Wort davor: Pfellepfründe
Pfennig
Wortklasse: Maskulinum
sprachliche Erläuterung:
auch in verkürzten Schreibungen penn., pen. sowie dn., d. (für die ursprüngliche Bez. denar), oder in dem entsprechenden Kürzel (pfennig); zu den zahlreichen syntaktisch-phrasematischen Verbindungen vgl. Lasch-Borchling II 1447ff.
Pfennig (I)
Erklärung:
eine Münzsorte oder Währungseinheit, auch eine Rechenmünze; offen zu II.
vgl.
Batzen (I),
Denar,
Dukaten (I),
Florin,
Fuß (II 2),
Groschen (I),
Gulden,
Heller,
Kreuzer (I),
1Krone (IV),
3Mark (I 1),
Münze (II),
Pagament (I),
1Ort (XIV).
Pfennig (I 1)
Erklärung:
allgemein, als Zahlungsmittel und in Wertbestimmungen; in der Wendung einen Pfennig auf den Kessel (I 2) schlagen Münzen unter Androhung
der Kesselstrafe genau nach Vorschrift herstellen (Beleg 1422).
Sachhinweis:
SchwäbWB. I 1032f.; Richthofen,WB. 975 (jeweils mit Umrechnungsangaben zur Valvation); Luschin,AllgMünzk.2
322.
- Belegtext:
gafolhwitel sceal bion æt hiwisce vi pæninga weorð [das Abgaben-Gewand von (je) einem Haushalt (einer Hufe) soll 6 Pfennig werth sein]
Datierung: 688/94 (Hs. um 1100)
Fundstelle: Liebermann,AgsG. Ine 44.1
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- Belegtext:
so hwer so farah forstilit, ðaz biuzan ðeru mooter leben mag, feorzug pentinga, ðie tuent sol .i., gelte, foruzan haubitgelt inti wirðriun
Datierung: 9. Jh. (Hs.)
Fundstelle: KlAhdSprDm. 56
- Belegtext:
skiere ward er verchouffet umbe zweinzig phenninge
Datierung: 1060/80
Fundstelle: GenesisW.(Smits) V. 1816
- Belegtext:
soe is dio meitele dae megum fiouwer pund ende fyf eynza ende sauwen tuede pannyng [dann ist die Magsühne für die Verwandten vier Pfund und fünf Unzen und sechszweidrittel Pfennig]
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 102
Textarchiv: WesterlauwersR. I 102
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- Belegtext:
sesterciorum phenninche
Datierung: 11. Jh.
Fundstelle: AhdGl. II 613, 11
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
en suin sestein penniggo werht
Datierung: 11. Jh.
Fundstelle: CTradWestf. I 25
- Belegtext:
obolos phenninga
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: AhdGl. I 652, 29
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
nummus phenninc denarius pfenninge
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: AhdGl. III 192, 34f.
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
stater duo didragme phennich
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: AhdGl. IV 122, 53
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
minas pfentinc
Fundstelle: AhdGl. IV 220, 39
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
virstundi abir he dir giboti dru, so sal he wetti sex phennigi
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 168
- Belegtext:
ist ain eschilling fuenfzehen phenning
Datierung: 1278?
Fundstelle: ÖLR. Art. 13
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- Belegtext:
thera mutha ek en skilling and eyder nostern fiuwer penningar [so ist die Buße für jede der Öffnungen ein Schilling und für jedes blutende Nasenloch vier Pfennige]
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: BrokmerR. 102
Textarchiv: BrokmerR. 102
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- Belegtext:
allet dat eyn man stelet by nachte, is et ses penninge wert, men schal ne hengen
Datierung: um 1300
Fundstelle: BurgLR. 165
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- Belegtext:
suelen die pfenning, di man nu schierst verniewet, staet beleiben und gestendich sein bis an unser peder [Herzöge von Bayern] tot
Datierung: 1307
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 62
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- Belegtext:
hundert gewichte goldes, der sal ein islik hebben achtentich gulden penninge, der sal ein islik werdich sin eines gengen schillinges
Datierung: nach 1325
Region/Autor/Textsorte:
Buchsche Glosse
Fundstelle: SspLR. III 64
Textarchiv: SspLR. III 64
- Belegtext:
mit zweynhundirt marken pennenge, drie hallir vor den pennyng odir pagemunt
Datierung: 1332
Fundstelle: SiegenUB. I 118
- Belegtext:
iz ensal och neman ... phenninge uffe eyne andere muntze slan
Datierung: 1336
Fundstelle: GöttingenUB. I 126
- Belegtext:
heeft de meyere van elken crame eenen penninc
Datierung: 1366
Region/Autor/Textsorte:
Gent
Fundstelle: Diericx 37 Anm.
- Belegtext:
penninge allerleyer muonte schal men gheven in der stad to Goslar na oreme werde
Datierung: um 1400 (lat. Original 1219)
Fundstelle: GoslarUB. I 415
- Belegtext:
dessen vorscreven penning schal men slan uppe den ketel
Datierung: 1422
Fundstelle: HansUB. VI 249
- Belegtext:
wer das aber nicht tät, der verveld uns 72 (pfennig) zu wandl
Datierung: 1434
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 869
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- Belegtext:
der feldforster soll alle tage am morgen ausgehen, so er erkennen mag, welcherlei pfenning eine münze ist
Datierung: 1447
Region/Autor/Textsorte:
Thurgau
Fundstelle: GrW. IV 422
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- Belegtext:
hij zell onser stadt van elken pennincg eynen pennincg toegeven
Datierung: 1448
Fundstelle: UtrechtRBr. I 370
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- Belegtext:
muntz als pfenning oder haller
Datierung: 1464/75
Fundstelle: Tucher,NürnbBaumeisterb. 66
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- in Google Books
- Belegtext:
der selben pfening söllen viertzig syben ain lott wegen, eins halben pfenings mynder oder mee ... und viertzehen schilling pfening einen guldin gelten
Datierung: 1478
Fundstelle: Wielandt,BadMünzG. 340
- Belegtext:
du schalt weten, dat men dorch alle keyser rechte rekent yo eynen gulden pennink vor eynen schillingk, dat ys vor twelff sulueren, vnde achtentich desser penninghe maket eyn gewichte goldes
Datierung: 1488
Fundstelle: Lasch-Borchling II 1447
- Belegtext:
so gibt man im zum jar für sinen sold: an dinckel 20 müt, an haber 20 müt, an pfennigen 30 (pfund)
Datierung: 1505
Fundstelle: BernStR. VI 1 S. 294
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
dem gericht zu wette drei pfund, das seint lx schilling ... solcher pfenning, als ... in dem gericht geng und gebe seint
Datierung: vor 1524
Fundstelle: LeipzigSchSpr. 64
- Belegtext:
dat se ... des erves halven ... noch crutze edder munte, heller edder penninck ... schuldich were
Datierung: 1544
Fundstelle: Dittmer,Sassenrecht 59
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wer in dem obern perg umb weingarten kriegen will, der soll das rechtlich thuen und soll ain pfunt pfening auf den rain niderlegen; das soll der richter aufheben und soll darumb recht widergehen lassen
Datierung: 1. Hälfte 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 114
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- Belegtext:
hellingen, penningen ende scellingen moet men valueren nae den pont, te weten twee hellingen maken een penninck
Datierung: Mitte 16. Jh.
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 117
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- Belegtext:
ein pfund pfenning [ist] zwanzig schilling pfenning, ein pfund heller zehen schilling pfenning, ein schilling pfenning
zwölf pfenning und ein schilling heller sechs pfenning
Datierung: 1557
Fundstelle: SchriesheimW. 307
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- Belegtext:
würd für ieden thaler zweintzig schilling und für den schilling zwölf pfening gerechnet
Datierung: 1572
Fundstelle: AdelsheimStR. 666
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- Belegtext:
achte pfenni brüchegeld
Datierung: um 1586
Fundstelle: BeitrGoslar XVI 126
- Belegtext:
ist der so grobe münz, als ducaten ... taler ... ausgeliehen, dafür khlaine münz, als zwaier phening pütschändel ... anzunemen nit schuldig
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. II 16 § 6
- Belegtext:
auf sie [jesuiter collegium] hin geb er uns nit für ein pfenning, dann er bekäm nit ein pfenningswerth von ihnen, muesten also selbsten bezahlen
Datierung: 1641
Fundstelle: FreibDiözArch. 5 (1870) 274
- Belegtext:
malo ist das sechste teil von ein penning, dan 6 malen machen ein penningh
Datierung: Mitte 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederrhein
WestdZ. Korrespondenzbl. 15 (1896) 249
- Belegtext:
diejenigen kleinen scheide-muentzen, welche am werth unter einen kaysergroschen sind, als 8. pfenniger, 6. pfenniger, 4. pfenniger
Datierung: 1682
Fundstelle: Siegel,CJCamb. II 36
- Belegtext:
zu heben täglich neun pfennige von jedweden zwölf rthlr.
Datierung: 1700
Fundstelle: Schnee,Hoffinanz V 24
- Belegtext:
pfenning ist heut zu tage an vielen orten der zwoelfte theil eines groschens
Datierung: 1751
Fundstelle: Buder 964
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- digitalisiert im Rahmen der VD18-Digitalisierung der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
- Belegtext:
[Übschr.:] edict, worinnen alle fremde pfennige und einige andere kleine muentz-sorten verbothen ... werden
Datierung: 1751
Fundstelle: CCMarch. IV 1 Sp. 1153
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- digitalisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin
- Belegtext:
zum allerfalsigen gebrauch wird auch eine resolvirung der schwarzen muenz hier vorgetragen, und zwar macht der schilling pfennig in weisser muenz, wie folgt
Datierung: 1774
Fundstelle: Wagner,Civilbeamte I 242 [folgt Umrechnungstabelle]
- Belegtext:
1 reichsthaler haelt 48 schillinge, 96 sechslinge, 192 witten und 576 pfenninge
Datierung: 1788
Fundstelle: Gadebusch,Staatskunde II 101
Pfennig (I 2)
Erklärung:
mit je nach Zeit und Münzstätte unterschiedlichem Münzfuß.
vgl.
flämisch (II),
holländisch (II 1),
kölnisch,
lübisch (II),
Münchner,
Prager.
Sachhinweis:
B. Sprenger, Das Geld der Deutschen (Paderborn 1991) 68ff. (Entwicklung und Wert regionaler Pfennigsorten).
- Belegtext:
sal he geibi sienin rechtin anivanc, daz is ein schillinc mulhuschir phennigi
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 118
- Belegtext:
vuonf marc kolschir penninge
Datierung: 1263
Region/Autor/Textsorte:
Köln
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 105
- Belegtext:
van sculden tote lx maercken vlaemscher penninghen
Datierung: 1284
Fundstelle: CoutGand I 409
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- in Google Books
- Belegtext:
tien pont vlaemscer paenghe
Datierung: 1290
Fundstelle: CorpMnlTekst. I 1476
- Belegtext:
mit sescich schellinge drier künne münze, dat is zo wißen colscher, eischer ind treischer penninge
Datierung: 13. Jh.?
Fundstelle: GrRA.4 II 226
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
ainen zehenden ze Malans, giltet fünff schill. mailischer pfenninge
Datierung: 1301
Fundstelle: Mohr,Cod. II 169
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
mit drey und dreyßig pfundten salzburger pfenning
Datierung: 1308
Fundstelle: Lori,BairBergr. 7
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat wi hebben vorkoft ... rente tvehundert marc unde drittich marc wendescher pennighe umme dre unde twintich hundert marc pennighe derr silven munte
Datierung: 1317
Fundstelle: Strals.2.StB. 36
- Belegtext:
ther alle Frisa and alle Saxa and alle Dana hethon weron, tha hit thiu sted to Kolne Agrip, ther was vse afte menote and hit ma thene pannig agripiniska pannig
[als alle Friesen und alle Sachsen und alle Dänen Heiden waren, da hieß die Stadt Köln Agrippina; dort war unsere gesetzmäßige Münzstätte, und man nannte den Pfennig den agrippinischen Pfennig]
Datierung: 1327
Fundstelle: RüstringerR. 134
Textarchiv: RüstringerR. 134
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dre houve ... dede gulden veruntvintich scillinghe brunswigescher penninghe alle jar
Datierung: 1329
Fundstelle: DrübeckUB. 63
- Belegtext:
achte schillinghe niger hildensemescher penninghe ... to betalende
Datierung: 1355
Fundstelle: MarienrodeUB. 363
- Belegtext:
zwainzichk pfund regensburger pfennige
Datierung: 1376
Fundstelle: OstbairGrenzm. 3 (1959) 52
- Belegtext:
dat de hemelsgen pennige do to tiden gheliken honoversgen penningen ghulden menliken
Datierung: 1392
Fundstelle: HamelnUB. I 496
- Belegtext:
vmb einen newnen vngerischen guldein ain halbs pfunt münicher, lanczhüter oder ingolsteter pfenning
Datierung: 1397
Fundstelle: MWittelsb. II 583
- Belegtext:
do schanckt man im hundert pfunt neuwer erffurtsch pfenninge
Datierung: 1398
Fundstelle: Michelsen,Rdm. 523
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- Belegtext:
van elcker manden scollen, die si vercopen, eenen hollantschen penninc
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: BredaRbr. 13
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- Belegtext:
Aestergae litike scillinghe thi is xij lyodera panninghen, thet send twene grate and twene liordera panninghen [der Kleine Ostergo-Schilling
zählt 12 Leeuwardener Pfennige, das sind zwei Grote und zwei Leeuwardener Pfennig]
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh. (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 424
Textarchiv: WesterlauwersR. I 424
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- Belegtext:
he schal ... uns geven ... drittich schilinge lutteker pennige
Datierung: 1445
Fundstelle: HildeshUB. IV 486
- Belegtext:
mag man die frenkischen pfennige unsern lawen pfennigen gleich nemen
Datierung: 1492
Fundstelle: ErnestLTA. 9
- Belegtext:
badnisch pfenning, welcher hundert und acht und sechzig 60 kreuzer gelten
Datierung: 1551
Fundstelle: Wielandt,BadMünzG. 95
- Belegtext:
die hungerische claine silberin munze, deren ain stuck trei alt pfening oder zwen ietzige wirtzburger pfening galte
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ArchUFrk. 22 (1874) 81
- Belegtext:
200 pfund gute regenspurger pfenninge
Datierung: 1770
Fundstelle: Kreittmayr,StaatsR. 276
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Pfennig (I 3)
Erklärung:
in Verbindung mit Adjektiven wie groß, klein, schwer usw., die sich auf den Anteil des Feingehaltes von Edelmetallen in den Münzen (meist Silber, aber auch Kupfer,
Gold oder Mischungen daraus) beziehen; pfündiger (I)/pfündischer Pfennig "Pfennigmünze, die auf das Pfund zu 240 Stück
berechnet ist" Lasch-Borchling II 1450, böse (I 2) Pfennige Pfennigmünzen, deren
Edelmetallgehalt zu gering ist, ewiger Pfennig Pfennigmünze, die über einen möglichst langen Zeitraum mit gleichbleibendem Silbergehalt geprägt wurde (als Reaktion auf die immer
häufiger werdenden Münzverrufungen zuerst eingeführt in Braunschweig 1413, vgl. Beleg 1417/26).
- Belegtext:
den scepenbaren vri luden gift men drittich scillinge to bute pundeger penninge
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 45 § 1
Textarchiv: SspLR. III 45
- Belegtext:
weme dath rigesche goth bevolen wert, de sal de marc geten, dat se lodich si bi eme lode, vnde so we darenbouen doyt, dat he et ergere maket twier swarer penninge, de sal der stat gheuen iij mr. suoluers
Datierung: um 1300
Fundstelle: RigaStR. 184
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- Belegtext:
ob der munzere einen cupherinen phenninc vorcoufit, dar umbe sol [man] ime sin houbit abe slan
Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: GörlitzLR. 37 § 2a
- Belegtext:
ie daz malder ist geslagen an achte schillinge lichter pfennige nach des landes gewonheyt
Datierung: 1329
Fundstelle: ArchHessG. 2 (1838/41) 128
- Belegtext:
der schol den wein vor aus vorliesen und schol funf marck grosser phenning geben vollichleich und gar
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 381
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- Belegtext:
schullen die selben holden den dienst geben vierstund in dem jar alle chottember viertail dienst nvr alt phenning
Datierung: 1335
Fundstelle: OÖUB. VI 169
- Belegtext:
das súllent si mit alten pfenningen fúrzinsen, vnd dannanthin mit der múntze, so Zouingen geng vnd geb ist
Datierung: vor 1336
Region/Autor/Textsorte:
Bern (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 181
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- Belegtext:
das man auf den perg Zeiring vnd allen pergen mit anndern phenning nicht handle, dan mit grezer phening alain
Datierung: 1336
Region/Autor/Textsorte:
ZeiringBO.
Fundstelle: SteirGBl. 2 (1881) 170
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
vnse guldinge mvncze, wo man guldinge pfeninge slet
Datierung: 1351
Fundstelle: LiegnitzUB. 125
- Belegtext:
sin wergelt sin achczen pfund phundischer pfenning, der ein pfund ein marck silberz macht
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) IV 44 Dist. 23
- Belegtext:
dat ... eyn mark wicht bremers silvers scal beholden dre satyn unde ene halve mark lodich, dre penningh wicht eder vere myn scal wesen ane vare ... sos unde druttich schillinghe nyer penninghe
scolen weghen ene mark, sos penninghe dar embovene scal wesen ane vare
Datierung: um 1369
Fundstelle: BremUB. III 332
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- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
- Belegtext:
wer den scheffin wieder wufet, der hat verlorn sessig phunt puntziger pennyge yedeme scheffin
Datierung: vor 1370
Fundstelle: WiesbadenMerkerb. 7
- Belegtext:
und desglichs unsere silbern wißphennige na marczal des goldes dun slahen, einen iglichen uf 9 phennige konings
Datierung: vor 1407
Fundstelle: RTA. VI 140
- Belegtext:
dat wy scolet ... gheven vor eynen juwelken gulden vertheyn schillinghe gudes peynschen geldes eder veer penninge unde sesteyn schillinghe, de nu to tyden hetet sware penninge
Datierung: 1412
Fundstelle: HamelnUB. II 14
- Belegtext:
anno xiiijc xiij sloch me erst an den ewigen penningh
Datierung: 1417/26
Fundstelle: BrschwChr. I 225
- Belegtext:
is de rad desser stad myd anderen steden, alse Lubeke, Wismer vnde Luneborch, ens gheworden, so dat men hir vnde in den erbenomeden steden schal sulueren penninge slaen; eenen
groten penningh, de schal xii klene penninge ... gelden
Datierung: 1432
Fundstelle: HambBurspr. 38
- Belegtext:
creuzgroschen, mertensgroschen ... vnde andir vorslagene pfennige
Datierung: 1470
Fundstelle: HMeißenUB. III 199
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
der küchenmeister schenckt denselben pedellen von wegen meins gnedigsten hern auch ein schilling silbern pfennige
Datierung: 1495
Fundstelle: ErfurtFreizins 311
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- Belegtext:
hierna volght den prys ende evaluatie van den gouden penningen, die van nu voirtaene loop ende ganck hebben sullen ... den gouden philippus ... den karolus ... den grooten real
Datierung: 1516
Fundstelle: OrdonnPaysBas I 529
- Belegtext:
von ainem haubt klain vich ain swartzen phenning
Datierung: 1525
Fundstelle: ActaTir. III 117
- Belegtext:
daß jetz von nun hin alle jar ein guldiner pfenning vom selben gottzhuß fuer ein tribut dem apostolischen stul bezalt soll werden
Datierung: Mitte 16. Jh.
Fundstelle: Tschudi,ChrHelv. I 40
- Belegtext:
ain jeder burger ist von seinem hauß 9 schwarze pfenning ... quattemberlich cirk- oder nachtwacht geld zuegeben schuldig
Datierung: 17. Jh.
Fundstelle: IngolstadtRefetb. 16r
- Belegtext:
pfennige, die als eine besondere muentze gelten, sind nach ihrem werthe sehr unterschiedlich. sie werden eingetheilet in leichte und schwere; von jenen gehen 12 auf einen kaysergroschen,
von diesen aber machen 12 einen guten groschen. ein leichter pfennig ist der vierte theil eines kreutzers, ihrer dreye machen zween schwere oder gute pfennige
Datierung: 1741
Fundstelle: Zedler 27 Sp. 1367
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Pfennig (II)
Erklärung:
Geldstück, Münze (I 1) (mit unterschiedlichem Aussehen, Gewicht und Edelmetallgehalt); offen zu I; böse Pfennige geringgewichtige
Münzen, Falschgeld (Belege 1399, 1467/70, 1801); Pfennige schichten neu geprägte Münzen nach Nominalen sortieren und Fehlprägungen und minderwertige Münzen aussondern (Beleg 1447); auch übtr. (Beleg 1641).
- Belegtext:
ar [Judas Ischarioth] uuarf dea pendinga danan enti kenc arhenc sih
Datierung: um 810
Fundstelle: MonseeFragm. 37
- Belegtext:
dero suârôn féndingo, díe sestertia hîezên
Datierung: um 1000
Fundstelle: Notker I 151
- Belegtext:
dane hilfet die loute / silbir, noch golt daz rôte, / noch miete diu mære, / noch phenninge swære, / noch lantreht, noch pfaht
Datierung: um 1130
Fundstelle: MillstätterSündenkl. V. 154
- Belegtext:
nû verdampne wir alle Jûdam durch daz er die phenninge nam unt verchoufet sînen hêrren
Datierung: nach 1150
Fundstelle: Prl. V. 303
- Belegtext:
nu nimet der voget, ir geborn voget, diu wete unde die frouwen unde ain swert unde ain guldîn vingerlîn unde ainen phennich unde ain mantel
Datierung: 12. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
SchwäbTrauformel
Fundstelle: MSD. 320
- Belegtext:
velschet de muntere sine penninge, unde ne halt he se nicht na erme rechte, de wile ne mach he nemande valsches tien, dat he wandel umme dun dorve
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. II 26 § 3
Textarchiv: SspLR. II 26
- Belegtext:
swelh gemælde ein herre an sine phenninge setzet, vnd setzet daz ein ander herre an die sinen die sint valsch vnd ist der herre ein valschær
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 363 II d
- Belegtext:
swaz auh verslagener phenninge ist, swelher hande munzze die sin, die ensol niemen waehseln wan der munzmaister
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 8 § 9
Textarchiv: AugsbStR. Art. 8
- Belegtext:
swenn auer sylber oder pfenning gelten sol oder ander varund gut
Datierung: 1295
Fundstelle: Schwsp.(Kurzform I/Eckh.) Art. 113a (Kt)
- Belegtext:
kein man ... sal bose silber noch bose pfenninge in den czuber legen
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. IV § 19
Textarchiv: FreibergStR. IV
- Belegtext:
wen man ouch mit aschroten, di man von den pfenningen snidet ... unde mit der schere an hanthafter tat begrifet, iz get im an die hant
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. VI § 23
Textarchiv: FreibergStR. VI
- Belegtext:
penninge, die men nuempt lambergelt
Datierung: um 1318
Fundstelle: NrhAnn. 31 (1877) 116
- Belegtext:
ein pfunt zinses wisser gewanlicher pfenninge
Datierung: 1327
Fundstelle: FRBern. V 538
- Belegtext:
wer es das der münszmeister ... jeman angriffe, der ... pfenninge beschrotten hette, fünde man hinder dem das abschrot ... den mag der münszmeister zuo rede stossen
Datierung: vor 1332
Fundstelle: StraßbMünzg. 189
- Belegtext:
der selben phenningen heissent sechse fridphenning oder merzen pfenning,
Datierung: um 1346
Fundstelle: Argovia 64 (1952) 503
- Belegtext:
den guldenen penninch met den aren ghetekent, die men heet oude scilt
Datierung: 1352
Fundstelle: HansUB. III 181
- Belegtext:
wer dy sweren pfenninge list uz den lichten, der tut dube
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) IV 17 Dist. 12
- Belegtext:
pruet ein munczer eynen valcschen phennig auz ... iz get ym an den halz
Datierung: 1378
Fundstelle: SilleinStRB. 113
- Belegtext:
wär auch yemand wer der wäre, der dhain valschmüntz sluge oder ain müntz darzuo er nicht recht hette, oderr wer sölich böse pfennige vnd müntz vnder dise newe pfenning
brächte ... den sol man darum zuo iren leyb vnd guott greyffen
Datierung: 1399
Fundstelle: Schreiber,UB. II 131
- Belegtext:
we dar ... sleyt pennynghe sunder des konninges willen ... syn lyff ys yn des konynges gewalth
Datierung: um 1400
Fundstelle: JyskeLov III 388
- Belegtext:
schal neman kopenscop maken van penningen; mer eyn islik scal den penning utgheven unde nemen [für den Nennwert]
Datierung: 1410
Fundstelle: HanseRez. V 564
- Belegtext:
seuen vnde drittig lodige mark halberstedischer wering, de wo onhe in reiden ouergetalden pennyngen wol to dancke betalet hebbenn
Datierung: 1437
Fundstelle: DrübeckUB. 103
- Belegtext:
so wollen wir neue pfennige schlagen
Datierung: 1444
Fundstelle: Hirsch,MünzArch. I 91
- Belegtext:
[de gemeynen uthgave:] de sittende rad ... alszmen de penninge schichtede, 9 1/2 p., 2 1/2 s.
Datierung: 1447
Fundstelle: HildeshUB. VI 741
- Belegtext:
tha ief kening Kerl thet alle Fresum, thet ma to Iewere an to Stawrum stapelan sette and panning sloge [da verlieh König Karl allen Friesen dieses, daß man zu Jever
und zu Stavoren Prägestöcke aufstellen und Münzen schlagen dürfte]
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FivelgoR. 172
Textarchiv: FivelgoR. 172
- Belegtext:
die aufzalmark zu der munz sol haben an der wag x lot, und was der pfenning da entgegen gewogen werden an der aufzal, der sullen sein gleich x s.d.
Datierung: um 1450
Fundstelle: Tomaschek,Wien II 67
- Belegtext:
das solche rechnung an abgang mit überzellen, pösen pfenningen, vergessen an zu schreiben etc. nit wol gesein mag
Datierung: 1464/70
Fundstelle: Tucher,NürnbBaumeisterb. 243
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- in Google Books
- Belegtext:
[der Rat] schal ... upboren penninge genomet muntepenningh
Datierung: 1473
Region/Autor/Textsorte:
Apenrade
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 59 (1939) 275
[weitere Angaben: ebd. 273-277 zS.]
- Belegtext:
wilhelmusschilden, davidengulden unde blauwen, ook andere golden penningen
Datierung: 1486
Fundstelle: OstfriesUB. II 237
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
ob sich zwey zu der heiligen ehe kaufften in diesem dorff, die sollen auch der frohn frey sein das jahr; deß zu einem urkund sollen sie einen pfenning vor das gericht legen
Datierung: 1487
Fundstelle: PfälzW. I 249
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ob ainem an sein haus ain lusmaer käm ... sticht in dann der wirt ... zu tod durch ain fenster oder thur, so sollen si denselbn täter mit den fussen aus den dachtrophen ziehn und drei phening auf die wunden legen
Datierung: 1512
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 77
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
in den olden vorganghen jaren, so sloch me pennige, dat nu olde pennigk heten, alse de pennigk myt den bymarcken kusel, seckele, kobrot, puster, dergelick
Datierung: 1514
Fundstelle: BrschwSchichtb. 409
- Belegtext:
wan ein neuer hüber vfgeschrieben vnd angenommen würdt, soll derselbig ... dem hubschulteiss einen bekanten pfenning geben
Datierung: 1566
Region/Autor/Textsorte:
Ostpfalz
Fundstelle: GrW. I 798
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
liessen sie dicke pfening schlagen, deren ainer aines reinischen guldein wert ware. die nennet man ... erstlich joachimstaler, darnach taler
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ArchUFrk. 22 (1874) 80
- Belegtext:
es gilt aber der pfenning nirgends mehr als da er gemuenzt ist
Datierung: 1631
Fundstelle: Zinkgref II 223
- Belegtext:
das ander [closter] Melck, genant der klingendte pfenning, von vil gelteinkommen
Datierung: 1641
Fundstelle: FreibDiözArch. 5 (1870) 330
- Belegtext:
[Neuberufung eines Heimmeiers, indem man mit einem Pfennigstück auf die infrage kommende Person deutet:] der alt hey meyer B.K. weißt mit einem pfenig fort vff W.V.
Datierung: 1660
Fundstelle: Müller,SWendel 363
[weitere Angaben: zS. ebd.]
- Belegtext:
alda sein erstens mahl den anbeiwesenten knaben zur gedächtnus pfenning ausgeworfen worden
Datierung: Ende 17. Jh.
Fundstelle: Strnadt,Grenzbeschr. 453
- Belegtext:
ob ein unzichtiger gast ainem in sein hauß käm ... und gewünt der würth sein überhant und schlecht ... ihn ze todt, so soll ihn der würth bei den fiessen ziechen auf die gassen und ihm legen 3 (pfennig)
auf die wunten, so ist er niemant mehr pflichtig
Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 1001
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
man fande in der vestung ... 30000 gulden an lauter schwartzen pfenningen
Datierung: 1735
Fundstelle: Fuhrmann,Öst. II 305
- Belegtext:
insgemein kan eine jede muentze ein pfening genennet werden
Datierung: 1741
Fundstelle: Zedler 27 Sp. 1367
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
daß diese kupferne pfennige sowohl bey unsern cassen und einnahmen, als im handel und wandel, jedoch bloß in zahlungen, die unter einem dreyer sind, folglich nur zu ein und zwey
pfennigen [Bed. I] ... angenommen ... werden sollen
Datierung: 1772
Fundstelle: CSax. I 1002
- Belegtext:
das recht ..., daß sie acht jahre lang neue slavische pfennige muentzen lassen durfte
Datierung: 1786
Fundstelle: Gadebusch,Staatskunde I 141
Pfennig (III)
Erklärung:
Geld; eine bestimmte Menge Geldes, eine bestimmte Summe, je nach Handlungsrahmen in spezialisierteren Bedeutungen wie Preis, Kosten, Aufwendungen, Erlös, Einnahme, Verdienst, Vermögen;
übtr. auch: Besitzgier (Mitte 15. Jh.); in zahlreichen phrasematischen Verbindungen: des heiligen Geistes Pfennig Haftgeld bei einem Geschäftsabschluß, Gottespfennig
(I 1); mnd. lenede penninge Geldschuld (1270), mnd. bewisede penninge unbestrittene Geldschuld (1270); etwas zu Pfennigen bringen etwas
verkaufen (1338); den ersten Pfennig mit dem letzten / den letzten Pfennig mit dem ersten bezahlen eine Summe vollständig bezahlen (1368 uö.); etwas auf den toten
Pfennig verkaufen etwas zu einem sehr geringen Preis verkaufen (16. Jh.); bereiter Pfennig Bargeld (1276 uö.).
vgl.
letzt (I 11 b),
letzt (I 11 c),
mindest (V 1),
mindest (V 3),
1nächst (V).
- Belegtext:
deme richtere scal men irdelen op en dat hogeste wedde der pennige, de men eme pleget to wedden
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. II 14 § 1
Textarchiv: SspLR. II 14
- Belegtext:
swat de jode koft anderes dinges unverholen unde unverstolen bi dages lechte, unde nicht in besloteneme hus, mach he dat getugen selve dridde, he behalt sine penninge dar an, de he dar umme gaf
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 7 § 4
Textarchiv: SspLR. III 7
- Belegtext:
dat egen, ... dat he gekoft hevet mit sinen penningen
Datierung: 1266
Fundstelle: HalleSchB. I 13
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- Belegtext:
umme lenede pennynge vnde vmme bewisede pennynge schal men iewelkeme manne dachdingen ouer dwernacht
Datierung: 1270
Fundstelle: HambStR. 55
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- Belegtext:
dû muost ez im unz an den jungesten pfenninc widergeben allez daz dû im ze schaden hâst getân, mark für mark
Datierung: um 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 73
Faksimile der Quellenseite
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- Belegtext:
swelh ivde dise gesetzede vber gat den sol bvezzen der weltliche rihter mit alse vil slegen alse diz buoch seit, oder beidvi gerihte mvgen in phenninge [Geldstrafe]
vf setzen in der mazze daz si nvit da von ze bozheit werdent
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 262
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- Belegtext:
kumt auch ain gast in die stat unde git sinen kaufschatz umb beraite phenninge unde kaufet mit den phenningen ainen andern kaufschatz
Datierung: 1276/1370
Fundstelle: AugsbStR. Art. 10 § 4
Textarchiv: AugsbStR. Art. 10
- Belegtext:
that beschethene goet, that ein man aldus uor uolghet, that mot he wol uerkopen uor sine penninge
Datierung: 1279
Fundstelle: StadeStR. 73
Faksimile der Quellenseite
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so we dem andren gift des hiligen geistes penning up einen koup ... dat blivet al stede, it ne si also, dat he den penning weder geve, de en untfangen hevet
Datierung: 1295
Fundstelle: Nowgorod(7 Fassungen) 90
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- Belegtext:
swa eyn furste eynen dyenstman hat ... unde der dyenstman daz land robet, synes herren lute schezzet myt unrechte, synem herren phenninge abedrenghet wider der urtiele, die vor uns gevallen ist
Datierung: 1296
Fundstelle: MGConst. III 521
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
uiaticum vanninge
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: AhdGl. I 373, 22
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
daz dehein vorsprech deheinen gedingten pfenning nem
Datierung: 13. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
bayrischer Landfriede
Fundstelle: Rockinger,Dm. 83
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- Belegtext:
weret oc, dat we unse penninghe welden wederhebben binnen dissen ses jaren, dat scole we en kundighen vore dre manen
Datierung: 1311
Fundstelle: HHildeshUB. IV 38
- Belegtext:
dat wi ehn und eren erven na der upboringe der lesten penninge ihren bref sollen wedder doen
Datierung: 1328 (Hs. 1590/91)
Fundstelle: JbOldenb. 15 (1906) 193
- Belegtext:
iz daz ein armer um ein gemaineu wunten uwerwunden wiert, hat er dem wunten nicht phenning czu geben, so schol man in gevangen legen siwen wochen
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 363
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- Belegtext:
ein vorsprech, der um phenning ist gedingt, der mag an der sach, da er vorsprech um ist, den der phenning er nimt, nichtes gesten
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 392
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- Belegtext:
min gewand han ich geantwrd dem probst, daz er ez ze phenningen bringe
Datierung: 1338
Fundstelle: Indersdorf I 71
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- Belegtext:
ist aber, daz derselb hold ist, dingt ab umb phenning, so gevallent di zwae tail an daz gotshaus und daz dritt den vogt
Datierung: um 1340
Fundstelle: GöttweigUB. I 389
- Belegtext:
wer dem andern sinen win entreit oder sine pfenninge in eime ieglichen winhofe ... wirt ez geklaget ... der sol die pfenninge wider geben und die stat rumen
Datierung: 1341/42?
Fundstelle: WürzbPol. 52
- Belegtext:
er geben danne pfenning oder pfant umb die buossen
Datierung: 1344
Fundstelle: ZürichStB. I 164
- Belegtext:
ein herre sol ... richten vmb alles, das den pfennig gewinnen vnd verlieren mag
Datierung: 1348
Region/Autor/Textsorte:
Aargau
Fundstelle: GrW. IV 395
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- Belegtext:
daz sol er vnsern ingesessnen, der es in sinem hus mit sinem gesinnd essen wil, vmb den selben pfennig geben, als er es gekovfft hat
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 32
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
vnser hern verbieten ernstlich allerley spele, das ... an ledige pfennige getreten mag
Datierung: 1351
Fundstelle: ErfurtZuchtbf. 126
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- Belegtext:
es sol niemant ... spilen lassen ... kainerlay spil, damit man pfennig gewinnet oder verleust
Datierung: 1353
Fundstelle: KitzbühelStR. 68
- Belegtext:
dar eyn dem anderen ghelt eder pennig sculdich were, des he bekente, unde en konde der scult mit pennig noch mit ghelde nicht betalen
Datierung: 1353
Fundstelle: OsterwieckStB. 13
Faksimile der Quellenseite
- Belegtext:
was der iude offenbar lihet uff pfand, sy sin gestoln oder geraubet, ob man dy wol in siner gewere vindet unde er ir nicht vorloukent, da vorluset er siner pfenninge nicht an
Datierung: 1357/87
Fundstelle: MeißenRB.(Oppitz) III 17 Dist. 4
- Belegtext:
[Verdingung zum] nedersten penning
Datierung: 1364
Fundstelle: Spielmans,KleveDeichr. 54
- Belegtext:
dat hem voer desse boter ... bitaelt were die ierste pennijnc mitten lesten
Datierung: 1368
Fundstelle: GroningenUB. I 409
- Belegtext:
wer do muren wil, dem sal seyn nokebuwir helfin, vnd sal ym vnden entwichen eyn ele in seyn erbe, vnd sullen daz mittenandir muren vbir dy erde czwey gadym off gelichen pfennig
Datierung: 1376
Fundstelle: KrakauZftO. 96
Faksimile
- Belegtext:
burger ..., die pfenninge umb pfenning uff merung usslihend
Datierung: 1383
Fundstelle: KonstanzRbfRotB. 24
- Belegtext:
kan her das ... bewiesen, das her im die pacht schuldik ist, her sal im pfant ader pfeng gebin
Datierung: 1384
Fundstelle: CDPruss. IV 25
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
mag er aber der phening nicht gehaben, in gleicher weiss sol er gepeinnigt werden
Datierung: 1397
Fundstelle: OÖUB. II 543
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so maken wii mechtich ... Jacque Vlistman ... te gheven een goet, vry, vaste ende zeker geleide, vrylich te varen ... om hoer broot te winnen ende horen penning huesschelic te verteren
Datierung: 1399
Fundstelle: OstfriesUB. II 669
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
daz man in feilen kauef umb ire phennige geben wulle
Datierung: 1400
Fundstelle: RTA. IV 151
- Belegtext:
wy en hebben den borghermeysteren unde rade to B. de vorscr. duzent bremer mark degher unde al betalet, den lesten penningh myt dem ersten
Datierung: 1404
Fundstelle: BremUB. IV 399
Faksimile
- digitalisiert von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
- Belegtext:
so sal man sye ... nicht mit ercze sunder mit pfennigen trosten
Datierung: 1406/07
Fundstelle: BöhmBergR.(Gelnh.) 219
- Belegtext:
der es [verstoln gut] koufft hott, der hat sin phening verlorn
Datierung: 1408
Fundstelle: Reyscher,Stat. 40
Faksimile
- Belegtext:
ein offener wuocherer ... also daz er offenlich lihet sin phenninge ze der wuchen uf pfant
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. Art. 47
- Belegtext:
das man yne ... redelichen feylen kaueff darinne gebe umbe eynen zytlichen pfennig
Datierung: 1422
Fundstelle: HeilbronnUB. I 228
- Belegtext:
schal de genante marcketmester ... bestellen, dat men gheve vor pennynge peninngeswerd
Datierung: 1428
Fundstelle: WernigerodeUB. 221
- Belegtext:
[N. gab] sin trüw an eins geswornen eids statt uff der schützen stuben, dass [er] niemer mer gespilen wölt, das den pfänning gewun oder verlure
Datierung: 1433
Fundstelle: SchweizId. V 1117
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
sall men se verkopen an den meesten penninck
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: NrhAnn. 24 (1872) 166
- Belegtext:
soe sal men den vrede bestaden op den minnesten penninck
Datierung: um 1450
Fundstelle: Vollenhove II 158
- Belegtext:
dese betalinge en sal ... alleenlic met naecten penningen [geschien]
Datierung: 1454
Fundstelle: BredaRbr. 67
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- Belegtext:
dy universitett mag dießes freymargkts vil weniger entperen denn der gemeyne burger, wenne studenten czeren unnd kouffen alle umbe den tegelichen pfennig
Datierung: 1470
Fundstelle: LeipzUnivUB. 186
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
welke summe geldes ... Acke ... hefft betaelt ... den erste pennynck myt den lesten, unde den mynnesten myt den meesten
Datierung: 1471
Fundstelle: OstfriesUB. II 2
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
so auch ainer begert im ainem alten stollen zu verleichen und unser perkhmaister das zu thuen nit vermaint, so mag der oder dieselben umb recht auf irn pfenning anrueffen und erleutern
lassen, ob in pillich gelichen werde oder nit
Datierung: 1485
Fundstelle: Worms,SchwazBergb. 168
- Belegtext:
des sal hij [meender] hebben de clachtboeten, manissen ende den vierden penninck van den aenbrengen
Datierung: 1499
Fundstelle: Stallaert II 70
- Belegtext:
es soll kainer hie zu Weidling, weder hausgenossen noch inleut, weingärten umb halbpaw besten, auch kainer in seinem haus zwen weinzurl haben, die auf einen phening pauen
Datierung: 1512
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 953
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
verclaringe van sekere penningen, die eenige particuliere persoenen up huer goet vercoft hebben
Datierung: 1514
Fundstelle: InfHollant 33
- Belegtext:
das sie dann, wann ... sie verlust, in dieselben stett ... ziehen, darinnen ... iren pfening zeren ...söllen
Datierung: 1544
Fundstelle: AdelsheimStR. 643
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- Belegtext:
da jemand darwidder [Kreditaufnahmeverbot] thun wuerde, das derselbig seiner pfenningen verlustig sein solle
Datierung: 1560
Fundstelle: Wigand,Minden II 287
- Belegtext:
soll von dem holtz den landleuten, wes sie zu ihrer beschedigten deiche, damme vnd schlusen an strauch vnd pfalen beduerfftig, vmb ein zimblichen billichen pfenning vbergeben ... werden
Datierung: 1561
Fundstelle: DithmUB. 261
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- Belegtext:
dieselben sollen solche proviant ... im lager um ein zimlichen pfenning dem kriegs-volck zu nutz verkauffen
Datierung: 1563
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 277
- Belegtext:
es sollen auch nit zween weinzierl in aim haus sein die da auf ainen pfening pauen, es sei uber velt oder aber bestant
Datierung: 1573
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 844
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- Belegtext:
aller fürkauf ist verpotten allenthalben im landgericht, was den pfening beriert, man sol es alles ghen markt bringen, wuerde aber ainer uberfahren, der soll als vil zü wandl geben als das pfenbert werth ist
Datierung: um 1589
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XII 4
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- Belegtext:
so der fällig thail solche pfant nach dem anpot zu seinen handen nicht lösst, so soll sie der richter dem clager an beraiter phening statt einantworten
Datierung: Ende 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 750
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- Belegtext:
höf und güeter ... dem spitl zu Rotweil verkauft umb ein spat ... und todten pfennig
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Schwaben
Fundstelle: GrW. VI 332
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- Belegtext:
welcher in jemands ingefrideten gueteren ... betretten wurde ... der soll dryffache straff lyden, an zyt und pfenningen
Datierung: 1615
Fundstelle: BernStR. VII 2 S. 774
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
den beiderseits vereinbarten pfenning wegen ab- und zugang des lehnträgers inwendig dreißig negstfolgenden tagen völlig abzuzahlen
Datierung: 1616
Fundstelle: RhW. II 1 S. 143
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
den khauff umb eines rechtes pfennigs und werts seczen
Datierung: 1617
Fundstelle: MHungJurHist. IV 2 S. 290
- Belegtext:
die meisterlosen taglöhner, so in irem lidlohn die schrancken der billigkeit überschrytend, und sich deß alten, inen bestimten pfennings nit ersettigen laßen wellend
Datierung: 1631
Fundstelle: BernStR. VII 1 S. 470
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
[daß] der schuldner ... nach verfliessung gesagter zehen jahren von der ansprach, forderung und ... besitzung gaentzlich ledig und loß auch geringsten pfenning fuerbas nicht schuldig seyn solle
Datierung: 1730
Fundstelle: Leu,EidgR. III 77
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- in Google Books
- Belegtext:
es soll sich auch kein ritter ... dem feindt gefänglich oder sonst ergeben. da es aber wider verhoffen beschehen solt, so soll der orden ihne zu erledigen, kein pfenning zu geben schuldig seyn
Datierung: 1740
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 116
- Belegtext:
dem publico liegt daran, daß gerechtes und gutes bier gemacht, folglich dem gemeinen mann sein pfennig vergolten werde
Datierung: 1774
Fundstelle: Wagner,Civilbeamte II 58
Pfennig (IV)
Erklärung:
Abgabe, Zins.
Pfennig (IV 1)
Erklärung:
in Bargeld zu entrichtende Abgabe oder Zinszahlung, in der Wendung (den Käsedienst) zu Pfennig legen (eine Naturalabgabe) in ein Pfenniggeld
(I) umwandeln.
bedeutungsverwandt:
Pfenniggeld (I).
- Belegtext:
enphangen von einem jare an sweigcinsen und von zwein jaren an erbcinsen und an andern pfenningen
Datierung: 1340
Fundstelle: SchweizId. V 1111
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
der selbn gult schol man all jar dienen drei schilling phenning auf sand Polten tag ... di andern phenning lignt auf achzehen chesn, der man dient sechs ze weinachtn und zwelf ze sunnwentn
Datierung: 1345
Fundstelle: SPöltenUB. I 376
- Belegtext:
sol man den pfefer alder pfenning geben
Datierung: 1350
Fundstelle: Pupikofer I Urk. 88
- Belegtext:
auch sullen sie ... an wachen, an graben und an allen andern notlichen buwen ... der sie notdorfftig sind ... einen pfennig tragen als der ander ungeverlich
Datierung: 1371
Fundstelle: HeilbronnUB. I 124
- Belegtext:
das sye den ewigen phenning, den sy gekouft haben, ewichlichin behalden sullen
Datierung: 1373
Fundstelle: BerlinStB. 58
Faksimile der Quellenseite
- Belegtext:
daz ist der einige pfennig, den do burger und seldener gent
Datierung: 1375
Fundstelle: SchlettstStR. 80
Faksimile
- Belegtext:
die alten rechtungen an pfenningen an haber an kernen
Datierung: 1398
Fundstelle: ToggenburgArch. 3
- Belegtext:
wie vnser jägermeister ... zu in chomen sein, vnd habend an si geuodert pfening, vnd andre vngewondliche ding
Datierung: 1401
Fundstelle: MBoica XVII 62
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- in Google Books
- Belegtext:
so haben wir ... mit gemeinem rät einen pfenning von der mäss wines uff úns gesetzet
Datierung: 1408
Fundstelle: ArchBern 14 (1896) 681
- Belegtext:
das abtt Jacob zu Krembsmünster den kes dinst auf allen des goczhaus guetern ... zu phenning gelegt hat
Datierung: 1434
Fundstelle: OÖUrb. II 277
- Belegtext:
welich vleischacker von den vleischtischen den kirchen gelten sollen ... es sei unslitt oder phening
Datierung: 1440/47
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XII 432
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
zu solchem einnehmen und ausgeben desselben baaren pfennigs sollen etzliche vom lande und städten verordnet werden
Datierung: 1502
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 193
- Belegtext:
[am Vieh müssen die armen Hausleute] eren noetpenninck soiken to betalinge des pennyncks
Datierung: 1538
Fundstelle: BreckerfeldUB. I 109
- Belegtext:
ein gewisser pfennig oder antheil des werths ... welches man tranck-steuern ... muehl-accisen und dergleichen zu nenen pfleget
Fundstelle: Seckendorff,Fürstenstaat (1737) 498
- Belegtext:
[landgerichts-erscheinung] der marktrichter [wird] in das gerichtshauß eingelaßen, worinnen aber dem hund ein eier und schmalz, dem marktrichter entgegen nach eingebrachten landgerichtshaber,
sogenannten pfenning, ablesung derer landgerichtlichen privilegien ... eine käßsuppen zu essen vorgetragen wirdet
Datierung: 1773
Fundstelle: BeitrSteirG. 25 (1893) 101
- Belegtext:
wir han guter under unserm pflug, die den herren zu sant G. wedder pfening noch heller geben
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. I 253
Pfennig (IV 2)
Erklärung:
böser (III 1) Pfennig: eine Verbrauchssteuer.
- Belegtext:
wer aber win von zapfen schenkt oder verkouft ... der sol den bösen pf[ennig] gen und daz ungelt
Datierung: 1417
Fundstelle: SchweizId. V 1126
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
den phenningern von dem boesen phenning
Datierung: 1444
Fundstelle: BernStRechn.(1430/52) 174
- Belegtext:
auch behalden wir vns beuor den poesen pfening, offen perkhwerch, landtraysen, schatzueng, gezoege vnd alle ander oberkait, die vns als landsfùrsten pillichen zusteen sùllen
Datierung: 1481
Fundstelle: RappoltsteinUB. V 243
- Belegtext:
so hat ain landtsfürst von der statt Freyburg kain sonder einkomen, allain jetzo die landtsteuern und den pösen pfening
Datierung: um 1600
Fundstelle: Stolz,OVorderöstLande 155
- Belegtext:
der landvogt gebot ... in sinem gebiete von jeder moß wynes ein rappen zu geben, derselbe rapp wart genannt der boesz pfennig, das was ein gros schatzung
Datierung: 1698
Fundstelle: Scherz-Oberlin 175
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- in Google Books
Pfennig (IV 3)
Erklärung:
güldener Pfennig: eine Judensteuer.
vgl.
Opferpfennnig (III).
- Belegtext:
geben wir yme ... in den driu unsern steden zuo Geilnhausen, zuo Frideberg und zuo Franckford uff yedem juden der drier stede unsern gulden phennig, dez sy uns phlichtig sint zuo geben
Datierung: 1349
Fundstelle: WetzlarUB. I 655
Pfennig (IV 4)
Erklärung:
1gemeiner ( A X 1/ 2)
Pfennig: eine direkte Reichssteuer, tw. als Vermögenssteuer, tw. als Kopfgeld (I) errechnet.
Sachhinweis:
HRG.1 I 1503f.
- Belegtext:
als ... ein gemeyner pfenning durch das gantz rych vier iar lang die nechsten nacheinander werende verwilligt vnnd zugesagt ist
Datierung: 1495
Fundstelle: HMeißenUB. III 297
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
schatzmeistere des gemeinen pfennings [folgt Aufzählung]
Datierung: 1495
Fundstelle: RAbsch. II 17
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- Belegtext:
als wir [Kaiser Maximilian] ytzund auf den tag zu Worms ... zu widerstant der tuercken vnd erhaltung des reichs, eynen gemeinen pfennig vier jare ... durch das reich zu geben ... geordnet haben
Datierung: 1495
Fundstelle: RAbsch. II 18
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- Belegtext:
der stadtschreiber von s. Gallen bringt ... an, der römische könig verlange von ihnen den gemeinen pfenning
Datierung: 1497
Fundstelle: EidgAbsch. III 1 S. 529
- Belegtext:
daß ... hertzog Moritz zu Sachsen, zu erlegung des gemeinen pfennigs in die kriegs-truhen, bedencken ... nicht gehabt
Datierung: 1542
Fundstelle: Moser,KreisAbsch. I 6
- Belegtext:
daß der gemein pfenning ... eingezogen ... werde
Datierung: 1542
Fundstelle: RAbsch. II 463
Faksimile
- Belegtext:
[Bezug auf den Reichstag 1542:] dass mittelst der vmblag nach dem gemeinen pfenning das reich teutscher nation zweymal hundert tausend mann besolden und zu feld erhalten mögen
Datierung: 1648
Fundstelle: Gothein,Colloqu. 85
- Belegtext:
ihr [einnehmer] officium bestunde [im Jahr 1542] hauptsaechlich darinn ... den gemeinen pfenning von den crays-staenden getreulich einzubringen
Datierung: 1746
Fundstelle: Moser,StaatsR. 27 S. 465
- Belegtext:
bei den eigentlichen reichssteuern gab es zweierlei arten der umlage und erhebung, jene des gemeinen pfennigs und der roemermonate
Datierung: 1793
Fundstelle: Lang,Steuerverf. 182
- Belegtext:
gemeiner pfennig bedeutet ueberhaupt die concurrenz der staende des reichs mit gelde ... insonderheit aber zeigt er eine vermoegenssteuer an, die jeder mittelbare oder unmittelbare
reichsunterthan ehedem dem kayser entrichten mußte
Datierung: 1801
Fundstelle: RepRecht VIII 15
Pfennig (IV 5)
Erklärung:
in Verbindung mit Zahlwörtern dritter, vierter (usw.) Pfennig ein Drittel, Viertel (usw.) als Anteil einer Abgabe, eines Zinses.
- Belegtext:
ob eyn hus durch fuyers not gebrochen wirt ... wenne man dasselbe hus widir buwen wil, dem sal man von der stat wegen den vierden pfenning zu hulfe geben
Datierung: 1324
Fundstelle: BreslUB. 102
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- in Google Books
- Belegtext:
daz der zehende pfennyng, der da vellet von wynungelt sin halber ist
Datierung: um 1390
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. I 276
Faksimile der Quellenseite
- Belegtext:
ein scholtis in dorffern adir in steten, der den dritten pfenning hat von deme gerichte, was syn hogister broch ist, den her irwerben mag an deme gerichte
Datierung: um 1400
Fundstelle: MagdebFr. I 2, 18
Faksimile
- Belegtext:
verstorven beyde hande, soe vervelt den hern 2 kurmede, ind sal man asdan dat guet myt den zwelfte pennynk wynnen weder aen de hande
Datierung: 1426
Fundstelle: SPantaleonUrb. 341
- Belegtext:
weri aber daz jemand under inen lägint frigi gueter oder manlehen man kovffti oder verkoffti die, dem hab dehein herr nach ze fragen vmb den dritten pfenning
Datierung: 1439
Region/Autor/Textsorte:
Zürich (Kt.)
Fundstelle: GrW. I 16
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
alle panden, dye geset zyn, salmen opbieden drie rechtedaghen onderenighe, ende des vierden dages salmense hem toewysen den vyfften penning min dan syn waerd is
Fundstelle: BolswardStB. 1455 Kap. 30
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
als von einer steuer wegen und hilfe ec. die dann zugesagt worden, doch des dritten pfennings minder
Datierung: 1480
Fundstelle: BairLT. VIII 319
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
käme auch wer von außen, der sothanes herweide zu recht einforderte, derselbe soll dem heiligen geist davon den vierten pfennig geben
Datierung: 1514
Fundstelle: Wigand,Beitr. 176
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- in Google Books
- Belegtext:
so man jherlich bethe und geschoß besetzt, den zwentzigsten pfennig oder reisgelt aufflegen wurde
Datierung: 1528
Fundstelle: Krautheim 209
Faksimile
- Belegtext:
wo se des ock eyne schrift uth dem hundersten pennynckboke getagen producerten lesen leten, vormeldende, dat des anthwordesman vorfaren vormals tho thwen tiden de rente von 900 marck hern Gerdt am hundersten
pennynck gekortet hedden
Datierung: 1543
Fundstelle: LübRatsurt. III 330
- Belegtext:
das die vom adell ... den zehenden pfenningk von den gelttpechten ... entrichten
Datierung: 1572
Fundstelle: Sachsse,MecklUrk. 274
Faksimile
- Belegtext:
die juden aber den 10. pfenning ihres jerlichen einkommens versteuren ... sollen
Datierung: 1576
Fundstelle: BrfFriedrFromm. II 987
- Belegtext:
das nur allain auf den [stollen] zu Dittmansdorff di hülffe der stollensteur, als nemblich der vierde pfennig erfolgen [soll]
Datierung: 1583
Fundstelle: Zivier,SchlesBgw. 306
- Belegtext:
idt schall ock dat ampt uth eines erbaren raths begünstigung tho empfahung des dritten pfennings von den bröckengelden beföget syn
Datierung: 1588
Fundstelle: Stieda-Mettig 391
Faksimile
- Belegtext:
wann nemblich ein guett durch ordenlichen khauffcontract und dergleichen in eines andern gewalt khombt, so folgt der obrigkhait wegen solcher veränderung widerumb der zechende pfennig darvon
Datierung: 1616/29
Fundstelle: OÖLTfl.(Strätz) III 10 § 4
- Belegtext:
C.K., aufseher, hat noch keine besoldung, sondern den dritten pfenning
Datierung: 1644
Fundstelle: Voigt,BeitrHambVwg. I 32
Faksimile der Quellenseite
- Belegtext:
sollen hinfüran alle grundobrigkheiten von deme waß nach abzug der schulden denen außlendischen erben verbleibt den zehenten pfening für die abfahrt zu nemben befuegt sein
Datierung: 1654
Fundstelle: NÖLO. V 2, 3 § 6
- Belegtext:
desgleichen ist es mit dem neundten, vierdten pfenning, wassergeldt, schachtsteuer, bergförderung
Datierung: 1673
Fundstelle: Span,BergurthelBO. 19
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
das die herrschafften vnd andere perkhrechts-inhaber ... nur die helffte des zehenten pfenings das ist den zwainzigisten pfening alß von einhundert gulden
fünff gulden von den weingärtten zu fordern berechtiget
Datierung: 1679
Fundstelle: Radkersburg 55
- Belegtext:
[abzugs-recht:] auf den 20ten pfennig
Datierung: 1785
Fundstelle: BrschwWolfenbPromt. III 7
- Belegtext:
der vierte pfennig wird auch zu stolln-schaechten und lichtloechern vom tage nider entrichtet
Datierung: 1793
Fundstelle: Schwarz,LausWB. IV 40
Faksimile
- Belegtext:
gruben, in deren verliehenem felde, wegen ermangelnder anbrüche, kein stollenhieb ausgeübt werden kann, geben dem stollner dafür den vierten theil (vierten pfennig) der kosten,
welche er ... auf den forttrieb des stollens durch ihre gebäude verwendet
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. II 16 § 409
- Belegtext:
abschatzung bedeutet in den boehmischen rechten den dritten pfennig des kaufschillings einer erbschaft
Datierung: 1798
Fundstelle: RepRecht I 102
Pfennig (V)
Erklärung:
Strafgeld; in der Wendung blutiger (II 1) Pfennig Strafgeld für eine Körperverletzung, metonymisch: Körperverletzung.
- Belegtext:
was phening, vall und wandl so voran nit gemelt sein, darumben sich unser lantrichter mit dem gewandleten man an den gewondlichen wandlsteten nit verainen mag, das soll zu I. in der lantschranne mit recht außtragen werden
Datierung: 1478
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ÖW. VI 32
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die lantrichter haben ... zu straffen ... dieperei, nottzern und pluetigen phening
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ÖW. VI 307
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
all puß, vell und wendel sind meins herren, außgezogen der plutig pfening, der ist ain phunt ain pfening, der ist des lantrichter
Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ÖW. X 122
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ez nympt nyemant ain phunt vnd ain phennig für ain totslag, er hab dann den pan. der phennig, den man geit zu dem pfûnt, der haist der plûtig phennig.
ob er den nicht mit recht nympt, der mag auch nicht mit recht richten vber menschenplût
Datierung: 1503
Fundstelle: SteirLRO. Art. 119
Pfennig (VI)
Erklärung:
eine Gewichtseinheit.
vgl.
3Mark (I 2).
- Belegtext:
hy man wegeð, swa man deð gold wið penegas
Datierung: 1. Hälfte 11. Jh.
Fundstelle: Wulfstan,Hom.(Napier) 240
- Belegtext:
hole penninge [Bed. I] hildensemesch, dar eyn M uppe steyt, 1/2 ferd. wecht 7 1/2 quentin 1 penning
Datierung: 1428
Fundstelle: GöttingenStat. 149
Faksimile
- Belegtext:
item er soll pfening [Bed. II] machen, schlahen und müntzen, die da halten sechs pfening fyns silbers
Datierung: 1478
Fundstelle: Wielandt,BadMünzG. 340
Pfennig (VII)
Erklärung:
ein kleines Landmaß in Westfriesland.
vgl.
pfennigpfenniggleich.
Sachhinweis:
ausführl. Beekman,DijkR. II 1300f.
- Belegtext:
hebben an beyde zyden angeomen de voorsz. zylroeden, van W. ende H. zylen tot M. zyll vorz., int jaer van vierenartich pondesmate pondesmate ende pennynck pennyngh gelijck, op to grauen ende to ruymen
Datierung: 1532
Fundstelle: Beekman,DijkR. II 1301
- Belegtext:
een saete lands groet wesende xxii penninghe huyer, elck penninge es ouergegeuen voor vii stuuers
Fundstelle: Beekman,DijkR. II 1300
Pfennig (VIII)
Erklärung:
in Rechtssprichwörtern.
Wort danach: Pfennigabgabe
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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