Wort davor: Hutkrämer

Hütlein
Erklärung: Diminutiv zu 1Hut (A).
vgl. Hütchen, Hütel.

Hütlein (I)
Erklärung: als Attribut (Amts-, Standesabzeichen).

Hütlein (I 1)
Erklärung: des Geistlichen.
Hütlein (I 1 Spiegelstrich 1)
Erklärung: insbesondere Jesuitenhütlein.
vgl. Hornschlappe.
Hütlein (I 2)
Erklärung: des Kurfürsten, Kurhut (I).
Hütlein (I 3)
Erklärung: des Hofjunkers.
Hütlein (II)
Erklärung: einer Frau, als Gegenstand des Kleiderluxus.
Hütlein (III)
Erklärung: in Verbindungen mit Verben.

Hütlein (III 1)
Erklärung: Hütlein aufsetzen jemanden täuschen, betrügen.
vgl. Hütlein (III 2 b).
Hütlein (III 2)
Erklärung: unter dem Hütlein spielen von den Künsten des Hütleinspielers übertragen.

Hütlein (III 2 a)
Erklärung: eine heimliche Abmachung treffen.
Hütlein (III 2 b)
Erklärung: wie Hütlein (III 1).
Hütlein (III 3)
Erklärung: das Hütlein trillen [aus Verlegenheit in den Händen drehen] jemanden zu Gevatter bitten.
Hütlein (III 4)
Erklärung: das Hütlein rucken sich einer Person bemächtigen.

Wort danach: Hütleinmacher

Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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