Wort davor: Kanzleischreibersstelle

Kanzleischrift

Kanzleischrift (I)
Erklärung: in Kanzleien gebräuchliche Schriftart, eine Art Frakturschrift, die vornehmlich bei Urkunden in der ersten Zeile und bei Titel- u.a. Überschriften verwendet wird.
vgl. Kanzleistil.
Sachhinweis: DWB. IX 1737; Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften u. Künste ..., hg. S. Ersch u. J. G. Gruber, 2.Sekt., Th.32 (1882) 368; Breßlau,Urk. II2 517-547; zB. auch Klose,Niederalteich 41-46.

Kanzleischrift (I 1)
Erklärung: zum Begriff.

Kanzleischrift (I 2)
Erklärung: rechtl. Anwendungsvorschriften.
Kanzleischrift (II)
Erklärung: in einer Kanzlei ausgefertigtes oder aufbewahrtes Schriftstück.
vgl. Kanzleiausfertigung.
Kanzleischrift (III)
Erklärung: übertragen vorwiegend in der Formel auf Kanzleischrift sitzen (vgl. Kanzleisasse) oder in Kanzleischrift liegen zur Bezeichnung der Berechtigung zu einem Kanzleilehen; fast nur für das Gebiet des sächsischen Rechts belegt.
Sachhinweis: 1758 Haltaus 1651f. s.v. Schrift; DWB. V 180f.

Wort danach: Kanzleischriftsasse

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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