Wort davor: Krätze
kratzen
Wortklasse: Verb
Erklärung:
Bedeutung wie neuhochdeutsch.
sprachliche Erläuterung:
z. Etym. vgl. Kluge20 401.
- Belegtext:
swaz der man tut in rehter notwer, ez si umbe den totslac, ez si von wunden oder von raufen oder von slahen oder von chratzen ..., der enbuzzet weder dem vogte noh dem clager nihtes niht
Datierung: 1276
Fundstelle: AugsbStR. Art. 48 § 1
Textarchiv: AugsbStR. Art. 48
- Belegtext:
uvirt aber der burger bluot runstic an munde oder an nasen oder an cratzende, a^ne schinbere wunden, der gibt ein phunt
Datierung: vor 1308
Fundstelle: NMittThürSächs. 3, 1 (1836) 51
- Belegtext:
[wird den Bannwarten bei der Vollstreckung Widerstand geleistet,] sont die viere krimmen und kratzen, daz in ein pfant werde
Datierung: 1350
Fundstelle: Hanauer,Constd'Alsace 360
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- in Google Books
- Belegtext:
weme der kouff gevellit, der schrybe mit kryde eyne schrifft adir eynen strich vnd volfare, weme her nicht gevellit ..., der kraccze mit eynem vinger ... vnde gebe seyne gesaczte buße vnd sey ledig
Datierung: 1427
Fundstelle: DresdUB. 147
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Datierung: 1612
Fundstelle: BremgartenStR. 132
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- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
Wort danach: Krautamt
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten