Wort davor: Leinwandreiferschwur
Leinwandreißer
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
zunftgebundener Leinwandhändler, der die Leinwand zum Verkauf in Stücke reißt.
vgl.
Leinwander.
- Datierung: 1608
Region/Autor/Textsorte:
Breslau
Fundstelle: ZDPhil. 20 (1888) 354
- Datierung: 1640 u. 1790
Region/Autor/Textsorte:
Breslau
Fundstelle: VjschrSozWG. 2 (1904) 265
- Datierung: 1676
Fundstelle: Beier,HdwLex. 250
- Belegtext:
was die leinwand-reisser in Breßlau betrifft, haben selbige ein mittel oder zunfft, wie auch die gerechtigkeit zur eintzelung zwischen den jahrmärkten
Datierung: 1714
Fundstelle: MittSchlesVk. 16 (1914) 113
- Datierung: 1737
Fundstelle: Zedler XVI 1602
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: 1753
Fundstelle: Ludovici,KfmLex.1 II 1440
- Belegtext:
leinwandreißer, an einigen orten, sonderlich in Schlesien, vorzueglich in Breßlau, diejenigen kraemer, die das privilegium haben, ausser den jahrmaerkten leinewand einzeln auszuschneiden. sie machen eine eigene zunft aus
Datierung: 1782
Fundstelle: Jacobsson,TechnWB. II 597
Wort danach: Leinwandschau
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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