Wort davor: Loherzünftige
Lohgerber
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
zunftgebundener Lederhandwerker, Rotgerber, der mit Eichenlohe das Leder gar und rot macht (Ggs. der mit Alaun
arbeitende Weißgerber).
- Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: HalleSchB. I 100
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1330
Fundstelle: MagdebUB. I 202
- Belegtext:
wol [der schomaker] syn ledder wil kopen by den lohgerffers, de schal sehen, dat he gahr gut kricht
Datierung: 1441
Fundstelle: Wehrmann,Zftr. 414
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- in Google Books
- Datierung: 1622
Fundstelle: Schmidt,EberswaldeHandw. 177
- Datierung: 1680
Fundstelle: Ramdohr,MagdebSeidInn. 81
- Belegtext:
es soll das gewerck der lohgerber bestaendig ungeschlossen bleiben, und dabey so viel meister, als sich ehrlich zu ernaehren gedencken, angenommen werden
Datierung: 1734
Fundstelle: CCMarch. V 2 Anh. 174
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- digitalisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin
- Belegtext:
auf dem platten lande ... sollen keine lohgerber geduldet werden
Datierung: 1734
Fundstelle: CCMarch. V 2 Anh. 175
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- digitalisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin
- Datierung: 1775
Fundstelle: NCCPruss. V 3 Sp. 213
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- digitalisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin
- Datierung: 1775
Fundstelle: Stern,PreußJuden III 2, 1 S. 600
Wort danach: Lohgerbergilde
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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