Bürgerbuch

Definition: Verzeichnis der jährlich neu aufgenommenen Bürger einer Stadt, teils auch von bürgerlichen Steuern und anderen Leistungen, in Buchform
Beschreibung: Bürgerbücher - als Unterkategorie der Stadtbücher und teils in diesen enthalten - wurden zur jährlichen Aufzeichnung der Neubürger einer Stadt angelegt und zum Teil bis in das 20. Jh. fortgeführt. Auf die Zahlung des Bürgergeldes und die Ablegung des Bürgereides folgte in der Regel die Eintragung ins Bürgerbuch unter dem Eintrittsjahr. Seit Ende des Mittelalters wurden teils auch eigene Stadtbücher über die Aufsagung des Bürgerrechts geführt. Einige Bürgerbücher geben auch über Steuer- und andere Leistungen der Stadtbürger Auskunft.
quellenspr. Bez.: burbok; bürgerbuch; liber civium
Oberbegriff: Stadtbuch
verwandt: Einsassenbuch
Herkunft der Angaben: LexMA. II Sp. 1042
HRG. I Sp. 553
°Caenegem, R.C. van 1964 S. 95-96
°Gießmann, Thomas JAHR?
Externe Links
externer Link: Konrad Beyerle: Die deutschen Stadtbücher
Paul Rehme: Über Stadtbücher als Geschichtsquellen