Wort davor: Malhammer
Malhaufen
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
aufgeschütteter Erd- oder Steinhügel als Grenzmarkierung.
bedeutungsverwandt:
Malbrink,
Malhübel,
Malhügel.
vgl.
Malzeichen (I).
Wortbildungshinweis: zu
Mal (I 1).
- Belegtext:
sullen sie malhawfen uffwerfen uff beyden teylen, das man die scheydenunge gemergken magk
Datierung: 1473
Fundstelle: DobrilugkUB. 283
- Datierung: 1542
Fundstelle: KamenzUB. 206
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Datierung: 1558/68
Fundstelle: BaltStud. 12, 2 (1846) 39
- Datierung: 1612
Fundstelle: JbBrschw. 35 (1954) 150
- Belegtext:
die gränzen in den heyden, wälden, vndt püschen sollen jährlichen ... besichtigett, vndt mahlhauffen gemacht werden
Datierung: um 1630
Fundstelle: GubenRB. 38
- Belegtext:
oder benachbarte gemeinden nehmen die daselbst vorhandenen maal-haufen hinweg, wodurch nicht nur die graentzen verstoeret, sondern auch die zustehende trifft- und weide-gerechtigkeiten verringert werden
Datierung: 1750
Fundstelle: Klingner II 51
- Belegtext:
mahlhauffen sind aufgeworfene huegeln, unter welchen zu zeiten graenzsteine eingesezt werden
Datierung: 1779
Fundstelle: Heppe,WohlrJäger 264
- Belegtext:
mahlhaufen, ein großer haufen um den markstein ... gestuerzter steine, damit der rechte markstein nicht so leicht herausgerissen und verworfen wird
Datierung: 1783
Fundstelle: Jacobsson,TechnWB. III 5
Wort danach: Malholz
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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