Wort davor: Mennpfennig
Menntag
Wortklasse: Maskulinum
Menntag (I)
Erklärung:
einen Tag dauernder Frondienst mit der Menne (I).
Menntag (II)
Erklärung:
Grundstück von dem Ausmaß, das an einem Tag mit einer Menne (I) bearbeitet werden kann, Ackermaß (2 1/2 - 3 ha Mulsow,Maß und Gew. 37).
sprachliche Erläuterung:
in fälschl. Anlehnung an den Wochentag 'Montag' latinisiert als lunadium.
- Belegtext:
C. ... habet duo mendage, cuius unum iugerum situm est in loco qui dicitur an den G.
Datierung: 1259
Fundstelle: BaselUB. I 274
- Belegtext:
in V. sex lunadia quod vulgo mentage nuncupatur
Datierung: 1260
Fundstelle: BaselUB. I 285
- Belegtext:
quatuor lunadia seu shuopozas, que vulgo dicuntur mendage
Datierung: 1267
Fundstelle: BaselUB. I 352
- Belegtext:
das M. ... widemute ... irme elichen manne ein halben mendac akers
Datierung: 1297
Fundstelle: BaselUB. III 188
- Belegtext:
der selb hof hat 4 huoben und 10 1/2 mentag, der vier ein huob tuont
Datierung: um 1306
Fundstelle: HabsbUrb. I 33
- Belegtext:
wjr sprechend ouch ze recht, dz yeder mentag, so sich die hant verwandelt, git ein pfunt pfenninge vnd ein halber mentag git zehen schillinge ... es ist
ouch ze recht, das man keinen mentag fúrbas brechen mag dann jnn viere, vnd jnn vier hende einen mentag ze hofe tragen vnd nit me
Datierung: 1354
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 118
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- Belegtext:
wer den mendag enpfahet, der git den andren mendagern einen imbis
Datierung: 1382
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 127
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- Belegtext:
dass ein iglicher huber und mendager, der in denselben dinghoff gehört, sol sin hub oder mendage gantz tragen
Datierung: 1397
Fundstelle: Schöpflin,AlsDipl. II 299
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- digitalisiert vom Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ)
- Belegtext:
die driczehen mendage soellent alle wuchen ieglicher einen tagwan tuon harin in den hoff
Datierung: Ende 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 208
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- Belegtext:
das man der mentag keinen theilen solle me denn inn drey theil oder hennde, vnnd welcher danne in dem mentag der elteste ist, den mag ein meyger zwingen von der herren wegen, das er das guet empfache
Datierung: 1497
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 102
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- Belegtext:
diser huobhöff sol yeglicher haben 3 montag und yeklicher montag 9 juchart
Datierung: 1532
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 202
- Belegtext:
wolte ouch dehein huber sin huben oder sinen mendag verendern, were denne, das jm daran breeste, das die hube oder der mendag nicht gantz were, er sol in sin eigen griffen
Datierung: 1585
Region/Autor/Textsorte:
Elsass
Fundstelle: GrW. IV 234
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Wort danach: Menntagacker
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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