Wort davor: 1Kapelle
2Kapelle
Erklärung:
Schmelztiegel zur Prüfung von Feinmetallen.
sprachliche Erläuterung:
aus mittellateinisch capella (MlatWB. II 204) und italienisch coppella; andere Meinung zur Etymologie: DWB. V 2756 und Schrötter,MünzWB. 334 ("Kupelle" aus frz. coupelle); Kluge20 349 und Wahrig,DWB. 1971 (Verschmelzung von mittellateinisch capella 'Deckel der Destillierblase' mit mittellateinisch cupella 'Probiertiegel').
- Belegtext:
dartzu so soellen wir och haben ainen probierer, der da wyss die muentz uff der cappell zu brobieren
Datierung: 1478
Fundstelle: SchwäbWB. IV 209
- Belegtext:
derselb probier sol ... ain jedes werck zu allenmalen uff der cappel probieren
Datierung: 1493
Fundstelle: SchwäbWB. IV 209
- Belegtext:
sollen ... silber-arbeit dermassen machen ..., daß die stich oder schrotten ..., so es auf die cappeln gesetzt, dreyzehen loth fein halte
Datierung: 1657
Fundstelle: Reyscher,Ges. XIII 304
Faksimile
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
aber wie rein jedes [Goldstück] sein mag, kann doch selbst der scheidekünstler nicht eher wissen, als bis er es auf die kapelle gebracht hat
Datierung: um 1800
Fundstelle: DWB. V 183
Wort danach: Kapelleiner
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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