Wort davor: Rechstrohsammeln
Recht
Wortklasse: Neutrum
sprachliche Erläuterung:
auch ahd. rehta, mhd. rehte; ahd. reht glossiert ius, iustitia, iudicium AhdGlWB. 477; die Polysemie von Recht wird auch in fachsprachlichen Zusammenhängen als rhetorisches Mittel genutzt, so dass eindeutige Bedeutungszuweisungen häufig nicht möglich sind.
Recht (I)
Erklärung:
Bezeichnung für ein System sozialer Regelungen unterschiedlicher Verbindlichkeit und Vollständigkeit, dessen Ausgestaltung von der konkreten Konfliktlösung zwischen den Beteiligten über
nicht situationsgebundene Vorstellungen von dem, was gut, richtig und damit verbindlich ist, bis zu dem im modernen Staat entwickelten Rechtssystem mit idR. formal definierten Entstehungs- und Geltungsvoraussetzungen
reicht; Anschauungen vom Wesen des Rechts werden durch Belege deutlich, in denen es um Ursprung, Qualität, zeitlichen, personalen und räumlichen Geltungsbereich geht (I 2 - I 10).
vgl.
Ehe (I),
Erfindung (I),
Gesetz,
Lag(e) (I 1),
Ordnung (II),
Pacht (I).
Sachhinweis:
H. Krause/HRG.1 IV 224-232; LexMA. VII 510ff.; Graf u.Dietherr2 1-10.
Recht (I 1)
Erklärung:
in den frühen Belegen noch ohne normative Ausrichtung bzw. häufig mit Bezug auf antik-christliches Gedankengut: das in einer konkreten Situation Richtige und Angemessene, das Rechte,
das Erforderliche, das durch Erfahrung Gegebene; die Bedeutung: Rechtsordnung, Rechtssatz, das, was als richtig und verbindlich angesehen, anerkannt, festgesetzt oder erschlossen wird, differenziert
sich erst allmählich heraus und wird zunächst meist über Attribute oder Konnotationen greifbar.
Sachhinweis:
G. Köbler, Das Recht im frühen Mittelalter (1971) 232-247.
- Belegtext:
doh maht dû nu aodlîhho ... hrustî giwinnan, rauba birahanen, ibu dû dâr ênic reht habês
Datierung: 8. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Hildebrandslied
Fundstelle: MSD. 6
- Belegtext:
so haldih thesan minan bruodher, soso man mit rehtu sinan bruodher scal [frz. Text: per dreit]
Datierung: 842
Region/Autor/Textsorte:
Straßburger Eide
Fundstelle: Cap. II 172
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
that it [Korn] is reht hab¯ad
Datierung: 1. Hälfte 9. Jh.
Fundstelle: Heliand9 V. 2478
- Belegtext:
ôk iuhu ik sô huat ik thes gideda thes ... uuithar mînemo rehta uuâri
Datierung: 1. Hälfte 9. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
sächsische Beichte
Fundstelle: MSD. 236
- Belegtext:
ûs sô girîsid allaro rehto gihuuilig te gifulleanne [decet nos implere omnem iustitiam]
Datierung: 1. Hälfte 9. Jh.
Fundstelle: Sehrt,HeliandWB. 435
- Belegtext:
búent ouh gimúato zua suéster iro gúato / (réht inti fríthu) thar, wízist thaz in alawár
Datierung: um 868
Fundstelle: Otfrid5 V 23, 126
- Belegtext:
scal manno gilîh fona deru moltu arstên ... daz er sîn reht allaz kirahhon muozzi enti imo after sînên tâtin arteilit uuerde [dann werden alle Menschen aus dem
Staube erstehen, ... damit jeder all sein Tun nach dem Recht vertrete und ihn nach seinen Taten das Urteil treffe]
Datierung: um 870
Region/Autor/Textsorte:
Muspilli
Fundstelle: MSD. 13
- Belegtext:
iure pollens. pî rehto uuahsanti
Datierung: um 875
Region/Autor/Textsorte:
Carmen ad Deum
Fundstelle: MSD. 221
- Belegtext:
thes alles inti anderes manages thes ih uuidar gotes uuillen gifrumita inti uuidar mînemo rehde
Datierung: 9. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Lorscher Beichte
Fundstelle: MSD. 239
- Belegtext:
áh ze sêre, dáz man mit réhte nehéinen mêr úberuuínden nemág solichero scúlde [lat. Text: o neminem merito posse conuinci de simili crimine]
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 34, 24
[weitere Angaben: weitere Fundstellen NotkerWSch. 411]
- Belegtext:
souuáz er uuíle háben ze réhte álde ze únrehte
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 71, 26
- Belegtext:
tes rehten bedarf ter armo man, tes mag er leidor niewit han, er nechouf iz also tiuro
Datierung: 1085?
Region/Autor/Textsorte:
Memento mori
Fundstelle: Maurer,RelDicht. I 256
- Belegtext:
in humilitate iudicium eius sublatum est. táz in nioman ze réhte ne liez, táz uuárt ze léibe úmbe sîna déumuoti
Datierung: 11. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Sankt Gallen
Fundstelle: MSD. 260
- Belegtext:
daz solt er durch reht tuon, / unde netâte er iz mit minnen, / er wurde sîn bedwungen / uon dem oberisten gote
Datierung: 1120/30
Fundstelle: Exod.(Papp) V. 1220
- Belegtext:
do verlêch der chunic Karle / Gêrolde dem helde / daz die swâbe von rehte / iemer suln vor vehten / durch des rîches nôt
Datierung: Mitte 12. Jh.
Fundstelle: Kchr. V. 14625
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
nû gedenche an die sinne, / wie er dir antwurten solde, / ob ez der nâtûre recht verdolde
Datierung: Ende 12. Jh.
Fundstelle: Erg. V. 692
- Belegtext:
ir [phaffen] recht wil ich fur bringen: / si solten den lîp twingen / mit vasten unt mit wachen
Datierung: Ende 12. Jh.
Fundstelle: Prl. V. 219
- Belegtext:
ich zihe dich, daz du daz stalist, unde bite dich durch got unde durch dez recht, daz du mir wider gebest
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: Form. 628
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
er [Christus] rihtet ouch Dâvides stuol: des hât er êweclîchen ruom. vil hôch ist daz sîn reht
Datierung: 12. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Marien Lob
Fundstelle: MSD. 157
- Belegtext:
sô was diu juncvrouwe gekleit / nâch ir rehte harte wol, / als ein edel maget sol
Datierung: Anf. 13. Jh.
Fundstelle: Wirnt,Wigalois(Kapteyn) V. 743
- Belegtext:
sô mag ich doch vür wâr gejehen / daz der tuot vil unreht / der iemen ân reht gît sîn reht. / daz reht muoz rehtes
namen lân, / dem reht enwerde reht getân: / der machet daz reht zunreht wol / der anders rihtet danner sol
Datierung: 1215/16
Fundstelle: Thomasin V. 13232
- Belegtext:
die düdeschen solen durch recht den koning kiesen
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 52 § 1
Textarchiv: SspLR. III 52
- Belegtext:
swelich man den anderen belaemeth. vnde wert he is verwunnen met den screimannen na rechte. he heuet sine hant verlorn
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 5
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die in nihtes enbâten / und vil unrehte tâten, / an die begunde er vehten / und twanc si zuo dem rehten, / daz in die sêle sint genesen
Datierung: um 1233?
Fundstelle: Stricker,Karl V. 110
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der rihter sol sweren zen heiligen, daz er ... [nicht] anders rihte wann nah reht, als im irteilt wirt und er von sinen sinnen aller beste kan
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 279
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
da hiez in willekomen sin / muenche und dar zuo knehte / nach cloesterlichem rehte. / daz reht ist in der wise: / smæher gruoz und kranke spise
Datierung: nach 1243
Fundstelle: Ulr.v.Türheim,Rennewart V. 15628
- Belegtext:
wer nu die sin funff sinne hat, / der kennet recht und missetat; / der sol daz beste kiesen
Datierung: 2. Viertel 13. Jh.
Fundstelle: Reinmar v. Zweter 307, 8
- Belegtext:
alle sin [des Abtes] lerunge si ein deisme dez gotelinchen rechtis
Datierung: 1. Hälfte 13. Jh.
Fundstelle: Selmer,RegSBened. 51
- Belegtext:
dô si geriten hêten wol nâch ritters rehte, / dô wurden vil unmüezic ûf des küniges hóve vil manige kámerknehte
Datierung: Mitte 13. Jh.
Fundstelle: Kudrun(Symons) 180 V. 3
- Belegtext:
dar umb, ir herren, sult ir fride machen, oder ir müezet gote an dem jungesten tage antwurten für allen den schaden, der von unfride geschiht, den ir ze rehte süenen unde verrihten soltet
Datierung: um 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 56
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ir ist och vil erblindet / henden vnd füeze gepfendet / enthovbtet vnd gesleifet / dur stocke dur hurste gestreifet / vnd lebendic gesotten / als div reht hant gebotten
Datierung: 1293
Fundstelle: Langenstein,Martina 136 V. 108
- Belegtext:
so hat er getan wyder synen eren unde wyder dem rechte
Datierung: 1296
Fundstelle: MGConst. III 521
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
swelch rihter gotes reht ansiht, / der bedarf unnützer klaffe niht
Datierung: 1300
Fundstelle: Hugo v.Trimberg(Ehrismann) I Vers 8681
- Belegtext:
chumpt ein ausserman in di stat, der einem purger gelten sol, den pfent der purger wol auf reht
Datierung: 1308
Fundstelle: Schwind-Dopsch 162
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- Belegtext:
waer aver daz wir wider die gnaden, als vor geschriben stet, ieman dehainen brief geben, der sol dehain chraft noch recht haben
Datierung: 1319
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 98
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- Belegtext:
de ollester. so meck to recht funden is, so vorlowe eck recht unde vorbede unrecht, dat hir nemant enwarwe, he de dat mit vorlowe des richts
Datierung: 1330
Fundstelle: ZNdSachs. 1886 S. 230
- Belegtext:
mag aber der der den schaden [Körperverletzung] getan hat, dez geldes nicht gehaben, so richt man nach der e oder nach dem rechten, ain aug um daz ander
[lat. Vorlage von 1243: si vero denarios non habuerit, eo quo predictum est ordine puniatur]
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 345
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- Belegtext:
darnach beclagt sich die frawe [Margaretha Maultasch] iren lantherren, di zu der herschaft gehorten, daz ir wirt bei ir nicht moecht gesein, als ein wirt bei seiner hausfrauwen ze recht solt sein
Datierung: um 1348?
Fundstelle: SächsWChr. 2.Bair.Fs. 339
- Belegtext:
were auer dat vnser man welk beseten weren vppe sloten, dye nicht duen wolden lik oder recht, dar schoele wy en tuo behulpen wesen
Datierung: 1353
Fundstelle: MecklUB. XIII 373
- Belegtext:
[Übschr.:] von dem voyte ab her nicht rechte richtet ... des her czu rechte nicht tun sal, sint dem mole das her czu richter gekorn wirt, recht
czu sterkin vnde vnrecht czu krenkin
Datierung: 1359/89
Fundstelle: MagdebBresl. II 2 Kap. 6
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- Belegtext:
alle bederue lude, den recht leef were vnd vnrecht leet were
Datierung: 1360
Fundstelle: BremGQ.(L.) 84
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- Belegtext:
wanne on lyk eder recht wedervaren were
Datierung: 1360
Fundstelle: HamelnUB. I 389
- Belegtext:
swer anders hintz leib und hintz guot chlagt, daz hat nicht chraft noch recht
Datierung: um 1365
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 392
[weitere Angaben: hier: Rechtswirkung]
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- Belegtext:
will [jennich broder] nicht lik ofte rechte don, dat schal stan to den olderluden vnd to der gantzen selschoppe
Datierung: 1382
Fundstelle: Nyrop,Saml. I 538
- Belegtext:
daer he den vryenstoel myt richte unde myt rechte bezetten hadde van des keysers weghene van Rome
Datierung: 1385
Fundstelle: CoesfeldUB. I 85
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- Belegtext:
dat wy vns vereynet vnd verbunden hebben vp diegene, dy binnen der heren stede die straten roeven, schinden vnd des nachtes puchen vnd vpstoten vnd sich nicht willen laten genuegen an lich vnde an rechte
Datierung: 1393
Fundstelle: Fidicin IV 95
Faksimile des Originaldrucks
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
recht ist eyn steter wille unde ewig, und gibt von gotlicher anwisunge eyme izlichen das seyne, und thut eyme izlichen dinge syn recht
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 181
- Belegtext:
der vorspreche ist des rechtis ritter; wenne also die rittere das land beschirmen mit dem swerte also beschirmen sy mit dem rechte
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 257
- Belegtext:
juriste, der gewissenlos criste, hilfet da nicht mit rechtes und unrechtes fürsprechung, mit seinen krummen urteilen
Datierung: nach 1400
Fundstelle: AckermBöhm.(Jungbluth) 26, 36
Textseite der Heidelberger Handschrift
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
rechten sijn ghevonden, omdat die menschelike stoutichede mits ontsicht des rechts ghedronghen ende ghedwonghen sal worden, ende dat die doghende ende onnosel
onder die ondoghende bescut, bescermt ende onbelast sal wesen
Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: BrielRb. 2
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- Belegtext:
das wir by glimpf, by er vnd by recht bestandent
Datierung: 1406
Fundstelle: FürstenbUB. III 23
- Belegtext:
wir beten uch [Schöffen zu Leipzig] uns zcu undirwißene rechtis in sulchin gethanen sachin
Datierung: 1417
Fundstelle: JenaUB. II 40
- Belegtext:
[Leihe des Gerichtsbanns:] ich wiese dich hir yn gerichte von gotisz weghen vnde von desz richs weghen vnde bevele dir recht czu sterckenn vnde vnrecht czu
krenckenn, alse dych dyne synne vnde witcze anwiesen
Datierung: 1423
Fundstelle: HalleSchB. II 234
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
des rechtes lere geet voer alle lere, want daer mede weetmen gotlicker ende menselicker saken onderscheyt
Datierung: 1426/40
Fundstelle: KleveStR. Vorwort
- Belegtext:
das bynnen der czeit [bis eine rechtliche Regelung getroffen wird] eyn iglicher seyn recht bey recht halde nach seynem vermogen bis zcur negesten tagefart
Datierung: 1443
Fundstelle: AktStPr. II 580
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
dywil sy deshalb vormalss zue eren und zue recht nye erfordert werent, dat wir dan suliche clage remittieren wolden
Datierung: 1448
Fundstelle: HeilbronnUB. I 358
- Belegtext:
he [Erzbischof Johann] ... wiste des rechtes meer denne welk ander na belope des stichtes van Bremen
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: BremGQ.(L.) 135
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- Belegtext:
ap mir got hulffe vnd das heylige recht, das ich clageloß von dem obgnanten H. geteylt ... wurde
Datierung: 1460
Fundstelle: Bocksdorf,GForm. 456
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
der selb amptman oder waibel sol och schweren ... [sein Urteil] allain durch gott und des ploßen rechten willen [bestimmen zu lassen]
Datierung: 1469
Fundstelle: SGallenOffn. II 77
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat he sine anclage uppe de hollanders by gudemans, de sik rechtes unde unrechtes irkennen, wolde setten
Datierung: 1480
Fundstelle: OstfriesUB. II 130
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
sententien unde ordel ... de uppe bestendige, waeraftige, rechtverdige fundamente des rechtes gegrundet ... synt
Datierung: 1489
Fundstelle: NeuenwaldeUB. 211
- Belegtext:
des schultheisen aydt ... dem armen gleich dem reichen recht vnd gleich lassen widderfaren
Datierung: 1490
Fundstelle: MittFrankf. 1 (1858/60) 308
- Belegtext:
der eigen nutz vertribt all recht / all frintschafft lieb sipschafft geschlecht
Datierung: 1494
Fundstelle: Brant,Narrensch. 10 V. 19
- Belegtext:
so sagt der schöpffen: her richter, wilt jr des rechten, so vermanet mich. so spricht der richter: ich manen euch, findet das recht ist. der schöpffe spricht:
ich finde und theil vor rechte
Datierung: 1495
Fundstelle: ErfurtFreizins 313
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- Belegtext:
[Eid des Vogtes:] dat ich wil recht sterken unde unrecht krenken
Datierung: Ende 15. Jh.
Fundstelle: DuderstadtUB. 465
- Belegtext:
[Schöffeneid:] ich swere gote zuvoran, unnsernn erbhern und allen ynwonern der stad, noch mynem vermogen das recht zu leren und zu sterken, das unrecht zu weren
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FreibergUB. I 326
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
daromb is dat recht up erden ein spinnwebbe, als Socrates secht lex est tela aranee, vluget dar up ein spinne oder mugge, se moet wederkeren, vluget dar up ein kevere ofte ein luninck, se vlegen dardurch
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: InfSpecSax. 671
Faksimile
- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
auf recht und gewißheit ausgeben
Datierung: 1509
Fundstelle: Layensp. O 4r
Faksimile
- in DRQEdit
- Belegtext:
erstlich soll das gericht von wegen der wild- und rheingraven behegt werden, recht erlauben und macht verpieten
Datierung: 1515
Fundstelle: ArchHessG.2 3 (1904) 135
- Belegtext:
denn eyn iglich reych muß seine gesetz vnnd rechte haben, vnnd on gesetz keyn reych noch regiment bestehen kan
Datierung: 1523
Fundstelle: Luther(Clemen) II 377
- Belegtext:
ist der schuldiger arm, vnd vermags nicht widder zuo geben, vnd der ander nicht arm, so solltu hie frey gehen lassen der liebe recht, vnd den schuldiger loß sprechen
Datierung: 1523
Fundstelle: Luther(Clemen) II 392
- Belegtext:
das recht nach beschreibung Vulpiani [!] des rechtsprechers ist ain kunst des guets und pillichen, der götlichen und menschlichen sachen erkhantnus, des gerechten und ungerechten wissenhait
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 16
- Belegtext:
[der Kaiser könne sich] das recht unnd die handt nicht sperren lassen, dann recht zuthun unnd ergehen zu lassen, ist ir mat. hochste obrigkeit unnd hochhait
Datierung: 1530
Fundstelle: RTAugsbUB. II 812
- Belegtext:
hat uns aber imand tzu beschuldigenn, wollen wir yme an geburllich enden zu ehr und recht stille stehenn und was uns auferlegt zu gewarten
Datierung: 1537
Fundstelle: FreibergUB. I 509
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
es soll ein schuldtheiss zu allen zeiten, so man gericht helt, beiden vauthssherren dass gericht behägen, recht erlauben, unrecht verbieten, bracht und uberbracht, frid und bann
geben, das niemandt reden soll ... ohne erlaubnuss des schultheissen
Datierung: 1537
Fundstelle: Neckarsteinach 380
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- Belegtext:
ob er [richter] aber in im selbsten kein recht fünden mechte, urtheil zue geben, so mag er oder sie all die urtheil schieben an das end, da man die urtheil hollet
Datierung: 1540
Fundstelle: WürtLändlRQ. I 426
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
vogt: so hege ich dies dieng in dem namen des allmächtigen gottes, als ein jeglich chriestlich dieng gehegt sein soll, und gebiette recht und verbiette unrecht
Datierung: 1. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: BreslStR. 72
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[die Türken verstoßen] wider aller voelcker recht
Datierung: 1594
Fundstelle: RAbsch. III 420
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- Belegtext:
haben sie [jesuiter] ... mich wider aller völker recht, wider landtsfreihait, alt herkomen, löblich sit und gwonheit also erbärmlich aus dem haus ... verstossen
Datierung: 1596
Fundstelle: AktGegenref.2 I 193
- Belegtext:
das recht ist eine kunst und erkentnis der gerechten von den ungerechten
Fundstelle: BöhmStR. 1614 Kap. I A 2
- Belegtext:
der sendherr stehet auf, mahnet die sendschöpfen bey ihrem eyd, behegt das geistliche gericht, gebeut recht und verbeut unrecht, dass niemand rede, er rede mit lauben
Datierung: 1640
Fundstelle: Koeniger,SendQ. 213
- Belegtext:
wie das blutige balgen und kugel-wechseln wider gottes wort, die natuerlich- geistlich- und gemeine geschriebene rechte, alle ehrbarkeit, gute policey, und den gemeinen ruhe- und friedens-stand lauffe
Datierung: 1668
Fundstelle: RAbsch. IV 56
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- Belegtext:
redet der secretarius sie mit einander also an: ihr herren richter und schöppen, die ihr von gott und der lieben obrigkeit ordentlich dazu beruffen seyd, das ihr recht mehren und unrecht wehren sollt
Datierung: 1682
Fundstelle: BrandenbSchSt. II 736
- Belegtext:
under die im rechten bestehende sachen werden under anderem gerechnet die servitutes oder dienstbarkeiten
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 46
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- Belegtext:
das recht habe eine waechserne nase, lasse sich drehen, wie und wohin man wolle
Datierung: 1724
J.G. Fichtner, De cereo juris naso (Altdorf 1724) 4
- Belegtext:
wann man alles, wormit die rechts-lehre umgehet, und was unter dem nammen eines rechts oder der gesetzen vorkommt, genau einsihet, so wird es sich letstlich vornemlich auf das
zusammenziehen, was erlaubt, gebotten und verbotten seye
Datierung: 1727
Fundstelle: Leu,EidgR. I 1
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- in Google Books
- Belegtext:
recht ... es ist diejenige regul oder richtschnur, welche der obere denen unterthanen vorschreibet, damit sie ihre handlungen darnach einrichten
Datierung: 1762
Fundstelle: Hellfeld IV 2306
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
rath und recht thun zu der stadt. der stadt alle pflichten und huelfe leisten
Datierung: 1762
Fundstelle: Wiesand 871
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- in Google Books
- Belegtext:
das recht ist also der inbegriff der bedingungen, unter denen die willkür des einen mit der willkür des andern nach einem allgemeinen gesetze der freiheit zusammen vereinigt werden kann
Datierung: 1797
Fundstelle: Kant,Rechtslehre 31
- Belegtext:
die philosophische rechtswissenschaft hat die idee des rechts, den begriff des rechts und dessen verwirklichung zum gegenstande
Datierung: 1821
Fundstelle: Hegel,PhilosRecht 3
- Belegtext:
das abstracte recht ist zwangsrecht, weil das unrecht gegen dasselbe eine gewalt gegen das daseyn meiner freyheit in einer aeußerlichen sache ist
Datierung: 1821
Fundstelle: Hegel,PhilosRecht 93
- Belegtext:
in dieser identität des ansichseyns und des gesetztseyns, hat nur das als recht verbindlichkeit, was gesetz ist
Datierung: 1821
Fundstelle: Hegel,PhilosRecht 210
- Belegtext:
das vorhandene recht giebt die regel, nicht aber giebt die regel das recht
Datierung: 1821
Fundstelle: SammlLivlLR. II 2013
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Recht (I 2)
Erklärung:
im Bezug auf Gott oder einen mythischen und/oder historischen Satzunggeber, auf Gewohnheit oder eine abstrakte Normquelle (Natur, Volksgeist usw.) sowie schließlich auf den Inhaber der
staatlichen Herrschaftsgewalt werden sich wandelnde Vorstellungen von Ursprung und Geltungsgrund dessen, was als Recht verstanden wird, sichtbar.
- Belegtext:
nieman ist so here, so daz reht zware. wan got ist zeware, ein rehtir rihtære
Datierung: um 1150
Region/Autor/Textsorte:
Vom Rechte
Fundstelle: Maurer,RelDicht. II 159
- Belegtext:
do man ok recht irst satte, do ne was nen dienstman unde waren al die lude vri
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 42 § 3
Textarchiv: SspLR. III 42
- Belegtext:
nen recht ne mach he aver in geven noch sie selven kiesen, dar sie des landes richtere sin recht mede krenken ... mogen
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 79 § 1
Textarchiv: SspLR. III 79
- Belegtext:
diz recht ne han ich selve nicht underdacht; / iz haben von aldere an unsich gebracht / unse gute vore varen
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. Praefatio Rhythmica V. 151-153
Textarchiv: SspLR. -praef. rhythm.
- Belegtext:
got is selve recht. dar umme is eme recht lief
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. Prologus
Textarchiv: SspLR. -prologus
- Belegtext:
boven dhit bescreuene recht so heuet vns ghegeuen vnse herre an allen saken so gedan recht. alse von vnses alden herren tiden vnse alderen gehat hebbet
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 66
- Belegtext:
dis recht saczte der keiser zu Mence mit der vursten willekor
Datierung: 1235
Region/Autor/Textsorte:
MainzRLfr.
Fundstelle: MGConst. II 250
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
künik Karles reht
Datierung: um 1240
Fundstelle: HMS. II 174
- Belegtext:
he [Kaiser 1235 in Mainz] sat oc to gerichte; dar ward gesat dat recht, swelic sone oppenbare sic weder sinen vader satte, dat he al sin recht verloren hadde an sines vader guode
Datierung: um 1260
Fundstelle: SächsWChr. 251
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
do man Magdebuorch besatzete do gap man in recht nach irn wilkuore
Datierung: 1261
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 78
- Belegtext:
daz aber niuwe zölle und ungelt sîn, die niht von rehte gesetzet sîn, die möhte alliu diu werlt niht reht gemachen
Datierung: um 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 15
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dise zwene [Siluester der pabest vnd chvnic Constantinus] sazten disiv reht vnd ander reht ein michel teil an disem bvoche
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Vorwort g
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- Belegtext:
daz elliv div reht div an disem bvoche sint, daz div vber alliv lantreht vnd gewer sint, nah gesribenem rehte, an etwas nah der gvoten gewonheit
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 1 b
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- Belegtext:
swaz der keiser vnd die fvrsten den steten rehte hant gegeben, vnd div si selb gemachet hant mit ir gvnst, daz ist reht, ob ez ioch niht gesriben ist ...
swer div reht in den steten machen wil, der sol si wisen livten fvr legen, vnd gevallet si den, so svln si stete sin
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 44
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- Belegtext:
daz [Rechtsaufzeichnung] taten si [Ratgeben] unde ist daz bewaert, daz ez dem armen unde dem richen staete sol beliben, swes man irre wirt daz man daz an
disem buche vinden sol, daz daz danne reht ist unde niemen widerreden sol
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Vorrede
Textarchiv: AugsbStR. [Art. " 1. Obj.] Vorr./Register
- Belegtext:
her Johan Clenedeynst bewarede de boke, dar der stades recht inne bescreven steyt
Datierung: 1298
Fundstelle: LübChr. II 302
- Belegtext:
wollen wir daz halten vor ein gesetzet recht
Datierung: 13./14. Jh.
Fundstelle: Kohler-Koehne,Worms 27
- Belegtext:
markit recht ist daz die markitliute undir in zo rechte gesazt habin, alse die von Magdeburch unde die von Colne unde die von andirn stetin
Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: GörlitzLR. 178
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dyt reych hebbe wi ghegeuen den bederuen tu hulpe, vnt den bosen tu scaden, dy dat godes gherychte nicht en vorchten, dat si doch vorchten dat gherichte der lude
Datierung: 1318
Fundstelle: Wohlbrück,Lebus I 416
- Belegtext:
darumb daz ein landrichter ewiclich nach dysen rechten richte und sy behalte, haben wir sy an dysen brieve hayssen beschreiben
Datierung: 1320
Fundstelle: Müller,LGHirschberg 338
- Belegtext:
ich weiz des die wârheit / daz der bâbst des niht vertreit / daz iemen vor im für bringe / kunic Karles reht mit teidinge
Datierung: 1. Viertel 14. Jh.
Fundstelle: ÖRChr. I Vers 13126
- Belegtext:
dit recht [Ssp. LR. I 64] is vorwandelt mit me nien rechte, dat markgreve Otto gaf
Datierung: nach 1325
Region/Autor/Textsorte:
Buchsche Gl.
Fundstelle: SspLR. I 64
Textarchiv: SspLR. I 64
- Belegtext:
schullen si [fursten] mit fleiz wetrachten, daz si in solich gepote seczen und so weschaideneu recht machen, daz si erlich lewen und also gueter alter gewanhait volgen, daz si
leib und sel wehalten [lat. Vorlage von 1243: bonis consuetudinis et institutis honestis]
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 341
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- Belegtext:
gott ist das reht und due wârheit
Datierung: 1337
Fundstelle: Ammenh. V. 4283
- Belegtext:
queme en niye recht dat in dem boke nicht were, dat scoldeman richten also id recht si unde scriuen dat in beyde böke
Datierung: 1341/44
Fundstelle: WisbyStR. 22
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
zoe zal men alle die recht, die die scepen ende die raet voer recht claren, die zal men scriuen in desen boec, ende wes in desen boec ghescreuen steet,
dat zoelen die scepen ende die rade voer recht claren, ende dat zal erflijc ende ewelic recht bliuen
Datierung: 1341/53
Fundstelle: ZwolleStB. 57
- Belegtext:
das di recht und di saecz mit der beschaidenhait als si vorgeschriben sint, also beleiben und unzerbrochenleichen behalten werden, darueber geben wir disen brief versigelten mit unsern anhangenden insigel
Datierung: 1342
Fundstelle: GasteinBO. 13
- Belegtext:
es sol auch yeder richter in seinem gericht der grossen hantvest da unsere recht ansteend ain notl bey im haben under unser herschaft insigl, das er uns wisse unsere recht zu halten
Datierung: 1347
Fundstelle: BairFreibf. 17
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
sî suln durch des künges gebot / gesetzte reht und ouch durch got / ervinden und ertihten
Datierung: 2. Viertel 14. Jh.
Fundstelle: Beringen,Schachged. V. 1711
- Belegtext:
ober allis ertrich sal nicht sin dan eyn gemeyn recht als iz der keiser in der werlt hat bestediget
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: KlKaiserr.(Munzel) II 47
- Belegtext:
alszo globen wir [Karl IV.] auch bey guetten treuen, das wir in [Fürstentümern] keynerley neue recht machen, ... es sey den mit irem gutten willen
Datierung: 1353
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 174
- Belegtext:
von ganczem gotlichen recht so vinde wir nirgent geschriben, daz ein mensche daz ander schulle kempflich anspreche
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) IV 22 Dist. 1
- Belegtext:
Justinianus ... maht ... keiserlich reht die man noch haltet
Datierung: 1362
Fundstelle: Closener 32
- Belegtext:
wir Karl ... seczen das mit wolbedachtem mute, mit rechter wizze und von unser keiserlicher macht vor eyn gotlich bescheiden recht
Datierung: 1363
Fundstelle: FriedbergUB. I 234
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- Belegtext:
[Privilegienbestätigung:] das wir darumb [Steuerbewilligung] denselben unseren getreuen herren, dinstleuten, ritter und knechten, edln und unedln wie sy genant
sind zu ainer ergetzung und hilf all ir alt brief, urkunt und recht ... mit namen die hantvest ... erneuert ... haben
Datierung: 1365
Fundstelle: BairFreibf. 25
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
de verde articulus, dat de pawes ene mochte neen recht maken ofte setten, dar mochte der sassen recht ofte ere lantsate mede vorerghert werden
Datierung: 1369/74
Fundstelle: Homeyer,Klenkok 428
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- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
der stat brief und alteu recht sol man der gemain lesen, wenn si in einen tag für nement
Datierung: 1377?
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 296
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- Belegtext:
reht vnd gesetzze behalten durch einez guoten gemainen willen, die muegen machen vnd gepieten, all die ein gemain süllen versten, alz ein pabst oder ein pischol oder ein kaiser
oder ein chuenik oder ander herren. vnd die selben reht vnd gesetzt die si machent, die pindent einen iegleichen veber zwen monat nach der zeit alz si geoffenpart vnd gechuendet werdent
Datierung: 1390 (Hs.)
Fundstelle: BerthRechtssumme 1802
- Belegtext:
ouch begern uwir stete czu haben eine copie adir vsscryft ires rechtes, das do schraa heysz
Datierung: 1390
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 157 Anm. 436
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- Belegtext:
waz dez keysirrecht uzwisit, daz mussin alle lande lidin und mussen ez haldin, wan der keisir ist eyn vatir des rechtin
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRB.(Rondi) II 20 § 1
- Belegtext:
die sazunge, dy wir eyn beschrebin recht heizin, sint uffkomen von kore; alzo wen der keiser under zwen gewonheiten koz daz redelichste unde daz beste
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 186
- Belegtext:
gotisrecht heisset naturlich recht durch vierley sache willen; wenn sin beghin ist von naturen, und die nature hat ir beghin von gote; dorumme zo heist naturlich recht
gotisrecht. zum ersten male, zo heist gotisrecht naturlich recht darumme, daz is dy nature anwist allen luthen und allen creaturen ... secundo: dorumme heist ouch naturlich recht gotisrecht durch siner gemeinheit willen; wenn noch dissem rechte zo sien alle luthe vry unde alle ding gemeine. tertio zo heist ouch gotisrecht naturlich
recht darumme, das is redelichkeit an eme hat, alz wer icht gelabt, daz ist naturlich unde redelich, daz er is leiste; quarto ouch zo heist naturlich recht
alzo vil, alz redelich unde erlich; daz ist ouch gotlich, daz man nymande schade unde ouch thoren nicht betrige; alzo ist naturlich recht gotisrecht genant
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 183
- Belegtext:
in velen steden plecht me gheuen / ordel, alse men vint bescreuen / in rechte vnde in anderen boken, / dar men ordel mot soken
Datierung: um 1400
Fundstelle: Der Leyen Doctrinal 143a V. 28
- Belegtext:
unser vorvarn macht is to rade wurden to settende eyn recht in der stad Sleszwiigk vnde dat to holdende vnde vnvorbrekeliken den nakomelingen vort laten to bewarende
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 25
- Belegtext:
di recht sollen nicht verporgen, sunder offenwar sein, wenn alle leute schullen wissen di recht, das si di geboten halden und di verboten meiden
Datierung: um 1400
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 187
- Belegtext:
so stedege wy [Herzog] dat recht, dat desse stad ghehat heuet van der tyd, do se erst ghebuwet wart, wante an dessen hudeliken dach
Datierung: 1401
Fundstelle: LünebStR. 13
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so al recht hevet beginne van nature of gewoenheyt
Datierung: 1426/40
Fundstelle: KleveStR. Vorwort
- Belegtext:
de rad der stat to Goslere is to rade gheworden mit endrechtigher wulbort der koplude unde der woltwerchten unde der ghelden der sulven stat, dat se ere recht in dit boch willet bringhen, uppe dat it deste redelekere si
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: GoslarStR. Vorrede
Textarchiv: GoslarStR. [00-Vorrede]
- Belegtext:
ich vorgenante H. schuldige den vorgenanten N. vnd gebe om schult, daz her gereth vnd gelobit hat, zcu geben x ß gr., vnd doch nu widder got vnd widder recht vnd auch widder sin
gelobde wegert sich, mir sulche x ß gr. zcu geben
Datierung: 1460
Fundstelle: Bocksdorf,GForm. 429
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
borgermesteren vnde ratmannen vnde alle meynen borgere bynnen Fflensborch leten scryuen dyt recht, dat en hartich Woldemar van Jutlande gaff
Datierung: 1492
Fundstelle: FlensburgStR. 57
- Belegtext:
die klage, sie betreff gotlich [kanonisch?] vnd keiserlich recht
Datierung: 1505/06
Fundstelle: KasselGB. 10
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- Belegtext:
eyn solch vrteyl hette yhm keyn bapst, keyn jurist noch keyn buoch geben muegen, sondern es ist auß freyer vernunfft vber aller buecher recht gesprungen
Datierung: 1523
Fundstelle: Luther(Clemen) II 394
- Belegtext:
nicht wider götlich natürlich recht oder guet sitten
Datierung: 1528
Fundstelle: ZeigerLRb. 317
- Belegtext:
diewyl wir dann kein fuglicher mittel zu vollstreckung vnsers ampts, dann geschrybne recht erfinden noch erdenncken moegent, harumb so habennt wir ... dieselben vnnseren zytlich
ordnungen, potte, verpotte, satzungen, rechte und straffenn zum theyl nüwlich angsehen vnnd verordnet
Datierung: 1539
Fundstelle: BernStR. I 262f.
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wo an ainem ort auff ainen vermainten gebrauch allwegen dem rechten oder der vernunfft zuowider geurtailt worden waere, das dieselben vrthail an jm selbs nichtig [seien]
Datierung: 1546
Fundstelle: Perneder,Inst.(1546) 5v
Faksimile, Ausgabe von 1544
- in DRQEdit
- Belegtext:
hierauss [Völkerrecht] fleusst das bürgerlich recht sampt allen contracten und händeln
Datierung: 1558
Fundstelle: Gobler,StatB. 1
Faksimile, Ausgabe von 1553
- in DRQEdit
- Belegtext:
was keyserliche maiestat, in gemüt und willen ein satzung zu geben oder auffzurichten, fürnimbt, beschleusst oder ir gefallen lasst, hat zustundan die krafft und wirkung eines gemeinen rechten
Datierung: 1558
Fundstelle: Gobler,StatB. 2r
Faksimile, Ausgabe von 1553
- in DRQEdit
- Belegtext:
das man sich durchvß richte nach dem baum der blutsverwandtschaft, so vnsere gnedig herren vnd oberen vß göttlichen vnd keyserlichen rechten hërgenommen vnd ir gnaden satzung ynverlybet
Datierung: 1623
Fundstelle: ZofingenStR. 333
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
paebstliches recht ... es ist der inbegriff aller und jeder gesetze, welche von den paebsten entweder selbst gegeben, oder durch ihre bestaetigung eingefuehret worden. es sind
diese rechte aus verschiedenen briefen und rescripten der paebste, verordnungen der kirche, bischoeffe, und schluessen der kirchen-versammlungen zusammen gesetzet, welche nachgehends
in ein corpus zusammen getragen worden sind
Datierung: 1762
Fundstelle: Hellfeld IV 2215
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
es ist das recht, wenn wir dasselbe nach seinem ursprung ansehen, entweder ein goettliches oder menschliches recht, das goettliche ist wiederum ein algemeines,
welches alle und jede menschen verflichtet und oblieget, oder ein besonders, welches nur gewisse menschen verbindet
Datierung: 1762
Fundstelle: Hellfeld IV 2306
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
recht und gesetz aber bedeutet ein oberherrschaftliches gebot, welches zum gemeinen besten den unterthanen vorgeschrieben ist
Datierung: 1768
Fundstelle: CompCodBav. 1
- Belegtext:
[es] gibt ... verschiedene arten desselbigen [voelcker-recht] ... ein goettlich-natuerliches, oder der natur des menschen eingepflantztes recht, welches einen theil des rechts der natur ausmacht
Datierung: 1777
Fundstelle: Moser,VölkerR. 7
- Belegtext:
das peinliche recht, welches in Deutschland gilt, bestehet theils aus geschriebenen, theils aus nicht geschriebenen gesetzen
Datierung: 1783
Fundstelle: Quistorp,GrundsPeinlR. 9
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- Belegtext:
weil das recht, statuten zu geben, ein theil der gesezgebenden macht ist
Datierung: 1785
Fundstelle: Fischer,KamPolR. I 609
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das recht fliesst aus dem gesetze
Datierung: 1800
Fundstelle: Grolman,GerichtlVerf. 2
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
die summe dieser ansicht also ist, daß alles recht auf die weise entsteht, welche der ... sprachgebrauch als gewohnheitsrecht bezeichnet, d.h. daß es erst durch sitte und volksglaube,
dann durch jurisprudenz erzeugt wird, überall also durch innere, stillwirkende kräfte, nicht durch die willkühr eines gesetzgebers
Datierung: 1814
Fundstelle: Stern,Thibaut u. Savigny 79
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Recht (I 3)
Erklärung:
in zeitlichen Bezügen werden Vorstellungen von der Beständigkeit oder Veränderbarkeit von Recht deutlich; es geht um altes, ewiges, neues, unabänderliches Recht; hierher
gehören auch der Zusammenhang mit und die Abgrenzung gegenüber Rechtsgewohnheiten, die in Konnotationen mit Brauch, Gewohnheit, Regel, Satzung, Sitte sichtbar werden.
vgl.
alt (I 3),
Brauch (III),
ewig (III),
Gewohnheit (II 1),
neu (I).
- Belegtext:
euuic rehd [lat. Vorlage: iustitia sempiterna]
Datierung: um 800
Fundstelle: AhdIsidor 26, 5
- Belegtext:
wir setzen ..., daz alle unser fursten und alle, die gerihte von uns habent, rehte rihten als des landes sit und reht si und gewonheit
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 277
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
is euir dat unsir ein deme andirme bespriggit reth oue gewonede, also dat ein deil spriggit id si kenlig reiht oue gewonde, inde dat andir deil spriggit id insi nith
Datierung: 1257
Fundstelle: Lacomblet,UB. II 237
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- digitalisiert im Rahmen von "miami" (Münster)
- Belegtext:
sint die buoze van altem rehte (die gewanetheit lazzich licgen) die zwei teil des bischoffes, daz tritteil des vogts
Datierung: um 1260
Fundstelle: BaselRQ. I 1 S. 6
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- Belegtext:
ander reht unde gewonheit, die sie unde ire vordern unz her hant braht, die hie nút geschriben stant, die sol men in ouch lazen
Datierung: 1263
Region/Autor/Textsorte:
Straßburg
Fundstelle: Keutgen,Urk. 108
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- Belegtext:
sî mugen ouch lûte, wîp unde man, knehte unde dirnen, zu êwelicheme rehte besizzen
Datierung: 1264
Fundstelle: DOrdStat. 30
- Belegtext:
guot gewonhait dev ist guot recht die widersprichet auch ditz puoch niht
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971)LR. Art. 51 § 3
- Belegtext:
gvotiv gewonheit ist als gvot, als gesriben reht, daz bewaret disiv srift
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 44
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- Belegtext:
das sind die recht nach gewonhait des landes
Datierung: 1278?
Fundstelle: ÖLR. Art. 1
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- Belegtext:
nach dem alten vnd dem gemeinem rehten, daz vnser burgaer vnd die stat hat
Datierung: 1294
Fundstelle: MWittelsb. II 47
- Belegtext:
nach sitte und rehte deis landes
Datierung: 1294
Fundstelle: WirtUB. X 205
- Belegtext:
weret dat enech nie recht opstonde, dat hirinne nicht en were, dat sol men schriven deme rade to Lubike, de rat wilt mit vlite dar oppe sitten, dat se dat mit rechte in recht bringen
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: Nowgorod(Frensd.) I 10
- Belegtext:
sint die burgaer des cze rat worden mit gemeinem rat und habent iu her uof enboten swaz iweriu alten reht sin und swes die eltern gedenchen
Datierung: 1311
Fundstelle: Koehne,Hansgr. 295
- Belegtext:
das nit das recht mit dem vnrechten verdrucket wurde vnd newe funde alte rechte vnd gute gewonheit verdrucken moechte, so soellen wissen alle ..., das
wir hiessen mit bedachtem synne nach weyser lewten vnnser ratgeben vnd diennstmanen rate ... zu wortten bringen alle die recht vnd die gueten gewonheit, die verschinen weren
Datierung: 1315
Fundstelle: LaufenburgStR. 7f.
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
ez ist auch gesetzet ze ainem ewigen rehten, daz ain ieclich burger vollen gewalt hat, daz er mac tuon und lazen mit sinem varnden guot ..., swaz er wil
Datierung: 1320/60
Fundstelle: NürnbSatzB. 168
- Belegtext:
ez ist auch von alter her reht und gewonhait
Datierung: 1320/60
Fundstelle: NürnbSatzB. 173
- Belegtext:
als saczung recht und des landes gewonhait ist in Osterreich
Datierung: 1321
Fundstelle: SPöltenUB. I 254
- Belegtext:
verzihen wir uns ... aller der stúre unde dienstz, der wir von rehte, von geschihte oder von gewonhait oder von denhainen anderen sachen gehan moehten
Datierung: 1327
Fundstelle: EßlingenUB. I 269
- Belegtext:
swes auch an disen brief vergezzen ist, daz sol man nach den alten rechten richten
Fundstelle: SalzbLO. 1328 Art. 41
- Belegtext:
daz ist ein altes recht an allen sachen, si sein um wunten oder um schuld
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 397
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in semleicher weis [wichtige Veränderungen] verleust die hantvest ier recht und wiert falsche
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 399
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[die Kärntner Landstände] paten uns [Hzg. Albrecht II.] vlizsichlich, daz wier seu von besundern gnaden bei etlichen alten gewonhaiten die si von alter herpracht
hieten, liezzen beleiben, und daz wir in darczue von newen dingen etlicheu recht geben
Datierung: 1338
Fundstelle: Schwind-Dopsch 175
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- Belegtext:
desse ding bestedige wy mith deme olden vnd nien rechte
Datierung: 1341
Fundstelle: MecklUB. IX 298
- Belegtext:
wir [Ludweich ... hertzog in Bayern] haben auch in [purger ze Ingolstat] nach altem vnd gemeinem reht div genad getan, daz wir nieman deheinen gewalt geben svln weder vber ir leib noch vber guot
Datierung: 1342
Fundstelle: MWittelsb. II 205
- Belegtext:
wir wellen auch, daz all stèt und maergt irew altiu recht und gewonheit in irem purchfrid haben sùllen, als si von alter her gehabt habent, die an dem puoch nicht stent
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 196
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [16. Titel]
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
als von alter gewonhait recht ist gewesen in iedem gericht
Datierung: um 1365
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 329
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- Belegtext:
[Übschr.:] das ist der lanndlauf von Steyr der gewondlichen recht, die man täglichen wanndelt
Datierung: Ende 14. Jh.?
Fundstelle: SteirLl. 75
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sol ein landrichter sweren, das er das landgericht halte bei allen alten rechten und guten gewonhaiten
Datierung: 14./15. Jh.
Fundstelle: Müller,LGHirschberg 322
- Belegtext:
was auch vnser raith zu Cassel, alt vnd nuwe, vff ere eyde sagen, das es alt recht vnde gewonheyt sy, das sollen vnde wullen wyr ene gleuben
Datierung: 1413/25
Fundstelle: Gengler,CIM. 478
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- in Google Books
- Belegtext:
so en schulle wij ... nenerleye recht noch nyge sate upbringen sunder den alduslange sedelik unde woenlik hefft gewesen
Datierung: 1429
Fundstelle: BremUB. V 418
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- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
- Belegtext:
so beding ich [fürspräch] dem lantweibel vss vnd behalt imme vor: dass keisserlich recht, auch meiner herren, der landtlüten guot alt brüch, fryheiten, gewonheiten, herkommen, recht vnd landssbrüch
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh./1636
Fundstelle: GlarusGO. 125
- Belegtext:
[1464] sind durch rate und gemeynde der stat Beyrreuth alle ire alte löbliche freyheyt, recht, gerechtigkeyt, gewonheyt, gesetz, ordenung, bücher und brive
fürgenomen und getrewlich bedacht, das dye selben von alters wegen abnemen ... möchten
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.1 273
- Belegtext:
wider alts herkomen, ruwigen geprauch und gerechtigkeit gewaltigklich wider recht und alle billichhait
Datierung: 1497
Fundstelle: UrkSchwäbBund. I 236
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
hebben die stede an sik ein vyl quader sede ofte recht ofte woe se et heiten willen
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: InfSpecSax. 669
Faksimile
- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
es ist ouch nicht gnug, das man zcu eyner gewonheit swige. man sal sie in deme rechten weddir reden. vnd danne beheldit die gewonheit eyns beschrebens rechts macht
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Prompt.jur. 24
- Belegtext:
wiewol die gemainen geschriben recht, auch der laender vnnd stett ordnung ... geaendert vnd verwandelt werden, bleiben doch die natürlichen durch außgeenden recht
der menschen vnnd voelcker allwegen vnuerwendt
Datierung: 1546
Fundstelle: Perneder,Inst.(1546) 6r
Faksimile, Ausgabe von 1544
- in DRQEdit
- Belegtext:
wie recht und der landsbrauch ist
Datierung: 1553
Fundstelle: BairFreibf. 244
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
verbrechungen, die nach recht und gewanheit durch diejenigen, welchen die weltliche gerichte zustehen, gestrafet werden mögen
Datierung: 1570
Region/Autor/Textsorte:
Mecklenburg
Fundstelle: Sehling,EvKO. V 234
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das köstlich zureiten, so ein domprobst mit 12 1/2 mannen zu pferd ... zu thun befugt ist und gut alt recht hat
Datierung: 1596
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 55
- Belegtext:
söllend jetzbeschrybne articul by dero gegebnen worten, proprietet vnd eigenschaft einfaltig verplyben, bim wenigsten, damit das rëcht vnd die billigkeit nit durch list vnd spitzfund
opprimirt vnd getruckt, in andern verstand deducirt, abgfüert vnd verdungklet werden
Datierung: 1612
Fundstelle: BremgartenStR. 142
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
[Verleihung eines Hofs] zu ainer recht veranlaithen freistifft- oder herrngonstsgerechtigkhait, wie ... ze Bayrn recht, sitt, gewonheit vnd gebrauch ist
Datierung: 1649
Fundstelle: Indersdorf II 336
Faksimile
- Belegtext:
wan man solches recht durch eine uralte gewonheit erlanget hätte
Datierung: 1696
Fundstelle: Büeler 15
- Belegtext:
wie ... recht, sitt, gewohnheit und gebrauch ist
Datierung: 1706
Fundstelle: Indersdorf II 358
Faksimile
- Belegtext:
wird die gewonheit ein unbeschriebenes recht oder gesetze
Datierung: 1738
Fundstelle: Hayme 258
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
alle übrigen privilegien sind widerruflich, da es zur maxime eines vernunftmässigen staates nicht erhoben werden kann, dass ein regent nach seinen subjektiven einsichten und nach den verhältnissen seiner
zeit etwas zum unabänderlichen rechte für alle zeiten und verhältnisse erhebe, was die rechtsgleichheit der staatsbürger stöhrt
Datierung: 1804
Fundstelle: Gönner,StaatsR. 461
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
in dem zitt ist der mentsch nit ewig, vnd darvmb werdent vil rechtt vnd gutter gewonheit dick vndergedenckt in stetten vnd vff dem lande, so der nieman gedencken mag vnd ander lütte des ermanet
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 74
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Recht (I 4)
Erklärung:
zur inhaltlichen Ausformung und Qualität von Recht; häufig formelhaft verbunden mit Billigkeit, Gerechtigkeit
(I).
- Belegtext:
daz habin su von urmi vrigin rechti [das haben sie (die Stadtbürger) von ihrem freien Recht]
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 103
- Belegtext:
habet ir indert boesez reht, / daz wirt nâch iurem willen sleht
Datierung: 3. Viertel 13. Jh.
Fundstelle: Herrand III 593
- Belegtext:
nach dem alten vnd dem gemeinem rehten, daz vnser burgaer vnd die stat hat
Datierung: 1294
Fundstelle: MWittelsb. II 47
- Belegtext:
hievon sagent due rehtbuoch vil; aber das decrête sunderlich spricht, das reht si natuerlich, das man wider geben sol, das man ze behaltenne empfât
Datierung: 1337
Fundstelle: Ammenh. V. 14090
- Belegtext:
[Bindung des Richters an das Rechtsbuch,] ez waer dann, ob ein fròmdes recht an die schrannen kòm, dez daz puoch nicht enhiet, daz sol man an den herren bringen
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 6
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [1. Titel]
- Belegtext:
so ist ein gesetzt vnd ein reht guot, wenn daz gleich geformet ist, nach vermuegen vnd chraft der laeut die si halten suellen, also daz si in niht ze swaer vnd schedleich sein
Datierung: 1390 (Hs.)
Fundstelle: BerthRechtssumme 1804
- Belegtext:
nun haut ain ied mensch von dem almächtigen got zu seiner aigen natur das natürlich recht empfangen, aber der gepruch desselben rechten ist in ainem scheinbarlicher
dann in dem andern, als dann in menigen ungelerten menschen dieselb übung des natürlichen rechten erfunden und gesehen würdt
Datierung: 1488
Fundstelle: NördlingenStR. 339
Faksimile
- Belegtext:
das recht ist zwifeltich: wann eins ist das offen recht, das ander ist ein besunders [est etiam duplex jus: quoddam enim est jus publicum, quoddam privatum]
Datierung: um 1500
Fundstelle: Summa legum 126
- Belegtext:
wier ansehende ihre mögliche und erbarmliche biett von königlicher güttigkeit, wollen wier solche irrende recht und irrige gewohnheit abethun
Datierung: 1515
Fundstelle: BreslStR. 90
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das recht vnd billigkeit furdern
Datierung: 1525
Fundstelle: AmbergKzlO. 24
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
soll derselbigen [pfanden] halber ein glychs raecht nun hinfuir an allen orten ... gemeinlichen sin
Datierung: 1537
Fundstelle: ArgauLsch. I 237
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
bestetten die auch also hiemit von römischer kaiserlicher machtvolkommenhait wissentlich in kraft ditz brieffs, was wir von rechts und billigkeit wegen daran confirmiren söllen
Datierung: 1555
Fundstelle: BairFreibf. 154
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
wo man nicht allewege ansihet die umstände, ursachen, das hertz, sum nach: des gesatzgebers inhalt und buchstaben, so wird aus dem zuviel recht ein unrecht, als dasz man wol darnach mag sprechen: summum jus, summa injuria
Datierung: 1555
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 106
- Belegtext:
soll der voigt ... niemandt ueber recht vnd gebuer beschweren
Datierung: 1561
Fundstelle: DithmUB. 272
Faksimile
- Belegtext:
[Regierungsziel:] damit ... unsern getreuen und lieben unterthanen recht und gerechtigkeit wiederfahren [möge]
Fundstelle: WolfenbüttelKO.(1569) 83
- Belegtext:
damit ... einem jedern, dazu er disfalls von recht und billigkeit wegen befugt, ... gebuehrlich geholfen werden moege
Datierung: 1577
Fundstelle: BremRitterR. 5
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
nachdem muthwillige personen ... die leute wider recht und billigkeit bedrohen
Datierung: 1583
Fundstelle: HadelnLR.(Spangenb.) V 14
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alles recht muß mit bescheidenheit gehandhabet werden, maassen sonst das hoechste recht das groeste unrecht ist, und muß auch die gnade mit dem rechte verknuepffet seyn
Datierung: 1608/53
Fundstelle: SammlLivlLR. II 1993
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die schöp meistere und gerichts-verwandte ... [sollen] relationes und uhrtheile auf ihre schwehr geleistete eydes-pflicht nach recht und gerechtigkeit abfaßen
Datierung: 1724
Fundstelle: MittKönigsberg 2 (1910) 179
- Belegtext:
nachdeme nun diese straff-urtheil abgelesen, so frage ich [richter] ... ob er diese urtheil als auf göttliche und menschliche rechte gegründet dermahlen offentlich bestähtige
Datierung: 1747
Fundstelle: ZofingenStR. 427
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
waß ihme nach denen rechten undt nach aller billigkeit gebühret
Fundstelle: Hüttner,TacHyp. I 285
Recht (I 5)
Erklärung:
der personale Geltungsbereich von Recht wird im Bezug auf eine rechtlich definierte Personengruppe, deren Rechte und Pflichten sich nach diesem personenbezogenen Recht bemessen, deutlich;
durch die Wandlung des personalen zum territorialen Recht sind die Belege häufig offen zu I 6.
- Belegtext:
het es peelgrijns recht / dat hi ghedinket in sinen ghebeden / al tgoet dat men hem noit dede
Datierung: 1185/91
Fundstelle: Reinaert I 2864
- Belegtext:
nû wellent die phaffen uber al / in daz haben ze einem rechte gar / daz sich under der phaffen schar / sul der wîbe iemen ânen
Datierung: Ende 12. Jh.
Fundstelle: Erg. V. 143
- Belegtext:
wâ ich iu erwette den rehten munt ... nâh swâbe ê, nâh swâbe rehte, sô von rehte ain vrî swâb ainer vrîen swâbin sol
Datierung: 12. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
schwäbische Trauformel
Fundstelle: MSD. 319
- Belegtext:
under iewelkem bischope unde abbede unde ebbedischen hebben die dienstlüde sunderlik recht
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 42 § 2
Textarchiv: SspLR. III 42
- Belegtext:
so sal he [vrone bode] deme koninge hulde dun na vries mannes rechte
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 56 § 1
Textarchiv: SspLR. III 56
- Belegtext:
hevet aver he in düdeschem geklaget ..., he mut antwerden in düdischem, ane vor deme rike, wende dar hevet manlik recht na siner bort
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 71 § 2
Textarchiv: SspLR. III 71
- Belegtext:
dat die sone behilt des vader recht unde die dochter der muder
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 73 § 2
Textarchiv: SspLR. III 73
- Belegtext:
swebisch reht zwaiet sich niht von dem sæhschen wan an erbe zenemenne vnd an vrtail zegebenne
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 17
Faksimile
- Belegtext:
nv hant si [jvden] ein beszer reht erkovffet, daz hant in die kivnige gegeben, ... daz si lihent vffen divbig vnd vffen rovbig guot
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 261
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- Belegtext:
der kvinig sol ouch nvit rihten nach dez mannes rehte, er sol nvit rihten wan nach dez landes rehte, in dem lande er ist
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 297
Faksimile
- Belegtext:
irn [patriarch] gebt im [Willehalm] kristenlîchez reht
Datierung: um 1290
Fundstelle: Ulr.v.Etzenbach,Wilh.(Rosenfeld) V. 3534
- Belegtext:
es sol gerichtet werden nach gemeinem rechte der kovfluiten, vnd alrmeist von dien burgern von Koelne
Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: BernStR. I 5
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dit si der sassen sunderlike recht, dat si di richter allene nicht vordelen en mach
Datierung: nach 1325
Region/Autor/Textsorte:
Buchsche Gl.
Fundstelle: SspLR. III 69 § 2
Textarchiv: SspLR. III 69
- Belegtext:
[Zahlungsverpflichtung,] die wile er lebet und in phaflichem recht belibet
Datierung: 1330
Fundstelle: FRBern. V 731
- Belegtext:
[Übschr.:] daz ist der juden recht czu Brunne
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 367
Faksimile
- Belegtext:
[Übschr.:] von weiben manigerlai recht
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 389
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es sullen auch witben vnd weisen in der stat ze B. haben die freiheit vnd das recht, als sie es von alter her pracht haben
Datierung: 1333
Fundstelle: HohenloheRB. 25
- Belegtext:
eyn iczlicher dutsche blibet und sal gerichtet werden in sime dutschem rechte
Datierung: 1340
Fundstelle: JurPrut.(Mat.) 33
- Belegtext:
[Übschr.:] vom rechte. welch man preusch recht hot, und schlüge einen cölmener, und küme der preusse darvon in seinem preusschem
rechte unvorbürget, und der bliebe bei seinem preusschem rechte
Datierung: 1340
Fundstelle: JurPrut.(Mat.) 57
- Belegtext:
dit is dat recht der gerwere und schomekere
Datierung: 1342
Fundstelle: Stieda-Mettig 282
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- Belegtext:
ob ein burger einem dev die stat verboten ist, oder einen spilman oder ein offeniw hoebscherinne laidigt ..., der sol dez gar vnentgolten beleiben ..., wan sollich læut habent dez rehten niht
Datierung: 1345
Fundstelle: VilshofenStR. 86
Faksimile
- Belegtext:
dit werk sal nen man kopen de in des kopmannes rechte wesen wil, he si we he si
Datierung: 1346
Region/Autor/Textsorte:
Nowgorod
Fundstelle: Keutgen,Urk. 529
Faksimile
- Belegtext:
waz auch under in zu handeln ist uemb ir juedische e und ir erbe, daz sollen sie volenden und rehtvertigen mit judischem rehten und anders nicht
Datierung: 1347
Region/Autor/Textsorte:
Nürnberg
Fundstelle: MGConst. VIII 416
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
welch ûzwendig man nimpt hy zu stat ein wîp, si sî mait oder witwe, er mûz sîn burgerrecht gewinnen. des bedarf daz ûzwendig wîp nicht, ob si einen burger oder eins burgers sun nimt, durch daz si in sîn
recht tritt, wenne si in sîn bette getrit
Datierung: 1348/58
Fundstelle: ZwickauRb. I 1 § 41
- Belegtext:
daz diselben mastrn furpaz ain recht vnd ain cech mit einander haben schullen
Datierung: 1351
Fundstelle: BudweisUB. 51
- Belegtext:
[Privilegienerteilung:] den vorseiden cooplieden van Almaengen ende allen den ghuenen die te haren rechte behoren
Datierung: 1352
Fundstelle: HanseRez. I 99
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- in Google Books
- Belegtext:
von gottes recht schol kein jude wucher nemen. doch ist ir ordenung anders geschicket, wen sy hy czu lande nicht eigens mugen gehaben; unde sin von den keisern und fursten begnat
durch ires willen, daz ersaczt sin sy mit sunderlichen rechten
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) III 17 Dist. 1
- Belegtext:
war dit kint is vry vnde echte, dar beholt it sines vater recht. ys auer de moder denstwif, dat kint beholt alsodane recht als it an gheboren is
Datierung: 1368/76
Fundstelle: HerfordRB.(Normann) 16
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- Belegtext:
yewelik man mot ok wal antworden vor dem koninghe in allen steden na syme rechte. vnde nicht na des kleghers rechte
Datierung: 1368/76
Fundstelle: HerfordRB.(Normann) 36
Faksimile
- Belegtext:
die metzeger süllent öch innen [juden] und iren husgesinde fleisch geben umb gemeinen köf nach jüdeschem rechte und irer gewonheit als andern unsern burgern ane geverde
Datierung: 1381
Fundstelle: FreiburgÜRec. IV 156
- Belegtext:
hilde eyner aber geste nach sinem willen, alz ab er eynen fursten alleine mit synem gesinde hilde, und sust nymandis mehr, ader eynen herren, der ist kein gastgebe; unde darumme moge er eynes gastgeben recht nicht nuzen
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 292
- Belegtext:
dat welk schippman edder schepeskint, de mit jenigem schiphern, de jn der hense is, gesegelt heft, sik nicht wil jn des copmans rechte genogen laten, den schipman edder bosman
schal nen schipper na der tyd mit witlicheyt voren by bote des copmans recht
Datierung: 1404
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 78
Faksimile
- Belegtext:
[die Prozeßparteien sind] czweitrechtig jn jrem rechte, als beynamen, das der egedachte burger von Lubig eynes wasser rechtes, vnd der ander, euwir stat
Danczk burger, eynes colmischen rechtes wil genyssen
Datierung: 1435
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 76
Faksimile
- Belegtext:
stavt ovch thein misshellung oder clag uff vnder burgren vnd gewonheiten vnd rechten recht aller kovfflúten vnd zum groesten, das sol man ussrichten mit kölmar gericht [lat. Vorlage von 1258: de consuetudinario et legittimo jure omnium mercatorum]
Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 9
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
so waren in dem vorg. lande vonfferleye lüde, eyn ycklich bii syme besunderen rechte
Datierung: 1457
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: GrW. III 18
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
navch des huses eigner lúten recht
Datierung: 1483
Fundstelle: ZürichOffn. II 162
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[Verzicht auf] alle gunst, freyheit und woltehte der recht, die mir als einer frauenperson furderlich hiekegen vortzuwenden geburen mochten
Datierung: 1530
Fundstelle: LeipzUnivUB. 484
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
der do frey vnd echte geboren ist, der behelt seynes vaters recht vnnd herschilt
Datierung: um 1546
Fundstelle: Wasserschleben,SuccO. 136
Faksimile
- Belegtext:
gleiche buerger, gleiche rechte. was der vornehmere dem geringern vergiebt, das vergiebt er sich und denen seinigen selbst; dann er und seine nachkommen haben keinen andern grund ihrer freyheit, als ihre mit-buerger auch
Datierung: 1745
Fundstelle: v.Loen,Kaufmannsadel3 46
- Belegtext:
[Übschr.:] rechte der staatsbuerger nach der verschiedenheit ihrer beschaeftigungen
Datierung: 1785
Fundstelle: Fischer,KamPolR. I 686
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
christliche kaufleute, ingleichen juden, welche christliche rechte erlangt haben, sind als öffentliche pfandverleiher noch nicht anzusehen
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. I 20 § 265
- Belegtext:
die rechte, welche vorzueglich dem vater als haupt der familie zustehen, machen die vaeterliche gewalt aus
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 147
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
der bundesvertrag bestimmt gewisse rechte, welche jeder teutsche ... in andern teutschen staaten ... ungekraenkt geniessen soll
Datierung: 1814
Fundstelle: AktWienKongr. I 1 S. 61
- Belegtext:
die grausame aushebung der unterthanen zum hollaendischen kriegsdienst ... zertruemmert die rechte des menschen, indem sie ihn zur waare herabwuerdigt
Datierung: 1814
Fundstelle: AktWienKongr. I 2 S. 44
- Belegtext:
das recht zu dem ersten stande fuer die ritterschaft als abgeordneter gewaehlt zu werden, wird durch den besitz eines ritterguts in der provinz, ohne ruecksicht auf die adelige geburt des besitzers, begruendet
Datierung: 1823
Region/Autor/Textsorte:
Preußen
Fundstelle: Pölitz,Verf. I 1 S. 59
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- in Google Books
Recht (I 6)
Erklärung:
mit regionalem oder institutionellem Bezug, der die Beschränkung des Geltungsbereichs auf Raum und/oder Institution verdeutlicht; auch zur Kennzeichnung von Stadtrechten; offen zu I 5.
vgl.
friesisch,
kölnisch,
lübisch (I),
magdeburgisch (III),
polnisch (I).
- Belegtext:
swer dirre stete reht hat, der sol geben ze sancte Mertins naht ahte heller
Datierung: 1253
Fundstelle: WirtUB. V 9
- Belegtext:
daz sind gartenstrazzer und deutschenstrazzer recht
Datierung: 1254/68
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 94
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
diz sint div reht ze Basil
Datierung: um 1260
Fundstelle: BaselRQ. I 1 S. 6
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- Belegtext:
ditz recht ist reht vor gaistleichem gerichte vnd vor wertleichem
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971)LR. Art. 78 § 5
- Belegtext:
ein iegelich man der vz eim lande in daz anders kvmet, vnd wil vor geriht reht nemen vmbe ein gvot, daz in dem lande lit, er mvoz nemen reht nah des landes
rehte, da daz gvot inne lit, vnd niht nah sines landes rehte
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 33
Faksimile
- Belegtext:
[Übschr.:] van wicbelde dat recht
Datierung: 1294
Fundstelle: Hach,LübR. 308
Faksimile
- Belegtext:
daz ich ellú dú recht und die vriheit, die min vatter ... gab der stat ze Inderlappen, gib gerne und willechlich ... der selbon stat nach rechtem vrien bernrechte
Datierung: 1299
Fundstelle: FRBern. III 740
- Belegtext:
wir Albrecht von gotes genaden romischer chunich, vnd ze allen zeiten merer des riches. tun chunt allen den, di disen brief ansehnt ... daz wir von den eltisten, vnd den weisisten wissentlich eruarn haben,
vnsers gerihtes reht, ob der Ens, di habent daz gesagt, ouf ir triwe
Datierung: 1299
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 238
- Belegtext:
dese voirs. goede zal hij van mij houden ..., tot een onversterfflicken zutphenschen rechte
Datierung: 1300
Fundstelle: StUtrechtOorkB. V 432
- Belegtext:
so herzog Kuonrat die stat von Friburg in Briscove hat gestift nach koelnschem rechte
Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: BernStR. I 3
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
uwers cloysters recht ... und gewanheyt
Datierung: um 1302
Fundstelle: SiegenUB. I 49
- Belegtext:
wenne ouch di zelbin burger zcu meydeburcgischem rechte zychen vnde sich dar nach halden
Datierung: 1315
Fundstelle: DresdUB. 25
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
gebn yn sogetan recht als Gotha di stad hat
Datierung: 1332
Fundstelle: JenaStO. 12
- Belegtext:
wir Ludowig ... geben ouch dem selben marcht und allen den, die in suchent, alle diu reht, vreyunge, ere, ehaft, gewonhait, gesetz, gelaitt und sicherhait, die der jarmarcht in unser und dez richs stat ze Franchenfurt hat
Datierung: 1333
Fundstelle: HeilbronnUB. I 61
- Belegtext:
do [1338] wurdent funden vnd ernüwret dü reht, swaerung, burdenen vnd tragnüst der höfe vnd der lüte ze Hoengg
Datierung: 1338
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 5
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ir habt uns geschrebin das die stadt Thorun ist gelegen sechs mile von euch mit euch in eyme lande undir eyme herren und sint begriffen mit eyme rechte, also das ire hantfesten stet in euir und euir jn jrer
Datierung: 1339?
Fundstelle: Stobbe,Beitr. 95
- Belegtext:
eyn recht is in unsir stad, kan hey den breyf der erflyker yargulde ledich wisen mit gerichte efte richters breven als recht is, des sal hey geneten
Datierung: 1342
Fundstelle: DortmStat. 143
Faksimile
- Belegtext:
eynen erftyns ... iairlix to betaelen ... na recht end gewoenten slands
Datierung: 1342
Fundstelle: GrafenthalUB. 142
- Belegtext:
[Verkauf von Land,] as recht was ind gewoende in deme kirspele van G.
Datierung: 1344
Fundstelle: SGereonUB. 376
- Belegtext:
als der schrannen recht ist
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 4
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [1. Titel]
- Belegtext:
des reichs recht und gewalt
Datierung: 1347
Fundstelle: MGConst. VIII 321
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
nach der stat recht und gewonheit
Datierung: 1349
Fundstelle: BadenArgUrk. I 20
- Belegtext:
wer sach, daz min herren vicz vergessen hetten, dz der stavtt recht wer, dz solt der stavtt an ir rechttungen nit schaden
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 35
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
welic vulschuldig man stervet hir binnen, sineme heren ene volget nicht dan en herewede, also der stades regt is, unde nin erve
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 53
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- Belegtext:
also der keiser den dorffen hat daz recht gegeben, als sal man iz halden
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: KlKaiserr.(Munzel) II 119
- Belegtext:
andere stede ..., de dar lygghen tu swerynschen rechte
Datierung: 1353
Fundstelle: GarzStB. 39
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- Belegtext:
dy furstliche hantveste ... vber di recht vnd gnaden, di sy der stat czu der Ygla mildeclich gethan haben
Datierung: 1360
Fundstelle: IglauStR. 193
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
schal me nemende laden dat kallen na dem denschen rechte het vor dem densschen rechte
Datierung: 1368
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 278
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- Belegtext:
schal me nemende laden dat kallen na dem denschen rechte het vor dem densschen rechte
Datierung: 1368
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 278
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- Belegtext:
so hebbe ik hir bescreuen zomelicke stucke van deme gherichte tho Heruorde vnde van syme rechte, de ik hebbe gheseen an beseghelden breuen
Datierung: 1368/76
Fundstelle: HerfordRB.(Normann) 8
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- Belegtext:
bi dissem zcinse sullen sy bliben zcu colmisz rechte bis das wir ader vnsz nachkomeling zcu rate worden das wir ene stad ader market worden machen
Datierung: 1374
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 72
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- Belegtext:
ik [Verkäufer] ... wyl dyt vorbenomede gud vruchlik maken unde vrygen bynnen jare unde daghe, also in deme lande to Holsten en recht ys
Datierung: 1383
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 263
- Belegtext:
[Übschr.:] der gemeind recht
Datierung: 1396/1464
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 122
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- Belegtext:
nach dez landes recht vnd nach dez puchs [BairLR. 1346] sag
Datierung: 1397
Fundstelle: MBoica 22 S. 369
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- in Google Books
- Belegtext:
wond Berchtolt, der hertzoge von Zeryngen, die statt von Berne gestiftet und gemachet hat mit aller friheit, als Cuonrat, der herzoge von Zeringen, die stat von Friburg in Brisgouwe stiftet und machet,
und si gab der friheit nach dem rechte der stat von Coelne, Heinriche dem keyser, der daez bestetet mit gunst und gehellunge maniges fuirsten
Datierung: 1398
Fundstelle: BernStR. III 1
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so ist ouch eyn recht, daz ist genant des romischen riches recht, unde ist genant in dem latin jus quiritum
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 186
- Belegtext:
es ist auch der stat recht, die man hat von chaisern vnd von kunigen, das man nymant aus der stat sol laden fur ain ander gericht
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: RegensbFriedg. 82
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
na stichtes und unses monsters rechte
Datierung: 1400
Fundstelle: OstfriesUB. I 152
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
disu recht het die stat von Friburg in Öchtelanden [lat. Text: et hec sunt jura statuta]
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. Art. 2
- Belegtext:
[Intitulatio des Reichsvikars:] Ludwig, van gots gnaden pfaltzgraue by Rine, des hilligen riches oberster truchsesse, und furseher in den landen des Rynes, zu Swaben und des frenkischen
rechten und herzog in Beyern
Datierung: 1410
Fundstelle: LübUB. V 367
- Belegtext:
eyne ffrawe teilet gleich dy helffte ires mannes gutter, stirbet ir man; also thut ouch der man widder. dis ist widder das magdeborsche recht, sunder das dy ffrawen zo gut recht haben, das ist des landes und colmischen rechtes wilkore
Datierung: 1435/54
Fundstelle: DanzigSchB. 20
- Belegtext:
dis ist des hofs recht ze Altorf als sy von alter her komen sint
Datierung: 1439
Fundstelle: GrW. I 11
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- Belegtext:
als das in andern steten eyn gewanheit ist, die des meydburgisch recht gebrawchen
Datierung: 1441
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 280
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- Belegtext:
deß hebben wy ... unsern underdahnen beprivilegert un begiftet mit rechten sachsischen rechte allse in unsen landen ... holden wort
Datierung: 1441
Fundstelle: HadelnPriv. 3
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- Belegtext:
hat die frauw die clagen gethan nach des rats zu W. recht und herkomenn
Datierung: um 1450
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. I 155
- Belegtext:
is he [Straftäter] vorwunnen myt allem lubesschem rechte
Datierung: 1478
Fundstelle: KielVarb. 60
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- Belegtext:
sicherheit und glait, wie freier jarmärgkt herkomen und recht ist
Datierung: 1484
Fundstelle: Eberbach aN. 102
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- Belegtext:
disz ist der jarspruch der herren recht, des gerichts recht und des landes recht, den wir schöffen alle jahre ... im gericht sprechent
Datierung: 1490
Region/Autor/Textsorte:
Unterelsaß
Fundstelle: GrW. V 500f.
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- Belegtext:
myd alme rigeschen rechte
Datierung: 1494
Fundstelle: RigaErbb. 141
- Belegtext:
wa ouch ein vsser ... wil werden vnser burger oder sich in vnser stat rechte legen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: BernStR. I 108
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- Belegtext:
darauff der schuldtheiss antwort. ich vergonne ihme alles das so des strengen gerichts vnnd meyner herrn eynes ehrbarn raths dieser statt alhie, recht vnnd gebrauch ist
Datierung: um 1530
Fundstelle: MittFrankf. 5 (1874/79) 314
- Belegtext:
hebben de dree deputerde stede ... vor lubisch recht ... affgesecht
Datierung: 1535
Fundstelle: HolstVierstUrt. 141
- Belegtext:
als des lannds vnd lanndgerichts der grafschaft Dachaw laut der bairischen reformation reht ist
Datierung: 1551
Fundstelle: Indersdorf II 286
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- Belegtext:
gleichwie angeregtes theelrecht mit denen kayserlichen und friesischen rechten keine gemeinschaft hat
Datierung: 1587
Fundstelle: Wenckebach,JusTheel. 76
- Belegtext:
damit alle guete dörfliche recht und nachperliche ordnung iederzeit erhalten werde
Datierung: 1589
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 68
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- Belegtext:
dit is dat recht in den Jacobesfjorden vnndt Bellgarden
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: GartenRJacobsf. 15
- Belegtext:
wellicher so gar ein vnbürlichen costen hoüscht, der sol das recht mit im bringen, vnd wie man dann an sinem ort halt, so sol er mit dem costen ouch ghalten werden
Datierung: 1601
Fundstelle: GrW. I 98
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- Belegtext:
so ein vßman gegen einem burger oder hindersessen möchte haben oder gwünnen oder ein burger gegen einem vßman, da soll ein jeder sine rechte mit im bringen, wie das by siner herrschaft
gewan vnd brüchlich, solliche vnd derglichen hendel zuuolnbringen, doch allwegen zu gefallen miner herren den iren etwas vorbehalten
Datierung: 1607
Fundstelle: LenzburgStR. 328
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
so aber ein vßman ein kauft gricht haben wyl, sol der seine recht mit sich bringen
Datierung: 1612
Fundstelle: BremgartenStR. 134
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
der richter frage nach einem ieglichen artückel ob daß der gemain recht und redt sei
Datierung: um 1630
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 19
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- Belegtext:
nach dem saechsischen recht dienet der vasall sumptibus domini, und muß der herr den lehen-leuten wann sie bey ihm ankommen und mit ihm ziehen futter mahl und huffschlag geben
Datierung: 1705
Fundstelle: KlugeBeamte I2 596
- Belegtext:
lübisch recht, glüpisch recht. jus lubecense, jus captiosum
Datierung: 1716
Fundstelle: Pistorius,Thes. I2 77
- Belegtext:
wider ... des ordens recht oder gewohnheit
Datierung: 1740
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 106
- Belegtext:
unter dem namen des culmischen rechts verstehet man den inbegrif der weltlichen gesetze, welche vor 500 jahren der landschaft Culm, hernach aber fast dem gesammten Preussen verliehen sind
Datierung: 1755
Fundstelle: Hellfeld II 1084
- Belegtext:
das flaemische ... recht ist eine observanz, die im fuerstenthum Schwarzburg, in dreyen fluhren ... beobachtet wird
Datierung: 1755
Fundstelle: Hellfeld II 1630
- Belegtext:
hollische rechte heisen die gesetze und rechtliche gebraeuche, welche die nach den hollsteinischen marsch gegenden, zu beteichung des landes gekommene hollaendische colonien, in gebrauch gehabt ... haben
Datierung: 1760
Fundstelle: Hellfeld III 1869
- Belegtext:
das teutsche recht ist der innbegriff aller und jeden gesetze, die in Teutschland gemacht worden sind
Datierung: 1762
Fundstelle: Hellfeld IV 2489
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
Recht (I 7)
Erklärung:
mit einer bestimmten Sache verbundene rechtliche Regelung; Rechtsinstitut oder Rechtsbereich, die durch Attribuierungen näher bestimmt werden.
- Belegtext:
swaz so ver vote heuet. dat heuet dat selue recht dat dat perith heuet
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 24
- Belegtext:
dit selbi recht heit daz gut uffin velde lit, daz in dit gerecht horit
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 128
- Belegtext:
[Zollordnung:] segen vnd sichel habent ain recht auf dem lant vnd auf wazzer
Datierung: um 1250
Fundstelle: Rauch,Script. I 5
- Belegtext:
wir habin in och geben den selben hof fur ain vriges aigen ... ze allem reht ze niezende, als man ain vriges aigen dur reht niezen sol
Datierung: 1283
Fundstelle: WirtUB. VIII 379
- Belegtext:
als aigens recht ist in Oesterreich
Datierung: 1335
Fundstelle: SPöltenUB. I 317
- Belegtext:
als ... sogtaner fürpfand recht
Datierung: 1340
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
[Bürgschaftsverpflichtung:] so scolde wi vorghenanten borghen inriten to H. dar inne leghen als inleghers recht is
Datierung: 1342
Fundstelle: MansfeldKlUB. 637
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- Belegtext:
recht scherm und geweren fur alle ansprach als purckrecht recht ist in dem lande ze Osterich
Datierung: 1348
Fundstelle: SPöltenUB. I 411
- Belegtext:
[Einlager bei Friedensbruch,] si enhetten geantwordit unde getan umme den fridebrache, alse frides recht ist
Datierung: 1350
Fundstelle: HHalberstUB. III 506
- Belegtext:
[Übschr.:] von suchstollyn recht
Datierung: Mitte 14. Jh.
Fundstelle: FreibergBR. 287
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
marchpaum und smerpaum habend ir besunder recht
Datierung: 1381
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 17
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daz der werd gelegen in dem Meyn ... von recht der von E. sye, wanne der Mayn daz recht habe, daz er geben vnd nem
Datierung: 1384
Fundstelle: DRWArch.
- Belegtext:
yk schal des bruken myne levedaghe ... also lyfghedynghes recht ys
Datierung: 1384
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 266
- Belegtext:
daz dez fronackers recht sy, daz er gefryet sy von kuengen vnd von kaysern
Datierung: 1388
Fundstelle: TübStR. 6
- Belegtext:
sint die vor genanten burger alle überein [komen], daz frîer markt disiu vorgeschriben reht hât
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: MeranStR. Art. 7
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
- Belegtext:
als bergwergkis recht unde gewonheit ist
Datierung: 1404
Fundstelle: FreibergUB. II 66
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
unsere newntail und recht, die wir in ainem yeglichn solchen newen fundt habn sullen
Datierung: 1428
Fundstelle: Worms,SchwazBergb. 104
- Belegtext:
daz die beyde obgeschriben sollent zinsen, nemlich anno lxo iiij vernzel beyder guots nach zinses recht
Datierung: 1461
Fundstelle: FarnsburgUrb. 66
- Belegtext:
der brotbecker ordnung ... doch ist der eide und truwe abgelassen, jedem brott sein recht zu tuende [durchgestrichen]
Datierung: 1498
Fundstelle: SchlettstStR. 438
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- Belegtext:
der prunn ... hat die recht: wen der pergmaister darbei begreift der in mit stro oder anderen unrain macht, alß oft er in betritt ist er zweenundsibenzig pfening zue wandl verfallen
Datierung: vor 1499
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 693
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sondernn es ist von des schwerds recht gesagt, das eyn moerder des tods schuldig ist
Datierung: 1523
Fundstelle: Luther(Clemen) II 363
- Belegtext:
der acker, den do H.v.W. mit allem dinglichen rechten ... erlangt hat
Datierung: vor 1524
Fundstelle: LeipzigSchSpr. 176
- Belegtext:
den lenhe rechte folge tho donde, wy sulker lenguder recht vnde wonheyt ys ane geuerde
Datierung: 1525
Fundstelle: IlsenburgUB. II 184
- Belegtext:
wenn lüt zu eelichem rechten by einandren sitzend
Datierung: 1598
Fundstelle: Sanen 106
- Belegtext:
do der greue den van Ercklenntz stettsche rechten gegeuen hadde entegen proest vnd capitell
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: NrhAnn. 5 (1857) 20
- Belegtext:
[Übschr.:] von dem dinglichen rechte, so durch die huelffe erlanget wird
Datierung: 1622
Fundstelle: SächsGO. 1114
- Belegtext:
vom rechte der huener
Datierung: 1725
Fundstelle: Pegius,JurErgötzl. 43
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
[Buchtitel:] J.G. Kulpis, commentatiuncula de jure circa cadavera punitorum. von rechte derer leichname am leben gestraffter ubelthaeter [Frankfurt-Leipzig 1725].
- Belegtext:
eine auf denen guethern wuercklich haftende abgabe und ein dingliches recht
Datierung: 1749
Fundstelle: Klingner I 158
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- Belegtext:
ein dinglich recht wird erstlich erlanget durch das eigenthum ... zweytens durch die erbschaften ... drittens durch die dienstbarkeit ... vierdtens durch die verpfaendung und hypothecirung eines dinges
Datierung: 1755
Fundstelle: Hellfeld II 1200
- Belegtext:
[Übschr.:] rechte und verbindlichkeiten der leibeigenschaft
Datierung: 1785
Fundstelle: Fischer,KamPolR. I 748
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
der inbegriff der gesetze, die einer allgemeinen bekanntmachung bedürfen, um einen rechtlichen zustand hervorzubringen, ist das öffentliche recht
Datierung: 1797
Fundstelle: Kant,Rechtslehre 117
- Belegtext:
die krone ist erblich in dem mannsstamme des regierenden hauses, nach dem rechte der erstgeburt und der agnatisch-linealischen erbfolge
Datierung: 1808
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: Pölitz,Verf. I 1 S. 97
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- in Google Books
- Belegtext:
der inbegriff der gesetze, wodurch die privat-rechte und pflichten der einwohner des staates unter sich bestimmt werden, macht das buergerliche recht in demselben aus
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 1
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
den vollen genuß der buergerlichen rechte erwirbt man durch die staatsbuergerschaft
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 28
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
dingliche sachenrechte sind das recht des besitzes, des eigenthums, des pfandes, der dienstbarkeit und des erbrechtes
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 308
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
unter öffentlichem recht (jus publicum, droit public, droit politique), auch staatsrecht im weitern sinn genannt, versteht man den inbegriff aller vollkommenen rechte der staaten
Datierung: 1817
Fundstelle: Klüber,ÖffRecht 7
Volltext und Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Deutschen Textarchivs (DTA)
Recht (I 8)
Erklärung:
mit Kennzeichnungen für das im Reich geltende römische und kanonische Recht.
vgl.
beschreiben (IV),
geistlich (I 1 a),
gelehrt (I),
göttlich (IV),
kaiserlich.
- Belegtext:
[Rat,] daz er zu Lunders zEngelant / ein concilje leite / und da der pfafheite, / den witzegen antisten, / die gotes reht [= geistliches Recht] wol wisten, / sinen werren tæte kunt
Datierung: um 1210
Fundstelle: GottfrStraßb.(Ranke) V. 15306
- Belegtext:
in der selven sprake ward gelesen dat recht der alden herren [patrum decreta]
Datierung: um 1260
Fundstelle: SächsWChr. 183
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
B. de P., der was ein doctor und ein lerer beider rechte, legum und juris
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: SächsWChr. 346
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
wir verzihent uns och alles des rechtes geisliches unde weltliches oder gewonliches, das mich oder minen herren oder unser erbe gehelfen mochte wider disen brief
Datierung: 1273
Fundstelle: BaselUB. II 69
- Belegtext:
brennet ir ein kirchen abe, man gît iu funfzehen jâr, daz ist geschribenez reht
Datierung: um 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. II 253
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in den selben bvochen [decret vnd decretal] vindet man elliv div reht, der geistliches gerihte vnd weltliches gerihte bedarf
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 1 b
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- Belegtext:
daz ist gvot gewonheit, vnd rehtiv gewonheit, div wider geistlichem reht niht ist, vnd div wider den menschelichen zvhten niht ist, noch wider der selicheit nit ist der eren vnd der sele
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 44
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- Belegtext:
nach gaisselichem und nach welteclichem reht
Datierung: 1292
Fundstelle: WirtUB. X 68
- Belegtext:
nach der cheyser geschriben reht
Datierung: 1309
Fundstelle: Kurz,Fried.d.Sch. 419
- Belegtext:
iurista gelert in geistlichem recht ... legista gelert in weltlichem recht
Datierung: 1328/29
Fundstelle: Voc.opt.(Bremer) II 396
- Belegtext:
daz geschriben recht, beide geislichs und weltlichs, wider dem nieman tuon sol
Datierung: 1334
Fundstelle: FRBern. VI 154
- Belegtext:
richte na dem scine nicht / mer na bescrevenen rechte
Datierung: nach 1335
Fundstelle: Homeyer,Prol. V. 18
- Belegtext:
dô gap her daz urteil uber si, daz man ir daz houbit solde abe slahen. dô was ein gewonheit nôch rômischeme rechte, daz man nummê torste slahen drîe slege
Datierung: 1343/49
Fundstelle: Mystiker I 249
- Belegtext:
Bonagracia de Pergamo, der was ein doctor und ein lerer beider rechte, legum und juris
Datierung: um 1366 (Hs. 15. Jh.)
Fundstelle: SächsWChr. 3.Bair.Fs. 346
- Belegtext:
eres ammetes recht wiste men hir nicht. mer wolden se na eren anclaghen vnde der vrowen antworde, wolde men en eyn ghemene recht segghen, dat en recht recht were
Datierung: 1368/76
Fundstelle: HerfordRB.(Normann) 26
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- Belegtext:
wat weder recht is, dat si gheistlich eder wertlich recht, dat is unrecht
Datierung: 1369/74
Fundstelle: Homeyer,Klenkok 420
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- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
wir verzeihen vns auch aller der rechten geystlicher vnd wertlicher beschribener vnd vmbeschriebener priuilegie fryheit vnd gewonheit
Datierung: 1386
Fundstelle: MWirzib. VIII 3
- Belegtext:
suelln die geschriben werltleichen reht den geistleichen volgen
Datierung: 1390 (Hs.)
Fundstelle: BerthRechtssumme 1808
- Belegtext:
de deden wedder dat gemeyne gescreven recht unde wedder de privilegia
Datierung: 1396
Fundstelle: HanseRez. IV 342
- Belegtext:
hiruff antwert daz gemeyne geistlichz und wertlichz beschrebin recht an vel endin
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: EisenachRB.(Rondi) II 27
- Belegtext:
[daz] daran [vátterlichs vnd mútterlichs erbs] ir brueder vnd ir erben habend waeren nach lands recht vnd nach dem rechten
Datierung: 1437
Fundstelle: FürstenbUB. III 200
- Belegtext:
doctores yn dem keyserrechten ader geystlichen rechten
Datierung: 1442
Fundstelle: ZRG. 4 (1864) 382
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
[Reformvorschlag:] das der richter [am Hofgericht] eyn teyl synt doctores yn dem keyser rechten ader geystlichen rechten vnd were
nutze das eyn ycklicher korefurste yn des küniges hoff mit synem solde eynen hilden
Datierung: um 1442
Fundstelle: ZRG. 4 (1864) 382
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
[Gerichtsbeisitzer:] mit unsern graven, ersamen, edeln u. lieben getruewen, der heimlichen rechten wissenden
Datierung: 1447
Fundstelle: MIÖG. Erg.-Bd. 7 (1907) 132
- Belegtext:
die geistlichin rechtn ouch von der materien nichts adir wenig sagen anders, dann als vil, als se vß den wertlichen rechten genommen haben; so nympt ouch
ein recht daz ander zcu hulffe, wo des not ist
Datierung: 1456
Fundstelle: Bocksdorf 520
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
[beim fraglichen Zeitpunkt] sie her vndir funff vnd czwenczig iaren gewest, vnd sy do durch syne lichtfertikeit an sinem gotlichem rechten ... grobelichen bescheidiget
Datierung: 1456
Fundstelle: Bocksdorf 525
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
den wirdigen hern Albrechten probst der kirchen zu Transsilvanen, beyder rechten lerer und des bebstlichen stuls prothonotarien
Datierung: 1456
Fundstelle: HeilbronnUB. I 402
- Belegtext:
doctor decretorum lerer oder mayster der geystleichen recht
Datierung: 1466
Fundstelle: LibOrdRerum I 140
- Belegtext:
jn geschriben rechten, das sich auch ergrundet auf natuerlichs vnd goettlichs recht
Datierung: 1479/84
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) VIII 5
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
wir wollen auch dorch keynerley hinder, fryeheyde, privilegia, gesatzte, geschriebin rechte, die itzt sin adder hirnach von den pobesten, keisern, koningen adder hern, wertlich
ader geistlich, gesatzt adder geschriebin mochten werden, nicht behelff suchin noch gebruchin
Datierung: 1485
Fundstelle: KaufungenUB. II 159
- Belegtext:
es wurden dan dawider ehafft oder redlich vrsachen dem gemeinen rechten gemesz vnnd diser reformation nit widerwertig durch den lehenhernn vor lantgericht angezeigt
Datierung: 1503
Fundstelle: BambLGRef. [4]
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
man sol sich nach sag der recht nit allein vor verbringung der vbeltat, sunder auch vor aller gesteltnuss des vbels, so boesen leumundt oder anzeygung der missetat machen moegen, hueten
Datierung: 1507
Fundstelle: BambHGO. Art. 73
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[Übschr.:] besetzung cammer-richters und beysitzer ... daß ... aus den andern sechzehen der halbe theil, der recht gelehrt und gewuerdigt ... sey
Datierung: 1521
Region/Autor/Textsorte:
RKGO.
Fundstelle: RAbsch. II 180
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
auffs erst muessen wyr das welltlich recht vnd schwerd wol gruenden, das nicht yemand dran zweyffel, es sey von gottis willen vnd ordnung ynn der wellt
Datierung: 1523
Fundstelle: Luther(Clemen) II 362
- Belegtext:
sollen uf jeder hohenschule oder universitet ... doctores der kayserlichen rechten erhalten ... werden
Datierung: 1525
Fundstelle: Fries,OstfrkBauernkr. I 435
- Belegtext:
dwyl die appellation denen, so sich vermeinen beswert zu seind, von den heyligen bäpstlichen vnd keyserlichen rechten heylsamlich zugelassen ... ist
Datierung: 1530
Fundstelle: RheinfeldenStR.(SchweizRQ.) 240
- Belegtext:
so haben auch alle beschribene recht in allen wolgeordenten comunen den eestandt ... in eren ... gehalten
Datierung: 1530
Fundstelle: RTAugsbUB. I 330
- Belegtext:
von policey und weltlichem regiment wirt gelert, das ... christen mogen ... nach kaiserlichen und andern ublichen rechten urteil und recht sprechen
Datierung: 1530
Fundstelle: RTAugsbUB. I 389
- Belegtext:
solicher wörter seind im rechten sehr vil
Datierung: 1536
Fundstelle: Gobler,GerProz. fol. 3v
- Belegtext:
na gelegentheyt der keyserlijcken rechten
Datierung: vor 1537
Fundstelle: LeeuwardenStR. Art. 32
Volltext
- digitalisiert durch das Historisch centrum Leeuwarden (früher: Gemeentearchief Leeuwarden)
- Belegtext:
es hat das gericht und gemeyne beschriben recht vilerley besonderer und eygener wörter
Datierung: 1538
Fundstelle: Notariat 12
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dieweil es wider die heilige gotliche geschriefft, auch keiserliche rechtt vnd satzunge
Datierung: 1543
Fundstelle: ArnstadtStR. 84
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es werden aber die geschriben recht ... sonderlich bey vns teütschen gar nit gehalten, vnd vnsere aigne leüt ... mer den freygelaßnen, in latein liberti genannt, vergleichet
Datierung: 1546
Fundstelle: Perneder,Inst.(1546) 6v
Faksimile, Ausgabe von 1544
- in DRQEdit
- Belegtext:
uff soemlichs han ich, genanter tschachtlan, ein frag getan by den eiden, ein ieder dz göttlich recht zuo betrachten und nit sinen eignen nutz an zuo sechen [solle]
Datierung: 1547
Fundstelle: SaanenLschStat. 175
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
darzu [Eigentumsordnung] haben die herrschaften eigne bücher, wie das römisch reich die keyserliche recht hat
Datierung: 1556
Region/Autor/Textsorte:
Kurpfalz
Fundstelle: Sehling,EvKO. XIV 220
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das etlicher personen eeliche zusammenfügung von wegen der blutfreundschaft und schwagerschaft verboten sind, einsteils aus göttlichem, natürlichem rechten, einsteils aus weltlichen,
bürgerlichen rechten
Datierung: 1556
Region/Autor/Textsorte:
Kurpfalz
Fundstelle: Sehling,EvKO. XIV 223
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wo mann sonst vom rechten on zuosatz redet, wirdt das gemein geschriben keys. recht verstanden
Datierung: 1558
Fundstelle: Gobler,StatB. 2
Faksimile, Ausgabe von 1553
- in DRQEdit
- Belegtext:
offenbar ist, das dieselben vermeinten geistlichen recht in vielen artickheln den kayserlichen rechten, ja auch der hayligen biblischen schrift und warem gotteswort widerstreben
Datierung: 1563
Region/Autor/Textsorte:
Kurpfalz
Fundstelle: Sehling,EvKO. XIV 293
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nach was rechten sie [Leipziger Schöffen] ... sprechen sollen, tragen sie als gelerte und erfarne juristen gut wissen: nemblich nach gemeinen kaiserlichen
und landublichen sächsischen rechten, so vil derer in unsern landen durch bestetigten, bewerten gebrauch eingefuret ... sein
Datierung: 1574
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 10 (1889) 90
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
wenn das [Hinrichtung] beschehen ist, so ist der urtheil und den kaiserlichen rechten ein genüge geschehen
Datierung: 2. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: Frauenstädt,MalefB. 286
- Belegtext:
unsere unterthanen als mehrertheils schlechte und der rechten unerfahrene leute
Fundstelle: FrkLGO. 1619 III 42 § 2
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wider die austruckliche verordnung ... nicht allein des instrumenti pacis, executions-recesses und alter verträgen, sondern auch deren des heiligen reichs abschieden und gemeiner rechten, in sacris et profanis
Datierung: 1692
Fundstelle: FreibDiözArch.2 5 (1904) 214
- Belegtext:
seind die von Brugg nach dem natürlichen und civilischen rechten geschworne underthanen ihrer ... landesobrigkeit
Datierung: 1735
Fundstelle: BruggStR. 278
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
roemisch recht ... ist der inbegriff aller roemischen rechte, sie moegen entweder vor oder nach Iustiniani zeiten promulgiret worden seyn
Datierung: 1762
Fundstelle: Hellfeld IV 2340
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
es sollen auch die beschriebenen gemeinen rechte blos um deswillen keinen abfall leiden, daß etwan die heutige verfassung mit der römischen oder auch sonst der ehemaligen ältern nicht vollig übereinstimmet
Datierung: um 1772
Fundstelle: Pufendorf,HannovLREntw. Tit. I § 6
Recht (I 9)
Erklärung:
Konflikte zwischen dem strengen Recht und dem, was im besonderen Fall als gerecht erscheint (Recht/Gnade), sowie zwischen konkurrierenden regionalen Rechtssystemen
und unterschiedlichen Normierungsebenen (gesetzt/natürlich, Recht/Willkür) werden durch Kollisionsnormen geregelt.
- Belegtext:
er [abbit] sal si kusche, nvobere, barmhertic, demvte vnde sal ieimmer vberhebe di gnade deme rechtin
Datierung: 1. Hälfte 13. Jh.
Fundstelle: Selmer,RegSBened. 84
- Belegtext:
des wete dat dri stucken syn von gesatten rechte di weder naturlich recht syn. di irste is dat di settunge etlike lude vor eygen hebben dat is weder der naturen wen von naturen sint alle lude vrie
Datierung: 1397/98
Fundstelle: BerlinStB.(Hs.) 107va
- Belegtext:
alle gedinge brechen eyne gemeine recht, daz man is gezeugen mag
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 304
- Belegtext:
darumme mag gesazt recht naturlich recht nymmer vordrucken
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 330
- Belegtext:
gelub die prechent recht
Datierung: Ende 14. Jh.?
Fundstelle: SteirLl. Art. 186
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das dye gevordert werden, nicht noch dem rechte in dem lande tzu Engelant, unde ouch nicht noch dem rechte tzu Pruessen, sunder noch einem gemeynen beschrebenem rechte
Datierung: 1409
Fundstelle: HanseRez. V 462
- Belegtext:
want bescheidt, dat breket recht
Datierung: 1426/40
Fundstelle: KleveStR. Art. 61
- Belegtext:
ghesat recht en mach naturlich recht nyet verlegghen
Datierung: 1426/40
Fundstelle: KleveStR. Art. 73
- Belegtext:
[Privileg,] das si ... sollichen ubeltaetern und schaedlichen luten ... die gestrengkait des gerichtz in gnad keren und mit recht und gnaden gerichten moegen
Datierung: 1429
Fundstelle: UlmRotB. Art. 180
Faksimile
- Belegtext:
sullent dann dieselben vier gewalt haben holtz ze teilen nach dem rechten und nit nach gunst
Datierung: 1429
Fundstelle: ZürichOffn. I 276
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
de gnade steit by deme rechte
Datierung: 1486/1645
Fundstelle: HammerbrökerR. 57
Faksimile
- Belegtext:
wilkur brechen die recht
Datierung: 1501
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 131
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
wilkurn pricht alle recht
Datierung: 1511
Fundstelle: IglauOberhof 337
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
zu dem so sagen auch die bebstliche recht, das man das ald gestreng recht vmb der menschlichen schwacheit willen bey weiln in disen letzten zceiten nachlassen sollen
Datierung: 1530
Fundstelle: RTAugsbUB. I 330
- Belegtext:
daher man auch das recht teilet jn streng und gelind recht
Region/Autor/Textsorte:
Luther
Fundstelle: DWB. IV 1, 2 Sp. 3029
- Belegtext:
wie ein recht durch das ander, das ime endtkegen ist, auffgehoben wirtt, also ist es auch mit den widerwertigen gewonheiten
Datierung: 1550
Fundstelle: OlmützGO. 13
Faksimile
- Belegtext:
streng vnd rauch recht, so nichts von dem das es zuogibt, nachlaßt
Datierung: 1561
Fundstelle: Maaler 327ra
- Belegtext:
bedingte recht brechen landrecht
Datierung: 1568
Region/Autor/Textsorte:
Aargau
Fundstelle: GrW. V 75
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
recht sunder gnaden ist unrecht
Datierung: vor 1575
Region/Autor/Textsorte:
Westfalen
Fundstelle: GrW. III 171
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die richter sollen in allen sachen ... mehr auff des rechts billigkeit und linderung desselben sehen, dan auffs schaerffe vnd strenge recht
Datierung: 1583
Fundstelle: SiebbLR. I 10 § 1
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat groeter recht hevet dat minste up
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow. 1590 II 17 § 4
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
summum ius, summa iniuria. streng recht / groß vnrecht
Datierung: 1613
Fundstelle: Praetorius,Zauberei 245
Faksimile
- Belegtext:
das genawe recht oder jus strictum
Datierung: 1696
Fundstelle: Büeler 11
- Belegtext:
willkuehr gehet vor recht und gewohnheit
Datierung: 1717
Fundstelle: Blüting,Gl. III 55
Faksimile
- Belegtext:
des rechts billigkeit und linderung
Datierung: 1722
Fundstelle: SiebbLR. I 10 § 1
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1583
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die richter sollen in allen sachen, so fuer sie gebracht werden, mehr auff des rechts billigkeit und linderung desselben sehen, denn auffs scharffe und strenge recht
Datierung: 1722
Fundstelle: SiebbLRKomm. 102
- Belegtext:
wenn das recht des einen der ausübung des rechts eines andern entgegen steht, so muß das mindere recht dem stärkern weichen
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. Einl. § 95
- Belegtext:
gastgericht, gastrecht, kaufrecht ist ein zum besten der fremden angeordnetes gericht, welches die sachen, die entweder fremde wider einheimische oder diese wider jene anbringen, summarisch und mehr nach
der billigkeit als nach der strenge des rechts entscheidet
Datierung: 1801
Fundstelle: RepRecht VII 278
- Belegtext:
mildrichterliches amt. so wird die pflicht und das recht des richters genannt, wornach der die strenge des rechts durch gelindigkeit mildern soll und darf
Datierung: 1802
Fundstelle: RepRecht X 255
- Belegtext:
was den angebornen natuerlichen rechten angemessen ist, dieses wird so lange als bestehend angenommen, als die gesetzmaeßige beschraenkung dieser rechte nicht bewiesen wird
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 17
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Recht (I 10)
Erklärung:
von Rechts wegen: urspr. Formel, die die Rechtmäßigkeit eines Sachverhalts kennzeichnet, häufig auch Schlussformel in Schöffensprüchen und anderen Urteilen.
Sachhinweis:
H. Kirchner, "Von Rechts wegen" ..., in: Strafrecht, Unternehmensrecht, Anwaltsrecht. Fschr. für G. Pfeiffer (Köln 1988) 485-498.
- Belegtext:
mach de stadt den handtdediger frede und velichheit geven van des rechtes wegen
Datierung: 1294
Fundstelle: RigaStR. 19
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- Belegtext:
was ouch für handgiffte oder vertigung beschicht vmb gotzhus guot one eins propsts meyers oder kellers hand, daz hatt kein krafft weder von allter noch von rechts wegen
Datierung: 1303?
Region/Autor/Textsorte:
Luzern (Region)
Fundstelle: GrW. I 167
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ob die schulld von rechts wegen zu gellten ist von demselben erb
Datierung: 1306
Fundstelle: BambStR. 92
- Belegtext:
mag von rechts wegen nieman ... richten mit der ehte in dem ... lantgericht ze F. danne ein byschof ze W., der allein da lantrichter ist, und suelln auch vor dem selben lantrichter
ze recht sten alle ... herren, ... graven, ... frein und auch dez richs ... dinestluete
Datierung: 1347
Region/Autor/Textsorte:
Würzburg
Fundstelle: MGConst. VIII 387
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
ob die ... gebunge ... und machunge an ... vorg. guten nicht craft ... von rechtes wegen hete, so ... hat [er] geseczet dem ... spital der selben gut wert
Datierung: 1356
Fundstelle: MWirzib. VI 574
- Belegtext:
dat von older ny geweset is, nohte von older gewonheit, nochte von rechtes wegen
Datierung: 1365
Fundstelle: BerlinStB. 50
- Belegtext:
dy man gepessert hat von des rechten wegen vm die missebarung der czweyung czwischen den hantwerken
Datierung: 1391
Fundstelle: IglauOberhof 108
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mir gestehen zu rechter antwert von rechtis wegen
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 264
- Belegtext:
was sie on von ere unde von rechts wegen schuldig weren
Datierung: 1431
Fundstelle: Michelsen,Rdm. 242
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- Belegtext:
ist er von ir dieser ladunge uff diessmol mogelichen ledig, von rechts wegen
Datierung: 1453
Fundstelle: SchlesDorfU. 60
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- in Google Books
- Belegtext:
innerunge ist und heiszet, wo eyn man beclaget wirt umbe schult, und derselbe beclagte man begert innerunge von dem cleger, wovon dy schult zsy, das mus en der cleger ynneren von rechts wegen
Datierung: um 1445
Fundstelle: DanzigSchB. 50
- Belegtext:
seind vor mir notarien ... erschienen die ... herren rector vnd regenten der loeblichen hohenschuol zuo N. protestierten vnd bezeugten sich mündtlich in hoechster vnd bester form, solennitet vnd zierlicheit,
wie sich dz von rechts wegen gebürt, von wort zu wort diß inhalts
Datierung: 1531
Fundstelle: Frey,Pract. 321
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
hierüber und was sonsten von rechts wegen hätte gebetten werden sollen ..., das hoch-adelich-mildrichterliche ampt implorirend
Datierung: 1733
Fundstelle: Beck,Forstg. 324
- Belegtext:
die abgehenden wirklichen glieder der verwaltungskammern und der cantonsgerichte werden als solche, und die suppleanten dieser behörden ebenfalls als solche wieder ersetzt, und es sollen die letztern
nicht von rechts wegen an die stellen der erstern treten
Datierung: 1800
Fundstelle: AktSammlHelvet. VI 470
Recht (II)
Erklärung:
von einer Person oder Institution: die Rechtsstellung, die sich aus dem Status innerhalb der Rechts- und Standesordnung ergibt; der Rechtsanspruch, die Verfügungsmacht, das subjektive
Recht, die sich erst im Verhältnis zu anderen Rechtsträgern (über- oder untergeordnete Personen oder Institutionen, Vertragspartner, Genossenschaften usw.) realisieren; auch das mit einer Sache verbundene
Recht (zB. 1302); der Rechtsanspruch steht dem gutwillig (aus Gunst, Liebe usw.) Gewährten gegenüber; Recht und Fug / Gewalt haben die volle Rechtsmacht innehaben;
meton. auch die Rechtsauffassung bezüglich eines Anspruches (1393), auf sein Recht auf das eigene Risiko, auf eigene Gefahr und Verantwortung.
vgl.
2Echt (I Spiegelstrich 1),
Fug (I),
Gewalt (VI),
Macht (VI).
- Belegtext:
dor recht ende dor ghenade / ontfaerme u miere scade
Datierung: 1185/91
Fundstelle: Reinaert I 67
- Belegtext:
uernement, dass wir ... den abbt ... erkhennen ... aller der alten recht, die er hat an unser mautt
Datierung: 1221?
Fundstelle: MBoica XV 5
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
svat die man sveret unde entruwen lovet, sinen lief mede to verstene oder sin ghesunt, al ne mach he's nicht gelesten, it ne scadet ime to sime rechte nicht
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 41 § 2
Textarchiv: SspLR. III 41
- Belegtext:
die koning sal wesen vri unde echt geboren, so dat he sin recht ok behalden hebbe
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 54 § 3
Textarchiv: SspLR. III 54
- Belegtext:
vestinge nimt dem manne sin lif, of he begrepen wert dar binnen, unde nicht sin recht, svo lange he dar an is
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 63 § 3
Textarchiv: SspLR. III 63
- Belegtext:
[Übschr.:] unsi alde recht an corni
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 152
- Belegtext:
an swem der hantfrid gebrochen wirt, erziuget er daz zen heiligen vor sinem rihter mit dem, der den hantfride gemachet hat, und mit zwein andern sentberen mannen, die ir reht behalten
hant, daz der fride an im gebrochen si, der rihter sol jenen ze aht tun, der den fride gebrochen hat
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 277
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
in [Juden] wart verdelt echt unde recht, erve unde eigen, dat se oc eigen scolden wesen immer mer
Datierung: um 1260
Fundstelle: SächsWChr. 102
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
in der achte belef he jar unde dach, darumbe ward eme verdelet echt unde recht unde egen unde len
Datierung: um 1260
Fundstelle: SächsWChr. 230
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
[zwei Brüder] begaueden den hof ... mit al deme rechte, dat he dar hane hadde vnde sin vader
Datierung: 1266/1325
Fundstelle: HalleSchB. I 74
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat dieselue vrouwe al ir recht unde ire vorderinge beheldet an deme huse
Datierung: 1267
Fundstelle: Lacomblet,UB. II 332
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- digitalisiert im Rahmen von "miami" (Münster)
- Belegtext:
der keiser sol lihen allen geistlichen fúrsten ir reht mit dem zepter, vnde allen weltlichen fúrsten mit dem vanen
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 132 a
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- Belegtext:
nieman mac im selber ander reht erwerben danne als in an geborn ist. er mac och mit vntat erwerben, daz er böser reht gewinnet
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 12
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- Belegtext:
wissen man sol, ist daz einer wirbet wider der stat vrîheit, so verre daz dve stat ir reht damitte moehte verlieren, ... der sol geben drittehalb phunt vnnd ein halb jar fuer die stat
Datierung: 1290
Fundstelle: RheinfeldenStR. 22
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
wande die von Menze an den jueden, die zu Meinze inne sint, vuerbas ander reht habent, denne die burger von Wormesse
Datierung: 1297
Fundstelle: MGConst. III 545
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
swaz ouch der vorgeschriben her Goetfried darkomenr luiten inhende hat, die sol er mit dem rechte han, als er si dar her bracht het
Datierung: 1297
Fundstelle: ZürichUB. VII 31
- Belegtext:
wir verzihen ovch uns fúr vns ... alles des rehten, gaischliches oder weltliches, gewonliches oder sunderberes, oder svie sie genemmet ... sint
Datierung: 1299
Fundstelle: FürstenbUB. I 340
- Belegtext:
der sache gestet he allir wol, also bescheidenliche ab he anders sin echt unde sin recht behalden hat
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. II 3
Textarchiv: FreibergStR. II
- Belegtext:
hede er [der der stede fryden gebrochen hede von wunden wegen] aber vollen gedan dem, der do geletzet were und uerlop hette, der mag wonen in der stat ueff sine recht
Datierung: 13./14. Jh.
Fundstelle: Kohler-Koehne,Worms 37
- Belegtext:
dasselbe hus gab N.O. ze koufenne vuir ledig eigen J.H. ... mit allem rehte, so derzuo gehoeret, und sunderliche mit dem rehte, das demselben huse dui gesiht hindenan niemer verslagen sol werden
Datierung: 1302
Fundstelle: ZürichUB. VII 222
- Belegtext:
sag wir si ledich zehen iar aller der stevr di vns von in geuallen moechte oder solt von recht oder von bet
Datierung: 1305
Fundstelle: BrixenUrk. 96
- Belegtext:
ouck scolen wy [erczbischop] und willen unse leven burger ore gut und ores rechtes verdedingen jegin forsten, herren unde jegen allerleye man vor unrechter gewald
Datierung: 1309
Fundstelle: MagdebUB. I 135
- Belegtext:
wer ein gesworn czu czeugen vur fuert, mit demselben gesworn wehabt er sein recht
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 365
Faksimile
- Belegtext:
unverzigen unsers und des richs rehten uf allen siten
Datierung: 1331
Fundstelle: FriedbergUB. I 115
Faksimile
- Belegtext:
[Gebot an die Untertanen,] datz si dem obgenanten gotshaus ze R. seiner recht, freytum und genade, swie ez di hat oder haben sol an seinen læuten und guten ... staet behalten
Datierung: 1332
Fundstelle: OÖUB. VI 61
- Belegtext:
[wegen einer Stiftung] haben vns die vorgenanten chorherren funffzehen pfunt perner geben von iren genaden vnd nicht nach vnsern rechten
Datierung: 1334
Fundstelle: BrixenUrk. I 597
- Belegtext:
mer de penninghe meteghe we usen borgheren ane recht mit gudeme willen uppe verteyn penninghe
Datierung: 1334
Fundstelle: StendalUrt. 2
Faksimile
- Belegtext:
dat wir hain gegebin ... eyn stuck wingarst ... zo besitzin unde zo behaldin eweliche bit al deme regthe als wir id bis heir hain beseszen
Datierung: 1336
Fundstelle: DOrdenUB. I 398
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
sal vnser vorgenante herre von Trire vns auch wider zu vnserm rechte vnd bescheidenheit, wo iz vns vnd vnser erben ruret, helfen
Datierung: 1337
Fundstelle: CDRhMos. III 1 S. 367
- Belegtext:
were auer dat anders jement queme de beter recht to deme suluen gude hedde, so schall de sulue C. deme couente von B. ore gelt ... weder antworten
Datierung: 1340
Fundstelle: MarienrodeUB. 328
- Belegtext:
wir haben auch erfunden ..., swelhie artickel geminnert oder gemert sind oder new funden sein, daz die nieman an seinem rechten chainen schaden bringen sùllen
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 249
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [18. Titel]
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[was] mit mereren rechte si mines heren von Monstere unde des stichtes unde der herscap van der Vechte wen der van Depholte, dat solen se den stichte unde der herscap van der Vechte weder laten
Datierung: 1346
Fundstelle: JbOldenb. 15 (1906) 195
- Belegtext:
[Verpfändung von Friedberg und Gelnhausen] mit cristen und mit juden, mit dem schultheizzenampt, mit zinsen und mit gewoenlichen steuwern, mit allen fellen und rehten, als ein romische kuenig haben sol
Datierung: 1347
Fundstelle: FriedbergUB. I 162
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- Belegtext:
mit disem brief meine wir nieman sein recht ze nemen
Datierung: 1347
Fundstelle: MGConst. VIII 388
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
[Verkauf:] den dritteyl des dorphes ... mid allen schlachten nutz und mid al dem rechte, also wir das gehat haben
Datierung: 1347
Fundstelle: TeistungenburgUB. II 49
- Belegtext:
wil ieman erbú ansprechen, dú in die vorgenanden hoeve hoerent, ist er drú jar in dem lande gewesen, also das er dú erbú nie angesprach, der ist von sinem rechte
Datierung: 1347
Fundstelle: ZürichOffn. II 31
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sein leib und sein gut, sein recht und sein echt
Datierung: 1347/60
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 361
- Belegtext:
en halfbroder, dey van vader weghene broder were, alene dat he older were, de en hedde neyn recht thuo deme herwede noch thuo deme erve
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 73
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- Belegtext:
wint en vrowe en kint na ires mannes dode na irer rechten tid, dat mach men beschelden an sineme rechte
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStR. I 1 § 74
Textarchiv: GoslarStR. I 1 § 53 danach Übschr.
- Belegtext:
mach de man [swene men onecht seghet van bort weghene] ... sin echt unde sin recht bat beholden mit ghelikem tughe, denne man it mit ghetughe up ene bringhen moghe
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStR. III 123
Textarchiv: GoslarStR. III § 116 danach Übschr.
- Belegtext:
ein iczlich richter schol ein unvorsprochen man sin siner geburt und alles sines rechten
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) III 1 Dist. 1
- Belegtext:
alle furstindum, von der crafft die werntlichen kurfursten recht und stimme habin an der kure eins romischin konigis
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 135
Textarchiv: GoldBulle 135
- Belegtext:
vrteil ..., ob her seynen leyp vnd seyn gut, seyn recht vnd seyn echt icht pillicher geweren muge mit scheppen vnd mit ratlewten
Datierung: vor 1368
Fundstelle: IglauOberhof 126
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- Belegtext:
kein man mag bessir recht eim andern an eim dinge lozin, wen alz er selbir doran hatte
Datierung: um 1390
Fundstelle: BlumeMagdeb. II 3, 97
- Belegtext:
dar umme bespreken sik de stede, und antwerden dar aldus tho, dat se dar vurder nicht wol tho spreken en kunden, yt en were, dat se erer beyder recht horden. dar bot sik de koninginne
tho, dat se ere recht gherne seggen wolde
Datierung: 1393
Fundstelle: HanseRez. IV 134
- Belegtext:
wer och in der stat gesessen ist, der ein gast ist und och alle recht der stat erfuillet, der sol allez daz recht han, das ein burger hat
Datierung: 1398
Fundstelle: BernStR. III 5
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es schol weder sune nach tochter nach ander erben, die wart auff erbe vnd auff eygen haben, dieselben warte vnd recht daran nymant geben nach einsetzen nach czu kauffen geben on seins vaters vnd seiner mutter worte
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: BambStR.(Parigger) § 163
- Belegtext:
synt keiner dem anderen an deme dinge besser recht geweren mag, alzo er selber dorane hatte
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 219
- Belegtext:
eyn erbe ist anders nicht, wenne eyn volgere in alle das recht das der tote hatte zu sinem gute
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 298
- Belegtext:
flighen sy [hunere] wol yn eynes mannes hoff, domit sien sy nicht sien: wer sy widir das behilde, der behilde sy uff sien recht
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 428
- Belegtext:
so es te wetene dat aldese vorseyde cueren ende boeten alsowel ghemaecht zijn op booden als up zieken, als sten ondvormindert den heer zijn heerlic recht
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: CoutBruges I 377
- Belegtext:
met getüge der tinsgelden edder ander vmbeschuldener lüde an orem rechte
Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: Beweisung 365
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wie lange eine bewe recht hat
Datierung: 1408
Fundstelle: ZBergr. 33 (1892) 212
- Belegtext:
das den kinden ... nach ir muoter tode ir reacht zuo ir muoter erb teyle behalten sin sol ane geuerde
Datierung: 1413
Fundstelle: FürstenbUB. III 80
- Belegtext:
erve is een volghinghe in all dat recht, dat die doede hadde
Datierung: 1426/40
Fundstelle: KleveStR. Art. 66
- Belegtext:
daz man en unde yren vorfarn [pharrer ... unde altariste] wol licht brot unde wyn gegeben habe von gunst unde nicht von rechtes wegen
Datierung: 1432
Fundstelle: FreibergUB. I 147
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
doch heft syck de rad unde de sostich mit deme ampte [der Bäcker] des vordragen, ere recht to sterkende unde nicht to vorkrenkende
Datierung: 1434
Fundstelle: LünebZftU. 2
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- Belegtext:
diss sint des zollers recht [lat. Vorlage von 1258: hec autem sunt jura theloniarii]
Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 16
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
hat der G. neur ein gunst und des kein recht, das wasser also heim zu furen
Datierung: 1461
Fundstelle: Tucher,NürnbBaumeisterb. 177
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- in Google Books
- Belegtext:
es sol ouch dem, der mit recht obligt, sin zimlicher cost, so er von notdurft wegen, sin recht ze jagen oder sich ze weren, gehapt und behept hätt, ... usgericht werden
Datierung: 1462
Fundstelle: NeuenburgStR. 65
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- Belegtext:
die grube die jre recht auff dem aeusern gange gnomen hat vnd mit eysen darauff verschint ist, soll kein recht auff dem andern gange haben
Fundstelle: SchwazBergO. 1468 Art. 2
- Belegtext:
es sol auch ain offener schurpf nicht lenger recht haben, dann an dritten tag
Datierung: 1477
Region/Autor/Textsorte:
SalzburgBO.
Fundstelle: Lori,BairBergr. 106
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es mag auch ainer in seinen rechten ansizen und aufslahen, wo er wil
Datierung: 1486
Region/Autor/Textsorte:
Görz
Fundstelle: ZBergr. 48 (1907) 496
- Belegtext:
welcher burger von vnser statt wil faren sin kouffs ... halb, ... das der vff sin recht varen mag, dann wird er mit seinem gut vffgehept old gefangen, des wend die burger kein costen noch schaden haben
Datierung: Ende 15. Jh.
Fundstelle: LuzernStR. 77
- Belegtext:
war sint dan nu die ghenen die seggen, id were so mogelik, dat ein verfemet man sculde in sin recht weder gesat werden, als dat men einen doden man sculde levendich maken
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: InfSpecSax. 654
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- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
zechen pfund pfening ainem herren zubuß ..., es were dann sach, das ainer fug und recht darzu hette
Datierung: um 1500
Fundstelle: SGallenOffn. II 208
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
auch hat mein fraw die eptissin dz recht vnd den gewald, dz sy ein schädtlichen menschen haben vnd laszen mag, ee das der banherr darzue berueffet würdt
Datierung: 1513
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 211
Faksimile
- Belegtext:
sie ... meinten des gut fug und recht zu haben
Datierung: 1517
Fundstelle: Sinsheim 446
Faksimile
- Belegtext:
[Übschr.:] dess bropsts recht ... des vogtts recht ... der chorherrn rechtt ... der gotzhuslüten recht
Datierung: 1518
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Region)
Fundstelle: GrW. I 113ff.
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so der vatter dodt ist, so sindt die kinder gantz vnd gar yres eygnen rechtes
Datierung: 1520
Fundstelle: Murner,Inst. 13
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1519
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[gemeinsamer Beschluß der Kannengießer verschiedener Städte:] dusse nabeschrevene bewilligung unde articuln ernstlick, wo folgende, tho holden, alles sonder verfengnisse jeder stadt
overichheit, ere, rechte, gewalt unde herlicheit
Datierung: 1526
Fundstelle: HambHandw. 559
Faksimile
- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und dem Verein für Hamburgische Geschichte
- Belegtext:
hand das von liebe wegen than und nit von rechtz wegen
Datierung: 1536
Fundstelle: GraubdnRQ. I 386
- Belegtext:
wer zu M. husshablich ist gesin, jar vnnd tag, wannen er komen sy, der hat als vyl recht und teyl als ein anndrer, vnnd wer hinnen züchet, so hat er kein recht daran me
Datierung: 1543
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. I 44
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
aber sprechent die hofflüt, das ein vogt habe v lib. (pfennig), vnnd das ist ein vngnad vnd nit ein recht
Datierung: 1543
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Region)
Fundstelle: GrW. I 44
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
efte sick dat begeve, dat ener frauwen ehr man afstorve, alse wi alle starflich sin, desulve frauwe heft nicht lenger recht to backende, denn ein half jar und veer weken
Datierung: um 1550
Fundstelle: LünebZftU. 5
Faksimile
- Belegtext:
gestollne, geraubte und gewaltige gewër macht kain recht
Datierung: 1565
Region/Autor/Textsorte:
Salzburg
Fundstelle: ÖW. I 219
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[Abt und Konvent treten eine Wiese ab,] als wir es woll macht, fueg vnndt rechten hatten
Datierung: 1570
Fundstelle: KrummauClarissUB. 255
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
also hat kein vatter recht noch fueg, seinem kint ... substituten uber seine vogtbare jhar zu setzen
Datierung: 1573
Fundstelle: NÖLTfl. III 19 § 10
- Belegtext:
[Zehntleistung:] es hat auch der helbling so vil recht als der pfenning oder der emer most
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 304
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alsdann hat er khäuffer ... ganntz vollen macht vnd recht, benannte juchart ackhers ... einem andern einzelegen
Datierung: 1615
Fundstelle: Indersdorf II 318
Faksimile
- Belegtext:
es soll fürohin kainer kein mad, acker, oder peunten, so man mit der gemain besucht oder geötzt hat, auch des von alter her recht und fueg haben, nicht verzeinen oder einfachen
Datierung: 1616 (Hs.)
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 20
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sowoll der geringist als der gröste gleichs recht an der gmain haben [solle]
Datierung: 1655
Fundstelle: BeitrSteirG. 26 (1894) 142
- Belegtext:
daß ... einem unmittelbaren stande sein recht, welches ihme wegen lands- und oberbotmaessigkeit in religions-sachen gebuehret, nicht verhindert werden soll
Datierung: 1684?
Fundstelle: TheatrPacis 122
- Belegtext:
es soll kainer kain verpoten vich hinein schlagen, so von alter ie und ie verpoten ist, es seien follen, stier, die über recht geen
Datierung: 17. Jh. (Hs.)
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 149
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nachdeme uns in unseren erblanden juden zu halten, das recht zustehet, so gebühret ... uns auch ... von solchen cammerknechten ... die abheischung des ... opferpfennings
Datierung: 1717
Fundstelle: Fellner-Kretschmayr III 297
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
von dem ... recht der personen ueber die sachen ... in ansehung der kaeuffen und verkaeuffen
Datierung: 1730
Fundstelle: Leu,EidgR. III 323
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
daß sie [Appenzeller] sich nach und nach von aller froembden fuersten und herren ansprachen, recht und schuldigkeiten ... erlediget haben
Fundstelle: AppenzLB. 1733 S. 7
- Belegtext:
[Übschr.:] von des roem. koenigs wuerden und rechten
Datierung: 1742
Fundstelle: Moser,StaatsR. VII 399
- Belegtext:
daß ... derer reichs-gerichte rechten und obligenheiten kein eintrag geschehe
Datierung: 1746
Fundstelle: Moser,StaatsR. 27 S. 363
- Belegtext:
daß die gemeinde-trifft eigentlich nicht so wohl ex jure servitutis prædiorum herzuleiten, sondern vielmehr vor ein gemeines recht des dorffs zu erkennen
Datierung: vor 1749
Fundstelle: Klingner I 661
Faksimile
- Belegtext:
mithin solches unserem stüft an seinen habenden rechten und gerechtsamben nimmermehr praejudicirlich fallen könnte
Datierung: 1755
Fundstelle: SGallenOffn. I 66
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die höchste gewalt ist ein inbegriff verschiedener rechte, die schlechterdings notwendig sind, den endzweck des staats, d.i. dessen erhaltung, sicherheit und wohlfahrt, zu erreichen
Datierung: 1757
Fundstelle: RechtVerfMariaTher. 241
- Belegtext:
[Übschr.:] vom recht eines landes-herrn jure dominii eminentis zuchthaeuser zu errichten
Datierung: 1759
Fundstelle: Cramer,Neb. XIII 1
- Belegtext:
von dem recht der kinder auf den halben theil des guts, so derselben mutter gefreyet seyn soll
Datierung: 1762
Fundstelle: BernStR. VII 2 S. 849
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
derjenige theil der jurisprudenz, worinn die rechte und pflichten der regenten und unterthanen abgehandelt werden, heist das staatsrecht
Datierung: 1770
Fundstelle: Kreittmayr,StaatsR. 1
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das recht, welches dem regenten oder oberhaupt des staats zustehet, alles zu gemeinen besten desselben zu dirigiren, und anzuordnen, ist eben das, was man die höchste macht und
gewalt, zu latein summum imperium, vel supremam in republica potestatem vel majestatem zu nennen pflegt
Datierung: 1770
Fundstelle: Kreittmayr,StaatsR. 9
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so weit jemand ein recht hat, ist er, dasselbe in den gesetzmäßigen schranken auszuüben, befugt
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. Einl. § 88
- Belegtext:
der mensch wird, in so fern er gewisse rechte in der bürgerlichen gesellschaft genießt, eine person genannt
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. I 1 § 1
- Belegtext:
rechte werden als bewegliche sachen betrachtet
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. I 2 § 7
- Belegtext:
staatsrecht. dieses ist der inbegriff jener rechte und verbindlichkeiten, welche der deutsche staat und dessen oberhaupt in beziehung auf die verfassung und regierung des deutschen reichs und gegen auswärtige staaten haben
Datierung: um 1795
Fundstelle: StaatsRHeilRömR. 41
- Belegtext:
wenn ein teil ein ihm zugestandenes recht so weit verfolgt, als es ihm zugestanden ist, so wird er gegen irgendein anderes recht, das dem andern teil zukommt, anstoßen
Datierung: 1802
Fundstelle: Hegel,PolitSchr. 100
- Belegtext:
dass ... das recht zu regieren in weltlichen territorien mehr ein eigenthumsrecht der regierenden familie ist
Datierung: 1804
Fundstelle: Gönner,StaatsR. 338
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das criminalrecht ... ist die wissenschaft der rechte des staats, welche durch strafgesetze gegen unterthanen, als uebertreter derselben, begründet sind
Datierung: 1808
Fundstelle: Feuerbach,PeinlR. 1
- Belegtext:
jeder mensch hat angeborne, schon durch die vernunft einleuchtende rechte, und ist daher als eine person zu betrachten
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 16
Faksimile (Abschnittsbeginn)
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
rechte werden den beweglichen sachen beygezaehlt, wenn sie nicht mit dem besitze einer unbeweglichen sache verbunden, oder durch die landesverfassung fuer eine unbewegliche sache erklaert sind
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 298
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
als ein recht betrachtet, ist eigenthum das befugniß, mit der substanz und den nutzungen einer sache nach willkuehr zu schalten, und jeden anderen davon auszuschließen
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 354
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
die teutschen fuersten begeben sich gleichfalls des rechts der bekriegung unter einander
Datierung: 1814
Fundstelle: AktWienKongr. I 1 S. 60
- Belegtext:
den staenden soll das recht unbenommen bleiben, in ihren gesetzmaeßigen versammlungen bitten und vorstellungen im namen des landes ... an uns einzusenden
Datierung: 1816
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: Pölitz,Verf. I 1 S. 53
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
staatsgewalt (staatshoheit, höchste gewalt, potestas suprema) heisst das recht, die mittel zu dem zweck des staates zu wählen
Datierung: 1817
Fundstelle: Klüber,ÖffRecht 4
Volltext und Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Deutschen Textarchivs (DTA)
- Belegtext:
natürliche freiheit und wohlerworbene rechte der einwohner, sind einer einschränkung, durch gebot oder verbot der polizeigewalt, nur so weit unterworfen, als bei der sicherheitspolizei der staatszweck ... es gestattet
Datierung: 1817
Fundstelle: Klüber,ÖffRecht 487
Volltext und Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Deutschen Textarchivs (DTA)
- Belegtext:
[Übschr.:] von den subjecten der rechte
Datierung: 1824
Fundstelle: Mittermaier,PrivR. 70
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Recht (III)
Erklärung:
Ertrag, Vorteil aus einem Recht (II).
Recht (III 1)
Erklärung:
Abgabe, Leistung, die j. zu erbringen hat; konvers hierzu von der Seite des Berechtigten: Nutzen, Ertrag, Einkommen; insb. in der Aufzählung übertragener Rechte und hier häufig in möglichst
vollständiger Reihung mit Bez. für andere Abgaben- bzw. Leistungsarten (Dienst, Nutz, Robot usw.); meton. auch das Recht, Leistungen zu erhalten.
- Belegtext:
sus kerter dannen zehant / und nam von den mæren, / den gewaltegen romæren / urloup unde botschaft, / swaz er betwünge mit craft, / daz er daz zeigen hæte / und ouch in da von tæte / eteslich reht und ere
Datierung: um 1210
Fundstelle: GottfrStraßb.(Ranke) V. 5911
- Belegtext:
daz er daz vorgenant aigen ze ainzigen gelazzen mueg unsern urborleuten mit den alten rehten und dienst
Datierung: 1293
Fundstelle: SPöltenUB. I 183
- Belegtext:
swenne schör oder pisez wirt, do schullen si keinen schaden an haben, und mit allem dem recht und wir ez vunden, mit demselben reht sullen wir ins wider antworten
Datierung: 1298
Fundstelle: MBoica X 65
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
an der chleine reht, di si [richter] auch nemen sullen von dem egenanten guot, ie ze s. marteins zeit
Datierung: 1327
Fundstelle: SPaulUB. 218
- Belegtext:
hat ... min herre von Triere uf suche recht, als yme zuo jare und huore von miner kyrchen vallende waz, uf mich gnedenclichen verzigen
Datierung: 1347
Fundstelle: MGConst. VIII 264
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
dese ... amecht der iclicher gebit dem vicztuem zcue rechte als mange marg als manig jar her daz amecht gewunnen hat
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: ErfurtWeist. 136
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
den haluen tegheden late we on mit alleme rechte vnde nut
Datierung: 1356
Fundstelle: MarienrodeUB. 370
- Belegtext:
iren hof ... mit allen nuczen zinsen, rechten, vällen, zugehörden, acker, matten, holcz, velde
Datierung: 1384
Fundstelle: FreibDiözArch. 18 (1886) 148
- Belegtext:
[Überlassung eines Grundstücks,] doch sik recht vnde pacht darane to beholdende na alse touoren vmbeworen
Datierung: 1434
Fundstelle: LübUB. VII 544
- Belegtext:
[Einnahme an Naturalien] und darczu alle gerichte und rechte, dinste und roboten
Datierung: 1447
Fundstelle: KamenzUB. 221
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
synen gerechten salaris oft trecht, dat hem na rechte toebehoirde
Datierung: 1454
Fundstelle: BredaRbr. 71
Faksimile
- Belegtext:
die dienst und recht, so wir getun sollend ... unserm gnedigen herren
Datierung: 1475
Fundstelle: JaunLR. 67
- Belegtext:
ainem bischoffe ze Costanz an siner ordinaris, gerechtigkait und den pfärrlichen rechten ... ganz unvergriffen
Datierung: 1559
Fundstelle: SGallenOffn. II 563
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
graff E. hat geben das gantz guot ... mit allen rechten vnd oberkaiten, so darzuo gehoert hat [lat. Vorlage um 1150: cum omni iure quod ad hanc pertinebat]
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ThurgauUB. II 80
- Belegtext:
so werden alle und jede als des stifts aigne ruksessigen unterthanen hiemit treuherzig vermant, das si mit abzinsung ires getraits und der andern klainen rechten der schuldigen
dienstbarkeit allezeit gerecht und gueter alher zum stift bringen thuen, sonsten solle es von denjhenigen nit angenomben werden
Datierung: 16./17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Kärnten
Fundstelle: ÖW. VI 487
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
rechte, anfälle und dienste
Datierung: 1737
Region/Autor/Textsorte:
Pleß
Fundstelle: ZBergr. 13 (1872) 237
- Belegtext:
liegt die frucht noch auf dem feld, kann der zehentherr daselbst sich recht schaffen
Datierung: 1752
Fundstelle: Chorinsky,Mat. V 185
Recht (III 2)
Erklärung:
in einem Verfahren anfallende Gebühr für eine darin tätige Amtsperson (Richter, Pfleger usw.) oder die Institution, häufig mit quantifizierenden Angaben; auch zusätzliche Gabe über eine Entlohnung hinaus (Beleg 1464).
- Belegtext:
dem rihter sin reht
Datierung: 1235
Fundstelle: MainzRLFr.(Const.) 276
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
der selbe greve Gunther nimet deme herren von Hersfelde sin recht, sine buoze, sin gevelle an deme gerichte zu Arnstete unn uffemelande
Datierung: nach 1273
Fundstelle: ArnstadtUB. 19
Faksimile
- Belegtext:
ist auch, daz ieman der funf tat aineu tuet, und vacht in der maister e der richtær, so schol in der maister dem richtar antwurden und sol der sein altes recht vor herab nemen, und sol in dann dem maister wider antwurten
Datierung: 1331
Fundstelle: RegensbStat. 110
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daerof heeft die claghere iii (pfund) ende die scouthate zijn recht
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: AardenburgRbr. 205
Faksimile
- Belegtext:
wer ein schwert oder ein messer vssrucket freuelichen, der sal dauon geben den richtern ire recht vnd vnsern hern x schillinge
Datierung: 1351
Fundstelle: ErfurtZuchtbf. 121
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- Belegtext:
chauft einer aein haus in der stat, so schol es der richter aufgeben und schol darumb entphahen seine recht
Datierung: 1376
Fundstelle: PettauStR. Art. 71
- Belegtext:
die gebode sal er tun mit des gerichts gesworem botten, das ist mit eyme richter, dem sal er sin recht darum geben, mit namen von iglichem gebode, ist es in der alden stat vier heller
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: FrankfOHof 246
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- Belegtext:
swelher ouch den drin fleischhäckeln an irn eit rette, daz sich mit der wârheit ervindet, der sol gevallen sîn den burgern ze pêne fünf pfunt, unverzigen des rihters reht
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: MeranStR. Art. 5
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
- Belegtext:
hait das gericht [nach viermaliger vergeblicher Ladung des Beklagten] ... gewiset: sistu Conz! magstu is nit enbern after noch hute, so machstu dem gericht sin recht
geben, so sal man dich in die gude setzen und weren mit gericht und rechte
Datierung: 1446
Fundstelle: Loersch,Ingelh. 236
- Belegtext:
wenn sie [lochhüter] das [heimliche gemache] raumen, so gibt man inen nach altem herkommen acht pfunt alt und ire recht darzu, zwue maß weins, vier maß piers und kess und prott
Datierung: 1464/70
Fundstelle: Tucher,NürnbBaumeisterb. 113
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- in Google Books
- Belegtext:
wer also gewert wird, ... der ... soll dem gericht sein recht und dem schreiber sein lohn geben
Datierung: 1496
Region/Autor/Textsorte:
Wetterau
Fundstelle: GrW. III 409
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
also dick auch sich die güeter verendern auss einer handt in die ander, so soll er davon geben ein rechss, dass ist 9 schilling hlr.
Datierung: 1526
Region/Autor/Textsorte:
bei Kreuznach
Fundstelle: GrW. IV 643
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- Belegtext:
wan einer gekauft hat und der handstreich geschehen ist, so ist dem gericht sein recht gefallen und der käufer gewehrt
Datierung: 1539
Region/Autor/Textsorte:
Pfalz
Fundstelle: Wasserschleben,RQ. 272
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- Belegtext:
soe duck man die scheffen by ein gebuydt buyten dincklichen daeg, soe geburt ecklichen scheffen einen aulden groussen ende de koest ende den scholtijs sijn recht
Datierung: 1571
Fundstelle: LimbWijsd. 6
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- Belegtext:
welcher das handwerck empfahen will, der soll nicht zu wasser fahren, er geb dann der zunft ir recht, das ist ein pfund pfen.
Datierung: 1596
Fundstelle: SchlettstStR. 555
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- Belegtext:
daß der nachrichter kain recht ze nemben hat von allen den die da herführent auf den markt
Datierung: 1643
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 578
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ob der [velthaien] icht vich fünd, das schaden thät gefarlich, so soll er es in das negste haus treiben und seine recht darob nemmen, das ist vom haus ain brot
Datierung: 1782 (Hs.)
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. III 180
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ains bischoffs phleger sol öch lihen hirten vnd härten, vnd sol man aber im sin recht da von tun
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 103
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Recht (III 3)
Erklärung:
Rechtspflicht; rechtliche Erfüllung, Leistung; metonymisch auch: Erbteil (1535); häufig in Wendungen, in denen die Pflicht des Stadtbürgers zur Mittragung der städtischen Lasten angesprochen wird.
- Belegtext:
swelich borgere ene wile veret vth dere stat. vnde pleget hir inne schotes vnde rechtes. he is gelike toln vri. also he hir inne were
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 50
- Belegtext:
der keiser [Liuther] bat die vürsten, daz si mit ime vüeren gen Pulle; si sprachen, ez wære ir rehtes niht daz si vürbaz vüeren
Datierung: nach 1275
Fundstelle: ProsaKaiserchr. 220
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- Belegtext:
dehein geleite ist reht, ist aber vnfride in dem lande vnde mvotet ein koufman geleites, daz mag im ein herre wol geben
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 194
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- Belegtext:
daz alle dye, dye der stat rotis unde rechtis phlegin, keynen zcol sullin gebin
Datierung: 1349
Fundstelle: DresdUB. 39
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
dy scheflewt süllen derr der [!] stat recht leyden vnd auch mit derr stat pezallen alle losung vnd schatz steür
Datierung: 1403/39
Fundstelle: OfenStR.(Mollay) Art. 158
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[nach Zerstörung eines Weges durch Unwetter haben wir die Klägerin] gebetten, das si ... einen weg ... durch ... ir matten, allein von fruintschaft von uinser bette, und nit von
dem rechten, geben woelt
Datierung: 1425
Fundstelle: BernStR. VII 1 S. 190
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die burger laßin vorczeln H. ... darumbe das er nicht miteburger ist unde dach der stat gebrucht ane rot unde recht
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FreibergUB. III 208
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wer do bey vns hie in der stat sitzt muh vnd wandel mit kauffen vnd verkauffen treibet, der sal der stat recht thun an geschos, an wache vnd an allerley sach die der stat zugehoren
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: LeutenbergStR. 426
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es sollen auch die kind, sovil ihr sind, nit mehr dan ein halb recht von ihrem eni und anen ererben
Datierung: 1535
Fundstelle: SGallenOffn. II 589
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
welcher inwendigk oder auswendigk der stadt ... gesessen, der der stadt keine bürgerliche pflicht oder rechte thut
Datierung: 1559
Fundstelle: KönigseeStR. 282
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- Belegtext:
da dann der beklagter der schuldt ist gestendig, so soll man jhme tagdingen, wie recht ist, vnd geldet er in bestimbter zeit nicht, so soll man jhn nicht in den rath lassen, biß er dem manne recht thue
Datierung: 1603/05
Fundstelle: HambGO. I 1 Art. 7
Recht (IV)
Erklärung:
Gerichtsbarkeit, das Recht, bestimmte Handlungen aburteilen zu können; in Übertragungsformeln steht häufig der wirtschaftliche Aspekt der Gerichtsgefälle im Vordergrund;
Recht und Unrecht bezeichnet die Gesamtheit der mit der Gerichtsbarkeit verbundenen Rechte.
vgl.
Gewalt (III).
- Belegtext:
indulsimus preterea ipsis advocatiam, et quicquid iuris nostri esse videbatur, videlicet petitiones, exactiones, opera, ... et omnia, que vulgo vocantur recht et vnrecht
Datierung: 1208
Fundstelle: CDBrandenb. I 17 S. 2
- Belegtext:
[Schenkung:] omnem namque iusticiam tam aduocati, quam cuiuslibet alterius iudicis, et quidquid solet uersari circa id, quod uulgus uocare consueuit recht et unrecht, predicte domui plenarie contulimus
Datierung: 1217
Fundstelle: MecklUB. I 216
- Belegtext:
daz ich ... versettzet han ... daz gericht in dem dorffe, da der stokk vnd der galge zvo gehoert, mit allem rechte, ez si tot slach oder wvnden def oder notnvft vnd zvo richten ein igliche sache in dem dorffe
Datierung: 1292
Fundstelle: FRAustr. I 248
- Belegtext:
dat ik ... hebbe vorkoft ... wat ik ... hebbe rechtes vnd richtes an dem dorpe
Datierung: 1321
Fundstelle: BrschwHzgUB. I 196
- Belegtext:
so scal de stat over ore borghere, dar sie richte unde recht over het, hern L. rechtes helpen
Datierung: 1333
Fundstelle: HildeshUB. I 494
- Belegtext:
[Verkauf zweier Dörfer:] mit deme minneren rechte unde mit deme groten rechte des halses unde der hant
Datierung: 1360
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 244
- Belegtext:
der herrschaft recht ist diebstall, pluetigeu hant, umb urbaro, umb güld und was an die aide get
Datierung: 1371
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 24
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[Schenkung eines Dorfs:] mid holten, mid maste, mid watere, mid stowinghe, mid dyken, mid ackere, mid wyschen, mid weyde, mid alleme rechte, mid dem hoghesten unde mid dem sydesten
Datierung: 1386
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 268
- Belegtext:
das recht ist ein gewalt czu richten, di von unser kunigleicher macht geben ist
Datierung: um 1400
Fundstelle: Zycha,BöhmBgr. II 53
- Belegtext:
dat wy ... [hertogen Willam] bekennen dat hogheste recht in den landen Ostergo unde Westergo ... de is to vorstande, dat de gretmans unde richtere ... zullen dat recht voren in dem namen unses heren
Datierung: 1407
Fundstelle: HanseRez. V 365
- Belegtext:
[Verkauf eines Dorfes] mit alleme rechte, dat sey dat hochste oder dat zydeste, an haltz vnd ann hant
Datierung: 1413
Fundstelle: Neuenkamp 53
- Belegtext:
so sollent der müntzmeister und die huszgenossen reht und gewalt haben über valtsche müntze, golt und silber, und ouch über die veltscher in dem bistuom
Datierung: 1437
Fundstelle: StraßbMünzg. 195
Recht (V)
Erklärung:
Bezirk, in dem ein bestimmtes Recht gilt, Gerichtssprengel.
- Belegtext:
wes das gut ist, do dy strasen vnd wege uffe gen, der hat das vngerichte czu richten in sulchim rechte als das gut gelegin ist
Datierung: 1356
Fundstelle: BreslLR. Kap. 361
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
ainen hoff, der do ist gelegen yn ewer furstatt vnd in ewerem rechten vnd in ewer losunge
Datierung: um 1400
Fundstelle: IglauOberhof 213
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle de nene borghere synt wonende bynnen deme sleszwiiker rechte
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 36
- Belegtext:
in vnser weyde vnde dresche bynnen vnser stadt rechte belegen [lat. Text: in nostro fortæ et fælith infra nostrum byfrith]
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: ApenradeSkra Art. 43
- Belegtext:
dat me dey selven beyde wolde ffredelos legen in dussem rechte unde in allem lubesschen rechte unde in allen anderen rechte
Datierung: 1536
Fundstelle: KielVarb. 89
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- Belegtext:
einen, de buten dem rechten in einem andern rechte besitlik is, unde doch güder in dessen rechten erflikes heft
Datierung: 1539
Fundstelle: Bunge,Rbb. 192
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Recht (VI)
Erklärung:
das Gericht als Institution; hohes, höheres, höchstes Gericht jeweils übergeordnete Gerichtsinstanz; Recht und Rat die Gesamtheit der städtischen
Obrigkeit; das Recht vertrösten dem Gericht Bürgschaft leisten; in das Recht legen vor Gericht vorlegen.
vgl.
förderlich (III).
- Belegtext:
git ein jude einem cristen iht zekouffenne ... er sol dez cristenen gewer sin in cristenlichem rehte
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 260
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- Belegtext:
[der Verkäufer] hevet daervan verteghen mijt hande, mijt munde, mijt richte ende mijt rechte als hie mijt rechte solde
Datierung: 1359
Fundstelle: GroningenUB. I 335
- Belegtext:
waz von ainem rehten hintz dem andern geschoben wirt, daz sol man schreyben und sol nach des puchs sag geschehen, waz recht ist
Datierung: 1360?
Fundstelle: AmbergStR. I 111
- Belegtext:
dat negheyn copman den andren vor negheyn recht laden ... sal dan vor unse recht
Datierung: 1360/61
Region/Autor/Textsorte:
Brügge
Fundstelle: Keutgen,Urk. 527
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- Belegtext:
[der Geächtete soll] rechtloz und von allen rechten uberwunnen sein, beyd heymlichs und offenlichs
Datierung: 1372
Fundstelle: DortmUB. II 3
- Belegtext:
wanne das ist ..., daß ein kristen derselben juden einem oder mer mit dem rechten zu hat zu sprechen, daß danne unser amptmann oder richter das recht vor
der juden schul schol besiczen und zu in an das recht zwen kristenschopfen und drey erberge juden seczen
Datierung: 1373
Fundstelle: QKulmbach 307
- Belegtext:
so schal neyn broder den anderen schuldigen vor neyme rechte, he en hebbe ersten wesen vor den olderlüden
Datierung: 1382
Fundstelle: Nyrop,Saml. I 539
- Belegtext:
were ouch das yemand mit dem rechten verderbet wurde, wolt yemand dorumb veynt sein, der sol in denselben schulden sein als der der mit dem rechten verderbet ist
Datierung: 1389
Region/Autor/Textsorte:
Landfriede von Eger
Fundstelle: RTA. II 162
- Belegtext:
wy riogt und reed ther landen und ther steden und deelen van Oostergoo und van Westergoo
Datierung: 1405
Fundstelle: Schwartzenberg I 351
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
gevielt dat van enegen van desen voirs. stucken [dootslage, vrouwencrachte, vredebreken usw.] van onsen hogen recht gesoent worde ..., dair af sellen wi onse twe penning hebben
Datierung: 1413
Fundstelle: CoutMaestricht 137
- Belegtext:
[auf die Frage nach der rechten Ladung] so vinden eme dy manne her moge iss wol thun. wenne eme das gefunden werth zo dancke der herre deme rechten
Datierung: nach 1440
Fundstelle: Weise d. Lehnr. 544
- Belegtext:
wá ainer ainen schlechten fraefel verschult, der erlich vnd redlich ist vngeuarlich, das man den darumb nit in den turn legen sol, wenn er das recht vertrósten mag
Datierung: 1452
Fundstelle: FürstenbUB. VI 414
- Belegtext:
wie in onsse stadt compt te wonen, die sal nae den jersten jaer op dat stadtboeck sweeren, alst recht ende raed op hem begheren
Fundstelle: BolswardStB. 1455 Kap. 35
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der vrtail hant sich der W. beruft fur ain beschwervng zw ainem hoechern vnd pessern rechten fur sein ... herzog
Datierung: 1459
Fundstelle: Indersdorf I 356
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- Belegtext:
ob yndert ain landtman ... vor vnserm ... herrn, dem rom. kaiser berechten wurd als vor ainem ... landesfürsten in Osterreich, das dann das recht im land mit herrn, ritter vnd knechten weseczt wurd
Datierung: 1459
Fundstelle: WienCopeyBuch 193
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- in Google Books
- Belegtext:
ein richter ... beseczt das recht mit den zeydlern und leszet ausz inn nemen und forderen die fursprechen
Datierung: 1464
Fundstelle: CadolzburgSalB. 40
- Belegtext:
[Übschr.:] von spruchen ernstlichs recht vnd fraisz berurende
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) VII 2
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
wenne einer mitpurger eingepoten wirt fur recht, das schol gescheen mit einen gesworen statpoten
Datierung: 1483/1528
Fundstelle: FalkenauStB. 31
Faksimile
- Belegtext:
myt eynem geschulden ordele vte deme neddersten rechte
Datierung: 1484
Fundstelle: OberhLüb. 237
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
es sol ein yedlich richter oder vogt der elich recht besitzen will, es sej mayrecht, herbstrecht oder zu lichtmes, der sol den geswornen gerichtschreiber mit in bringen, der das gesworn lanndtpuch habe
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: GrW. III 655
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die een openbaer meneet zweert, daar die schepenen wijtlic is, die heeft verboert negen dat recht ende die stede x rijnsce gulden
Datierung: wohl 15. Jh.
Fundstelle: StaverenStR. Art. 52
- Belegtext:
des redner antwurt "ich dank meinen herrn und ainem getreuen rechtn"
Datierung: Anf. 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. XI 281
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wie die selben drei parthei von euerm rechten furpas fur unser recht, alsdan fur das hochste recht in disem küniglichem regiment, sich ... geappeliret haben
Datierung: 1501
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 131
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
so ist die gemeind ze Altlicken des ouch vereint, das allwëg an irem rëchten und gemeinden das minder mer dem merern mer gefolgt werde on widerred
Datierung: 1502
Fundstelle: ZürichOffn. I 221
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wie er auch seyne sache vor den heimlichen westfalischen rechten gesucht
Datierung: 1509/16
Fundstelle: GörlitzRatsAnn. I/II 209
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[sollen] clager und anntwurtter jr yeder sein fürpringen ... in das recht legen
Datierung: 1520
Fundstelle: BairGO. 37
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
wy borgermeister, schepenen, recht ende raet
Datierung: vor 1537
Fundstelle: LeeuwardenStR. Art. 16
Volltext
- digitalisiert durch das Historisch centrum Leeuwarden (früher: Gemeentearchief Leeuwarden)
- Belegtext:
urtheil. wir sprechen nicht darüber und weisen es fürther gehn S. an dz keiserlicht recht
Datierung: 1546/61
Fundstelle: Boxberg 791
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- Belegtext:
welicher dem andren zuoredt, und understuond soliches uf in zuo bringen, und bescheche denn nit, alsdann soll derselbig, so der gegenteil das recht anschreit, in sine fuoszstapfen stan
Datierung: 1562
Region/Autor/Textsorte:
Aargau
Fundstelle: GrW. V 80
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
da malefitz und andere wichtige ehren-sachen vorfallen, so solle das recht gedoppelt, nemlich mit vier und zwantzig personen besetzt ... werden
Datierung: 1570
Fundstelle: Lünig,CJMilit. 69
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
im fall aber keine blutfreunde, so zur vormundschaft tuechtig, vorhanden seyn, soll das recht etzliche verordnen
Datierung: 1583
Fundstelle: HadelnLR.(Spangenb.) III 2 § 2
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[Entschuldigungsgrund vor Gericht:] dat he tho hoegerem rechte up de tydt gestevenet were
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow.3 I 50 § 14
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ordentlich recht ist [in Breslau] das großding oder statrecht und das kleinding. beyfellig recht ist das gastrecht, elendrecht und nohtrecht
Datierung: 1671
Fundstelle: Schottel,SingJur. 337
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
ding und recht werden die untergerichte der aempter, prelaten und edelleute ... genennet
Fundstelle: Fuchs,HolstD. 1698 8
- Belegtext:
auch sind vier gericht und recht bei dieser stadt gewesen ... als: stadtrecht, zinnerrecht, bergrecht und zeidelrecht, und ein ieglich solch recht oder
gericht mit einem besondern richter bestellet gewesen
Datierung: 1700
Region/Autor/Textsorte:
Weißenstadt
Fundstelle: ArchOFrk. 16, 3 (1886) 123
- Belegtext:
ein blosses geleit zum rechten aber mag in gemeiner ... form, auch von der gerichts-obrigkeit, vor welcher die criminal-sache gefuehret wird, ertheilet werden
Datierung: 1717
Fundstelle: BrandenbKrimO. VII 14
Recht (VII)
Erklärung:
Verfahren, das zur Durchsetzung von Recht vorgesehen ist (Gerichts-, Schiedsverfahren usw.) und innerhalb bestimmter Fristen eingeleitet werden muss; häufig ohne Möglichkeit der Unterscheidung
zwischen dem Gericht als Träger des Verfahrens und dem Verfahren selbst; zu Recht stehen sich auf das Verfahren vor dem zuständigen Gericht einlassen; offen zu VI
und VIII; meton. auch die schriftliche Ladung zum Verfahren (1504).
vgl.
förderlich (II),
hängen (VIII 1).
- Belegtext:
[der Geächtete] sal sveren vore to komene vor den richtere, die ine ... in die achte gebracht hadde; vor den sal he komen, unde sik to rechte bieden binnen vierteinnachten
Datierung: 1224/35 (Hs. 1369)
Fundstelle: SspLR. III 34 § 1
Textarchiv: SspLR. III 34
- Belegtext:
so we vredeloes worde, en geens rechtes plegen enwille, so moetmen hem niet under den vrede nemen, eer de clager geset is
Datierung: 1250? (Hs. 1532)
Region/Autor/Textsorte:
Langewolder Küren
Fundstelle: Richth. 367
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- Belegtext:
welicher aber burger wirdt in ... vnnser stadt, der sol vor dem richter vnser stadt ... in recht gezogen vnd geladen werden
Datierung: 1273/1587
Fundstelle: NeustadtDonau 57
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- Belegtext:
sol man vor ime [Amtmann] zu recht stahn, aller schulden, ohne dieb und manschlacht
Datierung: 1289?
Fundstelle: Mohr,Cod. II 61
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
wair een dijckgrave rechts weygert of wair gheen dijckgrave en is, dair zal ons die rentmeester alle sticken berechten
Datierung: 1290
Fundstelle: Bergh II 346
- Belegtext:
[Frage,] ob er unde die tuomherren von Goslar vor keinem gerihte solten ze rehte stan wan vor geistlichem gerihte
Datierung: 1290
Fundstelle: MGConst. III 558
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
wuerde im [kleger] aber das recht verzogen geferlichen, also das im nicht recht gedeihen und widerfaren mocht, so mag der oder die cleger das wider anfahen
Datierung: 1290
Fundstelle: WirtUB. IX 340
- Belegtext:
so we enen vnsen borghere doet sleit edder sinen broed etenden knecht, binnen desser stad edder buten desser stad: de en scal nummermeer nynen vrede hebben in desser stad, he si gast edder borgher; sunder
he scal sin recht stan, wanne he dar inne begrepen wert
Datierung: 1292
Fundstelle: HambStR. 154
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ez schuln auch die ediln leute, die in der stat gesezzen sint, vor dem statrihter daz reht tuen umme gulte
Datierung: 1294
Fundstelle: AmbergStR. I 5
- Belegtext:
nû habent sich gefrîet / die phaffen, swaz sô sie begênt, / daz sie des niht ze rehte stênt / vor des landes herren
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: Helbl. II 776ff.
- Belegtext:
ist ez dan sache, daz er yn [Wormser Bürger] beclaget umb gut, daz zue eime dorffe gelegen ist, so sal der richter sy dan bede senden in daz dorf, daz sie da nemmen und geben recht umb recht nach gewonheyde und recht des dorffes
Datierung: 13./14. Jh.
Fundstelle: Kohler-Koehne,Worms 11
- Belegtext:
swer herein pfentet, chumt der gast hernach, dem sol man daz reht tuon dez selben tages
Datierung: 1310/12
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 183
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- Belegtext:
swelch burger sinen huebner andern enden ze reht stellet denne hie ze N., der ist darumbe schuldig dem rihter und der stat zehen pfund haller
Datierung: um 1320/60
Fundstelle: NürnbSatzB. 134
- Belegtext:
vor dem selben [Vertreter des schultheiz] sullen die purger ze recht sten vnd vor dem recht nemen vnd tuen, als ob der schultheiz selben entgegen wer
Datierung: 1333
Fundstelle: HohenloheRB. 26
- Belegtext:
von furladen zum rechten [lat. Vorlage: de litis contestatione]
Datierung: 1338/47
Fundstelle: Tomaschek,Trient Art. 8
- Belegtext:
ich sol ... zu recht steen vor meinem herren dem abbt
Datierung: 1339
Fundstelle: OÖUB. VI 301
- Belegtext:
swelih man gevlohen chvomt in eins bvrgers haus, da schol der richter noch sein chnecht nicht fvrbaz chomen, won fver daz haus vnd schol den wirt vadern, ob er daz recht welle
tuen von dem flvhtigen manne, wil aber der wirt daz recht nicht tuen von im, so schol in der richter auz dem haus nemen
Datierung: 1342
Fundstelle: BurghausenStR. 185
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- Belegtext:
[dass] noch we noch stad voget dat vorbenompte stichte nicht an hinderen enscullen noch nicht rechtes anthen schullen sunder se gensliken mit orem gerichte schullen unde willen beweren laten
Datierung: 1345
Fundstelle: HildeshUB. I 555
- Belegtext:
wer auch daz der ... verkaufte hof ... mit dem recht angesprochen wurde, so sulle wir ... den verantwurten auf geistlichem recht als man ein selgeret durch
recht entledigen ... sol
Datierung: 1345
Fundstelle: Rockinger
- Belegtext:
ist daz er [gast] sein gelt mit dem rehte behabt, so schol man in zehent vertigen nah gastes reht mit phenningen oder mit phanden
Datierung: 1345
Fundstelle: VilshofenStR. 88
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- Belegtext:
ez sol auch daz recht bey dem hern beleiben und von im nicht gedingt noch gezogen werden, biz daz recht ein ende nimpt
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 210
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [16. Titel]
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer sich uz der vestenunge hat geczogen mit recht oder mit besserunge, der schol sich den voit lassen wisen und in sin erste recht wider brengen an rechter dincstat
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) IV 21 Dist. 6
- Belegtext:
wele burger ald burgerin ... burgrecht in uinser statte uff git [und einen Rechtsstreit hat] ... darumb sol der selb, der burgrecht uff git, recht tuon
und nemen nach uinser statt recht
Datierung: 1359
Fundstelle: SchaffhStR. II 40
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
dy inwoner des egenanten dorfis sullin ... vor deme schultheisin in der stat zcu rechte steen
Datierung: 1381
Fundstelle: CDPruss. III 198
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
daz der vnd sine erben ... do selbins von iren lueten recht nemen vnd geben, tuhen vnd liden, wenne sich daz geborit
Datierung: 1381
Fundstelle: HMeißenUB. II 199
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
die dri [ratman] sollent dann beder perthien ansprache und antwort verhoren und die sachen gutlich verrichten mit beder perthien wißen und willen, ob sie mogen, oder mit dem rechten, uff ir eide die sie iren herren getan hant
Datierung: 1387
Fundstelle: Ladenburg 695
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
waz ouch unser burger oder armen luete, und die hinder uns in dem burgfriden gesessen sin, mit einander zuo schaffen hetten, da sollen sie reht von ein ander umb nemen und geben nach der stat reht
Datierung: 1388
Fundstelle: Bönnigheim 118
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- Belegtext:
so ist vnser gewonhait, das wir kainen vnseren mitburger, er sei edel oder vnedel, jemandt zu dem rechten stellen vf dem land ausserhalb vnsers gerichts
Datierung: 1388
Fundstelle: TübStR. 7
- Belegtext:
Jo. Sumdienst het gesworn, gemein statt Zuirich von allen ir burger und von dien, so zuo inen gehoerent und von iren eignossen dz recht ze nemen an dien stetten, do ir jeklicher gesessen ist
Datierung: 1396/98
Fundstelle: ZürichStB. I 382
- Belegtext:
were des rechten nicht thut fur heymsuche vnd fur leme, fur wuntten oder fur ander freuel, der vervelt der buße
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: BambStR.(Parigger) § 23
- Belegtext:
weler von dem burgrecht scheiden wil, der ... sol ouch vertroesten, darnach jar vnd tag das recht ze haltende allen burgern zuo B.
Datierung: 1400
Fundstelle: BremgartenStR. 43
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
soe wat vrouwe, die coept ende vercoept ende coepwijf es, si mach haer selven ontsculdighen met haren monde ende recht nemen ende gheven van dien, dat si coept ende vercoept van hare comanscap
Datierung: um 1400
Fundstelle: BredaRbr. 5
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- Belegtext:
fräffelte och ain frömder ..., so sond ... die, die daby sind ... ainandren bym ayd darzuo manen, das man den frömden behab, untz das er das recht vertröst
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchweizId. XIV 1412
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
[Urfehdebrief:] won dz ich luter von in allen recht umb recht sol nemen und halten zu B. vor gericht
Datierung: 1410
Fundstelle: BadenArgUrk. I 254
- Belegtext:
hette er aber dar über ichtes hintz uns zuosprechen, darumb wölten wir im gern recht halten an den stetten, da wir daz pillichen tuon söllten
Datierung: 1414
Fundstelle: AugsbChr. II 341
- Belegtext:
dat alle vremde persoenen, die des voir off dess namiddages van onser stat geswoeren baden hier besat werden, dat die ... dess anderen dages to voirmiddage den anleggeren yrst then rechten stain sullen
Datierung: um 1415
Fundstelle: NijmegenStR. 40
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- Belegtext:
[Beschwerde über den Bischof, weil er den Streit] us sinem ritterrichte ... in den hof zu Rome in ein geistlich recht [gezogen hat]
Datierung: 1421
Fundstelle: Transehe,LivlMannl. 41
- Belegtext:
sollen sy ... zem unbedingten rechten komen, recht umb recht zu geben und zu nemen
Datierung: 1435
Fundstelle: SchrBodensee 28 (1899) 83
- Belegtext:
ob ir mit yemandt in viderwillen, uneinigkhaitt oder khrieg, wie oder wo sich das zuetrüge, khomen würdet, so sollet ir derhalben vor aynes yeden ordentlichen obrikhaitt recht nemen und geben
Datierung: 1437/1530
Fundstelle: MHungJurHist. V 2 S. 5
- Belegtext:
wer, das ein vssrer ... klagen woelt vmb eygen oder vmb erb, der sol das recht kovffen vmb fünf schilling vier pfenning
Datierung: 1439
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 11
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ap ymand were in den landen gesessen und meynte zuspruche zu haben zu etczlichen uswenig den landen gesessen, vor den ader vor dieselbin sullen ouch die houptleute der lande gleich byten mit denselben
ader demselben vor zu komen an gelegeliche stete, do das hen czemelich sein wurde und do her sich mogelich sal dirkennen lossen uff gleich und uff recht
Datierung: 1440
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 184
- Belegtext:
[kommt eine Klage in Wien nicht bald zum Abschluss,] so müsten wir in [Kläger] vergönnen, daz sie irn angefangen westvälischen rechten füro gen dem euren zu end nachgiengen
Datierung: 1441
Fundstelle: Tomaschek,Wien I 139
- Belegtext:
die von Nürmberg ... puten dem marggraffen aber recht für unsern gnedigisten herrn den römischen künig
Datierung: um 1450
Fundstelle: NürnbChr. II 140
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- in Google Books
- Belegtext:
das er [Neubürger] recht nemen und geben wölle vor der stat geordneten richter und gericht
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.1 274
- Belegtext:
das úwer gnaden sich núwerung czu thuen vnderstanden heten im hangenden rechten
Datierung: 1482
Fundstelle: FürstenbUB. VII 167
- Belegtext:
hinfur söllen auch die recht mit dem mynnsten costen gehalden ... werden, damit manger armuthalben nicht rechtlos beleyben mueß
Datierung: 1491
Fundstelle: TirolHGO. 153
- Belegtext:
dat he myt synen hulpern baven recht unde reden unonsecht unde unvorwaret myt rove unde brande se beschadigt hefft
Datierung: 1495
Fundstelle: OstfriesUB. II 480
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
als das recht nun geschoben ward für den kaiserlichen hof
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: AugsbChr. II 206
- Belegtext:
der gebietzherre sal nymande rechts wegere
Datierung: um 1500
Fundstelle: ErfurtWasserO. 114
- Belegtext:
wairt sake, dat yemant beset worde in onser vryheit, die sal men een onvertogen recht doen
Datierung: um 1500
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 39
Faksimile
- Belegtext:
meher haben sy ausgesprochen, das dy prieffe so lange sollen ym gerichte legenn, bis das das recht eyn end hat
Datierung: 1501
Fundstelle: PosenStB. I 292
- Belegtext:
welher dem andern im rehten angesiget, da sol die verlustig parthy der obligenden parthy den costen nach rehtlicher mútmaß ablegen
Datierung: 1502
Fundstelle: FürstenbUB. IV 308
- Belegtext:
darauf wir demselben phalltzgrafen ain bestand vnd austréglich recht fürgeschlagen
Datierung: 1504
Fundstelle: FürstenbUB. IV 352
- Belegtext:
darumme denne na gewonheit Goswyn dat recht vor de dore gelecht, unde als he noch recht doen wolde noch borgen stellen, is he in de hechte gekomen
Datierung: 1504
Fundstelle: HanseRez.3 V 82
- Belegtext:
dieselbigen nun verordenten sollen ein yede quotember zusamen komen und dem oder den, die einander beclagen und rechtvertigen wollen, rechts gestatten
Datierung: 1507
Fundstelle: Scheel,Schwarzenberg 347
- Belegtext:
inn dissem obgemelten ausstrag sollen die nachvolgenden sachen ausgeschlossen ... werden: alle sachen, die vor zu recht verfasst oder in daz recht gehenckt
sin: dieselbigen sachen alle sollen sunst an iren geburenden enden rechtlich geordent werden
Datierung: 1507
Fundstelle: Scheel,Schwarzenberg 352
- Belegtext:
wellen wir vnns hiemit vorbehalten haben, dem selben clagenden ein nuiw recht ... vffzetuond
Datierung: 1509
Fundstelle: ZofingenStR. 189
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
sullen wir de doitsleger in unse behalt ind gewalt doin heischen, na alder herkompst rechts verfoulgen ind zu rechte stellen laissen
Datierung: 1511
Fundstelle: JülichLTA. I 163
- Belegtext:
so wer den anderen zo reicht zwincgt, sal eme die wiederdeil des eirsten dincklichen daigs antwort gheven
Datierung: 1516
Fundstelle: NrhAnn. 6 (1859) 32
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ob etlich in recht gewachsen und sich außer rechtens guetlich miteinander vertragen wollten, das solt mit wissen eines landrichters beschehen
Datierung: 1518
Fundstelle: Müller,LGHirschberg 274
- Belegtext:
[Übschr.:] was in schrift in recht gelegt wird
Datierung: 1518
Fundstelle: Wolff,GerichtsverfHochstAugsb. 327
- Belegtext:
ob einer mit geistlichen processen, mit unverzogen rechten ersucht wurde oder satzung gethon hette, so solle allezeit die erst rechtlich ersuchung, beclagung, satzung oder froenung furgon
Datierung: 1519
Fundstelle: SchlettstStR. 178
Faksimile
- Belegtext:
es sollen all nachuolgenndt gerichtlich ladung ... in hanngenndem rechten den partheyen ... under augen oder durch schriften beschehen
Datierung: 1520
Fundstelle: BairGO. 14
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
ein bürgen ..., der denen, die den, so hinweg ziechen will, in ansprach hand, recht vmb recht geb jar vnd tag
Datierung: 1527
Fundstelle: BremgartenStR. 95
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
so man zugesagt, peinlichs rechten uber einen zu gestatten, so ist der ancleger n (pfund) und n (pfennig) oder heller uber den schadbarn zu verburgen schuldig
Datierung: 1527
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 221
Faksimile
- Belegtext:
wo alssdan der thäter einer vermeint, dass ihme vom anderen theil unrecht beschehen ... were, demselben soll ... rechts gegen sein widertheil gestattet werden
Datierung: 1537
Fundstelle: Neckarsteinach 383
Faksimile
- Belegtext:
wenn sich zwo personen gegen einanndern in recht stellennt
Datierung: 1539
Fundstelle: BernStR. I 274
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
höret zu ihr biederleuth, die ehrsamen herren laßen heyschen den N.N. umb den frevel und gewalt, den er bei nächtlicher weyle an N.N. begangen hatt. ob er hier wehre oder jemandt von seinetwegen, gebe
recht, und nehme recht, sofern er recht behalten mag, auf den ersten diengtag
Datierung: 1. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: BreslStR. 80
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die beset is, sal men een onvertogen recht doen, indien hy des eyschet
Datierung: Mitte 16. Jh.
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 119
Faksimile
- Belegtext:
man solle kein bürger oder bürgerin citiren oder bannen, sonder man soll recht von ihnen alhie vor dem stattgericht nehmen und geben
Datierung: 1564
Fundstelle: Sinsheim 459
Faksimile
- Belegtext:
sollen die gemelte parteyen für i.f.g. darüber [irrungen] zur güte vnd zu recht zu stehen schüldig seyn
Datierung: 1573
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 280
Faksimile
- Belegtext:
wuerde aber auch eine arme parthey jemanden, dem er die gerichts-kosten nicht wiederstatten koennte, muthwilliger weise ins recht ziehen, so sol er ... gestraft werden
Datierung: 1577/83
Fundstelle: LünebRef. 628
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- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so die drei tag verflossen seind, so ist der verbieter schuldig den verbottnen mit recht zu suechen, suecht er aber ihn nit, so hat er seine gerechtigkeit verloren
Datierung: 1584
Fundstelle: GraubdnRQ. II 157
- Belegtext:
soll kein burger den andern, so unbewechliche gutter eigendomblich besitzet, ... arresteren, besondern soll sich am ordentlichen recht ersattigen lassen
Datierung: 1592
Fundstelle: StralsGO. 2
- Belegtext:
umb sachen, die noch in recht hangen und nicht erledigt
Datierung: 1598
Fundstelle: KrainLHdf. 1598 S. 135
- Belegtext:
[dass jemand, der die buergerschafft wieder aufkuendigen will] in unsern fuerstenthum innerhalb jahr und tages wolle recht geben und nemen
Datierung: 1599
Fundstelle: LauenburgStR. 291
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in noch schwebundem rechten
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. I 32 § 2
- Belegtext:
in hangenden rechten
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. V 174 § 6
- Belegtext:
demnach ... vnsere vnterthanen ... das weitlaeufftig, langweilig recht alßbald fuer hand nemen
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 167
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
nach ergangenem endvrthel dingt sich der malfitzredner vom rechten ab, greifft aber an stab vnd nimbt sein abschidt
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: SteirGBl. 6 (1885) 121
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
wöllicher einen redlichen todschlag thuot, den andern redlich umbringt und von unserem gricht ergriffen und gefangen würd, so bescheche das recht
Datierung: 1614
Fundstelle: BergünStat. 247
- Belegtext:
[wenn] eine oder beyd parthyen sich in kein fründligkeit inlassen woelten, so soll man jhnen das lieb recht ergahn lassen
Datierung: 1615
Fundstelle: BernStR. VII 2 S. 747
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
die exception litispendentiae, da die partheyen anderst wo im rechten verfasset, und dannoch der claeger den antworter eben derselben sachen halben an einem andern gericht fuernemmen wolte
Fundstelle: FrkLGO. 1619 II 7 § 7
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
eß solle auch keinem kein neüw recht geöffnet werden, er habe dann neüwe rechtsamme
Datierung: 1624
Fundstelle: MellingenStR. 381
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
als anfangs, ehe die partheyen in das recht erwachsen, sollen die gericht vor allem dahin gedacht sein ..., damit durch die güete beiden thailen zu ruhe geholfen
Datierung: 1629
Fundstelle: AktGegenref.2 II 839
- Belegtext:
soo sal in der selven saeke van drey dagen tho drey dagen gheprocedert und alsoo den selven uthlendischen spodich recht gheadministreret werden
Datierung: 1639
Fundstelle: LingenLR. 65
- Belegtext:
den glaubigern selbst den gewalt geben die verpfändte gütter mit oder ohne recht anzufallen
Datierung: um 1650
Fundstelle: Gothein,Colloqu. 26
- Belegtext:
wann es sich zutruege, daß einer mit einem anderen alhier im rechten waere, es waere von bußen oder anderen sachen wegen
Fundstelle: AppenzLB. 1733 S. 35
- Belegtext:
[Übschr.:] mit und ohne recht. das ist mit huelfe des richters, oder ohne dieselbe eigenmaechtig etwas thun
Datierung: 1762
Fundstelle: Wiesand 889
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- in Google Books
- Belegtext:
es mag ein neues recht bewilliget werden, ... [zB.] um titel, die man erst seit der beurtheilten procedur zur hand gebracht haette
Datierung: 1762
Fundstelle: BernStR. VII 2 S. 1013
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
alle zwischen partikularen waltende streitigkeiten aber ... sollen von der landschaft nach summarischem rechten ... beurtheilet werden
Datierung: 1782
Fundstelle: SaanenLschStat. 413
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Recht (VIII)
Erklärung:
Gerichtssitzung; zu Recht sitzen eine Gerichtssitzung abhalten; offen zu VII.
- Belegtext:
die mal sal min zu rechti sizzi undir senti Kilianis linden
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 151
- Belegtext:
so sol dhain graf noch freie noch dienstman die ze recht zu dem land gehorent, weder auf ir leib noch auf ir er noch auf ir aigen ze recht steen nuor in offner schrann vor dem landesherren
Datierung: 1278?
Fundstelle: ÖLR. Art. 1
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- Belegtext:
wirt halt ain burger aufgehabt umb ainen totslac und wil den ain sein fruent ausnemen auf daz reht, so sol im in der rihter ausgeben und sol sein reht nemen, ob er sein laugent
Datierung: 1320/60
Fundstelle: NürnbSatzB. 126
- Belegtext:
op den rechten dinghedach int ghespannen rechte voer die banke
Datierung: 1342
Fundstelle: UtrechtRBr. I 38
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- Belegtext:
es sol auch der richter den schreiber besorgen mit chost und mit andern sachen, daz er diu recht gesuochen mùg
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 3
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [1. Titel]
- Belegtext:
kumpt dann iemant ze dem ersten rechten, so sol man im tack geben ze dem naechsten rechten
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 30
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [1. Titel]
- Belegtext:
mein herr M. scholt pey dem rechten beleiben als lang der richter sazz
Datierung: 1377
Fundstelle: MBoica XI 407
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- in Google Books
- Belegtext:
opten donredach, alse die scepene terechte te zitten pleghen
Datierung: 1378
Fundstelle: UtrechtRBr. I 49
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- Belegtext:
den, die an den lantgerichten vnd gerichten zu dem rechten siczen vnd vrteil sprechen
Datierung: 1379
Fundstelle: BremgartenStR. 41
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
dor vmb frogten wir die ritter, die by vns an dem rechten sozzen, vnd der auch gnueg by vns waz, waz si recht dor vmb deuchte
Datierung: 1388
Fundstelle: MWirzib. IX 524
- Belegtext:
was aber urbarlauet sitzzent in dem puorchfrid die in den chasten dient, da tuet der puorchgraf das recht selb hin und nicht der amptman
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Kärnten
Fundstelle: ÖW. VI 507
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- Belegtext:
schut dat [we den anderen lochent in eerensten mode] voer gherichte, daer de rechter toe rechte sittet, soe is dat dubbelde bote
Datierung: 1448
Fundstelle: Richth. 320
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- Belegtext:
verpürgt dann der gerichts begert dem richter über den gefangen fünfzehen pfunt nach statrecht, das er dem rechten umb die tat, die er den gefangen beschuldigt hat, wölle nachkomen,
so sol der richter das verpürgen von im nemen
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.1 344
- Belegtext:
so ainer dem andern vor offnem rechten misshandlet, da ist die buoss allwegen zwifalt
Datierung: 1495
Region/Autor/Textsorte:
Sankt Gallen
Fundstelle: GrW. I 214
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- Belegtext:
bis auf das nechste recht oder quartal
Datierung: 1536
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 192
- Belegtext:
was echte noth sey ... kranckheit, herrendienst, gefängnüß, und andere unmüglichkeit, daß einer zum recht nicht kommen kan
Datierung: 1. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: BreslStR. 93
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das kainer bey sitzenten rechten, ohne erlaubtnus, jne die schrankhen gehe
Datierung: 1559
Fundstelle: GeöArch. I 1 S. 375
- Belegtext:
kämb sollicher [der ainen lest pfenten oder vahen] demselbigen recht nicht nach, so soll der richter die vier zu sich nemben und auch die gemain und sollen das erkennen ob derselbig
so gefangen ist billich müssig sei der gefenknus
Datierung: 1573
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 842
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- Belegtext:
om t' recht oft gedinghe te spannen op rechtsdach, soo sal der meyer maenen eenen laet om t'wettich gedinghe te halden, ende oft der wettich rechts daech is oft niet
Datierung: 1593
Fundstelle: LimbWijsd. 341
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- Belegtext:
bevele dat niemants ... het recht schricken, perturberen, stollen ofte stueren en sal
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: LimburgRBr. 627
- Belegtext:
im fall aber der haupt-ansetzer nochmahls saeumig ist, so kann der ander ansetzer bey der schrannen in folgenden rechten aber bey andern instanzen 14 tag hernach umb das peremtorische zuschreiben anhalten
Datierung: 1688
Fundstelle: Beckmann,Idea 21
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
den heere laet gebieden op de boete, dat niemant dit recht ruert ofte stuert, noghte dat niemand van recht en gaet sonder oerloff
Fundstelle: LimbWijsd. 98
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Recht (IX)
Erklärung:
Entscheidung in einem Gerichts- oder Schiedsverfahren, Urteil, Schiedsspruch; häufig formelhaft mit Freundschaft (IV
1) oder Minne (I 1) uä. zur Bezeichnung der Gesamtheit der gütlichen und streitigen Entscheidungen; Urteil und Recht tautologisch verstärkende Formel.
- Belegtext:
swelich dhenistman sculdighet enen borgere, he sal komen uor den uoget vnde sal dar dhere stat recht nemen
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 18
- Belegtext:
were euer, dat si vor deme koninge ir recht niet inmochten ergain, so mogen si wandelen up ir recht in binnen Colne inde enbuzen
Datierung: 1262
Fundstelle: Ennen,QKöln II 454
- Belegtext:
darumbe soll graue C. deme marcgrauen minne alder reht tuon
Datierung: 1265
Fundstelle: FürstenbUB. I 218
- Belegtext:
do wart eme zuo rechte vunden, he mochtez [daz eygen] geben, sweme her wolde
Datierung: 1266/1325
Fundstelle: HalleSchB. I 98
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
chvomt der [der den lantfride stoeren wil] zu dem tag auf minne vnd auf reht, als im der landesherre ... gebiutet, so sol man im des gvnne
Datierung: 1281
Region/Autor/Textsorte:
Österreich
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 404
- Belegtext:
chuomt der [der den lantfride stoeren wil] zu dem tag auf minne und auf reht, als im der landesherre geit ..., so sol man im des gunne
Datierung: 1281
Fundstelle: MGConst. III 265
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
ist daz daz sie sich niht vereinen mugen, so suln sie kiesen einen mittelman, der sol der minnen vnd des rechten gewaldic sin
Datierung: 1289
Fundstelle: MWirzib. II 11
- Belegtext:
gantzen gwalt ..., di vorgenanten sache ze enden vnd ze verrihten mit minne od mit reht
Datierung: 1293
Fundstelle: MWittelsb. II 2
- Belegtext:
derselb [vbermann] sol mit den vorgeschriben ahten daz recht sprechen vber die sache di danne von vns oder von im fürgeleit wird
Datierung: 1302
Fundstelle: Kurz,Ottok. II 241
- Belegtext:
nach der vergangen benanten czeit [Verjährungszeit von xx jaren] mag der porger daz gelt mit klag noch mit recht nit gesuchen
Datierung: vor 1307
Fundstelle: Tomaschek,Trient 144
- Belegtext:
wir Heinrich ... romischer chunig ... veriehen offenlich, daz wir mit recht vnd mit gesamter vrteil haben verzelt [die Mörder König Albrechts]
Datierung: 1309
Fundstelle: Kurz,Fried.d.Sch. 419
- Belegtext:
swer der sei, hintz dem der rihter niht enrihtet, dem sol niemen chein reht tuon, und sol da niht umb vliesen
Datierung: 1310/12
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 187
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- Belegtext:
enen ouerman ..., dhe dat untrichte na minne oder na rechte
Datierung: 1311
Fundstelle: BrandenbUrkS. I 302
- Belegtext:
tweien sie [Schiedsleute] sic an dem rechte, dat scullen sie spreken bi eren truwen vnde bi eren eden, dat sie nen rechter en weten oder bevragen en kvnnen, vnde scullen dat bringen an den overman
Datierung: 1315
Fundstelle: MecklUB. VI 161
- Belegtext:
ist aver daz er [Totschläger] gefangen wirt, und mit dem rechten verderbt wirt, so sol seinen erben sein guot beleiben
Datierung: 1315
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 83
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- Belegtext:
das der lantrichter nicht gerichten mag, dann er habe ze dem minsten siben ritter die das recht sprechen
Datierung: 1320
Fundstelle: Rockinger,Dm. 91
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- Belegtext:
wo se [Lübeck und Wisby als gemeinsamer Oberhof] den des rechtes over en dreghen, dat scolen se bescriven in den hof to Nogarden, dat scal men den vort vor
en recht in dit boc scriven
Datierung: um 1325
Fundstelle: Nowgorod(Frensd.) II 12
- Belegtext:
ist aber daz ein gemaines weip chlait, si sey genottzert, der schol der richter ein recht tuen nach der schephen rat [lat. Vorlage von 1243:
judex eidem satisfaciat de oppressore juxta consilium et sententiam juratorum]
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 350
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- Belegtext:
dit is das recht, das marggrau Ludeuig van Brandenb[org], de wolborne vorste, use here, up us, grefin H. van Zwerin, gelaten heft mit munde unde mit openen brefen mit volbord siner
ratgeber umme de schelunge, de he heft mit sinen leuen swager, usem om iuncheren Jan, heren van Werle
Datierung: 1334
Fundstelle: MecklUB. VIII 450
- Belegtext:
yn sullen auch alle unsere richter gueten und unverzognen recht thuen, geen swen sy oder ir ainer icht zu khlagen habent
Datierung: 1339
Fundstelle: Kogler,Kufstein 54
- Belegtext:
wes de schedelude dar overen draghen na vruntschup eder na rechte, dat schal vortghangh hebben
Datierung: 1340
Fundstelle: HHalberstUB. III 411
- Belegtext:
to slytene und to zonene in vrentscap oft in rechte
Datierung: 1346
Fundstelle: OstfriesUB. I 62
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
dyese sprache sprechin wir dye vorgenanten ratlude eyndrechecliche mid eynander uf unsern eyt zu eyme rethe [aL.: eim recht], da dye vorgenanthen parthye genwortig waren
Datierung: 1347
Fundstelle: FriedbergUB. I 159
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- Belegtext:
nin man ne sal buten nin regt suken an wereltliken regte
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 51
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- Belegtext:
recht sprechen vmb eigen, erb ... vnd gut vnd vmb ander gebresten, die dz selb gotzhus oder die lüt gen einander hant
Datierung: 1350
Fundstelle: GrW. I 322
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- Belegtext:
recht schal der richter gheuen
Datierung: Mitte 14. Jh.
Fundstelle: SchachbStephan V. 4480
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- Belegtext:
daz er vns ... eyn slecht recht sprechen sol vmb alle sache ..., die wir mit eynander haben
Datierung: 1353
Fundstelle: MecklUB. XIII 364
- Belegtext:
sol die dritt alp denselbigen zwayen alpen das recht sprechen
Datierung: 1357
Fundstelle: SGallenOffn. II 594
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
der vorspreche trat dar von desselben pidermannes wegen, vnd dingt ym seyne recht, alle dy recht, der eyn getrewer man bedarf czv seynem rechten:
holung vnd gesprech, als offt ym des not wer, ob her in versaumet an kaynen seynen rechten, das her sich des derholen mochte mit ym oder mit eym andern, e ym vrteil czu schaden quemen
Datierung: vor 1368
Fundstelle: IglauOberhof 122
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- Belegtext:
waz der richter zwischen zwier manne rede vraget, daz ist zwischen dem clegere und dem antwerterer ..., daz denne dy schepphen sprechin, unde dem richtere domete antwerten zwischen beyder manne rede,
daz ist eyn recht unde eyn orteil gnant
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 232
- Belegtext:
ab eyn man mit orteiln unde mit rechte dorzu getwungen werde
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 268
- Belegtext:
do scolt M. dit suolue recht tho Luobeke
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: LübUB. IV 827
- Belegtext:
dat se dat recht, dat wy ghewizet hadden, vor eyn recht recht vulborden unde sworen alle to den hilghen, dat recht vor eyn recht recht to vordeghedinghene
Datierung: 1405
Fundstelle: DortmStat. 243
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- Belegtext:
ob daz were, daz ieman dem andern anders redti, denne er billich soelt, darumb sol man im daz hantwerck nit niderlegen aone ain reht, und sol daz reht nemen in der zunft, darinne er ist
Datierung: 1408
Fundstelle: RottweilUB. 294
- Belegtext:
pilgerin hoerent fúr geistlich gerichte, wo [= wenn] in kein recht bescheen kunde
Datierung: 1417
Fundstelle: SchlettstStR. 120
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- Belegtext:
quam H.H. ... erwerf mit ordele unde mit rechte, so vorder dat dem vroneboden van gerichtes halven gheheten wart, dat he oeme rechtes dar umme hulpe. also let he vragen enes ordels
Datierung: 1420
Fundstelle: HildeshUB. III 418
- Belegtext:
die grichtsleuth sollen auch schwören, gleich recht zuo sprechen fürderlich, dem reichen alß dem armen, nach ihrer besten vernunft wissen und verstandnuß
Datierung: 1425
Fundstelle: BaselRQ. II 225
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
[bei Ladungsungehorsam:] sy qwemen oder qwemen nicht, so wolten wir doch das recht volgen lassen, als sich denn geburen wirt, als dann die ladung volliglicher innheldet
Datierung: 1431
Fundstelle: BambChr. I 68
- Belegtext:
[dass] unser hofrichter von unsern wegen das gerichte sass, urtheil und recht geben hat
Datierung: 1436
Fundstelle: SchlesDorfU. 54
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- in Google Books
- Belegtext:
das niemand kuntschaft vff zuo nemen erloupt, si werd dann vor mitt vrteil vnd recht bekannt
Datierung: 1467
Fundstelle: BernStR. I 196
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[Eid,] ainem jeden ... ain gleichs ... recht zu sprechen
Datierung: 1478
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ÖW. VI 33
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
was die selben zunft anga¤t, das man dan in derselben zunft berechtan sol, darumb sond dieselben zwolff recht sprechen, das si dann das gerechtost und das beste duncket
Datierung: 1490
Fundstelle: VillingenStR. 81
Faksimile
- Belegtext:
wan ainer dem anderm schuldig ist vnnd wil im an recht nichtz geben
Datierung: 1517
Fundstelle: MaxBO. Art. 199
- Belegtext:
weliche parthy der sachen recht gewintt, da sol die ander parthy, so die urteyl verlüret, das wysegelt die vier schilling pfening gar geben
Datierung: 1518
Fundstelle: SchlettstStR. 477
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- Belegtext:
[Vorschlag von Kandidaten,] welche drei ir glaubt und achtet des rathses werdt, duglich, auch rath und recht zu geben und sprechen am verstentlichsten
Datierung: 1526
Fundstelle: MosbachStR. 589
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- Belegtext:
wann die obrigkeit ein ubelteter mit recht und urteil tötet, so ists eben als vil, als het ihn got selbs getötet
Datierung: 1533
Region/Autor/Textsorte:
Brandenburg-Nürnberg
Fundstelle: Sehling,EvKO. XI 222
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
welche allso vorhin im radt nit gewesen seynndt, die sollen an das stäbel greyffn, vnnd schwern das sy ein götlichs recht wellen sprechen, dem armen alls dem reychen
Datierung: 1543
Fundstelle: Kaltenbaeck I 110
- Belegtext:
daß richtampt ist gar ein hoch und schwer ambt, dadurch einem jeden arm und reich, ohne ansehen der persohnen, warhafftig unpartheysch recht soll mitgetheilet werden
Datierung: 1562/77
Fundstelle: LünebNGO. 346
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
vorts sall ein heer vurs. mallich recht ende ordell laessen widderfaeren die des begert
Datierung: 1571
Fundstelle: LimbWijsd. 4
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- Belegtext:
hat auch ein gezeuge vnlauter oder zweyffelhafftiges von der sachen gezeuget, er mag widerumb gefraget werden, doch sol es geschehen, ehe das recht wird gefaelt vnd ausgesprochen
Datierung: 1583
Fundstelle: SiebbLR. I 5 § 10
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die rechtslüt vnd dorfmeyer schwerend ... das gericht ze besetzen ... vnd ein ... redlich recht ze sprechen
Datierung: 1585
Fundstelle: Argovia 4 (1864/65) 358
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
wirdt auch eine bose oder mudtwillige thadt begangen, welche von den beschedigten nicht koente mit rechte vnd straffe verfolget werden, so soll vnd will der rath auß tragenden
ambte denselben mit allen eiffer vnd rechte verfolgen
Datierung: 1597
Fundstelle: PeineStat. 248
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- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
kuppler und kupplerinnen sollen gefänglich eingezogen und nach urthel und recht an ihrem leib gestrafft werden
Datierung: 1625
Fundstelle: FreibDiözArch. 27 (1899) 324
- Belegtext:
es soll ain ieder das recht suechen, nemen und geben in dem gericht, darin sie gesessen seint
Datierung: 1711 (Hs.)
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. II 179
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
eyd der nachrichter ... daß ich ... was ... nach vorgegangenem recht und urthel mir in meinem amt zu verrichten, jedesmahl befohlen und anvertrauet wird ... bey mir verschwiegen halten wolle
Datierung: 1717
Fundstelle: BrandenbKrimO. II 6
- Belegtext:
[der] richter hat auch gewalt ... zu gericht zu sitzen, zu urtheilen und gewißenhaftes recht zu sprechen
Datierung: 1748
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 58
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- Belegtext:
[den] befreyten hals- und landgerichten stehet ... die macht zu, in peinlichen sachen unmittelbar selbst urtheil, und recht zu sprechen
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 21 § 2
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- in Google Books
- Belegtext:
es sol och nieman recht sprechen vmb enkein ligend gut, wan die die in dem dorff sesshaft sint
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 100
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Recht (X)
Erklärung:
Eid, Reinigungseid vor Gericht, der in bestimmten Formen geleistet werden muss; auch Gottesurteil als Beweismittel; promissorischer Eid.
- Belegtext:
wil he [des Totschlags Beschuldigter] dan vuri kuimi undi wil sich intreidi, die scultezi sal umi vriedi geibi, vuri zu cumini uf sin recht, ab hes muitit
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 97
- Belegtext:
is ouch, dat he der scolt loint, so sal he sin recht duon mit einre hant
Datierung: 1262
Fundstelle: Ennen,QKöln II 449
- Belegtext:
schal men dar recht uore don oder sweren vor deme voghede
Datierung: 1294
Fundstelle: Hach,LübR. 294
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- Belegtext:
wo eyme vnserm juden vor gerichte erteylt wirt eyn recht zu tvne eyme cristen, daz tut her ome vff sin buch vor der juden schule
Datierung: 13./14. Jh.
Fundstelle: NMittThürSächs. 1, 3 (1834) 33
- Belegtext:
ore vrunt boden recht vor si to der lesten claghe teyne oder twinticht vor se tu dunde
Datierung: 1331
Fundstelle: StendalUrt. 44
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- Belegtext:
worde dey raetman des na unschuldich mit syme rechte, dey borger hedde gebroken tegen dey herschap ene borst
Datierung: 1342
Fundstelle: DortmStat. 146
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- Belegtext:
ist daz ein ausserman einem purger drot, der sol daz seinem heren chunt tuon oder dem lantrichter, daz er daz reht [Friedensschwur] von im [ausserman] nem
Datierung: 1342
Fundstelle: GasteinBO. 163
- Belegtext:
laugent aber er, daz er den schaden nicht getan hab, da sol man sein recht umb nemen, in mùg dann iener ùberziugen mit zwain, daz si daz gesehen habent
Datierung: 1346
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 72
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [6. Titel]
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- Belegtext:
wer es aber, das sú dheins heren eigen monschen enpfingent und wurde der von sinem hern, ee dan ein jar volbrocht were, von dem tag als er enpfangen wurde, wider gefordert und besetzet in, das er sein
sig, mit einem gewonlichen recht mit zweyen sinen nechsten mogen, den sol man demselben sinem heren wider geben
Datierung: 1347
Fundstelle: SchlettstStR. 44
Faksimile
- Belegtext:
ist daz nicht, daz her [Schuldner] mir geben wil, so bete ich uch, daz ir im lat eyn recht tun vor dem rate, daz bete ich uch, daz ist eyn eyt, so wil ich yn nimmer gemanen mer
Datierung: um 1370
Fundstelle: MecklUB. XVI 637
- Belegtext:
ist es das yemand komet der die pfande wollet usnemen, dem sol man sie uf rechte und uf gewisheit oder burgen usgeben
Datierung: 1389
Region/Autor/Textsorte:
Landfriede von Eger
Fundstelle: RTA. II 163
- Belegtext:
sal man ... von yn nemen ein slecht recht eyn neyn oder eyn ja
Datierung: 1390
Region/Autor/Textsorte:
Erfurt
Fundstelle: DRWArch.
- Belegtext:
wer ein jvnchkfrawn oder ein erberew vrawn zuchkt oder nötzert vnd diselb vraw oder jvnchkfraw mit zewgnuss zwair erbern mann sich weschrieren hab weweist, derselb wirt entschuldigen sich mit dem rechten des fewrein eisen
Datierung: 1397
Fundstelle: OÖUB. II 544
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ist, das er fur den mort laugent, so schol er das recht dafur thun czuhant selbesybent, obe er mag
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: BambStR.(Parigger) § 244
- Belegtext:
wan dusse werken mester kesen, de schullen gan up dat radhus unde don ore recht to den hilgen
Datierung: 1400
Fundstelle: WernigerodeUB. 128
- Belegtext:
dwyle die frauw die kuntschafft daz recht erlaßen hat
Datierung: 1445/75
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. I 209
- Belegtext:
van dessen vor screuen punten, als dumen, vingeren, handen, voten, armen, benen, teen, tanden etc., offte de ghene des versaken wil, de men des betyet, soe sal de clager dat eersten bewisen myt twen gheuoechachtighen
tugen, dat de ander in vechtliken myt em ghewest heuet, ende voert sal he myt haluen rechte zweren, dat he em de wondinge ghedaen heuet, ende anders nemende; ende enheuet de clager
de tuge nycht, soe ontgae de ander myt haluen rechte
Datierung: 1448
Fundstelle: Richth. 318
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- Belegtext:
"bei meinem eyd ich jetzt das sprich, daß mir die königin unrecht thuot." der Eckart sprach: "es wirt noch guot. magstu auch darumb thuon dein recht?" "ja, lieber herr, daß man
mir brecht eyn glüend eisen heyß vom feur, das trüg ich gern durch abentheur, daß man das zeychen an mir sech"
Datierung: 1453
Fundstelle: HomeyerFestgr. 50
- Belegtext:
wa aber ainer dem andren anspricht ain huß, ain hoff, acker, wisen, holtz oder veld, daz sol man ainem mit recht abzühen und nit mit kuntschaft
Datierung: 1466
Fundstelle: SGallenOffn. I 432
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
des denne de schipher unde sin volk mit eme dar tor stede wesende ere recht dar to boden, dat se sodane gudere in groter nodt etc. geworpen hadden, welke eede van den vorbenomden copluden vorlaten worden
Datierung: 1489
Region/Autor/Textsorte:
Lübeck
Fundstelle: LSchrP. 228
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- Belegtext:
so yemands den andern in gericht beclagt und der claeger oder verantwurter ainicher bewysung notturftig ist, als urkündbriefe, kuntschaft oder sag, instrument, handtgeschrifft, salbücher, rechenbücher
oder anders zuo recht dienende, das soll für sinen weard, so es in recht uf im trögt, mit vorbehaltung des andern tails gegenwör vnd notturft, zugelassen und verhört werden
Datierung: 1493
Fundstelle: TübStR.(Rau/Sydow) 10
- Belegtext:
he mach dat verantworden myt recht, dat het myt synen eden, dat he om geen laster off smahet gedaen en heb
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 273
Faksimile
- Belegtext:
Herman ... wil dat waren myt synen rechte, dat he des nicht en wuste
Datierung: 1518
Fundstelle: Wasserschleben,RQ. 16
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- Belegtext:
he blyfft by siner fryheit, ane alle recht, dat is eede
Datierung: 1593
Fundstelle: JütLow. 1590 I 32 § 5
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
de broeke [für Trunkenheit] is 1 t. bers sunder gnade, wurde hir woll mede bewantt de schall syck dess entleggen myt rechte
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: GartenRJacobsf. 17
Recht (XI)
Erklärung:
Rechtsauskunft, Rechtsweisung, die aus einem Rechtsverfahren heraus eine unklare Frage beantworten soll.
vgl.
Haupt (III 3 a),
Oberhof (II).
- Belegtext:
do chom fuer uns ... her M.v.H. ... mit vorsprechen und auch ander erbærig leut, di dorfgeriht in der graschaft habent, und clagten, daz man in anders dæt von gerihtes wegen denne reht
wær, und gert eins gemainen rehts, wie ein lantrihter siniu reht suchen und vadern solt
Datierung: 1316
Fundstelle: MGConst. V 321
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
venne dy burger von Usyk vor worlanger czeit ir recht czu uech czu Leuthmericz geholt habin
Datierung: 1324
Fundstelle: AussigUB. 8
- Belegtext:
wat si [die schepen] dan wisen voer recht, dat bliue recht, zonder weder segghen van yemant
Datierung: 1327
Fundstelle: Nijhoff,Ged. I 217
- Belegtext:
er recht schullen se [Bürger von Groningen] syeken bi dem wigbilde to H.
Datierung: 1371
Fundstelle: HHalberstUB. IV 139
- Belegtext:
auch ist vnser gewonhait, das vil staett vnd doerffer ire recht bey vns suchen sollen
Datierung: 1388
Fundstelle: TübStR. 7
- Belegtext:
die purger dez rates hölen ir recht, woran sie unweise weren, zu Nuremperg
Datierung: 1398
Fundstelle: QKulmbach 169
- Belegtext:
alzo dy von Lipzk holen ir recht zu Halle, dy von Halle zu Meideborg, dy von Meideborg zu dem phalze, daz ist zu Schartaw
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 231
- Belegtext:
wante dey van Myndene er uterste recht van aldes hir gehalt hebben
Datierung: 1406
Fundstelle: DortmStat. 246
Faksimile
- Belegtext:
des habe wir gesant ken Opol clage und entwert ... zu den erbern leuten, di ein beschreben medeburges recht haben. do habe wir daz recht losen holen und koufen
Datierung: 1410
Fundstelle: LSchrP. 197
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- Belegtext:
hiruff spreche wir scheppin zcu Magdeburg eyn recht
Datierung: 1427
Fundstelle: DresdUB. 147
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
wes de [des heren gesworen] em [richter] inbringen to rechte, dar mach he sik na richten
Datierung: 1538
Fundstelle: Bunge,Rbb. 189
Faksimile
- Belegtext:
dieweil ... ir rechtsprecher bißher iren schub und recht zu Aulen hollen
Datierung: 1540
Fundstelle: WürtLändlRQ. I 426
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dergleichen oberhof auch Dortmund von allen staedten, und in specie von Minden, die von Dortmund sich rechts erhohleten, gewesen
Datierung: vor 1767
Fundstelle: Schott II 209
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Recht (XII)
Erklärung:
mit einer Straftat verbundene Leibes- oder Todesstrafe; Gerichtsbuße; auch übtr. auf die Unbrauchbarmachung von Sachen als Strafe (1450).
vgl.
hoch (II 4 c),
Höchste (I 1).
- Belegtext:
so vrach wat enes vredebrekeres recht si. so vintme, men scal en hoveden
Datierung: um 1335
Fundstelle: RichtstLR. 32 § 9
Faksimile (Abschnittsbeginn)
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
[wy weiber nicht geczewgen mugen:] wanne notczog eynen manne an seyn hochstes recht get, das ist an seynen hals
Datierung: vor 1360
Fundstelle: IglauOberhof 93
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- Belegtext:
sullen ... sie ... sezen einen galgen, damit sie vmb sollich schedliche leute ... das recht volfüren
Datierung: 1371
Fundstelle: Bischoff,ÖStR. 22
- Belegtext:
he muz darumme roubers recht lyden
Datierung: 1390 (Hs.)
Fundstelle: SspExtrav. 246
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- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
breiche er die sune mit clage, dy er vor gelabit hette, er muste das recht darumme lyden
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 372
- Belegtext:
[kommt der Friedbrecher vor Gericht] ungevangen und ungebunden, unde bote er sine unschult selbsobinde zu bewisen, in der bewisunge mus er der erste sien; vorfellet er, er ist des
rechten entstanden; ist dis umme eyne wunde, so ist is die hant nach dem hochsten rechte
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 399
- Belegtext:
hette dy [Kopf-] wunde dy tyffe, sy is kamphbar und trifft an das hochste recht
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 404
- Belegtext:
[bei einem Einbruch] blef der eyne de in den hof ghesteghen was, dot; de wert wart drie ghewunt unde sin husvrowe eynes. dufte wart deme doden manne up ghebunden in deme hove unde
wart in der selven nacht bracht vor gherechte unde wart ghewunnen; sin recht wart ome ghedan
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: StendalUrt. 28
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- Belegtext:
bey einer pene des hohsten rechten
Datierung: 1425
Fundstelle: Gaupp,SchlesLR. 204
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
ob er des [Weiterleitung des Fährlohns durch den Fischer] wider wear, so sol man der zullen ir recht tuen als von alter ist herkomen, und sol der ambtman
ain hakchen nemen und sol den ersten slag darin tuen
Datierung: 1450
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 926
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daß die von Augspurg darzu [Urteilsvollstreckung] ir treffenlich potschaft schicken und bei dem rechten und bei irm sterben seien
Datierung: 1450/68
Fundstelle: AugsbChr. II 305
- Belegtext:
de heren scholen also dann rovere toven, toven lathen ofte richten lathen, also rovers recht is, und scholen se nicht husen, hoven ofte leiden
Datierung: um 1457
Fundstelle: PommMbl. 18 (1904) 74
- Belegtext:
Heinzen sin recht wyderfahren lassen und morne fruwe bichten und darnach richten lassen
Datierung: 1476
Fundstelle: Rau,BeitrFrkf. 11
- Belegtext:
H.V. ... ein fischer ..., dieweil er einen einfältigen in der messe mit wechseln betrogen hat, ihm sein recht thun und in den Mayn werffen
Datierung: 1490
Fundstelle: Rau,BeitrFrkf. 6 Anm. 21
- Belegtext:
da haben ire gnedigen hern seil, stock, galgen, isen, solichen luden [ein miszdetiger] ire recht zu thun
Datierung: 1494
Region/Autor/Textsorte:
Saar
Fundstelle: GrW. VI 435
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wo er ynn mit warhafftiger thoth uberkompt, das er alzo vil ungetreben bley gestollenn hath, dorvon man konde gemachen ein lot silbers, ßo ist der galge ßein recht
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FreibergBR. 301
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
abe v.h. eynen menschen hetten, der das verdyent hett, da von man rechten sall, den moigen sy furen ihen F., vnd ym syn recht thun [Zusatz 1527: in yren stoecken, fessern oder gefencknus]
Datierung: 1504
Region/Autor/Textsorte:
Saar
Fundstelle: GrW. II 76
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- Belegtext:
vorpflicht sich jemandes bey dem höchsten rechte, und das geschicht vor dem burggraffen, und helt das nicht, so ist er vorfallen 60 schillinge heller, geschiehet es für dem geordneten
rechten, so ist das höchste recht 36 schillinge [Pfennige]
Datierung: 1. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: BreslStR. 96
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- Belegtext:
den dreyen tagen oberzehlt soll man nach einem meister schicken, der ihme [misthätige mensch] sein recht thun [solle]
Datierung: 1558
Region/Autor/Textsorte:
Idarwald
Fundstelle: GrW. IV 719
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- Belegtext:
wo es sach, dass er den thodt verwirckt hat, soll man in gen C. vnder die linde bringen vnd vur recht stellen, fragt man dan sie furter, so wirdt man weisen nach seinen thaten,
was recht ist, vnd in darnach zu K. ausfueren vnd ime sein recht thun
Datierung: 1560
Region/Autor/Textsorte:
Saar
Fundstelle: GrW. III 754
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- Belegtext:
alle gotteslesterer soll man zu einer seilen führen und alda offentlichen ire recht thuen
Datierung: 1585
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 272
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- Belegtext:
so ainer feuer im walt trüege und willens wär seinen frommen damit zu büesen, da er aber seinen nachbarn und der obrigkeit schaden dardurch zuefueget, soll man ihm dreimal mit strohe umbpinden und anzinden.
kombt er davon, so ists guet, wo aber nicht, so hat er sein recht gebüest
Datierung: 17. Jh. (Hs.)
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 70
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Recht (XIII)
Erklärung:
einzelne Rechtsnorm, Vorschrift, Satz einer Rechtsordnung als Textteil.
Recht (XIV)
Erklärung:
christliches Recht Sakrament; heiliges Recht Ehe.
- Belegtext:
nicht langer des beitet ir gebt im kristenlîchez rëcht
Datierung: 1289/90
Fundstelle: Jelinek 573
- Belegtext:
[Spitalordnung:] mit anbeisung zu der peiht, mit enphahung christenleicheu reht und mit manung und mit ler guter dinge
Datierung: 1328
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 113
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- Belegtext:
der keiser verschiet als ein kristenman mit allen kristlichen rehten, die ime sin capelan det an sime tode
Datierung: 1362
Fundstelle: Closener 148
- Belegtext:
wanner ene vrouwe effte juncfrowe ereme ersten manne in dat hilge rechte vortruwet ... werd
Datierung: 1464
Fundstelle: OberhLüb. 105
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- in Google Books
- Belegtext:
wäre auch sach, das der muler oder jemand anders sein nachtsrast auf der muhlen nehmen oder auf den guteren die zu Esch gehörig seind, dem soll man sein christliches recht alda tuen ..., als wohnt er zu Esch an der kirchen
Datierung: 2. Hälfte 18. Jh. (Hs.)
Fundstelle: RhW. II 2 S. 113
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Recht (XV)
Erklärung:
von Münzen und Metallen: das richtige Feingewicht, auch formelhaft mit Waage.
- Belegtext:
velschet die montere sine penninge, unde ne halt se nicht na irme rechte [aL.: werde eder r.], die wile ne mach he niemanne valsches tien, dar he wandel umme dun dorve
Datierung: 1224/35
Fundstelle: SspLR. II 26 § 3
Textarchiv: SspLR. II 26
- Belegtext:
dhesse penninghe scal en unse bode ... verwarve imme jare besen; dhar enboven also dicke alse [se] willen, of se bi ereme rechte sin
Datierung: 1300
Fundstelle: HildeshUB. I 278
- Belegtext:
zehen guldein uncrisch und pehaimisch die all gut von gold sein und ir recht und wag wol haben
Datierung: 1377
Fundstelle: MBoica XIX 50
- Belegtext:
aindlef guldein vngerisch vnd pehaimisch, die allzeit gut an gold sein, vnd ir recht vnd wag wol haben
Datierung: 1381
Fundstelle: MBoica XVIII 219
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- in Google Books
- Belegtext:
zwen und dreizzigk guldein ungerischer, die gut an gold sein, und ir recht und wag wol hahen
Datierung: 1391
Fundstelle: MBoica XX 57
- Belegtext:
vmb syben guldein gut newr vngerisch guldein, die gut an gold sein, vnd ir roecht vnd wag wol haben
Datierung: 1395
Fundstelle: Bergmann,München Urk. 13
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
100 vngrisch gulden vnd gut tucaten, die all ir recht vnd wag wol gehabt habent
Datierung: 1420
Fundstelle: Indersdorf I 187
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Wort danach: recht
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten