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Das Quellencorpus des FWB

 
Gelingen und Qualität eines Wörterbuches hängen in entscheidendem Maße von dem zugrundegelegten Quellencorpus ab. Dabei ist nicht das umfänglichste Corpus das beste, sondern dasjenige, das durch räumliche und zeitliche Ausgewogenheit sowie durch die Berücksichtigung disparater Textsorten bei möglichst geringem Umfang eine maximale Ausbeute garantiert. Das Quellencorpus des Frühneuhochdeutschen Wörterbuches besteht aus 614 unter Raum-, Zeit- und Textsortenaspekten gezielt zusammengestellten Texten und Textsammlungen. Diese haben einen Gesamtumfang von rund 400 000 Seiten. Zu den Quellen zählen z.B.:
  • literarische Texte aller Gattungen
  • fachtheologische und erbauliche Texte
  • Fachtexte aller Art
  • didaktische Texte
  • chronikalische und berichtende Texte
  • Rechts- und Wirtschaftstexte, darunter Weistümer, Gesetzestexte
  • zeitgenössische Wörterbücher
Das Corpus ist im ersten Band der Wörterbuches exakt dokumentiert und nach der Raum-, Zeit- und Textsortenzugehörigkeit der einzelnen Texte beschrieben; im Vorwort von Band 3 sind diejenigen Quellen dokumentiert, die im Zuge einer Nachtragsexzerption erschlossen wurden.

 

Einige Quellen in der Heidelberger FWB-Arbeitsstelle