Wort davor: 1Kämmersche
2Kämmersche
Erklärung:
Tuchkämmerin.
- Belegtext:
sollen die, die von dem rade daruber gesast werdin, die kemmerschen besehin
Datierung: 1377
Fundstelle: FrankfZftUrk. II 188
- Belegtext:
ensal kein kemmersche, die umb lon kammet, stucke ader duche machen; und wilche iz darubir tede, der sal man iz nemen mit gerichte und den burgermeystern brengen in allir der mazse, alse die vierhande stucke
Datierung: 1377
Fundstelle: FrankfZftUrk. II 191
- Belegtext:
alsulche kamben, ... die lanc genuich sint up des ambachts mois, da mit solen die kembersen wirken also lange bis sie benidden des ambachts maisse sint
Datierung: 1387
Fundstelle: Loersch,AachRdm. 77
[weitere Angaben: uö.]
- Datierung: 14. und 15. Jh.
Fundstelle: Bücher,FrankfBerufe 67
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- Belegtext:
vort asmanicherkunne wolle, as man me vindt in eincher kemberschen huise boiven zweierkunne, asmaench 3 s. gilt sij umber van dem deile zo boissen
Datierung: 14. Jh.?
Fundstelle: KölnZftUrk. II 492
[weitere Angaben: ebd.ö.]
- Belegtext:
sullen dieselven [tangemeister] mit der tangen al tzijt an den kemmersen versorgen ind dat also verwaeren, dat sij geinreleie ander kemme gebruichen ... sullen dan up die maisse ind wie die zo Colne sin
Datierung: 1489
Fundstelle: NeußWQ. 168
- Belegtext:
ensullen geine kemmerse ader gemeine spennerse einiche doichere machen um unraitz wille, der dairuis untstein mach, under penen
Datierung: 1498
Fundstelle: NeußWQ. 177
- Belegtext:
"jeder Kleinhändler [hier Wollenweber] nicht mehr als zwei Knechte, einen Jungen und eine kemmerschen halten ... solle"
Datierung: 1528
M. Hartmann, Geschichte der Handwerksverbände der Stadt Hildesheim im Mittelalter (1905) 76
Wort danach: Kammerschein
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten