Wort davor: Klagung
Klagwandel
Wortklasse: Maskulinum
Erklärung:
von dem unterliegenden Beklagten, insbesondere bei Säumigkeit, zu zahlende Gerichtsbuße.
vgl.
Klagbuße.
- Belegtext:
wehr ambtman ist, dem gehörent an die wandl zu nemen umb zeredtung, umb schwert zugken, messer zugken, überärn und überzeinen und klagwändl von iedem zwelf phening
Datierung: 1340
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 899
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- Belegtext:
ruegent alle chlagwandel meinem herren
Datierung: 1345
Fundstelle: GöttweigUrb. 29
- Belegtext:
ain klagwandel, ain botwandel und ain phantwandel von einem hausgenossen zwelf phenning
Datierung: 1427
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 970
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- Datierung: 1493
Region/Autor/Textsorte:
Niederösterreich
Fundstelle: ÖW. VIII 988
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- Belegtext:
haben di hausgenossen ain recht: wer si beklagt mit recht, so sind si schuldig ain klagwandl drei semel und drei phening
Datierung: 1498
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIII 82
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- Datierung: 1501
Region/Autor/Textsorte:
Innviertel
Fundstelle: ÖW. XV 62
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- Datierung: 1532
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIII 12
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- Datierung: 1552
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XII 335
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- Datierung: 1567
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XV 155
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- Belegtext:
ain clagwandl ist 72 dn.. wer ain anclagt im täding - es wer um glüb, um geltschulden, lidmüet oder um schäden - ist das erst wandl aines richters
Datierung: 1573
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIII 157
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- Belegtext:
was ain klagwandl sei? ... urtl. herr richter, ain clagwandl hat das recht, wer klagen will und sein notturft erfordert, der mag seinen gegenthail mit 12 dn. auf ain benenten tag
für sein obrigkait fordern lassen. wann der beclagt auf den tag der clag nit nachkäme, so mag er den zum andern und dritten iedes mal mit 12 dn. fürfordern lassen. bleibt der beclagt zum drittenmal ungehorsamb
aus und kombt der clag nit nach, so seit ir, herr richter, schuldig, dem clager nach beger seiner clag außrichtung zu thuen und den umb sein ungehotsamb per 5 fl 2 ß dn. zu straffen
Datierung: 1588
Region/Autor/Textsorte:
Oberösterreich
Fundstelle: ÖW. XIII 338
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Wort danach: Klag(e)weise
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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