Wort davor: lagbieten
Lagbietung
Wortklasse: Femininum
Erklärung:
jeder dinglichen Verfügung über Grundeigentum vorausgehendes dreimaliges gerichtliches Aufgebot.
vgl.
lagbieten.
- Belegtext:
mester P. hefft disse ... höve ... mit aller erer beyder thobehöringe an schöten, lachbedingen unde dome, unde gan unde vahren ys, sonder weddersprake
Datierung: 1478
Fundstelle: Jensen,Angeln2 96
- Datierung: 1554
Fundstelle: JbSchleswHolst. 2 (1859) 315
- Belegtext:
edellude mogen ere guder ohne lagbedung verkopen
Datierung: 1595
Fundstelle: Ekenberger,Eluc. 102 Anm. 1
- Belegtext:
und secht he, de dadt landdt vorkofft hefft, dadt jdt lawbaden was, de geue 12 man eede, hefft he auerst ein dingeswinde vortholeggende up sine lagbedinge, alse dadt ein gebruck
in legittimo processu est, so darff he nicht schweren iuxta text
Datierung: 1595
Fundstelle: Ekenberger,Eluc. 88
- Belegtext:
schall dise lagbedunge tho dren dingedagen gescheen up deme landesdinge, herritzdinge, sysseldinge, birkedinge edder bydinge, dar dadt landt, dat dar vorkofft werden schall, belegen is, edder ock vor deme konige
Datierung: 1595
Fundstelle: Ekenberger,Eluc. 100
- Belegtext:
[bei Landverkauf] moet he datsülvige lag beden ... und schall dise lagbeding to deme dingedage gescheen up dem landes-dinge
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: Westphalen,Mon. III 2161
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- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
wann ... die lachbietung und gerichtliche verschötung ... nicht geschehen, erlangt der käufer an den gütern kein eigentum, es sei denn, daß er dieselbige dreißig jahr mit gutem glauben ruhiglich besessen habe
Datierung: 1623
Region/Autor/Textsorte:
Stapelholm
Fundstelle: QNPrivatR. II 1 S. 545
- Datierung: 1764
Fundstelle: SystSammlSchleswH. II 265
- Datierung: 1827
Fundstelle: StaatsbMag. VII 237
Wort danach: Lagbrüche
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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