Wort davor: Landtagzitation
Landteiding
Wortklasse: Femininum und Neutrum, auch Maskulinum
sprachliche Erläuterung:
zum Grdw. vgl. DWB. XI 1, 1 S. 233f.
vgl.
Bannteiding (I),
Ehehaftteiding,
Landgedingbank,
Landgerichtsteiding.
Landteiding (I)
Erklärung:
(Gerichts)Versammlung eines Landes (II 1).
vgl.
Land(es)ding (I),
Land(es)gericht (I).
Sachhinweis:
HRG.1 II 1596f.
- Belegtext:
a placito provinciali quod vulgo lanteidinch dicitur
Datierung: 1181
Fundstelle: BabbÖstUB. I 79
- Belegtext:
excepto marchfuoter et iudicio populari, quod vulgariter lantaidinc dicitur
Datierung: 1224
Fundstelle: BabbÖstUB. II 77
- Belegtext:
ut nullus iudicium in placito generali quod vulgo lantaidinch dicitur audeat presidere
Datierung: 1251
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 820
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
wir gebiten auch allen den di in dem lantgerihte sint gesezzen, iz sin dinstman, ritter od chneht, arm od riche, swa di lantrihter irin lanttæidinch hin legen, daz si dar chomen, dem geriht ze helf
Datierung: 1256/61
Fundstelle: MGConst. II 607
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Datierung: um 1258
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 69
- Belegtext:
swelhiv dirr sache den man ainiv irret daz er ze lanttedingen niht komen mag so sol er sinen gewizzen boten dar senden vf daz lanttedinge an siner stat der die novt benenne diu in geirret habe
Datierung: 1275/76
Region/Autor/Textsorte:
Augsburger Sachsenspiegel
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) 139
- Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) 292
- Belegtext:
der richter sol dem mann gepieten. daz er chom zuo den drin lanttaidingen. ob ieman da welle chlagen. daz er dem da antwurte
Datierung: 1275/76
Fundstelle: Dsp.(Eckh.1971) 294
- Belegtext:
wie man lant tegeding haben sol
Datierung: 1275/87
Fundstelle: Schwsp.(L.)LR. Art. 135 Überschrift
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- Belegtext:
ein marggrafe von Burgawe der sol rihten den burgern dem armen unde dem richen uf sinen lantteidingen swaz si im clagent daz in geschaehen ist mit raube, mit brande, mit haimsuche,
umbe aigen, umbe lehen, umbe gulte unde daz in geschaehen ist in siner grafschefte, nah des landes rehte
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 4
Textarchiv: AugsbStR. Art. 4
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
nach der ehaften not sol er [der ein gesessen man ist] ze recht sten im nagsten landtaiding ueber vierzehen tag und nicht darhinder
Datierung: 1278?
Fundstelle: ÖLR. Art. 3
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- Datierung: 1281
Region/Autor/Textsorte:
Marburg a.d.Drau
Fundstelle: CorpAltdtOrUrk. I 434
- Belegtext:
in offener schranne und offen lanttaiding
Datierung: 1290
Fundstelle: Rockinger
- Datierung: 1290
Fundstelle: Strnadt,Mat. 280
- Belegtext:
dehain herre sol sein lantaidinch an dem vreitag han
Datierung: 1295
Fundstelle: Schwsp.(Kurzform I/Eckh.) 229 (Kt)
- Belegtext:
geschehin vor den richtharn der grascephti lantagidingi
Datierung: 1295/1300
Fundstelle: QE.2 29 S. 102
- Datierung: 1297
Fundstelle: AltenburgNÖUrk. 88
- Datierung: Ende 13. Jh.
Fundstelle: Helbl. 88
- Datierung: Anf. 14. Jh.
Fundstelle: ÖRChr. I Vers 23286
- Datierung: 1372
Fundstelle: OÖUB. VIII 615
- Datierung: 1383
Fundstelle: CDMorav. XI 287
- Belegtext:
wann ain man ain aigen oder ain lehen verantwurt, mag der antwurter bewären, das ers jar vnd tag ynne hab gehabt vnuersprochen, so verantwurt es der antwurter nyndert dann im lanttayding,
an der dienstherren aigen, daz mag nicht in das lanttaiding, ob der chlager im jare im land gewesen ist
Datierung: Ende 14. Jh.
Fundstelle: SteirLl. Art. 72
- Datierung: um 1400
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 863
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: Anf. 15. Jh.
Fundstelle: Schwsp.(Kurzform II/Eckh.) S. 199 (Km)
- Belegtext:
daz her kome zuo dren lantdegeden
Datierung: um 1410
Fundstelle: Schwsp.(Kurzform/Gr.) S. 110 (Kz2)
- Belegtext:
von den gedingen, so ainer ain geding erlangt in aines fürsten landschran, das man das soll erledigen durch die herrn, die an der landtaiding sizen
Datierung: um 1500
Fundstelle: GörzSt. 48
- Datierung: 1539
Fundstelle: Zehnter,Messelh. 328
- Belegtext:
ich frag euch, ob das lanttäding zu rechter zeit und nach altem herkumen und geprauch verrueft worden
Datierung: 1567
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIII 255
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1574
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIV 384
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
ordnung des ehehaft- oder landthätungs der finf gerichtsstäb in Pongei
Datierung: 17. Jh. (Hs.)
Fundstelle: ÖW. I 181
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Landteiding (II)
Erklärung:
als Ortsbestimmung von Landteiding (I) nicht scharf zu trennen.
- Belegtext:
in placito G., quod vulgo lanttegdinch dicitur
Datierung: 1256
Fundstelle: SchweizId. XII 441
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- digitalisiert in der Onlineversion des Schweizerischen Idiotikons
- Belegtext:
H. dictus de M. judex in Vilshofen, loco nobilis de Hals iudicis provincialis tunc temporis existentis praesidentes in Chriechstorf quod uulgariter lantteidinch uocatur
Datierung: 1265
Fundstelle: Rockinger
Wort danach: Landteidingbüchel
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten