Wort davor: Leihemann
leihen
Wortklasse: stVerb
Erklärung:
zur Etym. vgl. Kluge21 434.
leihen (I)
Erklärung:
jem. (idR. auf Grund eines Rechtsgeschäfts) etwas zum Gebrauch überlassen, zur Verfügung stellen, verleihen.
vgl.
borgen (II),
borgen (III),
geben (I 7),
geben (I 9),
geben (I 10),
lehen (I),
lehnen (I),
setzen.
leihen (I 1)
Erklärung:
von Sachen und Geld: meist befristet mit der Verpflichtung zur Rückgabe derselben oder einer vergleichbaren Sache und entweder unentgeltlich oder entgeltlich (tw. gegen Dienstleistungen)
oder gegen Leistung einer Sicherheit (häufig in der Wendung leihen auf etwas).
vgl.
borgen (II),
borgen (III),
geben (I 7),
geben (I 9),
geben (I 10),
lehen (I),
lehnen (I),
setzen.
- Datierung: vor 750?
Fundstelle: Beowulf(Nickel) V. 1456
- Belegtext:
ther man bisúorgeta tház, ioh léh thaz gádum gárauuaz
Datierung: um 868
Fundstelle: Otfrid(Kelle) IV 9 V. 12
- Datierung: um 1180/85
Fundstelle: Hartm.,Erec(Leitzmann)3 750
- Belegtext:
swe dem anderen sin varende gut liet, oder sat, oder to behaldene dut, umme besced oder ane besced, wel is eme jene dar na besaken, ... disse is it naer to behaldene selve dridde, den jene al ene dar vor to swerene
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. I 15 § 1
[weitere Angaben: ebd. I 52 § 2]
Textarchiv: SspLR. I 15
- Belegtext:
swe deme anderen liet perd oder kleder to bescedenen dagen, halt he it over den anderen dach, unde wert he dar umme beklaget, he scal it al to hant weder geven unde beteren, of he it ergeret hevet
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 22 § 1
Textarchiv: SspLR. III 22
- Belegtext:
swat men aver eneme manne liet oder sat, dst scal he unverderft weder brengen oder gelden na sineme werde
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 5 § 4
Textarchiv: SspLR. III 5
- Belegtext:
der meister mac vrîlîche geben oder lîhen [lat.: dare vel mutuare] etewem des hûses vrûnde hundert bisande oder ander dinc, die alsô tûre sint
Datierung: 1264
Fundstelle: DOrdStat. 98
- Belegtext:
nv hant si [ivden] ein bezser reht erkovffet, daz hant in die kivnige gegeben wider reht, daz si lihent vffen divbig und vffen rovbig guot. daz svln si aber tvon bi schœnem tage
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 261 (S. 117)
Faksimile
- Belegtext:
swelh man dem andern ein pherit oder ein gewant oder dehein varende guot setzet oder lihet mit sinem willen, so hat iener reht dar an, in dez gewalt ez also kvmet
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 222
Faksimile
- Belegtext:
ein iegelich iude sol lihen uf diu phant diu des dritten teils tiverr sint, unde sol des niht verwidern. er sol auh niht lihen uf chein blutik gewant noh uf kein nazzez gewant
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 57 § 3
Textarchiv: AugsbStR. Art. 57
- Belegtext:
der sin pfenning ovf so getanen schaden leihet, der sol si verliesen
Datierung: 1281
Region/Autor/Textsorte:
Regensburg
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 411
- Datierung: 1290
Fundstelle: BrandenbUrkS. I 193
- Datierung: 1290
Fundstelle: SalemUB. II 400
- Belegtext:
swer ze S. uf spil lihet oder wert, der sol pfant hân, das er zien ald tregen müge. lihet er ald wert âne das, da stât enkein gerihte über
Datierung: 1291
Fundstelle: SchaffhRbf. 48
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
chauft ein man wider den andern waitz oder chorn auf ein tag also beschaidenleich, swenn der tag chöm, daz er im gelten sol, daz er enem denn als guet traid herwider geb, als er im gelichen hat
Datierung: um 1300
Fundstelle: WienStRb. Art. 68
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- Belegtext:
ein ußman sal sweren in dem gerichte und die richter sullent ym die heilgen lihen
Datierung: 13./14. Jh.
Fundstelle: Kohler-Koehne,Worms 45
- Belegtext:
so hant si uns geluwen durch liefnisse acht marc brabenz ..., die geloven wir in wider ze gevene ... innenwendich zwein iaren
Datierung: 1323
Fundstelle: DOrdenUB. I 383
DjVu-Faksimile
- digitalisiert von "Kujawsko-Pomorska Digitale Bibliothek"
- Fundstelle: SalzbLO. 1328 384
- Belegtext:
spricht ainer den andern an, er hab im sein vih gelihen umb lon, daz hab er im gement und gearbait mer wann er durch recht tuon solt, also daz er sein an seinem vih ze schaden chomen sey
Fundstelle: BairLR. 1346 Art. 83
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [9. Titel]
- Belegtext:
wat emme wert ghesat oder gheleghen, vorlust he dat, dat mot he ghelden na minnen oder na sinem werde
Datierung: 1. Hälfte 14. Jh.
Fundstelle: GoslarStR. 148
- Datierung: 1359
Fundstelle: RegensbStat. 150
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
sal kein man gelt vf golt lyen adir gebin noch vf keynirleye ware, sye en sy denne do geginwertig, daz her sye sehe vnd ir gewaldig sye
Datierung: 1360
Fundstelle: BreslUB. 198
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- in Google Books
- Datierung: 1383
Region/Autor/Textsorte:
Schwarzwald
Fundstelle: GrW. IV 493
Faksimile
- Datierung: 1389
Fundstelle: RAbsch. I 92
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nymand sal lihen uff meßegewand, keliche unde waz zu godis dinste gehort, odir uff ... gestolen gud odir uff geferwerte wollen odir uff bludige cleydere
Datierung: um 1395
Fundstelle: MarburgRQ. I 122
- Belegtext:
ez sol chain jud chaines herren holden leichen auf ir erb ... er sol in nicht höcher leichen nûr auf schreinphant
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 247
- Datierung: um 1400
Fundstelle: Böhlau,NC. 24
- Belegtext:
wann ein herr ... chumbt auf die hofmarich, so sol ein ganzer hof ain bett leihen die weil er da ist
Datierung: Anf. 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 826
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nieman deheinen froemden luten huser noch kamern lihen sol, noch sie ... herbergen, sie habent denn der stette reht
Datierung: 1431
Fundstelle: SchlettstStR. 337
Faksimile
- Belegtext:
ob im [e. unmündigen Kind] ovch ieman vitz licht, das ist man im niemer von recht gebunden zegelten
Datierung: Mitte 15. Jh.
Fundstelle: BremgartenStR. 21
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
es sol auch ainer auf den andern kain weer leihen
Datierung: Mitte 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 729
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wer ... dem andern icht leihet, das sol er im widerumb gellten vnd bezalen zu denselben zilen vnd fristen, die jm gegeben worden sein
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XXII 1
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Datierung: 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Straßburg
Fundstelle: Keutgen,Urk. 338
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- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: SchongauStR. 72
Faksimile
- Belegtext:
die natur mutui ist, das wie das guet gelihen wirt, das ein gleichs der selben natur vnd guet widergeben sol werden
Datierung: um 1500
Fundstelle: Summa legum 413
- Belegtext:
wir finden dz lyhen zwen vnderscheyd hat, am ersten, so würdt gelt, wyn, korn ... vnd anders das mit einem glychen wert wider bezalt werden mag, von handen gelyhen, vnd dz mag
man nennen dz es gelyhen sye vmb barschafft. am andern begibt sich dz ein guot fründ dem andern ein varende hab vergebenlich oder vmb gelt hinlyhet zuom gepruch, also daß das selb guot wider geantwuort werden sol
Datierung: 1520
Fundstelle: FreiburgStR. II 1, 1
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
es soll ... kein jude keinem man allein on vorwissen seiner hausfrauen, auch keinem weibe allein on vorwissen ires mannes und on beisein unserer amtleute ... etwas leihen
Datierung: 1539
Region/Autor/Textsorte:
Hessen
Fundstelle: QNPrivatR. II 2 S. 7
- Belegtext:
[Übschrr.:] von leyhen in gemein ... von leyhen deren ding, so mit der zahl gewicht vnd maß geliffert werden ... von leyhen anderer beweglicher ding und
haab, so auch vergeblich geschicht ... von dem leyhen beweglicher gueter, vmb ein bestimptes geldt, locatum genannt
Datierung: 1571
Fundstelle: SolmsLR. S. 1-6
- Belegtext:
wer der maß bedarf ... dem soll man sie leichen umbsunst
Datierung: 16. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VII 301
Faksimile
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
es soll ... verbotten sein, dem gemeinen baursmann von denen, so das feld bauen, auf die früchten auf dem feld auf den halm oder den wein an stöcken zu leihen
Datierung: 1621
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: QNPrivatR. II 1 S. 481
- Datierung: 1628
Fundstelle: PfälzW. II 599
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
einem minderjaehrigen ... soll man nicht leihen
Datierung: 1650
Fundstelle: EstRitterLR. 324
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
so jemanden ... gut, das durch gebrauch nicht vergehet, auf eine bescheidene zeit und maaße, ohne einig entgelt, aus gutem willen, zu gebrauchen geliehen wird, so muß er eben dasselbe,
das ihm geliehen worden ... dem hinleiher wiederum zustellen
Datierung: 1650
Fundstelle: EstRitterLR. 331
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
das eigenthumbliche leihen oder mutuum ist ein contract, da einer dem anderen eigenthumlich zubrauchen bewegliche sachen gibt, welche entweders an gewicht, maaß oder zahl gelifferet
werden ... mit dem vorbehalt, daß der empfaher eben so viel in gleichem werth und guete dem geber auf bestimte zeit zuruck gebe
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 94
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- Belegtext:
auff vertrauen leihen oder commodatum ist ein contract, da einer dem anderen ein sach umb sonst zu gewuessem gebrauch ueberlaßt, und zwar also, daß er selbige nach geendigtem gebrauch ihme widergebe
Datierung: 1709
Fundstelle: Mutach 95
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- Belegtext:
das wort leihen, lehnen bedeutet ueberhaupt so viel als eine sache des andern gebrauch ueberlassen, die sache mag entweder durch den gebrauch verzehret werden, oder nicht ...
das gemeine recht macht einen sorgfaeltigen unterschied zwischen dem commodato und mutuo. jenes bestunde in einer sache, die ohne verzehret zu werden, zu gebrauchen war; dieses aber in dingen, die durch den gebrauch verzehret werden
Datierung: 1762
Fundstelle: Wiesand 694
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- in Google Books
- Belegtext:
sobald der leiher eigenmächtiger weise die ihm geliehene sache einem andern zum gebrauche einräumt; oder sie zu einem andern zwecke, als wozu sie ihm gegeben worden, anwendet:
ist der verleiher dieselbe zurück zu fordern berechtigt
Datierung: 1794
Fundstelle: PreußALR. I 21 § 237
- Belegtext:
wenn jemanden eine unverbrauchbare sache bloß zum unentgeldlichen gebrauche auf eine bestimmte zeit uebergeben wird; so entsteht ein leihvertrag. der vertrag, wodurch man jemanden eine sache zu leihen verspricht, ohne sie zu uebergeben, ist zwar verbindlich, aber noch kein leihvertrag
Datierung: 1811
Fundstelle: ÖstABGB. § 971
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
leihen (I 1 a)
Erklärung:
die nur für Württemberg belegte formelhafte Verbindung von leihen und lösen kennzeichnet das Recht des Verleihers, das Gut beim Tod des Entleihers
entweder an den Erben weiterzuverleihen oder wieder an sich zu ziehen.
- Datierung: 1383 uö.
Fundstelle: SchwäbWB. IV 1148
- Belegtext:
[K. G. verkauft] zuo ainem staeten ewigen lihenden und loesenden kouf ... [5 Schilling Heller] ewiges lihentz und loesentz zins [aus seinem Weingarten]
Datierung: 1399
Fundstelle: WürtGQ. XIII 75
- Belegtext:
[4 Pfund Heller] urbaurs lihens und loesentz zins
Datierung: 1402
Fundstelle: WürtGQ. XIII 971
- Belegtext:
[Verkauf von 1 Imi Wein] ewigs urbaurs lihens und loesens zins
Datierung: 1412
Fundstelle: WürtGQ. XIII 971
- Datierung: 1537
Fundstelle: OAUrach2 312
- Datierung: 1591
Fundstelle: Reyscher,Ges. XII 484
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
leihen (I 2)
Erklärung:
Ämter, Herrschafts- und Nutzungsrechte, Freiheiten, eine Rechtsordnung.
- Belegtext:
ovch hat der chunich da ze site bistum lihen da mite swelher hande phaffen er ze herren wil machen
Datierung: 1060/80
Fundstelle: GenesisM. 5
- Belegtext:
der chunich zoch abe der hant sin ein guldin uingerlin, er gapz im an sin hant, da mit lech er im den gewalt
Datierung: 1060/80
Fundstelle: GenesisM. 86
- Belegtext:
do cronete man in mit golde vnde leh ime ein lant dar
Datierung: Mitte 12. Jh.
Fundstelle: Rother(de Vries) V. 4722
- Belegtext:
de keiser ne mach aver in allen landen nicht sin, unde al ungerichte nicht richten to aller tit; dar umme liet he den vorsten gravescap unde den greven sculteidum
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 52 § 2
Textarchiv: SspLR. III 52
- Belegtext:
koninges ban ne mut neman lien wan de koning selven
Datierung: 1224/25
Fundstelle: Ssp.(Eckh.2)LR. III 64 § 5
Textarchiv: SspLR. III 64
- Belegtext:
sweliken prester vnse borgere keset dhene solen se vor vnsen herren bringen, vnde he sal ime de kerken lygen
Datierung: 1227
Fundstelle: BrschwStR. § 54
- Belegtext:
wer sullen ouch nicht vnse teil des gerichtes nimande lihen noch verchoufen
Datierung: nach 1251
Region/Autor/Textsorte:
Kulm
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 36
- Datierung: um 1252
Fundstelle: OÖUB. III 193f.
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
so der man fuirdirbet, der vellig guot hat, mit dien erben sol er [keller] ze houe varn mit dem valle, vnd sint si genôs, wan sol inen lihen
Datierung: um 1259
Fundstelle: ArgauLsch. I 656
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
der bischof, swer niu bischof wirt, hat ze rehte lidig alle des bistommes ambt, ... die ... liht er elliu, als ime unde sime gotshuse wol kumet
Datierung: um 1260
Fundstelle: BaselDienstR. 17
- Belegtext:
wy don witlyk ..., dat wy williken geven unde ewichliken lyen der vorsproken stad dyt recht, als hijr nascreven steit
Datierung: 1273
Region/Autor/Textsorte:
Salzwedel
W.Ebel, Über d. Leihegedanken in d. dt. Rechtsgeschichte, in: Vorträge u. Forschungen V (1960) 25
- Datierung: um 1275
Fundstelle: Berth.v.Regensb. I 26, 362 u. 437f.
- Belegtext:
ein lay ... der gerichte enphahet von dem chunige, der leihet wol den pan einem seinem richter. vnd der richter mag in niht fuerpaz geleihen
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 81 § 3
- Belegtext:
habe wir danne herin M. ... unde herin H. ... unde sinen brudern ... daz selbe lehen geliehen ze rehtem lehen mit einer lehenshant
Datierung: 1280
Fundstelle: WirtUB. VIII 235
- Belegtext:
ez sol auch der hertzog dev purgerschaft ze R. leihen, und allev dev recht, di dar zv gehoernt, daz ist daz fridgericht, daz schulthaitz ambt, di prewen, di chleinen zolle, daz
ist salz, eysen, chorn, und swaz chleines dinges ist, und die fvrstet
Datierung: 1285
Region/Autor/Textsorte:
Regensburg
Fundstelle: Lori,BairMünzr. I 12
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
wy bekennen ock, dat weme wy dat schultechtammecht lyhen von der borger wegen, dat wy denn ock denn bann sollen lyhen sonder wedderrede
Datierung: 1294
Fundstelle: MagdebUB. I 100
- Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: BernStR. I 7
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1311
Fundstelle: HHildeshUB. IV 29
- Fundstelle: BairLR. 1346 Art. 116
Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [11. Titel]
- Datierung: 1354
Fundstelle: WürtLändlRQ. II 127
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
dasselbe gewandsnyden haben wir ... den ... gewandsnydern ... wedir gegeben ... vnd lyen is in ... zu alle dem rechte vnd nucze ... alz sie is von aldirs gehabet haben
Datierung: 1369
Fundstelle: CDSiles. VIII 62
- Belegtext:
sal men alle lehn, geistlike und werlike, schulen und dinst up dem radhuse ligen
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: BerlinStB. 33
- Belegtext:
die keyser liet gheestelyc vorsten leen mit den sceptre, al weerlyc vanen leen mit enen vanen
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: NlSsp. I 107 (= LR. III 60)
- Belegtext:
das der richter dhain pürkrecht das zu dem marcht gehört dhainem gast leihen sol zu dem chauf
Datierung: 14./15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 960
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
haben ihn und ihrer statt ... ein marckhtag gelichen und gegeben
Datierung: 1413
Fundstelle: Buchau 301
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- digitalisiert im Rahmen des "Digitales Dokumentenarchivs" der Universitätsbibliothek Augsburg
- Belegtext:
wen ein man kombt der flichtig ist umb erbar sach, und rueft den richter darzue an, so sol im der richter düe freiung leichen
Datierung: vor 1440
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 1056
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nieman sol win schenken ..., denn dem si die täffer lichent
Datierung: 1456
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. I 84
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1481
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XII 657
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wurd der deup gefangen, so sol der richter dem gast leichen stockch und eisen und den deüp dem gast bebaren pütz an den dritten tag
Datierung: um 1500
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 196
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: nach 1505
Fundstelle: NMittThürSächs. 21 (1901) 34
- Belegtext:
wir [Karl V.] wollen auch auf solchem reichstag allen staenden ihre hergebrachte regalia, lehen und weltlichkeiten, und was sie von dem heil. reich haben, nach gebuehrlichkeit ... leihen
Datierung: 1520
Fundstelle: Moser,Reichstage I 70
- Datierung: 1628
Fundstelle: PfälzW. II 599
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
leihen (I 3)
Erklärung:
die Dienstleistung einer Person.
vgl.
borgen (II),
borgen (III),
geben (I 7),
geben (I 9),
geben (I 10),
lehen (I),
lehnen (I),
setzen.
- Belegtext:
[Formel bei Wasserordal:] disen cristanen mennescen den lih ich dir, daz er dich vurwese zu disme gotes rechte, also du selbe soltist
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: Form. 629
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
des herre des lehen si [Zinsleute] sint, der sol si niezzen in der weise, also si im gelihen sint
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 75 § 2
- Datierung: 1336
Fundstelle: ZürichStB. I 89
- Datierung: 1348
Fundstelle: HohenloheRB. 36
- Belegtext:
wuirde ovch eine stat der vorgenanten stette die andern manen, daz sie ir ein gesinde luihe zuo lantwer, der sol man nit me lihen danne viertzig glefen
Datierung: 1356
Fundstelle: BaselUB. IV 207
- Belegtext:
wir ... gesetzit han, daz alle fursten ... virbundin sin daz vorgesprochene geleide zu lihenne eyme iegelichen kurfursten adir sime boten
Datierung: um 1360
Fundstelle: GoldBulle 113
Textarchiv: GoldBulle 113
- Belegtext:
daz wir die armen luit ze M., die wile ... wir die ze pfand inne habin, nieman ze dienst lihen suillen
Datierung: 1403
Fundstelle: FürstenbUB. III 9
- Datierung: 1450
Fundstelle: Erler,NeustadtWeinstr. I 140
- Belegtext:
es haben auch die herrn datz A. die robatt: von ainem lehen zu mitterfasten ain pflueg zu leihen ain ganzn tag auf den hoff
Datierung: Mitte 15. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. XI 354
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1466
Fundstelle: Wertheim 32
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1488
Fundstelle: NördlingenStR. 367
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- Datierung: 1555
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. IX 29
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
leihen (II)
Erklärung:
von der Person des Empfangenden aus gesehen: entleihen, borgen (I).
vgl.
borgen (I),
lehen (II),
lehnen (II).
- Datierung: 1346
Fundstelle: MGConst. VIII 75
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
hette abir imandt gesaczt pfant adir geleiet dingk, was is were, vorlorn ... der mus sweren ... das her is ane seynen wissen und willen vorloren habe
Datierung: 1435/54
Fundstelle: DanzigSchB. 39
- Belegtext:
wer sich laust beclagnen vmb zinss, lydlon vnd gelihen gelt
Datierung: 1471
Region/Autor/Textsorte:
Schweiz
Fundstelle: GrW. I 226
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
lassen wir zu, daß ein nachbar gegen den andern ... zu seiner notturft seiner gütere verkaufen, versetzen oder daruff leihen möge
Datierung: 1495
Fundstelle: Carlebach,BadRG. I 103
Faksimile
- Belegtext:
xxxv marck, welche wir von yhnen yn vieler und mancherley unser notturft zu vilen sachen geliehen entpfangen oder genomen haben
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: MansfeldKlUB. 429
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Wort danach: Leihenschaft
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten