Wort davor: Markstupfel
Markt
Wortklasse: Maskulinum und Neutrum, mnl. häufig Femininum
sprachliche Erläuterung:
aus lat. mercatus Handel, Messe.
Markt (I)
Erklärung:
vom Marktherrn (Grund-, Stadtherrn) eingerichtete und überwachte Verkaufsveranstaltung (Wochenmarkt, Jahrmarkt, 1Messe IV) an einem bestimmten Platz (meist einer Stadt, oft aber auch einem Dorf: Marktdorf, Marktflecken) oder für einen bestimmten Anlaß (Heereszug) zu einer bestimmten
Zeit, tw. auch: für bestimmte Waren; offen zu II und III; der Kauf auf dem Markt ist
zur Förderung des freien Handels privilegiert, der Markt steht unter dem Marktfrieden; der freie Zugang zum Markt wird durch Adj. wie allgemein, feil, frei
(VI 2 a), gefreit, 1gemein (A II 2), (ge)setzt, gewöhnlich
(III), offen, recht uä. bezeichnet.
- Belegtext:
mercatur marchat
Datierung: 8. Jh.
Fundstelle: AhdGl. I 210, 14
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
ic wille þæt markete beo in þe selue tun
Datierung: 972? (Hs. um 1121)
Fundstelle: AgsChr.(Plummer) 116
- Belegtext:
ief hit [Gold] oenwrocht is, soe moet hyt ti sine wernde tiaen iefta ti ene fildfarande manne iefta ti tolnade merkede [wenn es unbearbeitet
ist, so darf er sich dafür auf seinen Gewährsmann oder auf einen reisenden Kaufmann oder auf einen mit Zoll belegten Markt berufen]
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 116
Textarchiv: WesterlauwersR. I 116
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- Belegtext:
sprikt aver jene, he hebbe it koft oppe deme gemenem markede, he ne wete weder wene, ... so is he duve unsculdich, deste he de stat bewise unde sinen ed dar to do
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. II 36 § 4
Textarchiv: SspLR. II 36
- Belegtext:
hen sal niemene georlouen teuerhurne stalle in scrauen markt [lat. Text: in foro comitis]
Datierung: um 1237
Fundstelle: CorpMnlTekst. I 35
- Datierung: um 1250
Fundstelle: R.v.Ems,Weltchr. V. 13209
- Belegtext:
sprichet ein man daz her iz [gestohlene] phert gekouft habe vf deme gemeine markeke so vorlieset her sine siluer daz her dar dar vmbe gap. vnd muoz ieneme
sin phert wider geben. vnd ne vorlieset dar vmb nicheine gewette
Datierung: 1261
Region/Autor/Textsorte:
Magdeburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 81
- Belegtext:
is it ouer, dat en man tut uppe den setten market vmme duue ofte vmme roff, de duue ofte de roff schal eres setten markedes neten
Datierung: 1270
Fundstelle: HambStR. 42
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- Belegtext:
alle die den market ze Friburg svochint, ... die sun des herren vride han vnd sin geleit
Datierung: 1275
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 249
- Datierung: 1278
Region/Autor/Textsorte:
Wien
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 346
- Datierung: 1279
Fundstelle: StadeStR. 105
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- Belegtext:
die ter dachmarct te halen comen, en sal men moghen arresteren noch beclagen, noch des daechs vore den dach van der marct, noch des daechs dat die marct
es, noch also lange alse si binnen der vriheit sijn. noch des anders daechs dar na dat si die vriheit rumen van halen
Datierung: 1292
Fundstelle: CorpMnlTekst. I 1794
- Belegtext:
die vierzehen tak des markes ... sint gebannen tage und stant zer großen vrevel
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: NördlingenStR. 4
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- Belegtext:
swer dehein niwen market stift ane vnser wort ... da mac nimer market werden ... man sol deheinen market naher dem andern legen. dann vber dri mile oder mer
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: Schwsp.(Langform Z) LR. Art. (L.) 350
- Belegtext:
do wart in sente Peters frede gewvrcht obir von gotis halben mit einem krewcze. das ist noch das orkunde, wo man newe stete bawet vnd merkte machit, das man do eyn krewcze seczit
uff den markt dorvmb, das man sehe, das es des kunigs wille sey, wenne weichbilde recht von alder czeit her gestanden hat vnd ist bewert von dem reiche
Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: MagdebRQ.(Laband) 56
- Datierung: 1301
Fundstelle: ChartSangall. V 37
- Datierung: um 1325
Fundstelle: Nowgorod(7 Fassungen) 69
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- Datierung: 1327
Fundstelle: RüstringerR. 144
Textarchiv: RüstringerR. 144
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- Belegtext:
daz si ... einen margt legen ... muegen, ... der weren sol viertzehen tag
Datierung: 1330
Fundstelle: FrankfUB.(Lau) II 291
- Belegtext:
daz wir [Ks. Ludwig] ... niemman ... kainen margte noch messe geben, die den zwain messen und margten ze F. schadelichen sin mugen
Datierung: 1337
Fundstelle: FrankfUB.(Lau) II 458
- Datierung: 1337
Fundstelle: MeranStR. 420
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- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
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- Datierung: 1353
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 92
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- Belegtext:
sullen wir [Schuhmacher] in der wochen zwene merketdage haldin ..., wer darubir me zu merkete ginge, der virlusit ... die eynunge
Datierung: 1355
Fundstelle: FrankfZftUrk. II 29
- Belegtext:
get der jarmarkt vnd vreyer markt czu mitten tag an vncz an den czehenten tag czu mitten tag
Datierung: vor 1360
Fundstelle: IglauOberhof 104
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- Belegtext:
daz man nyemand bekuember vmb geltschuld ..., dieweil der markt weret
Datierung: 1363
Fundstelle: ZofingenStR. 62
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Datierung: 1369
Fundstelle: LübUB. III 742
- Belegtext:
wer ouch ainen in daz hor wirfet frevelich an offem markt oder slecht, der muoz zwen manot von der stat sin ... an dem markt zwifalt pen umb alle sach
Datierung: 1376
Fundstelle: UlmRotB. Art. 126
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- Datierung: 1380
Fundstelle: GöttingenUB. I 309
- Belegtext:
de beschermer des güdes, de sijck der deuerie entledighen wil, de ... swere sülfsoste dat he dat güt to markede köpliken gekofft hebbe
Datierung: um 1400
Fundstelle: SchleswStR. 32
- Belegtext:
daz wir [Kg. Ruprecht für den Italienzug] einen frien markt han duen offenlichen ... berueffen, daz alle . .., die uns ... in diesem unserm zoge ... koste
zufurend sin, friede trostunge und geleite ... haben sollen
Datierung: 1401
Fundstelle: RTA. V 56
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
wer dez marktes vride brichet, ... der het verlorn des herren hulde vnd der stat
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. 96
- Datierung: 1412
Fundstelle: Richter,Paderb. I 157 Anm. 1
- Datierung: 1413
Fundstelle: BernStR. I 165
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- Datierung: 1425
Fundstelle: RavensburgStR. 248
- Belegtext:
daz ... unser gnediger herr bestell in dem her ain frein markt, also daz man seinem her speis und trenk und ander notturft zugefürn mug
Datierung: 1426
Fundstelle: Schwind-Dopsch 327
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- Belegtext:
ist er ein martmeister, den marckt zu rechtfertigen
Datierung: 1439
Fundstelle: FrankfAmtsUrk. 376
- Belegtext:
[Überschrift:] von der judenn marckt
Datierung: vor 1439
Fundstelle: OfenStR.(Mollay) Art. 194
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- Belegtext:
wer uff einem offenem gesetzten merckt einen frevel verschuldet, der sol zwyfalt buos gevallen sin; man sol ovch niemant nützig verkovffen noch kovffen denn uff einem offenen fryen merckt
Datierung: 1439
Fundstelle: RefSigm.(Koller) 323
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Datierung: um 1460
Fundstelle: FrankfAmtsUrk. 377
- Belegtext:
so wie enich ... guede vercofte, als hem die marct verboden wair, verbuerde xxiiij ß
Datierung: 1460/1514
Fundstelle: NBijdrRgel.2 3 (1877) 540
- Belegtext:
desse mercket schiel wessa ... opten manna dey in der begin van deer wycke ende desse mercketferda van desse mercket scel ingaen des sennen deijs to middeij
ende sal durende wessen des dyensdeij hent jo sonne onder gheett
Datierung: 1466
Fundstelle: Sipma,FriesOork. II 84
- Belegtext:
men en sall geinrelic gut kopen, dat to dem markede geboden wert, dan op tem markede
Datierung: 1473
Fundstelle: BeitrEssen 20 (1900) 149
- Belegtext:
sollen richter und scheppen ... macht haben markmeister ... zcu setczen vnd den marckt zcu ordnen
Datierung: 1477
Fundstelle: Graupen(Hallwich) Beilage 23
- Belegtext:
sol ... dheiner uff eynen tage nit mere besuchen dan zwue messe oder zwen merckt
Datierung: 1487
Fundstelle: WürzbPol. 193
- Belegtext:
sol mengklich alle ding ganz frie her uf den merkt zuo failem koufe kommen laßen
Datierung: 1492
Fundstelle: WürtGQ. XIII 556
- Belegtext:
so ein ferrer markt gehalten wurdet, der sol gescheen mit eines gemeinen schultaissen wissen
Datierung: 1499
Fundstelle: Nowak,Künzelsau 86
- Belegtext:
were zu margte dar kommet und die margt suchet, der sal von samestag ane nach none friheit und geleide han ... biz an mantag zu mittage vor alle schult
und anesprache, die wessen mag, iz were danne soliche ansprache adir soliche dinge, die sich zu debe, mort, falschet ader ander artikel, die soliche sache anetreffen, da man einen um den lip mochte anesprechen
Datierung: 15. Jh.?
Region/Autor/Textsorte:
Wetterau
Fundstelle: GrW. V 247
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- Datierung: 15./16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 17
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- Datierung: 1516
Fundstelle: VillingenStR. 131
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- Belegtext:
privilegien ... geniessen mit iärlichen zweien freyen iarmärckten, ... darzun mit einem wochentlichen marckte alle sonnabent
Datierung: 1519
Fundstelle: Wutke,SchlesBergb. I 207
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- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Datierung: um 1535
Fundstelle: LeeuwardenStR. 257
Volltext
- digitalisiert durch das Historisch centrum Leeuwarden (früher: Gemeentearchief Leeuwarden)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es soll niemands ... failßen noch koufshalb red halten, vor und eh man den markt erloubt und daran lütet
Datierung: 1544
Fundstelle: KonstanzWirtschR. 196
- Belegtext:
ordnung, das alle ware zum markt komme
Datierung: 1551
Fundstelle: MarburgRQ. I 373
- Belegtext:
[1 Stunde nach Marktbeginn] solle ... auch den frembden freistehen . .., sich ... des markts zu gebrauchen
Datierung: 1559
Fundstelle: EisenachStR. 94
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Belegtext:
daß ... innerhalb derer oeffentlichen maerckte, des handels und werbung halben, ... kein arrest statt haben ... soll
Datierung: 1572
Fundstelle: CAug. I 83
- Datierung: 1579
Fundstelle: SchriesheimW. 255
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
demnach der fuerkauff aller victualien ... dem gemeinen nutz gantz schaedlich, so erkennen wir vns ... schuldig, ... allenthalben freyen feylen marck vnd kauff anzustellen
Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 217
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
es solle keiner ... nichts kaufen oder verkaufen . .., biß der marckt erlaubt ... oder der gewöhnlich marktfahnen uffgesteckt würdt
Datierung: 1622
Fundstelle: WürtLändlRQ. III 783
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- Datierung: 1623
Region/Autor/Textsorte:
Saar
Fundstelle: GrW. II 104
Faksimile
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- Datierung: 1635
Region/Autor/Textsorte:
Erfurt
Fundstelle: Haltaus 1322
- Belegtext:
daß ein algemeines freyes marckt in R. auff vier wochen ... zugelaßen wuerde
Datierung: 1643
Fundstelle: RevalStR. II 239
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ob die unterthanen koennen gezwungen werden, nichts aus dem land, sondern auf der herrschafft marckt zu tragen
Datierung: 1679
Fundstelle: Besold,Thes. 625
- Belegtext:
niemand hat macht etwas zu kauffen, ehe es auf den oeffentlichen marckt gebracht worden
Datierung: 1740
Fundstelle: Besold,Thes.2 II 445
- Datierung: 1782
Fundstelle: KurpfSamml. II 995
- Belegtext:
märkte und messen als besondere anstalten zur belebung des verkehrs können ... im lande nur aus landesherrlicher gewalt angeordnet werden
Datierung: 1804
Fundstelle: Gönner,StaatsR. 631
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Markt (II)
Erklärung:
mit metonymischer Verschiebung: Dauer und Termin des Marktes (I) mit der Gelegenheit, außer den Handelsgeschäften auch andere Rechtshandlungen
(Gericht, Zolleinnahme, Amtseinsetzung usw.) vorzunehmen; den Markt einläuten, erlauben, verkünden 'die Marktzeit eröffnen'; offen zu I
und III.
vgl.
2Freiheit (V 3),
1Freiung (II 2 a),
Freiungszeit,
Freizeit,
Jahrmarktstag,
Jahrmarktswoche,
Marktfriede,
Markttag,
Marktwoche,
Marktzeit.
Markt (III)
Erklärung:
mit metonymischer Verschiebung: der Platz, auf dem der Markt (I) stattfindet und häufig wichtige öffentliche Bauten stehen; offen zu I und II; der Markt (III) dient auch als Ort für Rechtshandlungen, die Öffentlichkeit
erfordern (Bürgerschwur, Versteigerungen, Gerichtsverhandlungen, Strafvollstreckung).
- Belegtext:
forum marcat
Datierung: 11. Jh.
Fundstelle: AhdGl. II 158, 31
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
pandocium marcat
Datierung: 11./12. Jh.
Fundstelle: AhdGl. IV 206, 52
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
nundina locus mercati marct
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: AhdGl. II 81, 52
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
swer in die æhte chumt und in virzehen tagen da von niht chumt ze reht, den sol der scherge chunden uor der chirchen und an dem marchte
Datierung: um 1255
Fundstelle: MWittelsb. I 145
- Datierung: 1271
Region/Autor/Textsorte:
Rijmbijbel
Fundstelle: CorpMnlTekst. II 3 V. 20627
- Datierung: 1279
Fundstelle: StadeStR. 104
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
enen ualscere scalmen sedhen umme ualsche penninghe. vnde dhat ualsch uppe dheme markete bernen
Datierung: 1279
Fundstelle: StadeStR. 106
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1282
Region/Autor/Textsorte:
Brügge
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 475
- Datierung: 1290
Fundstelle: WirtUB. IX 372
- Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: LübMndStR. 135
- Belegtext:
deer mit falscher meta anda merkede bigripen wirt, ... zoe aegh ma dae scelta toe jaen een ende tweintich scillingha [wenn jemand auf dem Markte mit falschem Maße
ertappt wird, ... so soll er dem Skelta 21 Schillinge geben]
Datierung: 13. Jh.? (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 242
Textarchiv: WesterlauwersR. I 242
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- Belegtext:
waz man in der werlde herin vuret oder treit zu marcte veile, daz da sechs pfenninge gildet oder darunder, daz ist zolvri
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. 40 § 10
[weitere Angaben: ebd. 132]
Textarchiv: FreibergStR. 40
- Belegtext:
ist, daz in der kirchen oder uf dem kirchhove icht geschit vor im [deme aftervogete] gelubdis oder icht geteidingit vor im wirdit, daz he hort, des gestet he wol, iz hat glicher wis craft als uf dem marcte oder in den gazzen
Datierung: um 1300
Fundstelle: FreibergStR. 32 § 5
Textarchiv: FreibergStR. 32
- Belegtext:
uber teil uff gemessinen gengen ... mag her geclagen deme richtere uf deme margte adir uf der czeche, ab iz craft habe
Datierung: Anfang 14. Jh.
Fundstelle: FreibergBR. 272
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daz niemen ... mit leinem tuoche ze markt sol sten, er enhab danne ein pank in dem wathouse
Datierung: 1302
Fundstelle: NürnbSatzB. 54
- Belegtext:
swer wizzichleich ein manslacht beget und an dem marcht, do daz gericht ist, enthaupt wirt, des tod sol genugen zu bezrung
Datierung: 1305
Fundstelle: KremsSteinRQ. 10
- Belegtext:
men ... kundeget den luden . ..: de rad ofte de herren willen ein vemeding leggen, se scullen komen uppe den market wanne men de clocken lude
Datierung: 1312
Fundstelle: BrschwUB. I 28
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- digitalisiert im Rahmen der Digitalen Bibliothek Braunschweig
- Datierung: 1315
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 75
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- Belegtext:
do ich [schultheis] ze W. an dem merchte ze gerichte sas
Datierung: 1332
Fundstelle: ZürichUB. XI 379
- Belegtext:
ein fraw, die ze margt stet und diu chauft und verchauft, die hat ellew recht, die ir wirt hat, ân erb und ân aigen mag si nicht verchauffen
Datierung: 1340
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 320
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- Datierung: 1352
Fundstelle: WormsUB. II 304
- Belegtext:
eyn iczlich dipstog sal in allen steten unde in allen merten sten uff gemeynen marte
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. V 29 Dist. 1
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: um 1370
Fundstelle: GöttingenStat. 57
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- Belegtext:
die frowan sont ... dem richter nit besserren, si stuendint denne ze markt und ze bank
Datierung: 1371
Fundstelle: SchaffhStR. II 15
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Datierung: 1379
Fundstelle: Miltenberg 311
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- Datierung: 1386
Fundstelle: FritzlarRQ. 465
- Belegtext:
man sol ouch kainer frowen die stat verrueffen vmb guelt, ... [es sei denn] daz si ze margt sitzt vnd koufft vnd verkoufft . ..
Datierung: 1396
Fundstelle: MemmingenStR. 261
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
sowilch man of wijf van disme ampte enbuoissen C. mit werke zo marte varen wilt, die sal dat werk laissen besein die zwene meistere
Datierung: 1397
Fundstelle: KölnZftUrk. I 12
- Belegtext:
wo man nuwe stete buwet ader merkte macht, daz man eyn cruze macht uf deme marckte, dorumme, daz man sehe, daz do wichfrede sy
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 78
- Belegtext:
eyn iczlich stok [Pranger] sal in allin steten und in allin merktin steen uff gemeynem freyen marckte, abir in darffirn, do nicht marckte
ynne sint, do mag [man] yn wol behaldin, wy man mag
Datierung: um 1400
Fundstelle: PosenB. 162
- Datierung: 1418
Fundstelle: BernStR. I 54
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1418
Fundstelle: Gengler,CIM. 68
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1428
Fundstelle: MünchenStR.(Dirr) 429
Faksimile
- Belegtext:
we ok ossen, koye, schap eder swin hir inbrochte, de scholde de unsen borgern to gude eynen dach hir to markede holden
Datierung: 1440
Fundstelle: HildeshUB. IV 322
- Datierung: 1440/59
Fundstelle: Miltenberg 338
Faksimile
- Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: EmsigerR. 150
Textarchiv: EmsigerR. 150
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1460/1514
Fundstelle: NBijdrRgel.2 2 (1876) 498
- Belegtext:
haben ... vff dem marckte offintlich vorkundigen vnd vßruffen lassen
Datierung: 1470
Fundstelle: LeipzUB. I 383
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
welche daz uberfure, die sol den stein tragen den marckt uff und abe
Datierung: 1475
Fundstelle: WürzbPol. 169
- Datierung: um 1475
Fundstelle: QKölnHandel II 327
- Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) VI 5
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Datierung: 1480
Fundstelle: ZWestf. 35, 2 (1877) 167
- Datierung: vor 1481
Fundstelle: GlarusLB. I 151
- Datierung: Ende 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 610
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daz ... dy juncfraw mundig gewest ist lenger wen jar vnde tag sy vnde yr vormunde jnlendisch gewest sint vnde czu wege vnde czu stegin vnde czu merckten
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Wasserschleben,Samml. 379
Faksimile
- Belegtext:
solle niemandt mit kainerlai kramerei ... zu offem markt und kram standen, er hab sich dann zuvor in unser zunft kauft
Datierung: 1522
Fundstelle: NördlingenStR. 321
Faksimile
- Belegtext:
so widder den beclagtenn die vrteill zu peinlicher straff enntlich beschlossenn wurdet, ... [soll man] denn vbelthatter darvor am marckt oder platz ettlich
zeit offenntlich jnn stock, brannger oder hallsysenn ... stellenn
Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Art. 85
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1533
- in DRQEdit
- Datierung: 1532/38
Fundstelle: RügenLR.(Cleist) 259
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1536
Fundstelle: RQbayerSchwaben I 59
- Belegtext:
es sol keyn hock ... vnder das pauer ader landtfolck zu marckt sitzen, ... dieweyl das der wusch steckt
Datierung: 1540
Fundstelle: JenaStO. 47
- Datierung: 1545
Fundstelle: MarburgRQ. I 355
- Datierung: 1550
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIII 63
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: nach 1551
Fundstelle: Bruchsal 912
Faksimile
- Datierung: 1566
Fundstelle: MurtenStR. 324
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
ein ersamer rath ... begeret ... van allen ... inwanern disser statt, dat se sich jegenn twelff schlegen an dat marcket mogen vorfugen und aldar de gedachten statuta anhoren
Datierung: 1569
Fundstelle: WismarBürgerspr. 13 Anm. 1
- Datierung: 1635
Fundstelle: HammStR. 82
Faksimile
- Belegtext:
de galghe ..., geplant op de groote markt
Datierung: 1642
Fundstelle: NlWB. IX 249
- Belegtext:
[der] scharfrichter ... solle ... allen sambstag ... die bach ... uber den marck laufen laßen, denselben sauber kehren und den wust ... vortschaffen
Datierung: 1668
Fundstelle: TrierWQ. 217
- Belegtext:
wo ehegatten, als kaufleute, wirthe, zu offenem kram und markt sitzen ..., nehmen die statute eine gemeinschaft in der art an, daß jeder ehegatte in solidum in bezug auf gewerbs- oder handelsschulden haftet
Datierung: 1824
Fundstelle: Mittermaier,PrivR. 344
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Region/Autor/Textsorte:
Unterelsaß
Fundstelle: GrW. I 756
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Markt (IV)
Erklärung:
Marktrecht (III), hoheitliches Recht auf Abhaltung und Sicherung des Marktes
(I) und auf Einnahme der damit verbundenen Einkünfte (Münzrecht, Zoll).
Markt (V)
Erklärung:
Handelsort, in dem der Markt (I) stattfindet; als Rechtsbegriff insbesondere die ortsgebundendene, unter königlichem oder landesherrlichem
Marktrecht (I) stehende und mit ausgebildeten Gemeindeorganen ausgestattete Rechtsgemeinschaft von Handels- und Gewerbetreibenden (ganzer Markt), später auch von Ackerbürgern; zur begrifflichen Trennung von Stadt und Markt sowie zum Forschungsstand vgl. HRG.1 III 324 - 337.
vgl.
1Dorf,
Flecken,
2Freiheit (III),
1Freiung (IV),
Kaufstadt,
Stadt,
Weichbild.
- Belegtext:
diu burc stuont besunder, und ein market darunder
Datierung: um 1200
Fundstelle: Hartm.,Iw.7 V. 6086
- Belegtext:
nemant ne mut nenen market noch munte irhebben ane des richteres wille, binnen des gerichte it leget
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. II 26 § 4
Textarchiv: SspLR. II 26
- Belegtext:
men ne mut nenen market buwen deme anderen ... ener mile na
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 66 § 1
Textarchiv: SspLR. III 66
- Datierung: 1281
Fundstelle: HabsbUrb. II 97
- Belegtext:
er hiez zwelf rüefer ... in merkt und in stet gân
Datierung: nach 1284
Fundstelle: EnikelWChr. V. 14438
- Datierung: 13. Jh.? (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 240 u. 242
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- Datierung: 1305
Fundstelle: BrixenUrk. I 96
- Belegtext:
under der burg ze W. ... lit ein marcht, der der herschaft eigen ist, ... in dem marchte lit ein muili
Datierung: um 1306
Fundstelle: HabsbUrb. I 194
[weitere Angaben: hier: Burg, vgl. Anm. 5]
- Belegtext:
der marcht schol auch olle deu recht haben die die steet in Steir habent, wand er galgen und stoch hat
Datierung: 1330
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ÖW. VI 160
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- Datierung: 1332
Fundstelle: FrankfUB.(Lau) II 331
- Belegtext:
[Bewilligung,] daz si den markt ze M. ... ein stat ... muegen machen
Datierung: 1340
Fundstelle: Mergentheim 126
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- Datierung: 1347
Fundstelle: MBoica XVI 174
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- in Google Books
- Belegtext:
daz sie vs irem dorfe gelegen fur dem huse L. ... einen markt machen vnd vfrichten muogen, vnd denselben muoren vnd vesten ... vnd do selbist stok vnd galgen twinge vnd benne
zuhaben mit allen andren rechten gerichten gewonheiten vnd freiheiten, also daz alle dez selbin marktez eynwoner die doselbist sietzen werden sich aller der genaden frewin sullen
die in der nechsten dez heiligen reichs stat doby gelegin ... herkomen sint
Datierung: 1353
Fundstelle: MWirzib. VI 79
- Belegtext:
daz si vz irem dorf ze K. eynen markt vnd stat machen ... muegen ... vnd sie ... bewaren mit mauren, graben, turmen, brukken vnd mit allen andern sachen, so sie best muegen
Datierung: 1358
Fundstelle: MZoll. III 330
- Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. V 29 u. VI 20
- Belegtext:
haben wir [Rudolf IV. von Österreich] ... gedacht vmb denselben markcht ain mawr ze mawrn ... vnd ain stat darauz ze machen
Datierung: 1362
Fundstelle: SteirGBl. 4 (1883) 106
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
bi dissem zcinse sullen sy bliben zcu colmisz rechte bis das wir ... zcu rate worden das wir ene stad ader market worden machen
Datierung: 1374
Fundstelle: Danzig(Hirsch) 72
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- Datierung: 1387
Fundstelle: BudweisUB. 234
- Belegtext:
ân ungemowerte merkte (absque oppidis) ungeczalter, die nicht hetten mowern
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: Jelinek 490
- Datierung: 1402
Fundstelle: RQbayerSchwaben I 103
- Belegtext:
dez margtz zw D. i[nsigel]
Datierung: 1412
Fundstelle: Indersdorf I 168
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- Datierung: 1417
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 116
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- Belegtext:
ÿn steten, merckten ader dorffern haist iß [raüb, der czw felde ader ÿm feld geschen ist] nit eÿn raweb
Datierung: vor 1439
Fundstelle: OfenStR.(Mollay) Art. 268
- Belegtext:
nach rat unnser raet, prelaten, stet, maerckt, und gemainer lanntschafft
Datierung: 1454
Fundstelle: Lori,BairMünzr. I 38
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
alss ... der richter, rat und unsser burger zu Weyxlberg nach unssern ... befelchen unssern markht daselbst ... an ein ander ende paun, und den zu der weer zuezurichten, und zu einer statt zuerhöben fürgenohmen haben
Datierung: 1478
Fundstelle: MHabsb. II 915
- Datierung: 1480/81
Fundstelle: JurFris. I 152
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
in allen unsern dörfern ... sollen hinfür alle gewerbe, ... die den stetten zustendt, gentzlich abgestelt ... werden, usgenomen O., R., G. und S., die für merkte geachtet sindt
Datierung: 1495
Fundstelle: Carlebach,BadRG. I 109
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- Belegtext:
alle die recht und gerechtigkait wie ander markt und hoffmarch
Datierung: 1520
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 157
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- Datierung: nach 1532
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 170
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- Belegtext:
merkte, stedte und flecke
Datierung: 1577
Region/Autor/Textsorte:
Preußen
Fundstelle: QNPrivatR. II 1 S. 397
- Belegtext:
daß bemelter flecken W. ... fürdershin ein markt und dessen inwonner ... burger sein gehaissen . ..
Datierung: 1593
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 160
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- Datierung: Ende 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 4
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- Belegtext:
dass dieser markht zurecht hat, niderzulegen vndt auff zueheben wass khauffmanns schatz ist
Datierung: 1604
Region/Autor/Textsorte:
Mähren
Fundstelle: ArchÖG. 17 (1857) 76
- Belegtext:
weil der markt G. ein befreiter markt, inmassen dan vom römischen könig A. ein gefertigter brief über den wochenmarkt ... verhanden
Datierung: 1607
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 8
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- Datierung: um 1615
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 513
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- Belegtext:
weil durch die röm. kais. maj. ... gemainer markt mit einem ordenlichen marktwappen ... begabt, so will ich ... verwilligt haben, das N. richter und rath von gemaines markts
wegen nun forthin aigen marktsigill und ordenliche fertigung haben
Datierung: 1632
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 304
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- Datierung: 1633
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 45 (1925) 77 Anm. 3
- Belegtext:
dem gemeinen marckt oder burgerschaft für das burgerrecht fünf gulden erstatten
Datierung: 1666
Fundstelle: WürtLändlRQ. I 104
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- Datierung: 1717
Fundstelle: SiebbMunC. 160
- Belegtext:
marck, marckt oder marckflecken, ist ein offener ort, der zwar das stadt-recht hat, doch aber nicht in mauern eingeschlossen ist; uebrigens aber eigene
halß-gerichte, stock und galgen, ingleichen die gerechtigkeit hat, jahr und wochen-marck zu halten, und seine aecker mit einer kleinen mauer zu beschliessen
Datierung: 1739
Fundstelle: Zedler XIX 1255
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
die uebrige staedte und maerkte hingegen haben sich nur der niedergerichtlichen jurisdiction ... nach innhalt ihrer begnadigung ... zu erfreuen
Datierung: 1770
Fundstelle: Kreittmayr,StaatsR. 447
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1774
Fundstelle: Wagner,Civilbeamte II 28
- Datierung: 1777
Fundstelle: Adelung III 371
[weitere Angaben: ausführlich]
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
markt, forum, ein offener ort, welcher das recht, handwerker, und innungen, dann jahrmärkte zu halten, und oft noch manche andere freyheiten erlangt hat ... solche, gewöhnlich
allein dem landesherrn untergebene, mit magistraten versehene märkte nannte man noch ferner gefreyte märkte, wenn sie der landstandschaft theilhaftig, und
im besiz des schranengerichts, oder des grössern malefizgerichts waren, ... die hofmärkischen märkte werden ungefreyte genannt, führen aber, wie die gefreyten, ihre eigne siegel
Datierung: 1816
Fundstelle: Westenrieder,Gl. 349f.
Markt (VI)
Erklärung:
ein Kaufgeschäft von der Verhandlung bis zum Abschluß; die Summe der Geschäfte, die eine Person auf dem Markt (I) abschließt; allgemeiner:
Rechtsgeschäft; öfters in Vbdg. mit Kauf; Markt haben, halten, tun usw. 'Handel treiben'; manchmal auch pejorativ (1611): unredlicher Handel.
- Belegtext:
dort sitzt ein wehselære, des market muoz hie werden guot
Datierung: um 1210
Fundstelle: Wolfram v. Eschenb.,Parzival 353, 27
- Belegtext:
ez sol auch nieman dheinen marcht an dez herzogen hof haben an dez hofgaemels willen
Datierung: um 1280
Fundstelle: MBoica 36, 1 S. 530
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- in Google Books
- Datierung: um 1320
Fundstelle: KölnZftUrk. I 27
- Belegtext:
dat die coman sal hanteren sine marct in groten steden
Datierung: 1345
Fundstelle: Doctrinale II V. 2637
- Belegtext:
keyn hocke noch phrugener en sullen ... keynerhande kouffen wider einen gast, der czu deme marte komen ist unde wel sinen mart halden, er he sinen mart
czu rechter tageczit gehalden had uff rechten mittag
Datierung: nach 1358
Fundstelle: Rb.n.Dist. V 20 Dist. 9
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wer gesaltzen visch vf slet, der sal den markt dry tage halden
Datierung: um 1370
Fundstelle: DresdUB. 52
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Belegtext:
ez sol och nieman dekainen vrigen marcht han in de kainem huse inrent dem gericht
Datierung: 1371/89
Fundstelle: DiessenhofenStR. 6
- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: BambStR.(Parigger) 53
- Datierung: 1437
Fundstelle: HanseRez.2 II 83
- Datierung: 1440
Fundstelle: OstfriesUB. II 744
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wer im lannde ... merit oder schulden machen wurd, daruff man gisel leisten müsste
Datierung: 1457
Fundstelle: Obersimmental(BernRQ.) 42
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
were ouch das yeman mitt deheiner personen die vogt bar ist, dehein kouff oder märkt tätte ... an desselben personen vogt wüssen vnd willen, ... das sol derselben person an sinen eren ... gäntzlich vnschädlichen sin
Datierung: vor 1481
Fundstelle: GlarusLB. I 145
- Belegtext:
czu vorbytten heymliche mergte bey verlust desselben, das so unordentlicher weyße außwigk der ordentlichen stadtmargkten gekauft oder vorkauft wyrt
Datierung: 1528
Fundstelle: CDSiles. 27 S. 191
- Datierung: 1530
Fundstelle: BernStR. VII 1 S. 278
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
welliche frow v"tzit koufft oder verkoufft ... vnnd ir vogt nit will, dz sy darby blybenn, sonders daruon gon vnnd ir maerit nit krafft habenn solle
Datierung: 1539
Fundstelle: BernStR. I 349
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daß dieser kauf und mercht austheilt oder empfangen werd und der käufer den kauf empfang an dem stab
Datierung: nach 1566
Fundstelle: ZugRQ. I 332
- Belegtext:
wan ein märkt umb ligende güter beschicht, so soll es ein richter in der kilchen verkünden
Datierung: 1599
Fundstelle: LuzernRQ. I 439
- Datierung: 1602
Fundstelle: FrutigenStatR. 204
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
[Verbot] das die vätter ihren söhnen ... empter by läbziten übergäbend, daruß möcht märck und krämery erfolgen
Datierung: 1611
Fundstelle: ArgauLsch. VIII 346
- Belegtext:
nichtigkeit ... der pactungen ... wan der märkt in trunkner wys durch einen der wyb vnd kind hätte, demselbigen synem wyb vnd kind zu grossem nachtheil ... gemacht würd
Datierung: 1. Hälfte 17. Jh.
Fundstelle: FreiburgÜMun. I 229
- Belegtext:
wan ein freier markt beschehen entzwüschend 2 gleichen personen
Datierung: 1702
Fundstelle: GraubdnRQ. IV 195
- Belegtext:
wann zwo ... personen einen redlichen merkt oder tausch selbsten treffen
Datierung: 1716
Fundstelle: OberhalbsteinLB. 155
- Datierung: 1762
Fundstelle: BernStR. VII 2 S. 862
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
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- Belegtext:
solle ... kein tausch, kauf und mart vor dem rechten gültig anerkent werden, es können dan solche taüsch, kauf und märt mit unparteyischen zeügen oder schriften erwisen ... werden
Datierung: 1796/98
Fundstelle: GasterLsch. 200
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Markt (VII)
Erklärung:
Warenverkehr, Handel, Erwerbstätigkeit des Kaufmanns, Angebot und Nachfrage, Absatz auf dem Markt (I).
Markt (VIII)
Erklärung:
Marktware, Handelsware.
Markt (IX)
Erklärung:
Kaufpreis, gängiger Marktpreis, Marktkauf.
- Belegtext:
sie [Ratsleute] suoln auch ... allen vailen dingen rehten chauf und rehten marcht aufsetzen
Datierung: 1296
Fundstelle: Tomaschek,Wien I 72
- Belegtext:
vmbe den market, als er es gekaufet hat, vm sibenzenthalhundert pfunt guter heller
Datierung: 1311
Fundstelle: GeöArch. II 1 S. 162
- Belegtext:
die schuster ... süllent auch neu schueche in geben in dem rechten markte, daz man über sei nicht chlage
Datierung: 1379
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. V 392
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- Belegtext:
derselbe margktmeister. sal swerin. daz her den ratkouff, vnd markit wolle bewarn nach alle synen synnen
Datierung: 1384
Fundstelle: HessSamml. I 6
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- Datierung: 1401
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 64
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- Datierung: 1446
Fundstelle: StraßbZftO. 305
- Datierung: 1466
Fundstelle: Bruchsal 857
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- Belegtext:
sullen die burgermeistere den mart [van weiß vnd roggen] setzen niet up dat hoegste noch nederste, sonder dat middelste des koufs tuschen beiden usnemen
Datierung: 1495/98
Fundstelle: KölnZftUrk. II 31
- Datierung: Anfang 16. Jh.
Fundstelle: NijmegenStR. 86
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- Datierung: 1561
Fundstelle: Maaler 284ra
- Datierung: nach 1564
Fundstelle: AnnFlandre 17 (1864/65) 192
- Belegtext:
de merckt oft prijs
Datierung: 1609
Fundstelle: CoutAnvers IV 62
Volltext
- digitalisiert im Rahmen von "Recht uit de Lage Landen"
Markt (X)
Erklärung:
Maßgefäß für den Marktgebrauch.
- Belegtext:
in den kremen oder saltzhutten sal ein mart sein, wie man den setzet, gemeinlich bei der grossen buesse
Datierung: um 1500
Fundstelle: ErfurtSalzmO. 417
[weitere Angaben: vgl. ebd. Anm. 1]
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Markt (XI)
Erklärung:
wohl gekürzt aus: Marktrecht (I); Erbleihe.
- Belegtext:
her E.v.B., ... [und] sine súne, ... lúhent ze ainem rehten marcketreht unde verjachen, daz sw´ ze marcket gelúhen hetten, unde sint ouch dez wer nach der
stette rehte, daz sw also gelúhen hant C .B. ... ain egerden
Datierung: 1304
Fundstelle: RottweilUB. 27
Markt (XII)
Erklärung:
die Mitgliedschaft in einer Zunft und das damit verbundene Recht, an öffentlichen Verkaufsständen Waren feilzubieten.
- Belegtext:
welich knecht ein eliche husfrowe niemet, daz den der meister nit haltden sal lenger wan uff die ziel, als er in gedinget hat, er enkeuffe danne den marcket und werde meister
Datierung: 1352
Fundstelle: WormsUB. II 304
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Größler,Eisleben 42
Markt (XIII)
Erklärung:
den Markt brechen, schalken 'gegen den Marktfrieden
verstoßen'.
Markt (XIV)
Erklärung:
freier Markt Bezeichnung eines verbotenen Glücksspiels.
vgl.
Freimarkt (III).
Markt (XV)
Erklärung:
rsprw.
- Belegtext:
wie der marckt ist, also ist der zol
Datierung: 1541
Fundstelle: Franck,Sprw. I 83r
Wort danach: Marktabend
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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