Wort davor: Kirch(en)beutel
Kirchenbitter
Wortklasse: Maskulinum
Kirchenbitter (I)
Erklärung:
auf Schlesien beschränkte Bezeichnung für Kirchenpfleger.
- Datierung: 1385
Fundstelle: SchlesDorfU. 221
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- in Google Books
- Datierung: 14. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
Glatz
Fundstelle: ZRG.2 Germ. 45 (1925) 307
- Datierung: 1403
Region/Autor/Textsorte:
Neumarkt
Fundstelle: StArchBresl.
- Belegtext:
von des kirchenbiters wegen, den sal die stad kisen und seczczen und sullen den dem ... pfarrer antworten und der selbige kirchenbetter sal dem rate und dem pfarrer alle quatertempir rechenunge thun
Datierung: 1414
Fundstelle: OelsUrk. 166
- Belegtext:
[kirchl. Bauarbeiten sollen so durchgeführt werden,] das dy kirchenbeter do mit keyns sullen czu schicken haben
Datierung: 1414
Fundstelle: ZSchles. 8 (1867) 173
- Belegtext:
solliche czinse, rechte, gnysse unde rente man reychin unnd gebin sal den kirchenbittern und vorwesern des gotczhawz
Datierung: 1443
Fundstelle: KamenzUB. 73
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- digitalisiert vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV)
- Datierung: 1477
Fundstelle: NeumarktRb. 350
- Wort und Brauch VII (1911) 175
[weitere Angaben: Küster, Kirchendiener]
- Fundstelle: SchlesWB.(Mitzka) II 653
Kirchenbitter (II)
Erklärung:
Bettelmönch.
Wortbildungshinweis: zu
Bitter (I).
- Datierung: 1555
Fundstelle: DWB. V 798
- Belegtext:
betteln der monche: stationirer vnd kirchen-bitter abgethan
Fundstelle: Luther(Clemen) II 416
Wort danach: Kirchenblock
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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