Wort davor: Lade
Läde
Wortklasse: Femininum
Erklärung:
eine bestimmte Menge geladenen Gutes als Maß.
- Datierung: 1335, 1336 u. 1369
Fundstelle: WürtVjh.2 21 (1912) 194
- Belegtext:
wäre ... nach verlütetem glöckli ... noch etwas übrigs vorhanden, das soll ... den frömbden lut der alten satzung ze koufen gegönnt sin, nämlich jedem dry ledinen an kernen, roggen und habern, jeder lei ein ledi
Datierung: 1529
Actensamml. z. Gesch. der Zürcher Reformation ... 1519 - 1533, hg. E.Egli (Zürich 1879) 688
- Belegtext:
10 ledi d.i. 60 viertel ... bergbiren, und 3 ledi ... 18 viertel holzäpfel
Datierung: 1779
Der Sammler, ... Wochenschrift für Bünden 1 (1779) 269
- Belegtext:
eine ledi macht 8 muett oder malter, ein muett 5 1/2 viertel
Datierung: 1799
H.L. Lehmann, D. Republik Graubünden hist.-geogr.-statistisch dargestellt II (Brandenburg 1799) 221
- Belegtext:
lädi (ledi) ... gewißes maaß trockener früchte, besonders von obst, das in A[ppenzell] und Thurg[au] 4 bis 6 viertel, oder zweymal 90 pfund, und in B[ün]d[en] 8 mütt (der mütt zu 5 1/2 viertel) ausmacht
Datierung: 1812
Fundstelle: Stalder II 151
- Belegtext:
lädi, getreidemaß im schweizer canton Buenden, enthaelt 8 muett oder 44 viertel oder 176 quartane oder 704 maeßlein und ist 66,528 par. kubikzoll groß =1318 1/3 liter = 23
1/2 preuß. scheffel = 21 metzen 59 becher wiener maß
Datierung: 1830
Fundstelle: Niemann,MünzHdb. 146
Wort danach: ladebar
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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