Wort davor: Landschatzsteuer
Land(es)schatzung
Wortklasse: Femininum
vgl.
Beschatzung (I),
Brandschatzung (I).
Land(es)schatzung (I)
Erklärung:
wie Landesschatz (I), auch dessen Auferlegung.
- Belegtext:
geue wy dem kerckhern vth sinen bauren alle landeschattinge vnd bede, de wy vnd vnse eruen hebben mögen auer dat landt
Datierung: 1318
Fundstelle: MecklUB. VI 391
- Datierung: 1415
Fundstelle: OstfriesUB. I 204
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- digitalisiert in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Datierung: 1428
Fundstelle: WürtGQ. XIII 121
- Belegtext:
wan ein lantschatzung ist in den furstentum der Pfaltz, so ergeben sie [Untertanen] sich auch in die schatzung
Datierung: 1470
Fundstelle: SchriesheimW. 235
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- Belegtext:
wan unser gnediger here ein lantschetzung hat, so sint sie [Untertanen] schuldig, sich zu verschetzen wie ander erber lute
Datierung: 1476
Fundstelle: KirchheimW. 107
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- Datierung: 1496
Fundstelle: Ladenburg 700
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- Belegtext:
wart ein ander dag geleit, dar do de vorgemelten prelaten, manschop und stede eine lantschattinge toleten
Datierung: Ende 15. Jh.
Fundstelle: BrschwChr. III 81
- Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Eysel,SteuerGöttingen 119
- Belegtext:
als der herr vom lande ein bitt oder landschetzung setzet, dan pflegen sie wol mitzugeben
Datierung: 1515
Region/Autor/Textsorte:
Mittelrhein
Fundstelle: GrW. II 649
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- Datierung: 1518
Fundstelle: Eggers,HoyaSteuerw. 29
- Datierung: 1560
Fundstelle: Mader,ReichsrMag. IV 627
- Belegtext:
allein was dezem und landschatzung betrifft, das soll er [Erbrichter] nach seinem vermögen, wie es sich gebührt, zu geben schuldig sein
Datierung: 1561
Fundstelle: ZMährSchles. 12 (1908) 233
- Belegtext:
wir sein ... aller jares schatzongen frey, vßgenomen wanhe es sich begebe, daß dorch das gantze romisch reich ein landtschatzong oder türckensteur gelegt wurd, alsdan geben wir so viel als der sieben moseldörffer eins
Datierung: 1568
Region/Autor/Textsorte:
Mosel
Fundstelle: GrW. II 365
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- Datierung: 1591
Fundstelle: ClarenbergUB. 388
- Datierung: 1593
Fundstelle: HadelnPriv. 123
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- Belegtext:
contribution und landschatzung
Datierung: 2. Hälfte 16. Jh.
Fundstelle: BuchWeinsberg IV 79
- Belegtext:
der ritterstand ein ungleich mehres zu den landesschatzungen zu tragen [hat] als die städte
Datierung: 1654
Fundstelle: Isaacsohn,PreußBeamte II 141 Anm
- Datierung: 1657
Fundstelle: Behnes,BeitrMünster 831
- Datierung: 1665
Fundstelle: Kleinau,Wolfenbüttel 125
- Datierung: 1670
Fundstelle: Westphalen,Mon. III Vorw. 129 Anm. q
- Datierung: 1721
Region/Autor/Textsorte:
Friesland
Fundstelle: Moser,RStändeLand. 872
- Datierung: 1762
Fundstelle: Cramer,Neb. 29 S. 18
- Belegtext:
werden ohne derselben [landschaft] vorwissen und bewilligung keine landesschatzungen und steuern ausgeschrieben
Datierung: 1770
Region/Autor/Textsorte:
Braunschweig
Fundstelle: Pölitz,Verf. I 2 S. 913
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- in Google Books
- Datierung: 1801
Fundstelle: RepRecht IX 250
Land(es)schatzung (II)
Erklärung:
das Recht, eine Landesschatzung (I) zu erheben.
vgl.
Land(es)bede (I 5).
- Belegtext:
wir [Pfalzgraf] behalten uns ... lantschatzung ... und ander unser oberkeit und herlikeit [vor]
Datierung: 1489
Fundstelle: Weinheim 398
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Land(es)schatzung (III)
Erklärung:
Plünderung eines Landes(teils).
sprachliche Erläuterung:
Grdw. zu schätzen 'unrechtmäßig berauben'.
vgl.
Notschatzung.
Wort danach: Land(es)schau
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten