Wort davor: Kammpfennig
Kammrad
Erklärung:
Rad mit Zähnen, Zapfen, zB. im Mühlengetriebe (Zeichen der Müllerzunft; Meisterstück eines Müllers); auch als Martergerät.
sprachliche Erläuterung:
mhd. kamprad, kamprat; mnl. camrat.
- Belegtext:
von den kampraden wen dy truken stên, waz recht ist
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: ZwickauRb. 58
- Belegtext:
mit gnaden dahin befreyt, das sie inen ain fertigung mit unßer frauen bildtnus und ain khampradt auf irn aigen cossten mügen zuerichten
Datierung: 1600
Fundstelle: EferdingRQ. 94
- Belegtext:
[als Meisterstück muß der Müller] ein kampf- oder wasserrad ... machen und wer kein kampf- oder wasserrad machen kan, der solle fuer
das kampfrad 6 fl. ... in die meisterlade erlegen
Datierung: 1729
Fundstelle: Weisser,RHandw. 440
- Belegtext:
sollen ihme [dem Müller] ... die zunft- und kerzenmeister ... das meisterstuek zu machen, auferlegen, nemlich ... ein kampf- ader wasserrad
Datierung: 1729
Fundstelle: Weisser,RHandw. 440
Wort danach: Kammrichter
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten