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AugsbStR. S. 269

und rautgeben uff die glinken seytten. Und sol als denne der anclager mit seinem fürsprechen dar stân und als denne die clage vollefüren, als er denne die uff dem hus vor den richtern getân hautt. Und wenn daz also beschicht, so sol der vogt zuo dem ersten frâgen die zwen maister, ob si die fürgebott also getân haben zuo drey mâlen, die süllen denn aber uff die aide sagen daz die fürgebott durch si seyen beschehen. Darnach sol er fragen die richter, ob die drey clagen also vor in seyen vollefüret worden, die ouch darumb sagen süllent. Und wenn daz also beschehen und geoffnet ist, so sol er denne füro frâgen zuo voran die burgermaister und darnach die rautgeben und richter die da zegagen stând, und ouch die zwen selbwaibel, wie man füro richten sull, die süllen denne daruff erkennen, das man dem selbschollen aber ze dry mâlen ruffen sulle, ob er oder yeman von seinen wegen da sy der daz verantwurten woelle, das er es tuo, und als daruff aber beschehe waz recht sey: ob aber daz also nicht beschaehe, daz man in denne in der statt aucht offenlichen verkünden sülle. Und wenne daz ouch also fürkomet und nieman da ist der daz verantwurten woelle, so bitt im denne füro der anclager, ir sey ainer oder mer, ze frâgen, wer die verkündung billichen tuon sülle. Daruff aber erkennet wirt, daz die verkündung durch den vogt billichen beschehen sull. Also verkündet denne füro der vogt und sprichet die aucht also usz: als denne der NN. durch raut und gericht nach diser statt recht und nach allem herkomen dez rechten in dez hailigen reychs und in diser statt aucht erkennet und gesprochen ist, also verkünd ich in zuo vollefürung und besliessung dez rechten offenlichen in des hailigen reychs und in diser statt aucht und setze in usser dem frid in den unfrid und verpieten in allen seinen frewnden und erloben in allen seinen veyenden, und usser der aucht nymmer ze komen, er hab denne den clager gestillet und der statt ued dem gericht gebüsset. Und wenne nu die verkündung also beschehen ist, so bitt im der clager aber ze fragen, ob man im füro den selben aechter icht billichen in der statt auchtbuoch schryben, wer des ain bote gen dem stattschryber sein und im dez ouch ainen gerichtzbriefe geben sülle. Daz wirt denne zum rechten ertailt, daz der fürsprech süll bott sein zuo dem statschryber, daz mag man durch ain frâg oder dry fragen zuo erkantnusz setzen. [Schreiberhand: 1423-1445.]
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