Wort davor: 1Lücke
2Lücke
Wortklasse: Femininum
Erklärung:
Flurstück mit Sondernutzung, die tw. genossenschaftl. organisiert ist.
sprachliche Erläuterung:
nd., aus gleichbed. dän. lykke, løkke 'umschlossenes, eingezäuntes Stück Land'; etymologisch identisch mit 1Lücke, zur Etymologie vgl. deVries,AnEtymWB. 369, IEW. 685f. und Bosw.-Toller,Suppl. Add. 46 (lycce).
- Datierung: 1548
Hist. Ber. von der Stadt Flensburg, ... hg. O.H. Moller, I (Flensburg 1759) 11
- Belegtext:
idt schollen de loeckebroders myt rath unde vulbort der gantzen broderschopp einen oldermann erwelen, de den andern mede-broedern ... tho seggen schall, umme de lucke to ghan, upsehent und achtinge up de dycke hebben
Datierung: 1587
Hist. Ber. von der Stadt Flensburg, ... hg. O.H. Moller, I (Flensburg 1759) 15
[weitere Angaben: ebd. 16f.]
- Belegtext:
watt nu ein jeder in sin lücke, an under vnd overholt vphegen vnd befriedigen wert, dat schall ein jeder geneten
Datierung: 1615
Fundstelle: ZSchleswHolst. 3 (1873) 177
- Belegtext:
zu unser lieben frauen kirchspiel gehoeren unterschiedliche luecken vor der stadt, ... diese luecken gehoeren den buergern zu
Datierung: 1628
O.H. Moller, aaO. 15
- Datierung: 1722
Fundstelle: StaatsbMag. IV 734, 736 u. 740
Wort danach: Lückenbann
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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