Wort davor: Kurdignität
Küreid
Wortklasse: Maskulinum
Küreid (I)
Erklärung:
Auswahleid (Liebermann,WB. 293f.) mit vom Richter oder von der Gegenpartei ernannten Eideshelfern.
vgl.
ungekoren.
- Belegtext:
se ðe hit him agnian wille, nemne him mon x men, (and) begyte ðæra ii (and) sylle ðone aþ, þæt hit on his æhte geboren wære, butan ðæm rimaþe; (and) stande ðes cyre aþ ofer xx peninga
Datierung: 925/35
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 154
- Belegtext:
swa eac ælc ðe gewita oððe gewyrhta sy, ðær utlendisc man inlendiscan derie, geladie ðære midwiste be ðes orfes weorðe; (and) þæt sy cyreað
Datierung: um 935?
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 378
- Belegtext:
et potireue qui falsi huius consentanei fuerint, eiusdem censure digni sint cum falsis monetariis, nisi rex indulgeat eis, uel se possint adlegiare eodem cyrað uel ordalio predicto
Datierung: um 1000
Fundstelle: Liebermann,AgsG. 236
Küreid (II)
Erklärung:
Gelöbniseid bei Übernahme eines bestimmten Amtes (als Wahlmann, als Mitglied eines städtischen Ratskollegiums, als Träger der Kurwürde).
Wort danach: küren
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten