Wort davor: Kundschaftverhörung
Kundschaftwein
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
wohl die anläßlich eines Grenzumgangs für die Bewirtung der Kundschafter (I) bestimmte (Gerichts-)Gebühr.
- Belegtext:
wan man kuntschafft get, es si in der stat oder uff dem felde, und schultheiß und scheffen mit einander eßen, das bezalt man mit dem küntschafftwine. konde man aber mit dem kuntschafftwine nit zu komen, so sulden die burgermeister das von der stat wegen bezalen und in ire rechenunge schriben. uberstunde auch etwas an dem kuntschafftwine,
der stet der stat zu, und man leßt des kuntschafftwins nimant nit faren
Datierung: 1440/59
Fundstelle: Miltenberg 337
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Wort danach: Kundschaft(s)weise
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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