Wort davor: Kürschnerzunft
Kürschöffe
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
einer der beiden Urteilsfinder am Aachener Kürgericht (III), die vom Schöffenstuhl entsandt werden; seit dem (späten)
16. Jh. auch Bezeichnung für jedes Mitglied der Kürgerichts.
vgl.
Kürrichter (II).
- Belegtext:
dha man wonden besit, dha gebueren beyzuseyn der meyer, 2 churscheffen, ende off der churscheffen ein gebreche, so muiß man nehmen einen buergermeister, der scheffen ist, oder einen scheffen, der ein christofels ist
Datierung: 15. Jh.
Fundstelle: Noppius,AachChr. III 79
- Datierung: 1577
Fundstelle: Noppius,AachChr. III 87 u. 96
- Belegtext:
soll gedacht churgericht, wie von alters herkommen, mit fuenffzehen verscheiden personen, als nemblich mit beyden zur zeit buergermeisteren, zweyen churschoeffen, so auß dem
schoeffenstul ordentlich dargestallt, vnd dan auß dem raht ferner mit beyden werckmeisteren vnd neun anderen rahtspersonen, so die christoffels genant, ... besetzt vnd, so offt es die nohtturfft erfordert,
... auff gedachter statt rahthauß offentlich gehalten werden
Datierung: 1577
Fundstelle: Noppius,AachChr. III 86
- Datierung: nach 1577
Fundstelle: Noppius,AachChr. III 86 Marg.
- Datierung: 1774
Fundstelle: Adelung I 1205 s.v. churgericht
Wort danach: Kurschreiber
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten