Wort davor: Kuven

Kux
Wortklasse: meist Maskulinum
Erklärung: frei veräußerlicher Bergwerksanteil, zumeist der 128. Teil an Besitz und Gewinn einer gewerkschaftlichen Zeche, der in das Berggegenbuch eingetragen wird und dessen Besitz (außer bei Freikuxen) zur Zubuße verpflichtet (zS. vgl. auch HRG.1 II 1325ff.).
sprachliche Erläuterung: Etym. nicht endgültig gesichert: lange aus dem Slawischen hergeleitet (tschech. kus 'Stück, Teil', dim. kusek), wird inzwischen eine Ableitung aus dem Germanischen, ausgehend von gucken 'schauen, spekulieren', plausibel gemacht durch J. Mendels, Die Etymologie des Wortes Kux/Modern Language Notes 76 (1961) 336ff.

Wort danach: Kux(en)kränzler

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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