Leopoldstraße in Heidelberg

Die Leopoldstraße in Heidelberg wurde ab 1830 als Straße angelegt. Vorher befanden sich hier an den zerstörten Stadtmauern nur Wege zwischen Gärten und dem Berghang. Nach der Eröffnung des Heidelberger Bahnhofs 1840 an ihrem westlichen Ende, wurden die Grundstücke in nur drei Jahrzehnten fast vollständig bebaut.

Durch Anklicken der Hausnummern kann die Chronologie der Hausbesitzer abgerufen werden. Die Mieter sind nur in Auswahl genannt. Hierbei handelt es sich in der Regel um wichtige Persönlichkeiten der Universität oder der Mathematik.

Bebauung für das Jahr (Die Jahre 1840 bis 2000 sind erlaubt.)
- Rohrbacher Str.
Adenauerplatz 1 - Adenauerplatz
Sophienstr. 12
- Sophienstr.
1 2
4
- Wolfshöhlenweg
1a 6
- Nadlerstr. 8
3
5 10
7
9 12
11 12a
13 14
15 16
17
19 18
21 20
23 22
23a
25 24
27
- Friedrich-Ebert-Platz 26
28
29 30
31 32

33 P
a
r
k
p
l
a
t
z
- Riesensteinweg
35  
37
39 34
41 36
- Märzgasse
Hölderlingymnasium 38
43 40
42
45 44
47 46
49   48   46/1
- Schießtorstr.
51   50  
51a
51b 52
51c
51d 54
51e
53 56
53a 58
53b 60
55 62
57 64
59 66
61 Klingenteichstr. 2
Gärten Klingenteichstr. 4
Peterskirche Klingenteichstr. 6

Die Leopoldstraße wurde nach dem 2. Weltkrieg in Friedrich-Ebert-Anlage umbenannt. Zum gleichen Zeitpunkt wechselte der Wrede-Platz den Namen und heißt jetzt Friedrich-Ebert-Platz.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren die Heidelberger Häuser in vier Quartieren (Literalen) durchgezählt. Die Leopoldstraße befand sich im Literal A. Im Jahr 1856 wurde diese Numerierung gegen eine Hausnumerierung pro Straße ausgetauscht. Im Jahr 1895 wurden die geraden Nummern (Südseite) der Leopoldstraße nochmals neu durchnumeriert, um die vielen Nummern mit Anhangbuchstaben zu eliminieren.

Die Informationen sind den Adressbüchern der Stadt Heidelberg entnommen, die für den Zeitraum 1840 - 1943 digitalisiert vorliegen. Ergänzend dazu wurden Dozentenadressen aus den universitären Adressbüchern zwischen 1857 und 1874 ermittelt.

Fotorundgang durch die Friedrich-Ebert-Anlage

Gabriele Dörflinger
Universitätsbibliothek
Heidelberg
Juli 2004