört dem Rektorat seit Oktober 1997 an, ist dort für die Forschung zuständig und hat, unter anderem, den Vorsitz der Senatskommission "Neue Medien" inne. Der nun wiedergewählte Prorektor, Jahrgang 1938, ist Professor am Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg. 1973 habilitierte sich Horner für das Fach Physik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Bis Ende 1974 arbeitete er am Institut für Festkörperforschung der Kernforschungsanlage Jülich und wurde 1975 Professor für Theoretische Physik in Heidelberg.
Prorektor Jochen TrögerKinderradiologe Prof. Jochen Tröger, Jahrgang 1940, begann sein Studium der Humanmedizin 1960 an der Freien Universität Berlin. Seine Habilitation von 1978 im Fach Röntgenologie und Strahlenheilkunde hat "Das mißhandelte Kind" zum Thema. Seit 1984, seinem Wechsel von Mainz nach Heidelberg, ist er Ärztlicher Direktor der Abteilung für Pädiatrische Radiologie der Universität Heidelberg.
Prorektorin Susanne Weigelin-SchwiedrzikProf. Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Jahrgang 1955, ist Universitätsprofessorin für Moderne Sinologie und Institutsdirektorin am Sinologischen Seminar der Universität Heidelberg. Ihr Studium begann die neue Prorektorin 1973 in Bonn in der Fächerkombination Sinologie, Japanologie und Politologie. Als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes studierte sie von 1975 bis 1977 in der Volksrepublik China. Bonn und Bochum bildeten die weiteren Stationen ihrer Laufbahn, bevor sie 1982 über die "Parteigeschichtsschreibung in der Volksrepublik China" promoviert wurde. Die Habilitationsschrift von Prof. Weigelin-Schwiedrzik befaßt sich mit "Shi" und "Lun" und liefert einen Beitrag zur Methodologie der Historiographie in der VR China. Nach Stationen in Berkeley, USA, und an der Qinghua-Universität kam die neue Prorektorin 1988 nach Heidelberg. Sie war stellvertretende Frauenbeauftragte der Universität Heidelberg, Mitglied des Landesforschungsbeirats Baden-Württemberg von 1994 bis 1997, Mitglied des Großen Senats und gehört dem Verwaltungsrat der Universität seit 1995 an.
MS
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Updated: 12.11.99