Wort davor: Lehungbrief
Leib
Wortklasse: Maskulinum, mnd. und mnl. auch Neutrum
sprachliche Erläuterung:
die urspr. Bedeutung 'Leben' (vgl. Kluge21 432 und DudenEtym. 396) entwickelt sich zur Bedeutung '(belebter) Körper inbes. des Menschen' und 'die gesamte Person'; infolge der engen begrifflichen Verbundenheit von Leben, Körper und Person ist die bedeutungsmäßige Zuordnung der Belege im einzelnen schwierig.
Leib (I)
Erklärung:
in der überwiegenden Bed. 'Leben' und davon abgeleiteten Bedeutungen.
Leib (I 1)
Erklärung:
Leben, tw. in der das undeutlich gewordene Leib verdeutlichenden Paarformel Leib und Leben.
- Belegtext:
gif hwa gefechte on cyninges huse, sie he scyldig ealles his ierfes, (and) sie on cyninges dome, hwaeder he lif age þe nage
Datierung: 688/90
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 90
- Belegtext:
hat her iemanne icht getan, iz sal ime anden liph gan
Datierung: Mitte 12. Jh.
Fundstelle: Rother(de Vries) V. 1750
- Belegtext:
wert it [das neugeborene Kind] ... to der kerken gebracht openbare, swe it sut oder horet, de mut sines lives wol tuch wesen
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. I 33
Textarchiv: SspLR. I 33
- Belegtext:
in notweringe sins lives
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 84 § 3
Textarchiv: SspLR. III 84
- Belegtext:
ein vrowi mac abir selbin urin liep woli virwirki mit dubi edir mit mordi
Datierung: um 1230
Fundstelle: MühlhsnRb.2 166
- Belegtext:
wer dem andern an den lip sprichet und valschen geziuc über in vüeret oder daz ime an sine êre gêt, der sol die pine liden, die iener solde liden
Datierung: 1274/82
Fundstelle: Königebuch 62
Faksimile
- Belegtext:
sô sprichet der ketzer, ez müge nieman einem menschen sinen lip genemen âne toetlîche sünde mit gerihte
Datierung: um 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 364
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
swaz er getan habe daz habe er getan in rechter notwer seines leibes
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 71 § 2
- Belegtext:
die wile ein mensche vnder vierzehen iahren ist, so mag ez sinen lip mit diepheit nvit verwvirken
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 232
Faksimile
- Belegtext:
swer den andern an sprichet, daz er den frid zebrochen hab vmb ein dinch das veber sehs schilling der langen ziehet, hintz des leib sol man rihten
Datierung: 1281
Region/Autor/Textsorte:
Regensburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 416
- Belegtext:
ist recht, so si [fronenpoten] nevn mannen den leip genement, so ist der zehende leip ir. den lose man von ine als man state an im vinde
Datierung: 1295
Fundstelle: Schwsp.(Kurzform I/Eckh.) 217 (Kt)
- Belegtext:
sitte alderoppa to liwes ende
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: BrokmerR. 114
Textarchiv: BrokmerR. 114
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
men schal ok ouer neyn wiff richten, de en leuendich kynt drecht, hoger wen to der stupe, wente men schal nene twe lude van dem liue don, dar men eyn mynsche brochafftig an is
Datierung: 13. Jh.?
Fundstelle: SalzwedelStR. 406
- Belegtext:
ume sake dey drepe an liif eder an liith
Datierung: um 1300
Fundstelle: DortmStat. 112
Faksimile
- Belegtext:
neghen man sal suolfrichte don, bi sineme liue
Datierung: um 1300
Fundstelle: RigaStR. 153
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: um 1300
Fundstelle: RüstringerR. 80, 94, 114 u. 148
Textarchiv: RüstringerR. 80
Textarchiv: RüstringerR. 94
Textarchiv: RüstringerR. 114
Textarchiv: RüstringerR. 148
- Belegtext:
unzt an meines leibs ende
Datierung: 1319
Fundstelle: MBoica V 179
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1322
Fundstelle: StraßbUB. IV 2 S. 90
- Belegtext:
wo man hintz seinem leib richtet, das man ... mit seinem gut nicht hab zuschaffenn
Datierung: 1328
Fundstelle: MittSalzbLk. 5 (1865) 161
- Belegtext:
ein so getane schüld ..., die an den lip gienge
Datierung: 1328
Fundstelle: WürtLändlRQ. I 283
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der ist dem gericht schuldich worden leib und guot und den leip mit dem guot ze lòsen
Fundstelle: BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 64
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [5. Titel]
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
welk wif oder maghet mit duve oder mit vredebrake ire lif vorwarcht, de scal men levendich begraven
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStR. 83
[weitere Angaben: ebd. 91]
- Belegtext:
vieli einer lib und guot, so sol das gut dem libe helfen
Datierung: 1352
Region/Autor/Textsorte:
Bern
Fundstelle: GrW. V 29
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1353
Fundstelle: OsterwieckStB. 3
- Belegtext:
[Übschr.:] von den uffsetzigen weddir der kurfursten lip und lebin
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 138
Textarchiv: GoldBulle 138
- Belegtext:
tho dessen pineliken gerichte werden alle undaden gestraffet myt rechten ... als dat synt ... alle ... myshandlynge unde brocke, die ... lyff unde leven, guet, eer unde glymp angaan
Datierung: 1365
Fundstelle: TwentheLR. Bl. 52
- Belegtext:
ich [Freigraf] saß in einem gehegten gerichte ... zu richtende über leib und ehre
Datierung: 1367
Fundstelle: ZWirtFrk. 3, 2 (1854) 87
- Belegtext:
wo man in begryffet, da mag man in anfallen und von lyb tuon und zwei stuck uss im machen
Datierung: 1376
Fundstelle: SchweizId. III 978
Faksimile
- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
ungerichte ist die clage, dy eyme an den liep, ader an hant, ader zu hut, ader zu hare geth; unde sprechen an den lip alz umme totslag ader umme mort
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 260
[weitere Angaben: ebd. 333]
- Belegtext:
busse ... ist zwierley. eine busse bessirt man mit dem libe ... die andere busse gilt man mit gelde
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 433
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: EmsigerR. 44 u. 88
Textarchiv: EmsigerR. 44
Textarchiv: EmsigerR. 88
- Belegtext:
wird he [Totschläger] begrepen, so geyd et yme an sin lif vnde nicht an sin ghelt
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: GöttingenStR. 168
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
stelet en up ene halve marc sulvers edder mer, de hevet sin lif vorboret ...
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Nowgorod(Frensd.) II 16
- Datierung: Anf. 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. II 114
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sprich ich mit myner urteil zu recht, das er sol verkundt werden uß dem friden in den unfriden ... und herkoenn dem richter sein gutt, den frynden den lip
Datierung: wohl Anf. 15. Jh.
Fundstelle: SchlettstStR. 593
Faksimile
- Datierung: 1401
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 15
Faksimile
- Datierung: 1407
Fundstelle: Gochsheim 754
Faksimile
- Belegtext:
den fründen den lib, dem richter das gut [d. Totschlägers]
Datierung: 1408
Fundstelle: SchweizId. III 979
Faksimile
- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
die soll man an einen gallgen zu todt erhencken, oder sunst vom lib thun
Datierung: 1416
Fundstelle: SchwyzLB. 74
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
T. ... hait sich in der hern gnade geben, nement ime dann die hern den liep, so sullen sie den erben daz gud lassen; nement sie ime aber das gud, so sullent sie ime den liep lassen
Datierung: 1444
Fundstelle: Loersch,Ingelh. 195
- Datierung: 1448
Fundstelle: GroningenLR. 321 u. 323
- Belegtext:
hwasa nachtis thet godeshvs barn and thet wathemhof and therabinna mon an mar nimt, sa ach ma vmb sin lif nen fia to biaden
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FivelgoR. 170
Textarchiv: FivelgoR. 170
- Belegtext:
heeft hy geen goedt, so zal men hem vangen ende doent hem beteren met zyn zeluis lyue
Datierung: 1456
Fundstelle: SneekStB. 112
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dwyle P. inn lybe und lande gewesen ist ..., so bringt seumeniß schaden
Datierung: nach 1462
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. I 64
- Belegtext:
sagt [d. Kläger], wie im N. gestolen, gerawbt oder andere tat geton habe unbewart und on recht, und clagt darumb auf sein leibe und leben
Datierung: 1464
Fundstelle: BayreuthStB.1 347
- Belegtext:
sachen leib vnd leben anruerend. das ... zu latein crimen capitale genennt wirt
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XV 2
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
ich clag ... uber die von Ihene, daß mir die gestanden haben nach leib und noch leben unverschulter ding ..., als wer ich ein ubelthetter
Datierung: 1494
Fundstelle: JenaUB. II 347
- Belegtext:
lyyes noet bryckt dat recht
Datierung: 1498
Fundstelle: ReinekeVos V. 4615
- Belegtext:
hei moit sin lif van den richter kopen vur so vil, als die richter wil, oft als hei gudes vermach, ind dem cleger boete doin
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: InfSpecSax. 638
Faksimile
- digitalisiert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Belegtext:
an dem orthe dem edlem guthe ein fride gewirckt ist bey leib
Datierung: 2. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: Spittendorff 63
- Belegtext:
riechtten vber denn libp, hals vnnd haupt, dieb, dupin vnd alle annder straffbar mentschen
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: PfälzW. II 497
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
een stichts man mach syn lyff verbueren, mer syn goet nyt dan by keuren
Datierung: Anf. 16. Jh.
Fundstelle: UtrechtRBr. II 409
[weitere Angaben: ebd. 418]
- Belegtext:
welcher ein rechte notwerhe zu rettung seines leybs vnd lebens thut vnd denjhenen, der jne also benoettigt, in soelcher notwerh entleybet, der ist darumb niemant nichts schuldig
Datierung: 1507
Fundstelle: BambHGO. Art. 164
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
- Belegtext:
wer jemandt durch gifft an leyb oder leben beschedigt, ist es ein manssbilde, der sol, einem furgesetzten moerder gleych, mit dem rade zum tod gestrafft werden
Datierung: 1507
Fundstelle: BambHGO. Art. 155
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
- Belegtext:
so man ab eines vbeltaetigen menschen lib vnd laeben richten wil, hat er einen vom laeben zum tod bravcht, so soellen des selben hingescheidnen fründ zuotz im lavssen klagen
Datierung: 1512/13
Fundstelle: BruggStR. 138
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Datierung: 1517
Fundstelle: Teuerdank 276
- Belegtext:
mit darstreckung leibs vnd lebens gehorßam seyn
Datierung: 1524
Fundstelle: MittOsterland 4 (1858) 121
- Belegtext:
die straff ann leib oder lebenn vrteilln
Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Art. 160
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1533
- in DRQEdit
- Belegtext:
an disem gericht ... wird geruegt, was leib und leben, hals und hant antrifft
Datierung: nach 1532
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 169
Faksimile
- Datierung: 1. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: FreiburgÜMun. I 213
- Belegtext:
an dieser zenth wurdt ... nichts anders verrecht dann wasz hals vnd bauch, leib vnd leben antrifft
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: FrkZentb. 145
- Datierung: 1553
Fundstelle: FerdBO. 171
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
die kaempff vmb leib vnd leben oder vmb bluetige ruohr im rechten verbotten
Datierung: 1558
Fundstelle: Gobler,StatB. 150r
Faksimile, Ausgabe von 1553
- in DRQEdit
- Belegtext:
offentliche dieberei, mordt und dergleichen ubelthaten, die von rechtswegen an leib und leben zu strafen
Datierung: 1560
Fundstelle: JbOldenb. 15 (1906) 207
- Datierung: 1563
Fundstelle: NijmegenStR. 106
Faksimile
- Belegtext:
entleuft der thaeter [Totschläger], mügen des todten freunde ihn mit peinlicher anklage an leib und leben verfolgen, und nicht am guthe
Datierung: 1583
Fundstelle: HadelnLR.(Pufendorf) 57
- Belegtext:
welcher ein ubelthat begehet, daß er an leib und leben zu straffen, der kan keiner buergen geniessen, sondern muß nach dem gefaengnueß gehen
Datierung: 1586
Fundstelle: LübStR. IV 11 § 2
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1586
- in DRQEdit
- Belegtext:
es mügen ... alle schankhungen ... wiederrueffen ... werden, wann der verehrt in so hohe undankhbarkheit geräth, daz er seinen gaber nach leib und leben stuende
Datierung: 1599
Fundstelle: NÖLREntw. II 13 § 10
- Belegtext:
dieperei, eheprecherei, zauberei, mörterei ist dem gericht leib und leben verfallen
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Steiermark
Fundstelle: ÖW. VI 388
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1608
Fundstelle: Lünig,CJFeud. I 165
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
der [Herr] heeft in desen lande ... drije boeten: die een dat is het lijff, dat moet men waeren met dootslaegen, met dieffvergen, brandtstichten ende oyck
met meer andere saecken die den lyff aengaen nae den landtrecht
Datierung: 1612
Fundstelle: CoutLimb. 247
- Belegtext:
das sain [d. Friedlosen] laib und leben wie aines vogels in der luft, vnd iederman in diesen gerichten erlaubt say, das er den ohn alle strafe in diesen gerichten enttlaiben ... mag
Datierung: 1615
Fundstelle: Frauenstädt,Blutr. 249
- Belegtext:
jeder, so eine offendliche gewald ... begehen würde, oder ein offendlicher absager wäre, sol sein leib und ehr verlieren
Datierung: 1627
Fundstelle: BöhmLO. 521
- Belegtext:
in criminali ... da es blut, leib und leben angehet
Datierung: 1655
Fundstelle: CAustr. I 256
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Fundstelle: NÖLGO. 1656(CAustr.) 660
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1659
Fundstelle: FreibDiözArch.2 1 (1900) 182
- Belegtext:
wen sach were dasz einer den leib vermacht hette und kan kommen binnen diesen hoff, der soll frey sein sechs wochen undt drey tagh
Datierung: 1669
Fundstelle: LuxembW. 505
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1688
Fundstelle: Beckmann,Idea 7
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1707
Fundstelle: SchweizId. VII 1650
Faksimile
- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
persohnen, so durch begangenes capital laster leib und leben, darmit auch haab und gut verwuerckt
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 55
Faksimile
- Datierung: 1740
Fundstelle: FreibDiözArch. 16 (1883) 134
- Belegtext:
die malefizstraffen sind ... verschiedentlich, sie gehen an leib, und leben, ehr, und gut
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 4 § 3
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
der todesstraff ist auch gleich zu schaetzen, da einer mit leib und leben jedermaenniglich preis gegeben und vogelfrey erklaeret wird
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 5 § 7
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1770
Fundstelle: Kreittmayr,StaatsR. 20
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1785
Fundstelle: ZSchweizR.2 27 (1908) 158
- Datierung: 1786
Fundstelle: Gadebusch,Staatskunde I 246
Leib (I 2)
Erklärung:
auf, zu (jemandes) Leib auf Lebenszeit, auch: zum Lebensunterhalt, mit Anklang an II 5.
vgl.
Leib (II 6),
Leib (V).
- Belegtext:
men mut ok wol vrowen egen geven to erme live mit der erven gelove, swo junk se sin
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. I 21 § 1
Textarchiv: SspLR. I 21
- Belegtext:
man unde wif ne hebben nen tweit gut to erme live
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. I 31 § 1
Textarchiv: SspLR. I 31
- Belegtext:
gegeben ... zuo lipgedinge zuo irme libe
Datierung: 1261
Fundstelle: BreslUB. 19
Faksimile
- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
auf meinen leibp vnde meiner chint leibp vnd meiner eniclein leibp zu rechten leibpding
Datierung: 1276
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 288
- Belegtext:
soude ic al dat goed behouden ende besitten tot minen live
Datierung: 1300
Fundstelle: StUtrechtOorkB. V 433
- Belegtext:
tha frethethan swerra tho mannis lywe and tho landis leghere
Datierung: um 1300 (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 474
Textarchiv: WesterlauwersR. I 474
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
mir die höffe ... zu minen leib verliehen, daß ich se niessen und haben soll, die weil ich lebe
Datierung: 1312
Fundstelle: Haltaus 1236
- Belegtext:
en schal neyn user borghere eder borghersche jeneghe ghuelde kopen to irme live denne thor stat, et en were an tegheden eder an vorwerken
Datierung: vor 1340
Fundstelle: GöttingenStat. 20
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
swaz erbs ze leiben oder ze jaren hin lazzen ist ..., daz selb sol man bringen für yndern und für auzzern rat
Datierung: vor 1347
Fundstelle: MünchenStR.(Auer) 297
Faksimile
- Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStR. 49
- Belegtext:
eyn man begobe syn elich weip in gehegtim dinge mit eyme erbe alzo, daz ze is nuczcze czu erym lybe
Datierung: Mitte 14. Jh.
Fundstelle: MagdebBresl. 131
Faksimile
- Belegtext:
guet, dat he uytgedaen hedde to lyve of to jairmailen
Datierung: 1371
Fundstelle: WerdenStR. 52
- Belegtext:
guten, die wir zu vnser drey leib vnd lebtag ... gechauffet haben
Datierung: 1382
Fundstelle: MBoica 22 S. 364
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1386
Fundstelle: GlSächsLehnr. 353
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 282
- Belegtext:
rechtevoort ewelic bannen uter stede, op zijn lijf
Datierung: 1411
Fundstelle: Fruin,Dordrecht I 84
Faksimile
- Datierung: 1457
Fundstelle: Lonhard,Blaubeuren 131
- Belegtext:
gewinnen sie [Eheleute] nicht leibes erben vnd stirbt ihr eines, was sie dan erbes zu hauffen bringen, das behelt das lebende zu seinem leibe
Datierung: 1534
Fundstelle: FrankenhausenStR. 474
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
auf leib oder bestimmpte jar verlichen
Datierung: 1571
Fundstelle: Geschfrd. der 5 Orte 13 (1857) 229
- Belegtext:
die verpfachtung unserer domainen ... sollen geschehen ... nicht auf leiber, sondern zum hoechsten auf sechs jahr
Datierung: 1653
Fundstelle: HistBeitrPreuß. II 60
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Leib (I 3)
Erklärung:
an, bei (jemandes) Leib zu Lebzeiten, vgl. die Wendungen bei lebendigem Leib unten III 2.
- Belegtext:
len bi eres mannes live is er gedinge; na eres mannes dode is it er recht len
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 75 § 2
Textarchiv: SspLR. III 75
- Belegtext:
nimt ein sun weip pei seines vaters leibe
Datierung: vor 1328
Fundstelle: Ruprecht(Claußen) 155
- Belegtext:
bekennen ..., wen daz wer, ez wer an lib oder an tode, daz vns vnser oeheim bit
Datierung: 1346
Fundstelle: MWirzib. IX 158
- Belegtext:
al gherade hord den vrowen, bi des mannes live also bi dode
Datierung: um 1360
Region/Autor/Textsorte:
Minden
Fundstelle: HRG.1 I 1528
- Belegtext:
ab sy by ires manne libe ire ee mit mutwillen breiche unde man sy dorynne begriffe, domete vorlore sie ouch die gnade [d. Leibzucht]
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 283
- Datierung: 1403
Fundstelle: BielefeldUB.(Vollmer) 310
Leib (II)
Erklärung:
in der überwiegenden Bed. 'Person' und davon abgeleiteten Bedeutungen.
Leib (II 1)
Erklärung:
Person.
- Belegtext:
unz sî iu mit vrier hant gap ir lip unde ir lant, daz ir daz soltet bewarn
Datierung: bald nach 1200
Fundstelle: Hartm.,Iw.6 V. 3158
- Belegtext:
es min morgengabe was und nieman deheinen gewalt hat ce ledegenne wan min lip
Datierung: 1280
Fundstelle: WirtUB. VIII 220
- Belegtext:
[Kauf e. Leibgedinges:] swann wir vorgenanten leib nicht mehr sein, so ist in der vorgenant hof ledich
Datierung: 1331
Fundstelle: OÖUB. VI 33
- Belegtext:
unser burger ..., die sollen nicht mehr verbethen ... dann iren leib
Datierung: 1346
Fundstelle: Neckargemünd 605
Faksimile
- Belegtext:
blift hi [d. überlebende Ehegatte] sitten ind bestirvet dair in, soe sullen na des lesten lives doot oerre twier erven van witliker gebuert dat staende erf end eerfniss boeren end deilen
Datierung: 1417
Fundstelle: CleveStR./ZRG. 9 (1870) 435
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Datierung: 1429
Region/Autor/Textsorte:
Schwarzwald
Fundstelle: GrW. V 233
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1454
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 60
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
die stür weri nicht allain uff die gueter gesetzt, sunder ouch uff die lyb, und sye ouch ain lypstür von alter gesin
Datierung: 1476
Fundstelle: SGallenOffn. II 412
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
erven ... van oren lyve gheboren echte unde rechte
Datierung: 1484
Fundstelle: OstfriesUB. II 217
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1485
Fundstelle: MittSalzbLk. 16 (1876) 228
- Belegtext:
ist zu wissen, daß man keinem burger uf seinen leib weisen mag; man mag im aber wol weisen auf sein burgrecht
Datierung: 1503
Fundstelle: SchlettstStR. 643
Faksimile
- Belegtext:
gestrafft ain monat in das loch, halb mit dem leib zu volbringen und den andern halbtail ... mit gellt abzukauffen
Datierung: 1510
Fundstelle: NürnbRatsverl. I 130
- Datierung: 1515
Fundstelle: KaufungenUB. II 300
- Datierung: 1519
Fundstelle: SoestChr. II 111
- Belegtext:
gewinnen ader ertzeugen ... sie [Eheleute] ligende ader varende guthere, das erbet ihr eins aufdas andere vnd der letzte leib auf seine freunde
Datierung: 1534
Fundstelle: FrankenhausenStR. 474
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1612
Fundstelle: BremgartenStR. 132
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
gehet ... ain leib ân erben ab, so soll die ander lebentig persohn des verstorbnen guet sein lebenlang unverkomert inhaben
Datierung: 1625
Region/Autor/Textsorte:
Salzburg
Fundstelle: ÖW. I 38
Faksimile
- Datierung: 1648
Fundstelle: BernStR. VII 1 S. 602
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sie [Ehefrau] ist zwar deinem [d. Ehemannes] leib eigen, doch aber gleichwol nicht dein leibeigne oder sclavin
Datierung: 1670
Fundstelle: Abele,Unordn. 48
- Belegtext:
es ist gemeinen rechtens, daß das gut den leib schirme
Datierung: 1761
Fundstelle: BernStR. VII 2 S. 935
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
clagt ainer ains toten erben umb gelt schuld und ist dez geldez ueber 1/2 lb, dez im der tod leib schuldig ist ..., daz mus der anchlager erweysen mit siben ueber moltigen mund
Fundstelle: RegensbStat. 48
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Leib (II 2)
Erklärung:
mit seinem Leib persönlich, mit Anklang an III.
- Belegtext:
ist aber er mit sinem libe bi dem vrlige, daz sol er bezsern mit vúnf phunden ê daz er wider in die stat kome
Datierung: 1252
Region/Autor/Textsorte:
Luzern
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 51
- Belegtext:
gwinnen ... wir ... erben mit vnserm libe, so get diz gedinge abe
Datierung: 1277
Region/Autor/Textsorte:
Würzburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 316
- Datierung: 1315
Fundstelle: FürstenbUB. II 52
- Belegtext:
ez sal ... unser sun unserm herren dienen auf daz felt mit sin selbes leibes
Datierung: 1323
Fundstelle: MGConst. V 565
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Datierung: 1338
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 11
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1344
Fundstelle: EßlingenUB. I 396
- Datierung: 1390
Fundstelle: VorarlbWB. II 255
- Belegtext:
die sullent ... einfaren in die statt ze Augspurck aun alle widerred, in ains erbern offenen gastgeben hus, ... yeglicher mit sein selbs leip, und mit ainen pfärd, und sullent
in darinner laisten an gevvärd in reckter geyselschafft
Datierung: 1393
Fundstelle: MBoica VII 194
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
daz sol er tun ... mit sein selbes hant und leib
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Nürnberg
Fundstelle: Pitz,Schriftwesen 269
- Belegtext:
wisen wi vor recht, das eyne schepfe sal keynen tagedinst thun mit dem libe, hatt er aber wagen und pferde, so sal der dynen in dem gericht
Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: GrW. III 359
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der ein pferdt hat und im thal sitzet, der frohnd nicht ... mit dem leibe
Datierung: 1435
Fundstelle: PfälzW. I 177
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es sol ... ain jeglich ... jerlich ainem vogt ain tagwan mit sinem lip tuon ... und nit mit dem vich
Datierung: 1472
Fundstelle: SGallenOffn. II 23
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1535
Fundstelle: GeöArch. III 54
- Datierung: 1539
Fundstelle: AbhSchweizR. XIII 134
- Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 147r
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
dienet mit dem leibe alle 14 tage järlichs
Datierung: 1678
Fundstelle: CTradWestf. V 257
Leib (II 3)
Erklärung:
in verschiedenen Wendungen zur Bezeichnung der Leibeigenschaft.
vgl.
Leib (II 2).
Leib (II 4)
Erklärung:
derjenige, der mit dem Leib und nicht mit dem Gut steuert.
- Belegtext:
so syn die lyve gekomen und hebe ere kuntschop seyn ind horn laten
Datierung: 1475
Fundstelle: JbGrafschMark 40 (1927) 18
Leib (II 5)
Erklärung:
zu jemandes Leib zu seinem persönlichen Bedarf (insb. bei Heergewäte und Gerade),
mit Anklang an I 2.
- Belegtext:
die vrouwe sal geben zuo herwete ires mannes swert vnd sin ors oder sin beste phert ... vnd daz beste harnasch, daz her habete zuo eines mannes libe, do her starp
Datierung: 1261
Region/Autor/Textsorte:
Magdeburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 82
- Belegtext:
den hernesch, den ein man han sol zú sinem libe
Datierung: wohl Ende 13. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 2
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sol ainer ieglichen solichen wittwen ir klainat, gewannde und gepennde, daz ... zuo irem libe gehorte, vorus volgen
Datierung: 1376/1445
Fundstelle: UlmRotB. Art. 43
Faksimile
- Belegtext:
dorzu [Gerade] gehorit vipliche kleidere unde gesnytten tuchere, lynen unde wollen; dis ist zu vornemen, daz zu der frouen libe gehorit
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 285
- Belegtext:
leuet de man langher dan dat wijf de man sal hebben te voren viit den menen guede eens mannes wapen tot zienen lijue van den besten dat in der were is
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: KampenStR. 1
- Datierung: 1447
Fundstelle: Walldürn 242
Faksimile
- Datierung: 1457
Fundstelle: OstfriesUB. I 623
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
klaider, kleinot, harnasch, wer, geschmück und gebend zu ir ydes leib gehörig
Datierung: 1521
Fundstelle: WindsheimRef. 133
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1537
Fundstelle: JülichLRO. 115
Faksimile
- in Google Books
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1592
Fundstelle: BachmannUB. 193
- Belegtext:
hat kein gwalt, ihres guts ... noch mehrers zu verordnen, dann allein ihre kleider, kleinoter, so zu ihrem leib gehörig, und morgengab
Datierung: 1659
Fundstelle: ZSchweizR. 9 (1861) RQ. 230
- Belegtext:
sollen ... des vatters harnischt, wehr, kleider kleinoden und was zu seinen leib gehörig den söhnen einzig zu erben zustahn
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 70
Faksimile
- Belegtext:
was der mann seiner frauen an kleidern oder sonst zu ihrem leib gehoerig, schenkt, das bleibt bey kräften, ohngeacht dieselbe vor ihm stirbt
Datierung: 1756
Fundstelle: CMax. I 6 § 31
Faksimile (Abschnittsbeginn)
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Leib (II 6)
Erklärung:
zu einem, zwei, drei usw. Leiben oä., Wendung, mit der die Vereinbarung eines Leibgedinges für eine bestimmte Anzahl von Berechtigten, die
gleichzeitig oder einander nachfolgend für ihre jeweilige Lebensdauer berechtigt sein sollen, bezeichnet wird.
vgl.
Leib (I 2).
- Belegtext:
gelihen ... ze einem leipgedinge ze min eines leibe
Datierung: 1274
Region/Autor/Textsorte:
Freising
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 219
- Belegtext:
ist daz ein gvot ein man gewinnet ze zwein liben oder zeim libe vnd benennent die libe vnd beschidet niht welher nah dem libe niezen svle, der ez in der
gewer hat als der lip stirbet, so svlen die libe mit ein ander niezen, die genennet sind ...
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 36 b
Faksimile
- Belegtext:
daz vnser lipgedinge von in waz, vnd vnser vater vns gap ze beder libe also, so vnser einwederv stvrbe, daz es dv´ ander hete vnz an ir tot
Datierung: 1277
Region/Autor/Textsorte:
Thurgau
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 306
- Belegtext:
ich drei leib dar auf gestaetigt han
Datierung: um 1277
Region/Autor/Textsorte:
Regensburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 294
- Belegtext:
si dazselbe guot halbez haben svlen gesvohtez vnd vngesvohtez zi ir peider leibe vnd swenn ir aeintwederez nihtn ist so sol daz ander dazelbe guot haben vnz an sinen tot
Datierung: 1298
Fundstelle: BrixenUrk. I 50
- Belegtext:
ich vnd mein erben, den der hof ze A. gemacht waz ze vier leiben, sein willeclich davon gestanden
Datierung: 1300
Fundstelle: BrixenUrk. I 60
- Belegtext:
dazselbe haus sol er haben ze driu leiben, er selber di weil er lebt vnd siner chinde zwaei nach sinem toede div eltisten
Datierung: 1306
Fundstelle: BrixenUrk. I 121
- Datierung: 1317
Fundstelle: BrschwUB. II 457
- Belegtext:
daz wir die ... hofstet ... haben svlen ... ze fvemf leiben die mit namen hie benant sint
Datierung: 1318
Fundstelle: BrixenUrk. I 294
- Belegtext:
drittich mark geldes, de de stan uppe twen lif
Datierung: 1322
Fundstelle: HHalberstUB. III 211
- Belegtext:
den selben hof haben wir gechauffet zu vir leiben vns vorgenanten paiden vnd vnsern zwain chinden
Datierung: 1331
Fundstelle: OÖUB. VI 33
- Belegtext:
wider enphangen ze ainen rehten lipgedinge ze fünf liben
Datierung: 1334
Fundstelle: MBoica 22 S. 278
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 14./15. Jh.
Fundstelle: LeibdingAugsb. passim
- Datierung: 1426
Fundstelle: MBoica 22 S. 441
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
wir ... zu rechtem leibgeding verlassen haben unser ... weingarte ... zu ir aller sechs leib und lebtag und nicht lenger
Datierung: 1447
Fundstelle: GoldenkronUB. 468
- Belegtext:
sol das leipding nit anders dan leuten ... die alters sind ob vierzig jaren und darunder nit und uf ainen leibe verkauft werden
Datierung: 1457
Fundstelle: Keutgen,Urk. 265
Faksimile
- Datierung: 1537
Region/Autor/Textsorte:
Unterfranken
Fundstelle: GeöArch. I 3 S. 127
- Belegtext:
twee hondert ponden grooten tjaers lijfrenten te vercoopene, den penning achte, teenen live, ende den penning thiene ten twee lijven
Datierung: 2. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: MnlWB. IV 605
- Belegtext:
der grund-herr einen grund ... allein auff gewisse jahr oder auff etliche leiber hinumb gelassen
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. 588
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wann ein leib-geding auff zwey, drey oder mehr leib beschiht, ob schon dieselben alle zu einer zeit im leben, so haben sie doch nicht alle mit einander zugleich und unterscheidentlich
den nutzen ... sondern allein einer nach dem andern
Datierung: 1679
Fundstelle: TractIurIncorp. 595
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
auf drey leibe, heist, wenn das lehn auf die dritte generation fallen soll, da der adquirente mit eingerechnet wird, wiewohl viele auch den adquirenten ausschliessen
Datierung: 1732
Fundstelle: Zedler II 2156
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
ein lehen auf drey leib, bis auf den enkel. bis auf den dritten oder das dritte leib, bis in das dritte glied
Datierung: 1777
Fundstelle: Adelung III 141
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
das badhaus ist ... der ... gemeinde N. gegen stellung eines leibes verleibt worden
Fundstelle: Schmeller2 I 1411
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
Leib (II 7)
Erklärung:
die Person des Leibgedingsberechtigten.
vgl.
Leib (II 6).
- Belegtext:
ist daz ein gvot ein man gewinnet ze zwein liben oder zeim libe vnd benennent die libe vnd beschidet niht welher nah dem libe niezen svle, der ez in der gewer hat als der lip stirbet, so svlen die libe mit ein ander niezen, die genennet sind ...
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 36 b
Faksimile
- Belegtext:
ist ... daz mer libe lipgedinge hant von eime herren, da sol der herre von der ieglichen sinen zins naemen die wile die libe waerunt unde inan landes sint
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 78 Nachtr.
Textarchiv: AugsbStR. Art. 78
- Belegtext:
swann si einn lebntigen leib wehseln wellent, so schuln si mir oder meinen erben nur 30 d geben, und swann sie einn newen toten leib wider gewinnen wellnt, 60 d.
Datierung: 1313
Fundstelle: RegensbUB. I 151
[weitere Angaben: vgl. 1316 ebd. 176]
- Belegtext:
wann die obgenannten leib all tod ab ... sind, so ist daz obgenant gut ... zu dem ... alttar ledig ... worden
Datierung: 1385
Fundstelle: MBoica XX 24
- Belegtext:
die selben 1 1/2 hub stent zu leiben und wenn die leib absterben, so mügen wir sy lazzen und nyessen so wir maist mügen
Datierung: 1444
Fundstelle: VerhNdBayern 23 (1885) 245
- Datierung: 1756
Fundstelle: CMax. IV 7 § 29
Faksimile (Abschnittsbeginn)
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Leib (II 8)
Erklärung:
der nächste, sibbeste Leib der nächste Verwandte.
- Belegtext:
jk wrbanne alla falscha wilkeren, deer dat neste lijf oneerwighia willath
Datierung: 1. Hälfte 13. Jh. (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 374
Textarchiv: WesterlauwersR. I 374
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sal hyt bewysen ... mit ses eeden syns naesten lyves, de den doodslach besien en beschouwet hebben
Datierung: 1250? (Hs. 1532)
Fundstelle: Langewold 1250(R.) 367
Faksimile
- Belegtext:
[er] vndgunge mith tuelef ethum thera sibbesta liua
Datierung: um 1300
Fundstelle: HunsingoR. 122
Textarchiv: HunsingoR. 122
- Belegtext:
dat dit lant ... sal comen, alst versterft, opt alrenaeste lijf
Datierung: 1328
Fundstelle: MnlWB. IV 605
- Belegtext:
van ein verstirfft an wilcker hände gude dat sy ..., dat sall ... vallen an dat nechste lyff van synen magen
Datierung: 1355
Fundstelle: Buschmann,Wetter 142
- Belegtext:
dat neyste lyff ..., id sy man eder wyff, op den dat erve irvellet
Datierung: 1366
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. I2 1017
- Datierung: 1435/43
Fundstelle: BremLGProt. 43
- Belegtext:
das negste leib nimbt das gerade
Datierung: 1442
Fundstelle: Wigand,Beitr. 176
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FivelgoR. 190 u. 194
Textarchiv: FivelgoR. 190
Textarchiv: FivelgoR. 194
- Datierung: 1480/81
Fundstelle: JurFris. II 104
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
is't hyodendeys op dat neste lyff ende sibste bloed, ende hyrom is nyer lauuen dat kynd, dan dat kynden kynd
Datierung: 1480/81
Fundstelle: JurFris. II 114
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
sall ... dat leenguet ... vallen up de dochter, dat ys ... dat negeste lieff
Datierung: 1482
Fundstelle: OstfriesUB. II 181
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
doe kont ..., dat die zutphense leenen erven ende vallen op dat naeste lyff, op den olsten op ter straeten, en op den man voor dat wyff
Datierung: 1518
Stucken ... behoorende tot d. Codex Gelro Zutphanicus ... te saemen gebragt by J. Schrassert (Harderwyck 1740) 417
Leib (II 9)
Erklärung:
zur Kennzeichnung der ehelichen Gemeinschaft, wobei Wendungen wie Leib an Leib, Gut an Gut uä. den Übergang des Eigentums oder Nutzungsrechts am gemeinsamen Vermögen
der Eheleute auf den überlebenden Teil bezeichnen.
vgl.
Kopf (II 3).
Sachhinweis:
HRG.1 II 1619f.
- Belegtext:
der man unt daz wip. peidiu sint ein lip
Datierung: 11./12. Jh.
Fundstelle: Diemer 335
- Belegtext:
man unde wiiff dey in echtschap to samen komen unde geven liif umme liif unde gud umme gud, sin de schuldich unde stervet dey man, dat wif moet antworden vor dey schulde
Datierung: um 1300
Fundstelle: DortmStat. 128
Faksimile
- Belegtext:
man und weip ist ain leip, und darum get magschaft an in an, sam von einer wurtzen und von ainem haupp
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 401
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat nae alden woentliken stadesrechte er eyn dem andern hebb begifftigheit lyff uemme lyff, guid umme guid vor gerichte und vor dem rade
Datierung: 1397
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. I 1512
- Belegtext:
man vnd wip ist ein lip, vnd dorum ist der man der frawen vormunde per regulam
Datierung: um 1400
Fundstelle: Böhlau,NC. 63
- Belegtext:
mann und weib ist ein leib. was davon geziehlet wird, es sey von der schwertseiten off von der spielseiten, das negste leib nimbt das gerade
Datierung: 1442
Fundstelle: Wigand,Beitr. 176
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
ir elicher hauswirt ... und sie zu der heiligen ee zusamen gegeben worden ... on alle rechtliche intrege, leip an leip und güt an güt, unverdingt nach statrecht
Datierung: 1451
Fundstelle: Mergentheim 178
[weitere Angaben: ebd. 179]
Faksimile
- Belegtext:
so ... man vnd weib miteinander heyraten mit disem geding, nemlich leib an leib vnd gut an gut, so soll es mit jrer beder haußhaltung vnd niessung irer habe vnd gut gehalten werden als ditz gesetz anfangs jnnhelt
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XII 3
[weitere Angaben: ebd. XIII 4]
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Datierung: 1488
Fundstelle: Bergmann,Rechtsgrenzen 44
- Datierung: 1490
Fundstelle: JbMittelfrk. 1 (1830) 30
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Mergentheim 158
Faksimile
- Belegtext:
wan zwei eheleut zusamen kommen, und nit leibserben hetten mit einander, ging dan derselbigen eheleut eines ab von dots wegen, so erbt das pleibende das guet, das ist ein leib an den andern
Datierung: 15./16. Jh.
Fundstelle: Lauda 192
Faksimile
- Belegtext:
auss gewonheit werden an mer enden alle hab vnd gütter so eeleüt, die lyb an lyb vnd guot an guot zuo samen geheyrat haben, ... für jr beider samptliche hab vnd guotter verstanden,
daran ir yeder in der ee der halbteil zugehörig werden
Datierung: 1510
Fundstelle: Layensp. 25v
- Datierung: 1521
Fundstelle: WindsheimRef. 133
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: FrankfRef. 1578 fol. 134r
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Belegtext:
lyff an lyff, guet om guet, dem lesten lyffe tom besten, dat erfft op harer beyder volgende kinder, in derer ehe vartkommende
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Steinen,WestfGesch. I 1572
- Belegtext:
sothane gewohnheit: laengst leib, laengst guth ... allerdings vnter den eigenbehoerigen hiesiges fuerstenthumbs vblich ... sey
Datierung: 1697
Fundstelle: Wigand,Minden 320
- Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 7
Faksimile
- Belegtext:
laengst leib, laengst gut
Datierung: 1716
Fundstelle: Pistorius,Thes. I2 74
[weitere Angaben: ebd. 205 und 519]
- Datierung: 1754
Fundstelle: CCOldenb. Suppl. III 3 S. 316f.
- Belegtext:
sind keine kinder vorhanden, so behaelt der laengst lebende ehegatte den hof, nach dem spruechworte: laengst leib, laengst gut
Datierung: 1757
Fundstelle: Estor,RGel. I 158
Faksimile
- Datierung: 1779
Fundstelle: Pufendorf II 255
- Datierung: 1782
Fundstelle: Pufendorf III 318
- Belegtext:
wem ich meinen leib goenne, dem goenne ich auch mein gut ... von der gemeinschaft der gueter unter eheleuten zu verstehen
Datierung: 1792
Fundstelle: Eisenhart 137
[weitere Angaben: ebd. 290]
- Belegtext:
wenn es in den ehepakten heißet: sie verheyrathen sich laengst leib laengst gut, durch diese formel jedesmal angezeiget worden, daß der ueberlebende den verstorbenen beerben soll
Datierung: 1792
Fundstelle: Eisenhart 292
- Belegtext:
die succession der ehegatten geschieht nach dem sprichworte: laengst leib, laengst gut, oder: der letzte macht die thuer zu
Datierung: 1801
Fundstelle: Gesenius,Meierrecht I 537
- Datierung: 1809
Fundstelle: Hagemann,PractErört. V 168
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
- Datierung: 1824
Fundstelle: Mittermaier,PrivR. 348
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Leib (II 10)
Erklärung:
seinen Leib vor sein Gut stellen oä. bezeichnet die Möglichkeit des Inhabers eines beklagten Gutes, persönlich in das Verfahren einzutreten, vgl. Gudian,IngelhR.
321ff. mit Belegen.
- Belegtext:
dez kome einer und clage in uff ir gud. dez kome die frauwe vur gerichte und virstee ir gud und stelle iren lip daran. dez spreche ir der jener czu umb xl gulden
Datierung: 1398
Fundstelle: Erler,Ingelh. I 52
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: FrankfOHof 245
Faksimile
- Belegtext:
als der selbe die zweite clage gedet, stalt juncher C. sinen lip vor sin gut und sprach: 'scholtiss! stelle mir min tage, ich wil die sachin mit recht mit ime vertedingen und ime umb sin ansprache gerecht werden'
Datierung: 1438
Fundstelle: Loersch,Ingelh. 50
- Belegtext:
also wendet der schultheiß vor, er wolle sinen lib an gerichte stellen, und meynt, mann solle yme die guter der clagen ledigen
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. 183
Leib (III)
Erklärung:
in der überwiegenden Bed. Körper.
Leib (III 1)
Erklärung:
insbes. in strafrechtl. Zusammenhängen, wobei Formeln wie Leib um Leib oä. das Talionsprinzip kennzeichnen.
- Belegtext:
ob ainer einen an seinem leib versert, das lem haisset, der geit zway pfundt pfening
Datierung: 1273/1587
Fundstelle: NeustadtDonau 57
Faksimile
- Belegtext:
totslak ... da hoeret niht wan leib wider leib
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 71 § 9
- Belegtext:
wil daz bewaern mit meinem leibe auf seinem leibe, daz ich reht han
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 88 § 3
- Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 11 a
Faksimile
- Belegtext:
da [bei Totschlag] enhoret anders niht zu wan lip wider lip, also daz man uber in rihten sol mit blutiger hant
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 28 § 1
Textarchiv: AugsbStR. Art. 28
- Datierung: 2. Hälfte 13. Jh. (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 410 u. 412
Textarchiv: WesterlauwersR. I 410
Textarchiv: WesterlauwersR. I 412
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
enich man, die den andren doet slaet, liifh tegen liifh tot des herren ghenade
Datierung: 1329
Fundstelle: Fruin,KlSteden II 313
Faksimile
- Belegtext:
ez sol ain ieglich fraw, die genotzogt wirt, swennsi auz seinen handen ... chuemt, mit geprochem leip, mit fladrentem har ... daz gericht suochen
Fundstelle: BairLR. 1346 Art. 56
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [4. Titel]
- Belegtext:
liif voor liif, ende let voor let
Datierung: 1360
Fundstelle: HanseRez. I 168
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
darumb man den todt recht schol leidn oder glid des leibs schol leiden verliesen, die selbm schuld sol unser richter ... mit vollm gewalt haben zu richten
Datierung: 1365
Fundstelle: SPöltenUB. I 616
- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 410
- Belegtext:
ist die dewf ... chlain, so get si dem menschen an sein leib ain tail
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. 166
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
swer den andern schleht ane wunden oder stosset oder rovfet oder wirfet, wirt er vor geriht darumbe beklaget, ez engat im niht an sinen lip noch an sines libes ain stuke
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: Eckhardt,RbStud. I 19
- Belegtext:
von dem kamphe ... sprichet ... ieman ze einem burger: ich berede mit minem libe an dinen lib, der das sprichet der sol dem burger dem er het also zuogesprochen büzen mit drin phunden
Datierung: 1410
Fundstelle: FreiburgÜÜbers. 121
- Datierung: 1437
Region/Autor/Textsorte:
Köln
Fundstelle: Dreyer,Neb. 219
- Belegtext:
were es aber ein frevel, die leib und gelyder berurte, das mag unser amptmann straffen
Datierung: 1441
Region/Autor/Textsorte:
Württemberg
Fundstelle: Pez,Cod. III 250
- Belegtext:
hwer dy ene den ora daedslacht, mey hyne jelde, off syn fryonden, dat ist gued; ende ist das naet, lyff voer lyff
Datierung: 1450
Fundstelle: Schwartzenberg I 535
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wie all dese ... ghelden, boeten ende braeken nyet betalen mach mytten gueden, dye salt betaelen mitten bloede, off lyff voir lyff
Fundstelle: BolswardStB. 1455 S. 33
- Datierung: 1465
Fundstelle: OstfriesUB. I 719
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: OfenStR.(Mollay) 115
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
man sie [Bigamisten] solle führen auf die gewonliche gerichtsstatt und aus dessen leib so solches gethan zwei stuck gemacht und von einander gespalten und jedem theil ein theil desselben gegeben werden
Datierung: 15./16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Aargau
Mschr. d. Wiss. Vereins in Zürich 4 (1859) 248
- Belegtext:
in etlichen misstatten lassen die recht peinlich straff am leyb oder glidern zu, damit ... die gestrafften bey dem leben belyben moegen
Datierung: 1507
Fundstelle: BambHGO. Art. 125
[weitere Angaben: ebd. 127, 155 und 222]
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
- Datierung: 1529
Fundstelle: GöttweigUB. III 31
- Belegtext:
so man ein diernen, so fur ein junckfraw geet, jme argwon hat, das sy heimlich ein kindt gehapt vnnd ertödt hab: soll man ... erkunden, ob sy mit einem grossen vngewonlichen leib gesehen worden sey
Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Art. 35
[weitere Angaben: ebd. 59, 101, 113 und 130]
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1533
- in DRQEdit
- Belegtext:
welcher die stayn durch seynen aygnen muth willens ausbricht: urtheyl: ist das recht, so er an warer that ergriffen würdt, das man inen eyngrebt bis an die gürttel, und den leyb mit dem pflug heruber stest
Datierung: 1543
Fundstelle: WürzbDiözGBl. 25 (1963) 165
- Belegtext:
waß ... den leib oder die wunden des leibs betrifft, daruber soll der stattrichter richten
Datierung: 1591
Fundstelle: Schwanser 71
- Datierung: 1599
Fundstelle: OPfalzLO. 142
Faksimile, Ausgabe VD16-Nr. ZV 16290
- in DRQEdit
- Belegtext:
soll ihn der profos dem nachrichter ... überantworten, der soll ihn führen auf den freien platz ... und ihm seinen leib mit dem schwert entzweischlagen, daß der leib das größere und der kopf das kleinere teil sei
Datierung: 2. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: Frauenstädt,MalefB. 286
- Belegtext:
khein mörder khein freyheit hat, sonder gestrafft umb seine missethat, und wie kayserliche recht vermögen, wie dan gnuogsam darumb uffglegen: zan um zan, aug um aug, wie ich daran festiglich glaub, handt
umb handt, leib um leib
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: EndingerJudensp. V. 1580
- Datierung: 1643
Fundstelle: Hackmann Mantissa 54
- Belegtext:
ihme ... seine glider durch den gantzen leib von unten auff mit dem rad abgestossen und also vom leben zum todt hingerichtet ... werden
Fundstelle: NÖLGO. 1656(CAustr.) 680
Faksimile
- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
jemanden am leibe strafen, durch verursachung körperlicher schmerzen, im gegensatze der strafe am gelde, am leben
Datierung: 1777
Fundstelle: Adelung III 140
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 948
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Leib (III 2)
Erklärung:
insbesondere mit Zusätzen wie lebendig und gesund oä. zur Bezeichnung des für die Vornahme einer Rechtshandlung erforderlichen Gesundheitszustandes,
teilweise mit Anklang an I 3.
vgl.
lebend (I 4),
lebendig (I 4).
- Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. I 23 § 2
Textarchiv: SspLR. I 23
- Belegtext:
bi ir lebendem libe
Datierung: 1253
Region/Autor/Textsorte:
Donauwörth
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 54
- Belegtext:
nemach her doch vur gerichte nicht komen in klagen van vnkraft sines libes oder von angeste sines libes
Datierung: 1261
Region/Autor/Textsorte:
Magdeburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 82
[weitere Angaben: ebd. 83]
- Belegtext:
mit disen dingen verwuerchet sich ein vater gein seinem chinde, daz er bei seinem lebentigen leibe von seinem guot muoz schaiden
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 19 § 2
- Belegtext:
er git daz gvot mit gesvndem libe vnd an dem totbete swem er wil
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 14
Faksimile
- Belegtext:
ist ... daz diu frowe witewe belibet unz an ir tot unde bi ir gesundem libe ir seledinch schaffen wil, diu mak wol bi ir gesundem libe oder an dem totbette schaffen
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 73 § 8
Textarchiv: AugsbStR. Art. 73
- Datierung: 1277
Region/Autor/Textsorte:
Freiburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 314
- Datierung: 1296
Fundstelle: BaselUB. III 169
- Belegtext:
K. ... hat geben bey ir lemptigen und gesuntn leib
Datierung: 1300
Fundstelle: Höfer,ÖWB. II 207
- Belegtext:
bi libbanda liuon and bi onfesta lithon
Datierung: um 1300
Fundstelle: Richth. 124
Faksimile
- Datierung: um 1300
Fundstelle: RüstringerR. 54
Textarchiv: RüstringerR. 54
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
tun chunt ..., daz ich ... gesunter leibes vnd lebens, gesaphte han
Datierung: 1302
Fundstelle: AltenburgNÖUrk. 103
- Belegtext:
geit ... got dem selben A. niht chinde, so svlen iz zwaen sin mage haben nach sinem tode, dl er pei lemtigem leibe benennet
Datierung: 1306
Fundstelle: BrixenUrk. I 121
- Datierung: 1323
Fundstelle: DOrdenUB. I 381
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Belegtext:
tvn chvnt ..., daz ich mit guten willen vnd mit verdachten mvte vnd mit gesundem leibe vnbetwungelichen ... mich genczlichen dergeben han
Datierung: 1336
Fundstelle: WienStRb. 137
Faksimile
- Belegtext:
swer ainem ain guot machen wil, der sol den in nucz und gewer seczen pey seinem lebentigem leib
Fundstelle: BairLR. 1346 Art. 116
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [11. Titel]
- Datierung: 1352
Fundstelle: LübUB. III 131
- Datierung: 1363
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: Schwind-Dopsch 217
Faksimile
- Belegtext:
tuond kunt ..., daz wir ... mit gesuntheit libes und der sinnen uiber ein komen sint
Datierung: 1368
Fundstelle: BaselUB. IV 308
- Datierung: 1372
Fundstelle: SchlesDorfU. 31
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
fuer vns kam in gerichte ... L.D. ..., do er von gotes gnadin libes vnd mutes gesunt waz vnd gen vnd gesten mochte, mit wolbedachtem muote mit gesundem libe bij gantzen sinnen vnd mit guoter witze
Datierung: 1378
Fundstelle: MWirzib. VII 244
- Datierung: 1380
Fundstelle: Haltaus 1213
- Datierung: 1387
Fundstelle: BudweisUB. 234
- Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: GlWeichb. 388
- Datierung: 1403
Region/Autor/Textsorte:
Thurgau
Fundstelle: Schauberg,Z. II 71
- Belegtext:
von pescheidung gueter yn gesundem leib
Datierung: 1413/21
Fundstelle: OfenStR.(Mollay) 180
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
hebben verkoft ... byn ereme sunden lyve unde myt vryen wyllen ere erve
Datierung: 1421
Fundstelle: GarzStB. 17
Faksimile
- Belegtext:
si sich des bi gesunden geendem und stendem leib, berats muts, verpflicht ... hon
Datierung: um 1444
Fundstelle: Mergentheim 175
Faksimile
- Datierung: 1450
Fundstelle: HildeshUB. IV 610
- Belegtext:
bekenn -, das ich mit wolbedachtem muthe redehafftiger zunge guter vernumfft bey lebindigem leibe und gesundt ... uffgegeben habe
Datierung: 1454
Fundstelle: FreibergUB. I 203
Faksimile
- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Datierung: 1473
Fundstelle: OstfriesUB. II 23
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1480/81
Fundstelle: JurFris. II 42
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so ainerr dem anderen sein gueterr auf gibt pey dem lebentigen leib, das haisset viua donatio
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: OfenStR.(Mollay) 79
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
[letztwillige Verfügung] swach van sime lij ve ind lidden ligende up sijme bedde, stark doch van sinnen, vernufft ind witze
Datierung: 1501
Fundstelle: KlArchRhProv. I 234
- Belegtext:
ist gekomen J.P. ... by walmacht synes lives
Datierung: 1506
Fundstelle: BielefeldUB.(Vollmer) 726
- Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Art. 2
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1533
- in DRQEdit
- Belegtext:
wenn sie das gut bei gesundem leib vnd sinnlicher vernunft niemands geben hand
Datierung: 1541
Fundstelle: ZSchweizR. 9 (1861) RQ. 27
- Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 138v
Faksimile
- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
so einer bey gesunden leibe, oder in seinem letzten, bey guter vernunft, ein bestendig testament gemacht und aufgerichtet haette, dasselbige soll bey ... macht gehalten werden
Datierung: 1577
Fundstelle: BremRitterR. 33
Faksimile
- in Google Books
Leib (IV)
Erklärung:
in der Formel Leib u./od. Gut, die, tw. mit verdeutlichenden Zusätzen (Blut, Ehre, Bez. für Vermögensbestandteile), die Gesamtheit der menschlichen
Person in ihren vitalen, sozialen und materiellen Bezügen bezeichnet.
- Belegtext:
mit libe und mit guote stüenden si ime ze gebote
Datierung: bald nach 1200
Fundstelle: Hartm.,Iw.6 V. 5142
- Belegtext:
alle dage unde alle tit scolen vrede hebben papen unde geistleke lude, megede unde wif unde joden an erme gude unde an erme live
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. II 66 § 1
Textarchiv: SspLR. II 66
- Datierung: 1235
Region/Autor/Textsorte:
Mainz
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 12f.
- Belegtext:
hi [ghisel] zal zijn in de gracie van den grave van live ende van goede
Datierung: 1240
Fundstelle: CoutFurnes III 47
- Belegtext:
swer drin [Stadt] var daz der haben sol schirm an libe vnd an gute von dem voite
Datierung: 1253
Region/Autor/Textsorte:
Öhringen
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 54
- Belegtext:
ob ainer den andern erschlueg ..., der ist vnnserm gericht mit leib vnd mit guet verfallen
Datierung: 1273/1587
Fundstelle: NeustadtDonau 58
Faksimile
- Belegtext:
swelher man ... tvt aeinen totslach, des leib vnd des guot stet in vnserr hant
Datierung: 1296
Fundstelle: MWittelsb. II 93
- Datierung: 1301
Fundstelle: FriedbergUB. I 65
Faksimile
- Belegtext:
wy verboert hebben ons lyf ende onze goed zonder eenighe ghenade
Datierung: 1303
Fundstelle: Mieris II 28
- Belegtext:
ein sicher geleit lips vnd guotz
Datierung: 1309
Fundstelle: BremgartenStR. 15
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
suln die furbaz weder an leibe noch an eren, noch an guet noch an aigen ... gen im engelten vmbe den chrieg
Datierung: 1316
Fundstelle: BrixenUrk. I 260
- Datierung: 1317
Fundstelle: MeranStR. 420
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "DigiZeitschriften"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
sol man dem gotzhus twing und bann erteillun bi dem eide in allem dem recht as es anderswa gozhuslüt hant, und öch unzhar komun ist. wan grund und grat, lib und gut, lebend und tod ist des gotzhuses
Datierung: 1344
Fundstelle: Burckhardt,Hofr. 235
- Datierung: Mitte 14. Jh.
Fundstelle: MagdebBresl. 78
Faksimile
- Datierung: 1358
Fundstelle: HansUB. III 172
- Belegtext:
mit der dat fallen sie in keisirliche achte mit libe und mit guode
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 116
Textarchiv: GoldBulle 116
- Datierung: 1372
Fundstelle: DortmUB. II 3
- Belegtext:
dasz wir den ... kaufluten ... irem libe und irem gude ein strak geleyde mit irre kaufmanschafft uff waßer unde uff lande ... geben
Datierung: 1379
WürzburgKreisarchiv
- Datierung: 1379
Fundstelle: UlmRotB. Art. 179
Faksimile
- Belegtext:
ob ... ain purger ain ausman ze tod schlueg der mag wol herein fliehen vnd ist sein leib vnd guot sicher
Datierung: um 1395
Fundstelle: SchongauStR. 68
Faksimile
- Belegtext:
dat sy by liue vnde by gude louet hedden, nicht wedder den rad to donde
Datierung: 2. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: BremGQ.(L.) 113
Faksimile
- Belegtext:
ob iemant in daz lant chäm, der arm läut benöten welt an leib oder an guot oder an iren eren, den süllen si vahen
Datierung: Anf. 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. II 115
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: AppenzLB. 1409 S. 81
- Belegtext:
versprechen ... in kraft dez briefs mit vnserm leib vnd gut an aids geweis
Datierung: 1413
Fundstelle: Indersdorf I 170
Faksimile
- Belegtext:
geloben ... fride czu halden by lyf vnd gut
Datierung: 1414
Fundstelle: ZWestpreuß. 4 (1881) 8
- Belegtext:
globit vor gehegeter bank bey leybe unde bey gutte deme rechte czu folgin
Datierung: 1418
Fundstelle: PosenStB. I 103
- Belegtext:
wenn einem man ein frow zuo der heilygen ee gegeben wirt und im also zuo huß kompt, so sol dem man, ee sich dieselb frow vor im entguert, lib und guot ... verfallen sin
Datierung: 1483
Fundstelle: ZürichOffn. II 165
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1488
Fundstelle: UrkSchwäbBund. I 38
Faksimile
- in Google Books
- Belegtext:
bei ... schwerer strafe leibs und guts
Datierung: 1495
Fundstelle: Carlebach,BadRG. I 101
Faksimile
- Belegtext:
in nach iren eren, leibden und gutern gestanden wurden ist
Datierung: 1497
Fundstelle: ElbogenChr. 27
- Belegtext:
als du mit vrteyln vnd recht zu der mordtacht erteylt worden bist, also nym ich dein leyb vnd gute auss dem fride vnd thu sie in den vnfride
Datierung: 1507
Fundstelle: BambHGO. Art. 241
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1507
- in DRQEdit
- Belegtext:
gotzhußlüt sind so frey, das sy mit ir lib vnd gütt wib vnd kint mogent varen vß des gotzhus gericht
Datierung: 1518
Region/Autor/Textsorte:
Zürich
Fundstelle: GrW. I 116
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wider sy, ir leib, eer, hab oder gueter
Datierung: 1521
Fundstelle: SchlettstStR. 184
Faksimile
- Belegtext:
des menschen erbe, leib, leben vnd gut
Datierung: 1532
Fundstelle: CCC. Art. 1
Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1533
- in DRQEdit
- Belegtext:
niemand bei leib und guet dem nachrichter kainerley verhinderung thun [soll]
Datierung: um 1533
Fundstelle: WürzbZ. I 1 S. 593
Faksimile
- Belegtext:
bei verluist leibs und gutz
Datierung: 1538
Fundstelle: JülichLTA. I 213
- Datierung: 1562
Fundstelle: Gobler,GerProz. 5v
- Belegtext:
mit zuesetzung ires leibs, guets und bluets
Datierung: 1580
Fundstelle: Mell,VerfVerwGSteierm. 558
- Belegtext:
bei vermeidung der straf leibs und guets
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 42
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
seyn sie ir fürstl. durchl. mit leib, haab vnd gutt in die straff gefallen
Datierung: 1600
Fundstelle: SteirGBl. 4 (1883) 49
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Datierung: 1604
Region/Autor/Textsorte:
Obermosel
Fundstelle: GrW. II 285
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
leib, guet, bluet und leut
Datierung: 1644
Fundstelle: SchweizId. VII 1651
Faksimile
- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Datierung: 1673
Fundstelle: SchweizId. VII 1651
Faksimile
- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
vögten, welche denen ... kindern an leib und gut die nothwendige hilfe ... leisten sollen
Datierung: 1696
Fundstelle: ZSchweizR.2 29 (1910) 166
- Datierung: 17. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Tirol
Fundstelle: ÖW. IV 367
Faksimile
- Belegtext:
sind diejenige, welche unsere erblaendische muenzen nachschlagen ... als beleidiger unser majestaet uns mit leib, leben, haab und gut heimgefallen. wir ordnen demnach, daß solche
missethaeter mit dem feuer vom leben zum tod hingerichtet ... werden
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 63 § 7
Faksimile (Abschnittsbeginn)
- in Google Books
- Belegtext:
sollen die majestaetverletzer im ersten grad uns mit ihrem leib und leben, haab und gut verfallen seyn
Datierung: 1769
Fundstelle: CCTher. 61 § 8
Faksimile
- in Google Books
- Datierung: 1783
Fundstelle: Quistorp,GrundsPeinlR. 421
Faksimile
Leib (V)
Erklärung:
wie Leibesgedinge (I).
vgl.
Leib (I 2),
Leib (II 6),
Leib (II 7).
- Belegtext:
kumt aver en wif in de gewere des gudes mit rechte oder mit eres herren minnen, na des dode de it er gedinget hadde to erme live, se scal dar mede besitten to erme live
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)Lehnr. 2 § 3
Textarchiv: SspLehnr. Art. 2
- Belegtext:
daz selbe gvote hat er nv von vns enphangen ze einem zinslehen, daz er daz sol haben vnd niezen die wile er lebet zvo sinem libe
Datierung: um 1270
Region/Autor/Textsorte:
Württemberg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 175
- Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 37
Faksimile
- Belegtext:
sol in der hofeherre die libe lihen ze rehte
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 78 § 10
Textarchiv: AugsbStR. Art. 78
- Datierung: 1299
Fundstelle: AugsbUB. I 138
- Datierung: vor 1328
Fundstelle: Ruprecht(Claußen) Art. 174
- Belegtext:
ein huob ... dew der P. ... vnd seinew chint ze leiben inn habent gehabt
Datierung: 1343
Fundstelle: Indersdorf I 76
Faksimile
- Belegtext:
bat si ..., daz si unser paider leib und recht vercherten, die wir heten auf irm gut ... auf unser drei suen
Datierung: 1347
Fundstelle: Rockinger
- Datierung: 1348
Fundstelle: OÖUB. VII 47
- Belegtext:
czinse, die sie zu leiben verkauft haben
Datierung: 1375
Fundstelle: CJMunBohem. 156
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen von Czech Medieval Sources online
- Belegtext:
es syg lib ald guot, das unser vatter kouft hat
Datierung: 1391
Fundstelle: SchweizId. III 979
Faksimile
- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
daz er ... kauffen geben hat den leib v. leibgeding, der in sein gewalt mit heyrat kömmen ist
Datierung: 1436
Fundstelle: Indersdorf I 252
Faksimile
- Belegtext:
die underthonen ... sein von iren leiben khain leib- noch haubtfahl schuldig
Datierung: 1582
Fundstelle: VorarlbWB. II 255
- Datierung: 1726
Fundstelle: KurpfSamml. III 142
Leib (VI)
Erklärung:
Wergeld.
vgl.
Geld (IV 8).
- Belegtext:
dis hynxtis bote dis lyfs treddahael enza, dis oxa twa, dere ku tritich pannijnghen dis liues
Datierung: 2. Hälfte 11. Jh. (Hs. 1464)
Fundstelle: WesterlauwersR. I 126
Textarchiv: WesterlauwersR. I 126
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
lif and lemethe skel ma mith londe bisetta
Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: BrokmerR. 114
Textarchiv: BrokmerR. 114
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dat are, thete nowet hera ne mei, en half lif
Datierung: um 1300
Fundstelle: HunsingoR. 50
Textarchiv: HunsingoR. 50
- Belegtext:
twe oghen wt, eens mans lyf, twe voten af, eens mans lyf
Datierung: 1448
Fundstelle: GroningenLR. 316
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
horning nimth horningis lawa, sa thi feder ni liwat; sa hi liuath, sa wellere thene twednath hebba lif and lawa, hwant hi of sine gara gliden is
Datierung: 1. Hälfte 15. Jh.
Fundstelle: FivelgoR. 180
Textarchiv: FivelgoR. 180
- Belegtext:
wert thiu moder dad slain, sa nimpth thet kind hire moders liff anda lawa anda tha friunde nawt
Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: EmsigerR. 228
Textarchiv: EmsigerR. 228
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: Richthofen,WB. 900
Faksimile
- in Google Books
Leib (VII)
Erklärung:
verkürzt aus Leibsfall (I).
- Belegtext:
bei keinem veraenderungsfalle ... kann mehr als ein doppeltes handlohn ... berechnet, mehr als ein doppelter leib angesetzt werden
Datierung: 1808
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: Pölitz,Verf. I 1 S. 122
Faksimile
- in Google Books
Leib (VIII)
Erklärung:
Übs. von corpus in 'corpus delicti'.
- Belegtext:
sollen die gerichte wohl acht haben, ob die that facti permanentis, das ist: also beschaffen seye: daß sie einen sichtbahrlichen leib oder zeichen nach sich gelassen hat
Datierung: 1707
Fundstelle: SudetenHGO. 17
Wort danach: Leibacht
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten