Wort davor: Landgebrechenbuch
Land(es)gebrest(en)
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
wirtschaftliche Not, die das Land (II 1) durch Krieg oder Mißwachs erleidet und die einen Leistungsverweigerungsgrund bei der Abgabenentrichtung bildet.
vgl.
Landesnot (I),
Landsterben,
Mißwachs.
Wortbildungshinweis: zu
Gebresten (I 1).
- Belegtext:
ob ain gemainer lantgeprest von pisez oder von herren gewalt in daz lant choeme
Datierung: 1320
Fundstelle: BrixenUrk. I 321
- Datierung: 1324
Fundstelle: BrixenUrk. I 366
- Datierung: 1334
Fundstelle: BrixenUrk. I 586
- Belegtext:
si sullent auch an der ... gült dhainerlay entgeltnüzz haben hunger not vrlewgs landsgeprestn schawr oder piset, fowr fawl winds wazzers oder vnpaws, noch dhainerlay vngelücks daz von got her get, wie daz gehaizzen waer
Datierung: 1381
Fundstelle: MBoica XVIII 220
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- Belegtext:
es ensol auch der ... gelt und gült weder fewr fawl winds wassers alters schawr piset ullewgs landgepresten noch dheins ungelücks nicht engelten in dhein weis
Datierung: 1417
Fundstelle: Rockinger
- Datierung: 1418
Fundstelle: Indersdorf I 182
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Wort danach: Landgebüttel
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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