Wort davor: immerwährend
Immi
Erklärung:
alemannisches Maß.
sprachliche Erläuterung:
lat. hemina, ahd. impi, mhd. imin.
Immi (I)
Erklärung:
Trockenhohlmaß.
Immi (I 1)
Erklärung:
allgemein.
- Belegtext:
i quartale siguli et unum modium et ymi avene
Datierung: 12. Jh.
Fundstelle: WirtUB. II 419
- Belegtext:
sex mensuas siliginis, quod vulgariter imi vocantur
Datierung: 1268
Fundstelle: WirtUB. VI 362
- Belegtext:
ye der huob hoff [sol] dem meiger zû helffe geben ein ymmyn fù fùters der drû ein sester duont
Datierung: 1300?
Fundstelle: Hanauer,Constd'Alsace 295
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- in Google Books
- Belegtext:
das dorf ze E. [dienet] 3 immi
Datierung: 1306
Fundstelle: HabsbUrb. I 269
- Datierung: 1323
Fundstelle: FRBern. V 352
- Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WürtUrb. 226
- Datierung: 1418
Fundstelle: FreiburgHlGeistUrk. II 78
- Belegtext:
wie dick ... personen kommend und mele begerend zuo kouffen, ob ers [der Bäcker] hat, so mag ers inen geben, und kein mal me dann ein ymmen
Datierung: 1491
Fundstelle: PforzheimUrk. 13
- Belegtext:
ain mut thut ... 4 viertail. ain viertail thut 4 vierting oder 10 yme
Datierung: 1513
Fundstelle: ZGO. 1 (1850) 170
- Datierung: 1535
Fundstelle: Argovia 4 (1864/65) 245
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
von einem mass weitzen ... anderthalb mäss zein mähl vnd ein immi krüsch
Datierung: 1628
Fundstelle: BernMand. XII 3
- Belegtext:
das immi [Kornmaß] zu Wetzlar [ua.]
Datierung: 1785
Fundstelle: JournDeutschl. 2, 2 (1785) 525
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- digitalisiert von der UB Bielefeld
- Belegtext:
in hinsicht auf das kalch-maaß ist verordnet, daß 4 imi oder 40 maaß helleicht einen scheffel ausmachen sollen
Datierung: 1816
Fundstelle: WirtRealIndex IV 597
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- digitalisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB)
Immi (I 2)
Erklärung:
insbesondere als Maßbezeichnung für den Mahllohn (I) des Müllers (I).
vgl.
Immat.
Immi (II)
Erklärung:
Flüssigkeitshohlmaß.
- Belegtext:
duas mensuras vini, que vulgariter dicuntur ymin
Datierung: 1258
Fundstelle: WirtUB. V 262
- Belegtext:
mensuram olei que imin dicitur
Datierung: 1282
Fundstelle: WirtUB. VIII 323
- Belegtext:
von iedem morgen ... ain ymyn wins
Datierung: 1379
Fundstelle: EßlingenUB. II 196
- Belegtext:
U.W. 18 ymmin wins
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: WürtUrb. 27
- Belegtext:
haltet ein sister 8 immi und ist ein immi soviel milch, dass es ein ziger geben möcht und uff jeden ziger folgend 8 käs
Datierung: 1734
Fundstelle: Tschudi,ChrHelv. I 15
- Belegtext:
wein 1408 aimmer, 6 im, 8 maß thuet 234 fdr.
Datierung: 1786
Fundstelle: JournDeutschl. 4, 1 (1787) 329
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- digitalisiert von der UB Bielefeld
Immi (III)
Erklärung:
Abgabe, die nach Immi ( I, II) eingehoben wird.
- Belegtext:
davon so sun si ân zol, an^ ymi und an^ verschatz sin
Datierung: um 1300
Fundstelle: Argovia 10 (1879) 55
- Datierung: 1350
Fundstelle: Argovia 9 (1876) 54
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts retro.seals.ch
- Belegtext:
als sy dz nechst vergangen jar dz jmy der statt hand ingenommen
Datierung: 1422
Fundstelle: ZürichStB. II 343
- Belegtext:
gleith und ime oder umbgelt
Datierung: 1696
Fundstelle: Büeler 83
Wort danach: Immikasten
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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