Wort davor: Kleid
kleiden
Wortklasse: Verb
kleiden (I)
Erklärung:
in eine Bruderschaft oder einen Orden aufnehmen.
- Belegtext:
dit sijn die ordinnancien van broederen ende van sustren, die in sente Jans huus gheprovent werden, ... ende hierup soe sal elkerlic sinen heet voervoets moeten doen, heer sij derin ghecleet ofte ontfaen werden sullen
Datierung: 1404
Fundstelle: Stallaert II 73
- Belegtext:
ock en schal de moder des conventes nümmer personen kesen edder kleden, edt en sy denne mit rade des prauestes
Datierung: 1565
Region/Autor/Textsorte:
Neumünster
Fundstelle: Westphalen,Mon. II 557
Faksimile
- digitalisiert von der ULB Düsseldorf
- Belegtext:
als men kinderen cleet of professye doet
Fundstelle: MnlWB. III 1495
- Fundstelle: Schiller-Lübben II 475
Faksimile
kleiden (II)
Erklärung:
ein Amt bekleiden.
- Belegtext:
ich vrage die vort, wo ich des konynghs banck kleyden sulle to rechte
Datierung: 1442?
Fundstelle: Lindner,Veme 250
- Belegtext:
dar ich stul und stede besetzen habe in bevele von gewanst und macht des hilgen romschin richs und myner stulheren in gehegeter bangk gecledet mit ortelle und rechte der hilgen heymelichin beslossener achte
Datierung: 1462
Fundstelle: HamelnUB. II 229
- Belegtext:
in gerichte, dar wi den stoel des gerichtes mit rechte gecledet hadden mit unsen koer
Datierung: 1488
Fundstelle: JbOldenb. 17 (1909) 293
- Belegtext:
de gogrefe mag komen selfderde ... an den gogerichtsstoel u. sin gericht spannen u. kleiden u. sin perd binden an den schwerdpael vor dem gerichtsstoel
Fundstelle: GrRA.4 II 485
Faksimile
- digitalisiert vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
kleiden (III)
Erklärung:
in ein Gut einsetzen.
- Belegtext:
de vors. meyer ... cleede se daerin metten rechte, ghelijc dat sy hem opghedreghen was
Datierung: 1402
Fundstelle: Stallaert II 73
kleiden (IV)
Erklärung:
rechtsverbindlich sein.
- Belegtext:
maer een pact dat gecleedt is, dat maict ende bairt obligacie ende actie
Datierung: 1495
Fundstelle: Stallaert II 73
Wort danach: Kleideramt
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten