Wort davor: Inwärtseigner
(Inwasser)
Erklärung:
Binnengewässer.
- Belegtext:
thet is ac frisesk riucht: sa hwasa oron en wetir betent and betimbrath tha inrosta ieftha utrosta to skatha, sa brekth hi, thi thes werkes mastere is, allera distik en and twintich skillinga and alle
tha, the him folgiath, allerek fiardahalf wed thruch thet, theter alle inwetir stonda skilun, sa se god eskipin heth al there wralde to nathon [das ist auch friesisches
Recht: Wenn jemand einem andern ein Wasser abzäunt und verbaut zum Schaden des am meisten landeinwärts oder des zunächst dem Meere Wohnenden, so verwirkt der, welcher der Leiter des Werkes ist, für jeden
Tag (eine Brüche von) einundzwanzig Schillingen, und alle, die ihm behilflich sind, jeder dreieinhalb Weden, deshalb, weil alle Binnengewässer so bleiben sollen, wie Gott sie zum Nutzen der ganzen Welt geschaffen hat.]
Datierung: um 1300
Fundstelle: RüstringerR. 88
Textarchiv: RüstringerR. 88
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Fundstelle: Holthausen,AltfriesWB. 51
- Fundstelle: Richthofen,WB. 854
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Wort danach: Inweib
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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