Wort davor: Kanzleisalär

Kanzleisasse
Erklärung: dem Landesherrn und dessen Kanzlei unmittelbar unterstehender Landsasse (II 1), Inhaber eines Kanzleilehens, der auf einer Kanzleischrift (III) sitzt.
vgl. Amtssasse (II), amtssässig (I), Amtsschriftsasse, Gerichtsässe (II), Gerichtsässige, kanzleisässig, Kanzleisässige, Kanzleisässigkeit, Kanzleischriftsasse, Schriftsasse, schriftsässig, Schriftsässige, Schriftsässigkeit, stabsässig, Stabsässige, Stabsässigkeit.
Sachhinweis: SammlBadStBl. I 664-666; Alemannia 11 (1883) 174; M. Bär, Abriß e. Verwaltungsgesch.Osnabrücks (1901) 32 Anm. 3, 127 Anm. 2; EisenachStR. 99; ArchivarHistoriker 255; Lütge,MdGrdh.2 34; H. Hofmann, Adelige Herrschaft u. souveräner Staat (1962) Reg. unter Kanzlei- u. Schriftsässigkeit.

Wort danach: kanzleisässig

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten