Wort davor: Hoflecker
Hoflehen
Hoflehen (I)
Erklärung:
Ministerialenlehen.
- Belegtext:
in quem gradum debeant devolvi feoda ministerialium ecclesie sue que vulgariter houelen dicuntur
Datierung: 1231
Fundstelle: MGConst. II 423
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Belegtext:
mansum ... eo feodali iure tenerent a nobis, quod hovelen vulgariter appellatur
Datierung: 1238
Fundstelle: HHalberstUB. II 13
- Belegtext:
proprietatem tocius aree Megenwardi militis ... quam a me tenuit tale ire feodi, quod hovelen vocatur
Datierung: 1254
Fundstelle: HildeshUB. I 119
- Belegtext:
daz hofelen sal erben vffe sone, tochtern, brudern, swestern, vater, muter
Datierung: 13. Jh.
Region/Autor/Textsorte:
MagdebDienstm.
Fundstelle: AnzGMus. 2 (1833) 257
- Belegtext:
rit im ein wise man, daz her den herren ir eigen abkoufte unde ... es in anderweid widderlege zu hofelehen
Datierung: 13. Jh.
Fundstelle: SächsWChr. 86
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- digitalisiert im Rahmen des Projekts dMGH
- Fundstelle: Beyerle,Beitr. II 2 S. 214
Hoflehen (II)
Erklärung:
bäuerliches Lehen.
- Belegtext:
ein hoflehen giltet: 17 mutte vnd 16 schoet chese
Datierung: 1288
Fundstelle: UrbMeinh. 16
- Belegtext:
von weme wir hoferecht nemen, dem sullen wir hofelehn halden
Datierung: 1324
Fundstelle: MagdebUB. I 181
- Belegtext:
domino de Valkenburg decem denarios et obulum de hoiflein
Datierung: 1326
Fundstelle: LSchrP. 135
[weitere Angaben: hierher?]
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- Belegtext:
das die von Glarus die herrschaft Oesterrich für ir rechte ... herrschaft ... erkennen ... niemands vsgenommen, er haben burglechen, schiltlechen oder hoflechen
Datierung: 1388
Fundstelle: EidgAbsch. I2 78
- Belegtext:
[Abt und Konvent bekennen] das wir zu Weltenburg mit allem seinem zugehören getailt haben in acht hofflehen
Datierung: 1418
Fundstelle: MBoica XIII 431
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- in Google Books
- Belegtext:
dit ist dat boech van den keiserl. vryen hoiffleyn
Datierung: 15./16. Jh.
Fundstelle: Loersch,AachRdm. I 23
- Belegtext:
wer seins guets auf den aigen hat, ... es sei hoflehen, hofstat oder viertail ..., so seint sein ... erben dem herrn des totshaubt verfallen
Datierung: 16. Jh.
Fundstelle: ÖW. IX 652
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Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
- Belegtext:
daß keiner kein gut ... oder die sonsten hofflehen oder hauptgüter seind ... verkauffen ... solle
Fundstelle: BadLR. 1622 6, 65
Textarchiv: BadLR. 1622 Inhaltsverzeichnis
Informationen zur Quelle vom Heidelberger Hypertextserver (HDHS)
Hoflehen (III)
Erklärung:
Lehen an einem Hofamt, feudum aulicum.
Wort danach: Hoflehenamt
Dieser Wortartikel stammt aus dem Deutschen Rechtswörterbuch
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