Wort davor: Mönchstück
Mond
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
der Himmelskörper.
sprachliche Erläuterung:
ahd. und as. ma-no, mhd. und mnd. ma-n(e) m./f., mnl. mane, maen m./f., afries. und ae. mo-na; formal und inhaltlich von Monat tw. nicht zu unterscheiden.
Mond (I)
Erklärung:
Zeitraum eines Monats, als Zeiteinheit für rechtlich relevante Termine.
- Belegtext:
sint der stûl pâbist âne / bleib achtundzwênzig mâne
Datierung: um 1340
Fundstelle: Nikol. v. Jeroschin V. 25503
- Belegtext:
an dem zehenden tage des sübenden monen
Datierung: 1362
Fundstelle: StraßbStChr. I 113
Mond (II)
Erklärung:
der Zeitabschnitt innerhalb eines Monats, der nach der sich wandelnden Erscheinungsform des Himmelskörpers auch als wachsender,
voller, abnehmender Mond bezeichnet wird; als Termin im Rechtsleben.
Mond (III)
Erklärung:
Sonne und Mond Tag und Nacht, formelhaft als Teil eines Bannspruchs.
- Belegtext:
in [den Geächteten] sint alle recht benomen, ire weibir witwen, ire kinder weisen geteilet, sonne und monde, lob und gras, wege und stege vorsagit, genomen
ihren frunden, gegebin iren findin, und were sie hawset adir hofet, forderunge, hulffe adir rat tut ... die sint beruffen in dieselbe ochte und also hoch bestandin, als der selbschuldiger selber
Datierung: 1458
Fundstelle: CDSiles. IV 65
Mond (IV)
Erklärung:
als Zeichen an einem Haus, übtr. als Haus- oder Wirtshausname.
Wort danach: Mondschein
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten