Wort davor: Lebstatt
Lebtag, Lebenstag
Wortklasse: Maskulinum
Lebtag (I)
Erklärung:
meist pl. gebr. als Lebenszeit.
- Datierung: 1340
Fundstelle: HHildeshUB. IV 835
- Datierung: 1357
Fundstelle: Kurz,AlbrLahm. 373
- Belegtext:
czu ir beyder unde ir iglichs besundern libe unde lebetagin
Datierung: 1362
Fundstelle: MdForsch. XX 141
- Belegtext:
wir sullen ... die ... grafscheft und herscheft und swas darzu gehoert unser lebtag innhaben
Datierung: 1364
Fundstelle: Schrötter,ÖStaatsr. II 311
- Datierung: 1368
Fundstelle: RTA. I 60
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- in Google Books
- Datierung: 1370
Fundstelle: MBoica IX 206
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- in Google Books
- Belegtext:
to enem rechten lyfghedinghe brukliken ere leuedaghe
Datierung: 1371
Fundstelle: MecklUB. XVIII 13
- Belegtext:
sal sy dazselbe gut genoscelichen in han ir lebedage
Datierung: 1379
Fundstelle: Cirullies,RechtstermBabenh. Anh. 237
- Belegtext:
welchijs under den zwein elichin luden abeget von dodes wegen, so sal daz andir blibin sitzin sine lebetage ungeschurget und ungeschalden off alle deme gude
Datierung: 1381
Region/Autor/Textsorte:
Pfalz
Fundstelle: AnzGMus. 5 (1836) 43
- Belegtext:
hebben ghelenet myne levedaghe, also lyfsgedynghes recht ys
Datierung: 1384
Fundstelle: SchleswHUSamml. I 266
- Datierung: 1390
Fundstelle: SchweizId. XII 898
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
[Verleihung] ze dreyen lebtag
Datierung: 1393
Region/Autor/Textsorte:
hschr.
Fundstelle: SteirLArch.
- Belegtext:
dy varende habe in des mannes gewere noch nicht kummen ist by der vrouwen lebetage
Datierung: um 1394
Fundstelle: KulmR. 112
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- Belegtext:
dey twelff man, dey den rat kuoren, dey bleven ere levedage in deme state
Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: DortmStat. 210
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- Datierung: 1401
Fundstelle: Herrgott,MAustr. III 1 S. 16
- Belegtext:
gelihen ze ainem staeten lehen minen lib und min lebtag
Datierung: 1408
Fundstelle: HeiligkreuztalUB. II 29
- Belegtext:
H.U. die herschaft ... sinen leptagen und die wile er lept und in sele ist, haben ... soll
Datierung: 1410
Fundstelle: SolothurnRQ. 297
- Datierung: 1418
Fundstelle: Lori,BairBergr. 24
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nutzen und niessen untz ze end jr wile und lebtag
Datierung: 1429
Region/Autor/Textsorte:
Thurgau
Fundstelle: Schauberg,Z. II 107
- Datierung: 1429
Fundstelle: TrierArch. 4 (1900) 86 Anm. 142
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- digitalisiert im Rahmen von dilibri
- Belegtext:
auf mein aynes leyb vnd lebtag vnd nicht lenger
Datierung: 1431
Fundstelle: MBoica XVIII 385
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- in Google Books
- Datierung: 1440/59
Fundstelle: Miltenberg 348
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- Belegtext:
[Verleihung] zu ir aller sechs leib und lebtteg und nicht lenger
Datierung: 1447
Fundstelle: FRAustr. 27 S. 468
- Datierung: 1456
Fundstelle: ArgauLsch. II 117
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Datierung: 1458
Fundstelle: HildeshUB. VII 196
- Belegtext:
wo ein fraw in verlassner habe ires abganngen eelichen mans ir leptag sitzen beleibt vnuerruckt ires wittibstuls vnd vnentricht irer zuschetze, so mag sy ... solliche zuschetz verschicken
Fundstelle: NürnbRef.(1479/84) XIII 6
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Datierung: 1480
Fundstelle: JenaUB. II 279
- Datierung: 1501
Fundstelle: RhJbVk. 10 (1959) 234
- Belegtext:
zehen jar vnd einen tag, vel sein lebtagen
Datierung: 1510
Fundstelle: Layensp. 90r
- Datierung: 1535
Fundstelle: RigaErbb. 257
- Datierung: 1539
Region/Autor/Textsorte:
Sachsen
Fundstelle: Sehling,EvKO. I 1 S. 258
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1541
Fundstelle: DobrilugkUB. 473
- Belegtext:
leibzucht weret ... zu der frawen lebentagen, oder also lange die frawe leibt oder lebet
Datierung: 1561
Fundstelle: Rotschitz 138r
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1788
Fundstelle: Thomas,FuldPrR. I 191
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- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Lebtag (II)
Erklärung:
wie Lebtagsrecht Lebtagerecht.
- Belegtext:
in den rechten und im gemeinen leben mancher gegenden versteht man unter lebtage auch das recht, das hinterlassene vermoegen des verstorbenen ehegatten lebenslaenglich zu genießen,
ohne es jedoch als sein voelliges eigenthum ... betrachten und veraeußern zu duerfen; das lebtagsrecht. sie hat die lebtage oder das lebtagsrecht
Datierung: 1809
Fundstelle: Campe III 62
Wort danach: Lebtagsfreiheit
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten