Wort davor: Hofmar
Hofmark
vgl.
Burgfrieden (III 2),
curtimarchia,
Hofmarkt (II),
Hofmarkung.
Hofmark (I)
Erklärung:
alte Erklärungen.
- Belegtext:
hofmark juridictionem simplicem in Bavaria notabat
Datierung: 1691
Fundstelle: Stieler 1245
- Belegtext:
hofmark, unter-gericht, jurisdictio inferior, in Bayern, pagus, sive praedium nobile
Datierung: 1741
Fundstelle: Frisch I 460
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- in Google Books
- Belegtext:
hofmarck, curtimarchia, apud bauaros vi vocis est parua regio, ad curtem alicuius domini pertinens, villis aliquot et familiis constans
Datierung: 1758
Fundstelle: Haltaus 937
- Belegtext:
hofmark ist ein gewisses territorium oder eine gewisse gegend, darinnen einer etwas zu sagen oder wenigstens die nieder-gerichtsbarkeit zu verwalten hat
Datierung: 1760
Fundstelle: Hellfeld III 1866
- Datierung: 1775
Fundstelle: Adelung II 1245
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
Hofmark (II)
Erklärung:
Grenze eines Hofes (II).
vgl.
Hofmarkung.
Hofmark (III)
Erklärung:
für einen Hof (II) bestimmter oder zu ihm gehöriger Grund.
Hofmark (III 1)
Erklärung:
in Dorf oder Stadt.
Hofmark (III 2)
Erklärung:
Gebiet einer Stadt in ihrem Umkreis, auch die bürgerlichen Güter daselbst.
- Belegtext:
quod nullus iudex provincialis infra terminos hofmarchie ... iudicium sibi vendicet ... ut nulli extraneo ... liceat in civitate et hofmarchia ... vinum propinare
Datierung: 1287
Region/Autor/Textsorte:
Steier
Fundstelle: Winter,UrkBeitr. 41
- Belegtext:
daz si [Brünner Bürger] ... nicht von iern hausern schullen losungen den sunder von den hofstaten und von den hofmarchen [lateinisch non de hospiciis ipsorum, sed de areis tantum]
Datierung: um 1330
Fundstelle: BrünnRQ. 385
[weitere Angaben: Übersetzung einer lateinischen Urkunde]
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Hofmark (III 3)
Erklärung:
herrschaftlich.
- Belegtext:
omnem nostram [des Bischofs von Brixen] judiciariam potestatem ... in territorio Wiltensi vel hovemarcha ... conferimus
Datierung: 1140
Fundstelle: Schwind-Dopsch 6
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- Datierung: 1178
Fundstelle: OÖUB. II 353
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- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Belegtext:
si quis episcopus possit ... distrahere ... quicquam de redditibus hofmarchiarum que ad dominicalia pertinere noscuntur
Datierung: 1222
Fundstelle: MGConst. II 391
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
cum ... comites palatini Reni ... iurisdictiones et iudicia comiciarum in hofmarchiis ... Ratisponensis epscopi ... eidem R. episcopo ... vendidissent
Datierung: 1296
Fundstelle: MGConst. III 522
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
[Herzog Stephan bestätigt einem Kloster die Briefe] über dij hofmarch vnd vmb di hof zu L.
Datierung: 1373
Fundstelle: MBoica XVII 51
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- in Google Books
- Belegtext:
auf der hofmarckht J. hat es ainen gmainen platz
Datierung: 1525
Fundstelle: ActaTir. III 167
Hofmark (IV)
Erklärung:
anschließend an Hofmark (III) Bezirk, in dem einer Herrschaft eine bestimmte Gerichtsbarkeit (unterhalb der Malefizhändel) zusteht.
vgl.
Hofmarkt (II).
- Belegtext:
Otto ... presul ... concambium ... feci ... tribuens ... fratribus quidquid in V. ad episcopales reditus pertinuerit ... cum plena hofmarchie et venationis iurisdictione
Datierung: 1143
Fundstelle: MBoica IX 498
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- in Google Books
- Belegtext:
wann wir [Herzog] in [den Ständen] die [Rechte] damit nicht abnemen ... an ir dorfgerichten, grafschaften und hofmarchen
Datierung: 1311
Fundstelle: BairFreibf. 4
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
wie wöllen [daß Abt und Konvent] hinter allen ihren leuthen, die ... inn die hoffmarck gesessen ... umb alle sach richten mögen
Datierung: 1324
Fundstelle: MBoica XIII 249
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- in Google Books
- Belegtext:
daz gotzhause hat sin dinchause ... in der hofmarch ze Vogttayräut ..., daz dar inne niemann richten sol, dann der abtt ... und suln auch richten umbe alle sachen, an dreu dinch, daz ist notnumft, deuf unde todslach
Datierung: 1326
Region/Autor/Textsorte:
Bayern
Fundstelle: GrW. III 664
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
iudicium fori seu iudicium aut centa totius hofmarchie Sch. pertinet ad episcopum
Datierung: 1348
Region/Autor/Textsorte:
Franken
Fundstelle: GrW. VI 100
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
der vogt [von Kloster Mondsee] sol auch anderswa nicht richten, wan auf der rechten hofmarich
Datierung: 14. Jh.
Fundstelle: OÖUB. I 109
- Belegtext:
wann man in chainer hoffmarich nicht rechden solt vmb erib vnd vmb aigen nur auf der rechden lant schrann
Datierung: 1404
Fundstelle: Indersdorf I 157 (nr. 402)
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- Datierung: um 1423
Fundstelle: ÖW. VI 3
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Datierung: 1520
Fundstelle: BairGO. Bl. 8
Volltext (und Faksimile)
- in DRQEdit
- Datierung: 1553
Fundstelle: BairFreibf. 228
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Datierung: 1557
Fundstelle: BairFreibf. 159
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
closter R. ist eine geschloßne alte hofmarch
Datierung: 1619
Fundstelle: Strnadt,Grenzbeschr. 369
- Belegtext:
der unterscheid zwischen denen geschlossenen und ungeschlossenen hofmarcken fleissig solle observirt, und keinem der nur ain unbeschlossene hofmarck hat die jurisdiction auf denjenigen
guetern welche ihme mit dem aigenthumb nit zugehörig verstattet werden
Datierung: 1641
Fundstelle: BairFreibf. 162
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- digitalisiert im Rahmen von "austrian literature online (ALO)"
- Belegtext:
nachdeme auch P. und G. nunmehr herdan in das landgericht geteilt sein worden, so sollen diese beede stuck nun ... für hofmärchen gehalten ... werden
Datierung: 1642
Fundstelle: Strnadt,Grenzbeschr. 340
- Datierung: 1753
Fundstelle: CJBavJud. XVIII § 7
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- digitalisiert von der Universitätsbibliothek Heidelberg
- Belegtext:
wo die herrschaft mehrere hofmarken ... hätte; ... da mag dieselbe sich bey einer hofmark ... auf geld, und bey den andern auf die natural-schar-werck ... vergleichen
Datierung: 1756
Fundstelle: CMax. II 11 § 8
Faksimile (Abschnittsbeginn)
- digitalisiert vom Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)
- Fundstelle: Crailsheim,Amerang
Hofmark (V)
Erklärung:
Hofmark des Reichs (deren es nach der Quaternionenlehre vier gab).
- Belegtext:
vber den Herolczperg, der des reichs vier hoffmarck eine
Datierung: 1447
Fundstelle: AnzGMus. 1924/25 S. 75
[weitere Angaben: 1329 MGConst VI 481 und 560]
Wort danach: Hofmarksamt
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
- online verfügbar mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten