Heinrich Buff (1805-1878)

Aus "Meyers Konversationslexikon", 3. Auflage:

In Band 16 "Ergänzungen und Register" findet sich folgender Eintrag:

*Buff 1) Charlotte, [...]
*2) Heinrich, Physiker, geb. 23. Mai 1805 zu Rödelheim bei Frankfurt a. M., studirte Chemie in Göttingen, dann bei Liebig in Gießen und bei Gay-Lussac in Paris, trat als technischer Chemiker in die Kestner'sche Fabrik zu Thann im Elsaß, kehrte aber schon nach einem Jahr zu Liebig zurück und ward bald darauf Lehrer der Physik und mechanischen Technologie an der höhern Gewerbschule zu Kassel, 1838 Professor der Physik an der Universität zu Gießen, wo er in der Folge zum geheimen Finanzrath ernannt wurde. B. beschäftigte sich sehr eingehend mit Untersuchungen über Elektricität und veröffentlicht e die Resultate derselben in vielen wertvollen Abhandlungen in Poggendorffs und Liebigs "Annalen". Selbständig erschienen von ihm: "Versuch eines Lehrbuchs der Stöchiometrie" (Nürnb. 1829, 2. Aufl. 1841); "Grundzüge des chemischen Theils der Naturlehre" (das. 1832); "Grundriß der Experimentalphysik" (Heidelb. 1853); "Lehrbuch der physikalischen und theoretischen Chemie" (mit Kopp und Zamminer, als 1. Band von Otto's "Lehrbuch der Chemie", Braunschw. 1857, 2. Aufl. 1863); "Lehrbuch der physikalischen Mechanik" (das. 1871-74, 2 Bde.).

Der Band 17 "Jahres-Supplement I." (1879-1880) des gleichen Werkes vermerkt im "Nekrolog zu den im 'Konversations-Lexikon' enthaltenen Biographien":

Buff, Heinrich, Physiker (24. Dec. 1878)


Olaf Skibbe
Last modified: Mon Jul 10 22:50:39 CEST 2006