Wort davor: Katbuch

Kate, Kote
Wortklasse: Femininum
sprachliche Erläuterung: neben Kot(t), Katen, Kotten mit wechselnder Genusbez. (vgl. dazu DWB. V 1882), auch Nbff. mit oe u. d; ae. cot(t) n., cote f., as. kot, mnd. kot, kote, kotte, kate m. und f., mnl. cot n., cote f. und n. (m.?), mhd. kote m., kot n.; eine im wesentl. nd., nl. und ae. belegte Wortsippe, wohl z. idg. Wz. *ge-u- 'biegen', danach 'Höhlung' als Grundbed.; im heutigen Sprachgebrauch hat sich in der Bedeutung I die nd. Nbf. Kate durchgesetzt, in der Bedeutung II das ursprüngliche o erhalten. Zur Etym. vgl. Kluge20 397, DudenEtym. 316, IEW. 393f., NlEtymWB. 353.

Kate (I)
Erklärung: Hütte, Haus oder Schuppen, meist ein kleines Bauernhaus, zum Teil mit etwas Land (Garten, auch Pflugland), Anwesen eines Kätners (I), später auch eine Kleinbauernstelle; gelegentlich übertragen auf den Bewohner selbst.
vgl. Kat(en)statt.

Kate (II)
Erklärung: Salzsiedehaus, dann auch Salinenanteil mit vertraglich festgelegter Ausnutzung der Siederechte; das Verhältnis zu Pfanne ist nicht eindeutig.
vgl. Kat(en)statt (II).

Wort danach: Katechismusordnung

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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