Wort davor: Kernengeschauer
Kern(en)gülte
Wortklasse: Femininum
Erklärung:
Naturalabgabe in Kern (I), teilweise in Geld ablösbar.
vgl.
Fesengült,
Getreidegülte,
Hafergülte.
Wortbildungshinweis: zu
1Gülte (I).
- Datierung: 1437
Fundstelle: HeiligkreuztalUB. II 194
- Belegtext:
soll man denselben zugesandten herrn und den iren ... des morges und des nachtes nach allen eren uf und von den gütern, die dem obgenanten stift zu kernegülte stene, futer und male ... geben
Datierung: 1466
Fundstelle: FrkBauernW. 20
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
vnderstanden die von Appenzell ainer jeden pfrundt zwen pfleger zuzeordnen, die der pfrunden rent vnd guelt verwalten, dardurch werden aber etwa die kernen guelt zu pfenningguelt verwandelt
Datierung: 1520
Fundstelle: AppenzUB. III 1 S. 124
- Belegtext:
schulthes vnd rät habent geordnet ..., welich ... kernen gült koufen wend, der soellent vmb ieden müt kernengelts geben xii rinsch guldin ... welicher das nit halten ... wurde,
den wellent [sie] ... darumb strafen ie nach gestalt sines handels
Datierung: um 1520
Fundstelle: BadenArgStR. 186
Faksimile
- digitalisiert im Rahmen der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen online"
- Belegtext:
niemand sol khein kernengültt machen, ußgenommen kilchen, pfründen, spittäl und siechenhüser ... welicher solichs übersechenn, sol gestrafft werdenn
Datierung: 1566
Region/Autor/Textsorte:
Zug
Fundstelle: ZSchweizR. 1 (1852) RQ. 50
Wort danach: Kernengut
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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