Wort davor: Küchenfrisching
Küchengefälle
Wortklasse: Neutrum
Erklärung:
für die herrschaftliche Küche bestimmte Naturalabgabe ( Gefälle I), tw. in eine Geldleistung umgewandelt.
- Belegtext:
zinshüner, gens, lambsbeuch und andere dergleichen küchengefell ... betreffend, ... nur alle 10 jahr einmal solche lebendige gefell geliefert, jedoch jerlich dem closter davon wexelweis eingehen ... sollen
Datierung: 1634
Fundstelle: WürzbDiözGBl. 25 (1963) 192
- Belegtext:
diejenigen, so mauth frey seynd, seynd ... das küchen-gefäll schuldig
Datierung: 1707
Fundstelle: CAustr. III 550
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Datierung: vor 1745
Fundstelle: Westphalen,Mon. IV 6
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Datierung: 1757
Fundstelle: Wörner,HospitalSchwGmünd 169
- Belegtext:
sogenannte kuechengefaelle an gaensen, capaunen, alten und jungen hennen, eiern, kaesen, fischen und dgl.
Datierung: 1808
Fundstelle: Reyscher,Ges. XVI 2 S. 85
- Datierung: 1815
Fundstelle: WirtRealIndex I 414
Faksimile
- digitalisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB)
- Belegtext:
die sogenannten küchengefälle nach billigen sätzen in eine fixe geld-abgabe verwandelt [werden]
Datierung: 1817
Region/Autor/Textsorte:
Württemberg
Fundstelle: Conze,QBauernbefr. 90
- Belegtext:
alle sogenannte kuechengefaelle als alte und junge huehner, hennen, gaense, eier, honig, pfeffer, kaese, fische, wachs, oel, junge laemmer, schweine, oder wie dieselben immer
nahmen haben moegen, sollen in den gesetzten oder observanzmaeßigen preisen zu den geld-zinsen geschlagen ..., folglich nie mehr in natura erhoben werden
Datierung: 1817
Fundstelle: Reyscher,Ges. III 456
- Datierung: 1831
Fundstelle: Mohl,WürtStR. II 584
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Wort danach: Küchengeld
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten